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Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

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alex
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Re: Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

Beitragvon alex » 16.01.2017, 12:45

MarkusP hat geschrieben:So schrieb die Berliner Zeitung ... "Ist es nicht im Gegenteil so, dass der offenere Raum der Philharmonie die Entfaltung jeder Musik ermöglicht, ..."

Auf solch alberne Suggestivfrage weiß ich nur eine Antwort: Ja, es ist nicht.

Vorsichtig ausgedrückt hat Akustik mehr mit Physik zu tun als mit dem sozialen Charakter eines Konzertbesuchs, und noch weniger mit dem optischen Eindruck eines Gebäudes. Doch welche Rolle spielt das bei einem Publikum, das lieber mit den Augen und anderen Sinnen hören möchte als mit den Ohren?

Grüße, alex
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prinzipal
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Re: Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

Beitragvon prinzipal » 16.01.2017, 17:54

Sehr schöne Beiträge:-) Zum Glück verweigert sich Musik jedem Versuch sie sozial umzudeuten....

Ich habe im Studium, im Gewandhaus in Leipzig die billigen Plätze hinter dem Orchester sehr genossen-konnte man doch das das Dirigat quasi face to face verfolgen und auch sonst dem Orchester gut auf die Finger schauen. Für uns Studenten war das schön, aber ansonst?

Die Kunst verkommt doch eh grad zum Zirkus, also darfs auch etwas mehr Manege sein, oder? ;-)))

LoboMixx
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Re: Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

Beitragvon LoboMixx » 17.01.2017, 01:20

MarkusP hat geschrieben:Hallo auch,

solche Weinbergkonzertsäle hatten eine politisch/gesellschaftliche Dimension. Es ging um eine offenere Gesellschaft und eine Demokratisierung des Musikbetriebes. Sehr "verschwurbelt" formuliert, sollte das Orchester nicht mehr als "Dozent" vor dem Publikum "thronen" sondern von ihm eingerahmt werden.
Ich zitiere mal ein wenig aus Wikipedia: "Der Bruch mit der traditionellen Konzertsaal-Aufteilung durch die mittige Positionierung des Orchesters wird von Kritikern seit jeher auch als eine Neudefinition des sozialen Konstrukts der Konzertaufführung interpretiert. So schrieb die Berliner Zeitung beispielsweise anlässlich des 50. Jubiläums der Philharmonie: „Ist es nicht im Gegenteil so, dass der offenere Raum der Philharmonie die Entfaltung jeder Musik ermöglicht, während sie im Konzerthaus Teil eines bürgerlichen Rituals wird, dessen Einhaltung von den Gipsköpfen von Bach bis Prokofjew überwacht zu werden scheint?"

Gruß aus Berlin

MarkusP.


In diesem Wikipedia-Zitat offenbart sich für mich ein recht eigenwilliges, ja sehr dogmatisches, dabei aber absolut oberflächliches Demokrativerständnis, das im Kern an der eigentlichen Sache völlig vorbei geht und wie so oft, wenn Ideologie im Spiel ist, vor Halbwissen - wenn nicht Wissens-Verweigerung - nur so strotzt.
Auch wenn sich Physiker beispielsweise in totalitären Systemen oft der Ideologie beugen (müssen), die Physik selber tut das natürlich nicht. Auch der schönste "Weinbergkonzertsaal", dessen optische Grandesse ich keineswegs bezweifeln will, wird zwangsläufig mit mehr akustisch lausigen Plätzen aufwarten als jeder halbwegs ordentliche traditionelle Konzertsaal.
Wäre es nicht ein sehr viel besseres und zutiefst demokratisches Anliegen, Konzertsäle zu gestalten, die auf allen Plätzen eine hervorragendes Hörerlebnis bieten, und zwar völlig unabhängig vom Preis der Eintrittskarte?
So gesehen sind die "Weinbergskonzertsäle" mit ihren schon dramatisch unterschiedlichen Hörplatzqualitäten eben genau nicht demokratisch, sondern gemahnen mich mehr an die längst vergangene Zeit der Reichsbahnen mit ihren 3 Klassen, darunter die billige "Holzklasse" mit in der Bahn-Frühzeit sogar noch offenen Wagons.

