Bullshitbingo

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ThomasT
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Bullshitbingo

Beitragvon ThomasT » 08.09.2011, 19:27

Angeregt durch:

Bild

kam mir die Idee ein Bullshit-Bingo für die Tontechnik zu machen.

Ich fang mal an - und hoffe es wird fleissig mitgemacht ;-)

"Phasenschweinerei"

Bertelmann
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Beitragvon Bertelmann » 08.09.2011, 21:08

ich probiers mal:

- es gibt 4, 8 und 16 ohm verstärker
- grossmembranen-mikros für mehr bass
- digital klingt kalt

Bertelmann
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Beitragvon Bertelmann » 08.09.2011, 21:18

- kabel haben einen entscheidenden einfluss auf den klang
- ortf abstand = 17,5 cm = ohrabstand
- es ist völlig egal, wo ein basslautsprecher steht
- lautheit ist wichtig für kommerziellen erfolg
- eierkartons verbessern die raumakustik
- pa heißt power amplification

das macht spaß!

Bertelmann
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Beitragvon Bertelmann » 08.09.2011, 21:30

- fix it in mix
- vinyl klingt besser
- 192 kHz muss professioneller standard werden
- ein richtmikrofon ist wie ein zoom-objektiv

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d_fux
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Beitragvon d_fux » 08.09.2011, 21:30

Mit 2 Mikrofonen klingt es besonders natürlich.

Bertelmann
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Beitragvon Bertelmann » 08.09.2011, 21:39

- "das schneiden wir dann nachher raus"
- "wir sind gleich fertig"
- "wir räumen das nachher wieder auf"
- "natürlich bekommen sie einen mitschnitt"
- der transistor ist der tod jedes klangs

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ebs
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Bullshitbingo

Beitragvon ebs » 09.09.2011, 00:13

Es ist schwer, prägnante Merksätze mit weniger als 10 Worten zu bilden:

- Initial Time Delay Gap ITDG ist eine Raumkonstante. Das ist das Pre-Delay beim Hallgerät.
- Aus dem Mikrofon-Polardiagramm ist der Frequenzgang für verschiedene Schalleinfallsrichtungen ablesbar.
- Die Hersteller haben sich beim Erstellen des Mikrofonfrequenzgangs auf den Messabstand (Mikrofon zum Messlautsprecher) von einem Meter (1 m) geeinigt.
- Beim Anpassen der Studio-Lautsprecher an die Leistungsverstärker ist natürlich Leistungsanpassung Ra = Ri anzuwenden.
- Reflexionen, die später als 35 ms nach dem Direktsignal eintreffen werden stets als Echo gehört.
- Der Hörverlust im fortschreitendem Alter kann leicht durch Anheben der fehlenden Höhen bei der Wiedergabe ausgeglichen werden.
- Der Pegel von Stützmikrofonen muss tiefer als 20 dB unter dem Hauptmikrofon liegen (Jecklin).
- Den Aufnahmebereich kann man verändern, indem man den Abstand des Mikrofonsystems zum Orchester ändert.
- Digitalaufnahmen sind nie voll auszusteuern. Nach EBU-Richtlinien muss ein oberer "Sicherheitsabstand" (Headroom) von 9 dB gelassen werden.
- Wie der Name "Intensitäts-Stereofonie" schon sagt, wirken nur die Schallintensitäten auf das Stereomikrofon (Koinzidenzmikrofon).
- Damit ein Sänger, der auf ein Klein-AB-Mikrofonsystem singt, auf der Stereo-Lautsprecherbasis nicht springt, sind die Panpots auf halblinks und halbrechts zu stellen.

Viele Grüße ebs
ebs - Mikrofonaufnahmetechnik und Tonstudiotechnik
http://www.sengpielaudio.com

MarkusP
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Beitragvon MarkusP » 09.09.2011, 01:39

Hallo auch,

muß kurz ein wenig abschweifen.

Digitalaufnahmen sind nie voll auszusteuern. Nach EBU-Richtlinien muss ein oberer "Sicherheitsabstand" (Headroom) von 9 dB gelassen werden.


Mir liegt gerade eine alte Funkschau von 1986 vor, in der es eine wunderbare Graphik zum Dynamikbereich in digitalen System (16-Bit) gibt.
Die haben noch viel konservativer gerechnet.
Systemdynamik errechnet: 98dB
Systemdynamik maximal: 84 dB (2dB Quantiserungsrauschen plus 12dB irgendetwas?)

