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Umfrage an Benutzer von Funk-Mikrofonen

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Detlef M.

Umfrage an Benutzer von Funk-Mikrofonen

Beitragvon Detlef M. » 05.06.2010, 00:13

Die Versteigerung von Frequenzen an Mobilfunkanbieter kann die Theater Millionen kosten. Doch betroffen sind auch Konzertveranstalter, Rundfunksender, Universitäten und viele weitere Einrichtungen, die auf drahtlosen Funk angewiesen sind.
Derzeit versteigert die Bundesnetzagentur ehemals vom Rundfunk benutzte Frequenzen an Mobilfunkanbieter.
Viele andere Einrichtungen sitzen im selben Boot. Universitäten, deren Dozenten das Auditorium mittels drahtloser Technik beschallen, Rockbands, deren Gitarren über Sender und nicht mehr über Kabel rocken, Kongresszentren, Sportstadien – sie alle können Probleme bekommen. Auch bei der ARD sieht man die Entwicklung kritisch. Drahtlose Mikrofone können auch in Studios gestört werden... Sogar der Fernsehempfang kann gestört werden.

Die "Association of Professional Wireless Production Technologies e.V. (apwpt)" macht eine Umfrage an Funk-Mikrofonanwender.
Es geht um die Zuteilung von Funk-Frequenzen.
Der Hintergrund ist die Recherche von Vorgängen im Jahr 2006 und eine Erhebung von aktuell versandten Gebührenbescheiden. Wir hoffen mit Ihrer Hilfe weitere Informationen zu erhalten, die wir zur Bearbeitung dringend benötigen.

http://www.apwpt.org/international-news ... d8c14a0a06


Die digitale Dividende: http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Dividende

http://www.apwpt.org/regional-informati ... index.html

http://www.apwpt.org/downloads/apwpt_pl ... dblatt.pdf

http://www.shure.de/supportdownload/frequenzen

Deutschland
Allgemeinverfügt
• 790 – 862 MHz, 50 mW , Vfg 91/2005, endet 31.12.2015
• 863 – 865 MHz, Vfg 7/2006
• 1785 – 1800 MHz, 50 mW , Vfg 57/2009
• Ein weiteres Ziel ist die Ermöglichung der Weiternutzung des Frequenzbereichs 790 - 862 MHz durch Funkmikrofone sowie die zusätzliche Bereitstellung alter-nativer Frequenzen zur Nutzung durch Funkmikrofone in den Frequenzteilbereichen 1452 - 1477,5 MHz und 1800 - 1805 MHz (Amtsblatt der BNetzA 20/2009).
Einzelzuteilung
• 470 – 710 MHz, 50 mW, Rundfunkprogrammproduktion
• 710 – 790 MHz, 50 mW
• 174 – 230 MHz, 50 mW
Gebühren für eine „Durchsagefunkanlage" (drahtlose Mikrofonanlagen)
• Einmalig 130,00 Euro pro Antrag. Dieser Betrag beinhaltet einmalige Verwaltungskosten unabhängig von der Anzahl von drahtlosen Mikrofonen, die in der Anlage genutzt werden.
• Ein zusätzlicher Frequenznutzungs- und EMV Beitrag beträgt zurzeit 9,10 € pro Sender und Jahr.
Die Forderung nach „gleichwertigen Frequenzen" (Deutschland)
• Trotz Öffnung der Frequenzen unterhalb 790 MHz wurde diese Forderung nicht umgesetzt. Ein Teilproblem: Diese Frequenznutzung ist nicht kostenlos.
• Abhilfe könnte eine Allgemeinverfügung im L-Band bringen. Diese Nutzung ist in bereits den nationalen Frequenzplan aufgenommen. Eine Frequenzzuweisung wird von internationalen Entscheidungen abhängig gemacht.
Entschädigung bei der Frequenzumstellung (Deutschland)
• Der deutsche Bundesrat hat am 12.06.2009 zugesagt:
„Es wird geprüft, inwieweit diese Umstellungskosten angemessen im Rahmen der Neuvergabe u. a. auch durch die künftigen Frequenznutzer zu tragen sind."
• In einer Beratung am 26.01.2010 wurde von BMWi/BMF ausgeführt:
– Als Basis für die Entschädigung gilt der Wert einer Anlage bewertet nach den gültigen Abschreibungsregeln. Aufgrund der Gleichbehandlung gilt dies für kaufmännische und kameralistische Buchführung.
– Entschädigungsberechtigt ist nur der, der nachweislich gestört wird oder der nachweisen kann, dass er in absehbarer Zeit gestört werden wird.
– Alle möglichen Kostenerstattungen werden mit Finanzierungsvorbehalt belegt sein.
– Details soll eine diesbezügliche Verwaltungsvorschrift enthalten.
• Die Position des APWPT ist: Wenn sich die Bundesregierung und die Länderkammer auf eine Änderung der Frequenzzuteilung (zur Realisierung der Breitbandinitiative) einigen, dann herrscht auch Klarheit, das damit Kosten verbunden sind. Es erscheint wenig Plausibel, dass diese durch die Endanwender drahtloser Pro-duktionswerkzeuge und Kommunen aufgebracht werden müssen.
Hier muss dringend nachgebessert werden.

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