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akustischen Täuschungen

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sleepytomcat
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akustischen Täuschungen

Beitragvon sleepytomcat » 23.11.2016, 21:03

Nach dem Tod von Jean-Claude Risset (21.11.2016), einem Komponisten der sowohl mit herkömmlichen Instrumenten, als auch mit dem Computer arbeitete, bin auf das Phänomen akustischer Täuschungen gestoßen.

Besonders interessant fand ich die sogenannten “Shephard-Risset-Glissandos”, die eindrucksvoll auf der Web-site

https://www.youtube.com/watch?v=XeNUO2mg_vE

zu hören sind.. Es sind auf- und absteigende Töne, die ohne Ende erscheinen und doch niemals den Hörbereich verlassen.

Ein interessanter Text dazu ist unter

http://klangschreiber.de/2012/09/05/aku ... en-trauen/

zu finden.

Wenn unsere Augen und unser Tastsinn so leicht zu täuschen sind, können wir uns dann noch auf unsere Ohren verlassen? Wohl doch nicht.
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alex
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Re: akustischen Täuschungen

Beitragvon alex » 25.11.2016, 07:55

sleepytomcat hat geschrieben:können wir uns dann noch auf unsere Ohren verlassen? Wohl doch nicht.


Viel Vergnügen und fruchtbare Erkenntnisse wünsche ich mit diesen "Auditory Demonstrations" von Houtsma, Rossing & Wagenaars, die auf eine CD-Veröffentlichung von 1987(!) zurückgehen:

http://www.feilding.net/sfuad/musi3012-01/demos/audio/

Aus dem CD-Booklet (den kompletten Text incl. Artikel aus der JASA hierzu kann ich gerne per PN zukommen lassen):

In 1978, a set of auditory demonstration tapes was released by the Laboratory of
Psychophysics of Harvard University. These demonstrations had been prepared by a
team led by Prof. David M. Green and were sponsored by a grant from the National
Science Foundation. The tape set, which contained 20 recorded demonstrations on
psychoacoustics plus an explanatory booklet, became so popular that all copies
were quickly distributed and tape sets were no longer available.

In 1984, the Acoustical Society of America's Committee on Education in Acoustics
requested T. D. Rossing and W.D. Ward to look into the feasibility of re-issuing
the "Harvard tapes". A decision was made to update the demonstration material
and to issue it on a high-quality sound reproduction medium. The Institute for
Perception Research (IPO) in Eindhoven was engaged to produce the audio
material. Both the Eindhoven University of Technology and the Philips Company,
the joint sponsors of IPO, made manpower available for the project.

....

Demonstrations in Sections I through VI have been designed for typical
classroom use. The demonstrations of Section VII must be heard through
headphones to obtain the desired effects.



Grüße, alex
"Modern technologies allow new ways of enhancing old mistakes."


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