Oben 10dB Übersteuerungsreserve.
Unten zusätzlich 20 dB Schutzabstand FR (?!?)
Alles in allem bleiben übrig:
Geräuschspannungsabstand: 74 dB (ohne die 20 dB FR)
nutzbare Systemdynamik 54dB (sic!)

Da hätte man doch gleich beim Senkelband bleiben können. Das ganze mit Telcom C4 hätte mehr als 54dB gebracht...

Kann mir jemand (EBS?) dieses übertriebene Sicherheitsdenken erklären?
Habe leider nicht mehr in Erinnerung, wieviel Übersteuerungsreserve man sich beim Analog-Band gegönnt hat. Meiner Erinnerung nach hat man dies auch immer ziemlich an die OdB gefahren. Wenn dann 6dB drauf kamen, war dies bei guten Bändern auch nicht weiter tragisch.
Tonregieanlagen hatten eine noch wesentlich größere Übersteuerungsreserve, waren 15 dB über Nennpegel 6dBm (nach alter Schreibweise, heute 6dBU).

An kurzen Sprüchen fällt mir noch ein:

- Kondensatoren und Übertrager verfälschen den Frequenzgang und führen zu Phasenschweinereien.
- Baßreflexboxen haben ein schlechtes Impulsverhalten
- Verstärker müssen gleichspannungsgekoppelt sein, damit sie von 0Hz bis 200 kHz linear übertragen.
- Das Drehen des Netzsteckers verändert den Klang
- Für von vorne besprochene Nierenmikrophone brauchen wir hinten ein Reflection-Filter.
- Das SM58 ist DAS Gesangsmikrophon.
- Das U87 ist DAS Studio-Gesangsmikrophon

Diese Liste läßt sich beliebig durch Sprüche aus dem High-End-Bereich erweitern...

Zum Thema Klangverbesserung bei CDs fallen mir drei ein:
- Man muß an die CD eine Fase fräsen.
- Man muß die CD in den Kühlschrank legen
- Man muß die Kante der CD mit einem Edding schwärzen.

Auf die gesamte Graphik bin ich gespannt.

Mit herzlichem Gruß aus Berlin

MarkusP.

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juppy
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Beitragvon juppy » 09.09.2011, 05:58

MarkusP hat geschrieben:- Verstärker müssen gleichspannungsgekoppelt sein, damit sie von 0Hz bis 200 kHz linear übertragen.


- Mein Hallgerät hat einen Frequenzgang bis runter auf 0 Hz

Zusammen mit Deinem Verstärker ergibt das die ideale
Bremsverzögerung für eine elektrische Modelleisenbahn

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Arno
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Beitragvon Arno » 09.09.2011, 10:06

Das Shure SM57 ist geil.

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Wolfus
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Beitragvon Wolfus » 09.09.2011, 10:32

Um gute Aufnahmen zu machen, braucht man das gleiche Equipment, mit dem in den 60ern gute Aufnahmen gemacht wurden.

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RainerG
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Noch mehr gefällig?

Beitragvon RainerG » 09.09.2011, 10:34

Audiophiles Allerlei
Zitate , die im diffusen Schallfeld, sowie in der einschlägigen Hi-Fi-Lach-und Under-
groundpresse der Hi-Fi- und High-End-Szene eingefangen wurden und von den audio-
philen Pharisäern und SchriftgelEErten mit geradezu religiösem Fanatismus gepre-
digt wird. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie soll aber im Laufe des hifidelen technischen Fortschritts sowie des HiFi-Aberglaubens ständig erweitert werden.

