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Kopfhörer-Theorie: Artikel in aktueller c't

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aseptisch
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Kopfhörer-Theorie: Artikel in aktueller c't

Beitragvon aseptisch » 11.07.2018, 23:25

In der c't 15/2018 ist ein aus meiner Sicht interessanter Artikel, in dem Axel Grell, der seit 27 Jahren bei Sennheiser Kopfhörer entwickelt, auf 4 Seiten im Interview die Probleme schildert, deretwegen man einen Kopfhörer überhaupt nicht wie Lautsprecher auf einen bestimmten Frequenzgang hin entwickeln kann. Es gibt einige Abbilderungen von Frequenzkurven, wo z. B. der Effekt eines den Ohrumschluss störenden Brillenbügels gezeigt ist, Diagramme einiger bestimmter Kopfhörer, die verschiedenen und modifizierten Strategien der Hersteller (Sennheiser, Harman/Kardon, Sonarworks) bei Diffusfeldentzerrung und der Frequenz-Zielkurven, und wie sich Peaks je nach Ohrform verschieben.

Ein anschließender einseitiger Artikel beschreibt, mit welchen Programmen und Tools man sein Gehör auf Klangneutralität und Frequenzmanipulation hin schulen kann, und wie man die Differenzkurve zweier Kopfhörer durch Terzbandrauschen (Beispieldatei von c't zum Download) ermitteln kann, wenn man ein Audio-Interface hat, bei dem sich zwei Kopfhörerausgänge separat regeln lassen.

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Re: Kopfhörer-Theorie: Artikel in aktueller c't

Beitragvon Wilfried » 12.07.2018, 19:16

Interessant auch die in dem ct-Artikel erwähnten regionalen Präferenzen.
Diese erklären warum ich amerikanische KH nie mochte.
Genutzt habe ich schon seit ewigen Zeiten einen Beyer DT 100 zum Kontrollhören sowie
Sennheiser HD 414 und 424 für die Sprecher im Studio. Heute nutze ich den DT 100
nur bei seltenen Liveaufnahmen, um zu hören ob nichts brummt oder einstreut.
If you can't fix it with a hammer, you've got an electrical problem.

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Re: Kopfhörer-Theorie: Artikel in aktueller c't

Beitragvon Wolfus » 17.07.2018, 15:26

Eigenartig fand ich die Aussagen, dass bei Harman herausgekommen sein soll, dass die Präferenzen sich je nach Land und auch Hör-Ausbildung unterscheiden sollen.

Soweit ich mich erinnere, kam gerade (damals bei Lautsprechern) heraus, dass alle den gleichen Klang bevorzugen, und der war linear im Nahfeld. Der Unterschied untrainierter zu trainierten Hörern war nur eine geringere Ablehnung nicht optimaler Abstimmungen.

Das ist alles zu finden im Blog von Sean Olive.

http://seanolive.blogspot.com/2012/05/m ... anese.html

Hier sein Trainingsprogramm (das habe ich schon mal hier gepostet, glaube ich).
http://seanolive.blogspot.com/2011/04/v ... n-now.html
'Though nothing shows, someone knows. I wish that one was me. (Procol Harum, Quite Rightly So)


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