Es geht los:

... ich höre den Unterschied zwischen versilberten und vergoldeten Cinch-Steckern...
... Röhrenverstärker klingen besser, .... klingen wärmer...
... man muß einen Verstärker mit diskreten Bauteilen aufbauen...
... der TL 071 tut sich in den Höhen schwer...
... man darf keine FET's in den Vorstufen verwenden...
... man darf keine Tantal-Elkos verwenden, die verschleiern den Klang...
... das Kabel für den linken Lautsprecher muß linksverdrallt, das für den rechten Lautsprech-
er muß rechtsverdrallt sein....
....Lautsprecherkabel müssen vor der Erstbenutzung mit Hochfrequenz "eingebrannt" wer-
den, damit auch die kristallinen Kontaktübergänge die noch nicht ganz vollständig miteinan-
der Kontakt geben auch miteinander verbacken...
... Ein 10 uF MKT-Kondensator ist mit einem 4,7 uF MKP-Kondensator zu brücken, dann
wird die optimale Musikalität erreicht...
... Kondensatoren verschlechtern den Klang...
... man hört die Fehler der Studiotechnik: Die vielen Elkos und die vielen Übertrager...
... Batterien verbessern den Klang...
... mit einem 24-Kanal-Mischpult macht man die Musik kaputt...
... ein Netzteil für einen Entzerrverstärker muß mit einem EI 150- Netztrafo bestückt sein, dann klingt der Verstärker besser...
... unter die Geräte müssen sog. "yyyy-Kegel" (aus einem Geheimrezept hergestellte Metall- legierung) gestellt werden, dann klingt's besser... [Hersteller ist dem Verf. bekannt]
... eine vergoldete CD klingt besser...
....Eine CD muß man vor dem Abspielen in eine Gefriertruhe legen damit sie besser klingt...
... eine Gummimatte auf die CD gelegt verbessert den Klang der CD...
... der wahre Sound liegt in der Rille...
... die CD klingt eindimensional...
... ein Klavier kann man nur mit einem xxxxx-Mikrofon aufnehmen...
(Hersteller ist dem Verfasser bekannt)
... ein Bläserensemble kann man nur analog aufnehmen...
... Musik nimmt man doch nur mit einem Mikrofon auf...
... Musik nimmt man doch mit 76 cm/s Bandgeschwindigkeit auf...
... digital for satellite, analog for music...
... Lautsprecherkabel müssen 8 Ohm Wellenwiderstand haben...
... für Laustprecherkabel 2 mal RG 213-Kabel in sog. "Kreuzverschaltung" verwenden....
... Klangverschlechterungen liegen nur an den Kabeln...
... ich höre den Unterschied zwischen DAT-Original und Digitalkopie...
... Klangunterschiede zwischen CD-Playern sind auf Auslesefehler zurückzuführen...
... VCA-Pegelsteller sind "Klangfresser"...
... eine Sicherung im Primärkreis des Netztrafos ist eine "Klangbremse"...
... Kupferlackdraht klingt am besten für Lautsprecher...
... Silberkabel klingen besser...
... hohe Kabelschirmung bewirkt "Räumlichkeit"...
... wie kann ich die "Luftigkeit" meiner Tonbandmaschine verbessern ? ...
... Übertrager verfälschen den Klang...
... ein elektrostatischer Lautsprecher klingt nach Kunststoff, ein Konuslautsprecher kligt nach
Pappe...
... mit mehreren Mikrofonen macht man die Musik kaputt...
... Lautsprecherkabel mit Stanniol abgeschirmt...
... ich brauche einen 60-dB Mikrofonverstärker mit 80 dB Rauschabstand nach CCIR468/2...
... eine CD auf DAT überspielt klingt besser...
... die Schaltung wurde nach audiophilen Gesichtspunkten entworfen...
... mehr als 2 Mikrofone ist keine Hi-Fi-Aufnahme...
... eine CD über die analogen Schnittstellen kopiert: der Klang zieht in die Lautsprecher...
... aus Einzelwiderständen aufgebaute Spannungsteiler schaden dem Klang mehr als Poten-
tiometer...
... gehörrichtige Lautstärkerregelung ist grundsätzlich abzulehnen...
... im Abhörraum dürfen sich keine anderen Schallwandler befinden als die Wiedergabelaut-
sprecher - Armbanduhren mit "Piepser" müssen daher abgelegt werden (im anderen Raum
natürlich)...
... runde Netzverteilerdosen wie Audioplan Typ xxxx führen zu einem runderen Klangbild...
... digitale Aufnahmen entspannender Musik bewirken Streß...
... Relais im Übertragungsweg verschlechtern insbesondere die Räumlichkeit...
... die kristallinen Übergänge in Leitern wirken wie Dioden und verschlechtern den Klang. Daher bewirken größere Kristalle eine Verbesserung. Das Beste ist natürlich ein "Mono- kristall" in Form von quecksilbergefüllten Schläuchen...
... Massivdrähte klingen besser als Litze...
... CD's soll man an ihrem Außenrand mit einem Lichtreflex vermeidenden Stift einfärben,
Wunder besonderer Art leistet da besonders der "Clarifier"...
... Lautsprecherkabel müssen vor ihrer 1. Benutzung mit einem Hochfrequenzstrom "einge-
brannt werden. Dies ist in einem halbjährlichen Abstand zu wiederholen.
... Mit "Zauberwasser" von zzz (bekannt..) klingen die CD's frischer transparenter...
... jedes Kabel benötigt ca. 14 Tage Einspielzeit bis zur vollen Hörqualität (es wird runder,
harmonischer)...
... Kreuzungen von Kabeln unter allen Umständen vermeiden (besonders Netz- mit Audioka-
bel oder Audiokabel mit Digitalkabel oder...)
... immer gleiche Kabellänge zwischen linkem und rechtem Kanal...
... klingt jede CD gleich, ist dies keine gute HiFi-Kette...
... Kabel legen Sie mäanderförmig zusammen, bei einem Kabelring kann sich eine Empfangs-
einheit bilden, die bei gegengekoppelten Verstärkern zu einem ungewollten Rundfunkem-
pfang führen kann... [Zeichen dafür, daß es ein schlechter Verstärker ist (Anm. d. Verf.)]]
... Eine CD muß in 5 Lagen mit Haarspray eingesprüht werden, dann wird der Klang runder
und die Bässe mehr federnd...
... Als "Komplementärlichtquelle" muß eine blaue LED neben die Laserdiode eines CD-Players
geklebt werden, damit entstehendes Streulicht einfach "hinweggeschleudert" wird - die CD
klingt dann weniger harsch...
... Lautsprecherboxen müssen möglichst schwer sein, damit durch den Rückstoß des durch die
Membranen bewegten Luftmassen keine Klangverfälschungen entstehen...
... Edelstahl-Knickschutztüllen an Cinch-Steckern sind wahre "Klang-Killer"...
... Klassik-CD's müssen vor dem Abspielen in den Kühlschrank gelegt werden, dann klingen
sie runder...
... was beim PC gut und nützlich ist - eine schaltbare Steckdosenleiste - wird
sich in vielen Fällen als Klangbremse auswirken.
Dies möchte ich eingrenzen auf HiFi-Komponenten auf Transistorbasis.
Transistortechnik bedankt sich im allgemeinen mit einem besseren Klangbild,
wenn die Betriebstemperatur konstantgehalten wird. Dies gilt insbesondere
für Vorstufen und CD-Spielern mit ihren DA-Wandlern.
...Ferner sind CD-Spieler ungeeignet Obertonwellen wiederzugeben, da die
Samplingrate bei 44.1 KHz liegt. Man kann zwar ein Upsampling
vornehmen, aber die Qualitätsverbesserung ist fraglich.
...Ich habe irgendwo einen Bericht zu diesen Regalen gelesen.
Sie sollen verhindern, daß die Daten auf der CD z.B. in der Nähe der
Baßbox aufgestellt, durchgeschüttelt werden.
...1 Röhren-Watt = 8 Transistor-Watt....
...Wie ist die Räumlichkeit des Lautsprechers einzuschätzen? Mir ist eine punktgenaue, tiefe
Räumlichkeit wichtig.
stereo behauptet man könne durch den Austausch der Netzsteckerleiste Probleme mit
Raumresonanzen im Bassbereich beheben, also massiv in den Frequenzgang eingreifen.


High End ist eine Religion, die erklärt, warum der Mann haben will, was viel
kostet.

Die Zeitschriften sind die Priester, die erklären, warum das, was der Mann
haben will, viel kostet.

Der HigEnder ist der Jünger, der, koste was es wolle, haben will, was er
nicht versteht.


"Wer hat Erfahrungen gemacht mit... - die mitten leiden unter
kupferner verfärbung, die tiefen gebieten silbrigen respekt
wie über kein anderes kabel, während die obersten lagen
golden strahlen. "




"Elektrostaten klingen kalt, analytisch und vordergründig, deswegen betreibt man sie am besten mit warm klingenden Röhrenverstärkern"



"ich verwende in der ganzen Anlage, von der Stromzufuhr vom
Sicherungskasten bis so kurz wie möglich vor der LS-Spule single-core
Kabeln (z.T. einfach Kupferlackdraht) und habe damit sehr gute
Erfahrungen gemacht. Allerdings spielt der Kabelquerschnitt eine Rolle. Als
Fausregel: je grösser der Kabelquerschnitt, desto schwächer die Höhen und
dominanter (aber ev. auch verschwommen) die Bässe. Das konsequente
verkabeln mit single-core-Kabeln verbessert erfahrungsgemäss
Transparenz, timing, Detailauflösung. Wenn es durch single-core-Kabeln zu
einer Verschlechterung kommt, dann ist dies erfahrungsgemäss die
Aufdeckung einer Schwäche in der Anlage, deshalb: nich beirren lassen.
Lizenkabeln sind "Weichzeichner" und verdecken mögliche Härte in der
Wiedergabe"

"Wer sich keine Gedanken um Anschlußwerte und ähnliches machen möchte, der ist mit der aktiven
Version besser bedient. Wem es hingegen auf beste Wiedergabe ankommt, der wählt die passive
Version, da hier durch den Einsatz hochwertiger Verstärker und Verbindungskabel das größere
Verbesserungspotential steckt"


LAUTSPRECHERZULEITUNG

Den Stand der Technik in HiFi- Kupferkabeltechnik stellt seit langem der Begriff LC-OFC dar.

Kupfer ist als Material körnig (aus Einzelkristallen) aufgebaut und es sind vor allem die oxidierten
Grenzschichten zwischen diesen Metallkörnern, die den Klang durch Signalreflexionen, Laufzeit-
verschiebungen u. d. verschlechtern.

LC= Longchristal, bedeutet, daß ein Kupferstrang bei der Herstellung durch Streckung (auch der
Körner) zum Enddurchmesser reduziert wird. Damit reduziert sich die Anzahl der Korngrenzen pro
Meter erheblich.

OFC= oxygen free copper bedeutet, strenge Sauerstoffarmut beim Herstellungsprozeß, wobei
Oxydschichten minimiert werden.

Kupferlack ist ein Massenprodukt zur Herstellung von Motoren und Trafospulen und kommt bei seiner
Herstellung der LC-OFC-Technik ideal nahe. Durch die sofortige Versiegelung in Lack kommen auch
beim Skin-Effekt (hohe Frequenzen werden vornehmlich an der Oberfläche geleitet) sehr günstige
Bedingungen zum Tragen.

Kupferlackdraht ist zwar etwas unhandlich, verbindet aber sehr gut niedrigen Preis mit neutraler
Klangwiedergabe, Insbesondere in verdrillter Form (zwei gegenläufige Spulen heben sich in ihrer
Induktivität nahezu auf) entsteht ein fast verlustfreier Leiter.


.....Trotzdem habe ich doch letztens 2 Magnete gegen HF-Einstrahlungen gekauft.

allerdings halte ich eine freie Verdrahtung der Endstufe für klanglich vorteilhafter.
Bei hoher Versorgungsspannung ist ein platinengebundener Aufbau kritisch.
Außerdem bietet freie Verdrahtung die Möglichkeit jederzeit Bauteile zwecks Optimierung auszuwechseln,


Händlerzitat zum Thema Netzkabel:
...was ein Gerät fühlt wenn nach diversen Stressmetern für seine Lebensenergie auf einmal alles in bester Ordnung ist.

Ich glaube, einen Amp kriegt man nie HF-dicht, denn zumindest die Ritzen für den Kühlkörper machen
das zunichte. Die Schaltung selbst muß so gebaut sein, dass sie gegen HF unempfindlich ist, und zwar
auch bei offenem Deckel. Von DNM (englische Marke) gibt's Amps, die sogar bewusst in einem
Acrylglas-Gehäuse sitzen, damit keine magnetische Beeinflussung möglich ist.

Kürzeste Signal- und Stromversorgungswege, gründliche Entkopplung und gute Masseführung sind
meines Wissens die Massnahmen gegen HF-Stress.

Dieses neue Wandler-Monster von Madrigal ist tatsächlich HF-dicht gebaut worden (heisst es). Der
Aufwand ist ziemlich groß.

'Durch die schnelle Rotation der CD über einem Magnetfeld wird die
ELEKTROSTATISCHE AUFLADUNG der CD VERWIRBELT.
Dadurch wird bei der Abtastung im Spieler dessen Abtasteinheit nicht mehr
durch die positiven und negativen elektrostatischen Felder in Unruhe
versetzt. So kann mehr Information von der CD ausgelesen werden. Es
müssen weniger Daten von der Fehlerkorrektur ergänzt werden. Das
Ergebnis ist eine bessere Wiedergabe.'

Was mir zum Glück fehlt ist ein gutes NF und LS Kabel - hat hier jemand
einen Tip? Ich mag es lieber crispy, dynamisch mit viel Raum als zu warm
und rund.

So gesehen genau die falschen Stecker für mich....
Allerdings sind sie aus nichtmagnetischem Material und bilden deshalb keine
Wirbelströme, die wiederum nicht gut für das Signal wären.

'bloß kein
beleuchteter Schalter ' verwendet werden darf, wie ich es schon in mehreren
Quellen ( Ohne weitere Begründung ) gelesen habe.

Sicher verwendest du zuhause nur aktive Studiomonitore mit linealgeraden Frequenzgang.


räumlich, luftig, Kabelklang, Flirren, seidige Höhen, schwarzer Baß, Ausdruckskraft, Inbrunst,
Feingeist, Detailverliebtheit, Feininformationen, analytischer, wärmer, Klangpunkte, stimmig, Kette,
dunkler Klang, Schlüssigkeit, Frische, transparent, konturenscharf, nervöser Klang, Schnelligkeit,
agil, rundes Klangbild, flächige Abbildung, Präzision, Spielwitz, Referenz, Referenz,
blablablablabla...... blablabla... blablablabla...

wer einmal eine gute Anlage in einem akustisch optimierten Raum
gehört hat, weiß wie kleine Ursachen (Kabel, Racks, Stromversorgungen,
Entmagnetisierungen etc.) große Wirkungen entfalten können...
...wenn Du mit einer Entmagnetisierungs-CD Quellen und Verstärker
gequält hast. DANN SOLLTEST AUCH DU EINEN UNTERSCHIED
HÖREN ODER ZUM HNO-ARZT GEHEN.


Und das ist noch lange nicht alles was ich gesammelt habe....


Viel Spaß beim lesen

MfG
RainerG
Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur wieder auf (Quelle unbekannt).
Siege wenn Du kannst, verliere wenn Du mußt, aber kapituliere nie! (André Kudelski).
Lautsprecher verstärken nur die Stimme - nicht die Argumente! (Hans Kasper)

Bertelmann
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Beitragvon Bertelmann » 09.09.2011, 11:00

Respekt, Rainer. Spätestens jetzt bin ich auf die Grafik gespannt.

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hafi69
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Beitragvon hafi69 » 09.09.2011, 14:36

Ich hätte Spass an einem "Mastering-Studio"- Super -Bullshit-Bingo.

Etwa in dieser Richtung:

Irgendwie muss doch mal mit dem "Voodoo" Blindtest aufgeräumt werden.

Wenn ihr eine Aufnahme dabei ist die "besonderes" gut gefällt, wird sicherlich 10:2 ein Studio dabei sein, welches auf so feine Details wie Kabel, Clock etc. achtet.

Klassische technische Parameter sagen nichts Verwertbares über die gehörten Klangunterschiede.


(...)

Gut finde ich ansonsten auch:

"Ich benutze lieber das "richtige" Mikro als am EQ zu drehen" (Anmerkung: Live-Situation mit Rockband!)

"Kompressoren zerstören die Dynamik und nehmen den "Druck" raus."

"Hohe Samplingrates erhöhen die Auflösung / klingen besser"


oder

Analog = Auflösung unendlich

Analoge Summierung BESSER ALS digitale Summierung
Zuletzt geändert von hafi69 am 22.11.2011, 15:25, insgesamt 1-mal geändert.

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RainerG
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Beitragvon RainerG » 09.09.2011, 17:12

Analog = Auflösung unendlich

Analoge Summierung BESSER ALS digitale Summierung
[/quote]

Stammen diese Geistesblähungen etwa dem besagten Jambor?


Das scheint auch ein unausrottbares Märchen zu sein!. Denn wer das glaubt, der hat noch nie etwas von den "Barkhausensprüngen" gehört die bei der analogen Magnetbandaufzeichnung entstehen.


MfG
RainerG
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