In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an einen Mitschnitt eines Orchesterkonzertes bei dem ich an meiner Posititon ein geradezu groteskes, im Extrem sogar körperlich unangenehmes Hör-Erlebnis hatte.
In diesem - im übrigen akustisch stets hochgelobten Saal (die Festhalle Viersen) - baute ich meine Technik aus verschiedenen Gründen auf der Seitenbühne auf, die sich vom Zuschauerraum geshen links neben der Bühne befindet. Ich saß etwa 10 Meter entfernt von den vier Hörnern die von mir aus gesehen direkt hinter den Soffitten saßen. Ihre Schalltrichter zeigten direkt in meine Richtung. Während ich naturgemäß vom Rest des ganzen Orchesters aus meiner seitlichen Position praktisch so gut wie gar keinen lauteren Direktklang hören konnte, hatten mich die Hörner sozusagen voll im Griff. Jedes ff des Hornquartetts ging mir durch Mark und Bein - und sie hatten reichlich ff-Passagen in diesem Konzert. Ich war drauf und dran, in den angrenzenden Flur zu flüchten, zumal es nach dem Einrichten, Auspegeln und dem Starten der Aufnahme außer dem Überwachen der Technik keine sonderlich wichtige Aufgabe für mich mehr gab (die weitere Bearbeitung der Aufnahme erfolgt stets im Studio). Nur ein gewisser Hang zur Disziplin zwang mich zu bleiben. Ein noch unter dem halboffenen Kopfhörer (der hier seine wirkungslose akustische Abschirmung voll umfänglich offenbarte) angebrachter provisorischer Gehörschutz in Form zusammen geknüllter Papiertaschentuch-Schnipsel hat immerhin schlimmeres verhindert.

Es steht zu hoffen, dass die Elbphilharmonie immerhin eine hervorragende Aufnahmeakustik für Produktionen bieten wird. Ohne das - störende - Publikum und ohne den Erfordernissen einer quasi allmächtigen Bildregie Genüge tun zu müssen sollte es dort sicher gelingen, Aufnahmen von großer Klangschönheit produzieren zu können.

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Re: Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

Beitragvon scholzi » 17.01.2017, 08:34

Tonzauber hat geschrieben:
Kabelsalat hat geschrieben:
scholzi hat geschrieben:Mittlerweile gibt es ja die erste Produktion aus der Elbphilharmonie mit dem NDR Orchester. Brahms 3. und 4. Sinfonie, das klingt schon wirklich sehr gut, voll, dynamisch, warm. War allerdings auch ein anderer Tonmeister und der Saal war leer!


Meinst Du diese CD hier?

https://www.amazon.de/Elbphilharmonie-e ... B01MTO42MW

Wie kann man herhausfinden, welcher Tonmeister dafür verantwortlich war?


Ziemlich sicher die Kollegen der Teldex.



Ja, die ist es. Vielleicht ist diese Interview auch etwas aufschlussreich. Dort wird auch der Tonmeister Dirk Lüdemann erwähnt, der meistens als Tonmeister für die Übertragungen von Chor und NDR Sinfonieorchester verantwortlich ist.
http://www.ndr.de/kultur/elbphilharmonie/So-klingt-die-Elbphilharmonie,interviewelbphilharmonie100.html

Was mir im Moment so auf die Nerven geht, ist der unglaubliche Hype um die Elbphilharmonie. Man hört hier in NDR-Kultur seit Tagen ja nichts anderes als Berichte über die Elbphilharmonie, Konzerthinweise, Interviews usw.
Kann mich nicht erinnern, ob das 1986 bei Eröffnung der Philharmonie in Köln auch so war. Habe während meiner Studienzeit dort viele Konzerte gehört, fand die Atmosphäre immer toll, aber die Akustik war auch sehr vom Sitzplatz abhängig. Das Konzerthaus Dortmund ist wirklich gelungen, das neue Konzerthaus in Bochum kenne ich noch nicht. Ich fand übrigens auch die Akustik des alten Saalbaus in Essen besser als die jetzige Essener Philharmonie, obwohl sie optisch schon was hermacht. Und Wuppertal: tolle Akustik und auch optisch ein Genuss.

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Re: Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

Beitragvon tillebolle » 17.01.2017, 10:19

Ich zitiere mal aus dem von scholzi verlinkten Artikel:
Der Tonmeister Dirk Lüdemann hat dort zwei Hauptmikrofone hingestellt und nicht mit irgendwelchen künstlichen Dingen gearbeitet. Kein Nachhall, was man sonst immer machen muss, wenn man in der Laeiszhalle oder in Lübeck aufnimmt. Da steht man oft vor dem Problem, dass man sehr viel nachregeln muss. Und das musste man hier gar nicht. Man stellte einfach die beiden Hauptmikrofone hin, wir haben losgespielt - und es klang einfach wunderbar.

Ist das glaubhaft, nur zwei Hauptmikrofone, sonst nix? Wie gesagt, ich finde die Aufnahme toll.

scholzi hat geschrieben: Ich fand übrigens auch die Akustik des alten Saalbaus in Essen besser als die jetzige Essener Philharmonie, obwohl sie optisch schon was hermacht.

Ja, die Stadt Essen hat, gemeinsam mit der Krupp-Stiftung, ein Talent dafür, funktionierende Bauten für viel Geld durch schlechtere zu ersetzen. Das geht mir auch bei dem neuen Folkwang-Museum so.

Viele Grüße
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Re: Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

Beitragvon pkautzsch » 17.01.2017, 13:20

LoboMixx hat geschrieben:Wäre es nicht ein sehr viel besseres und zutiefst demokratisches Anliegen, Konzertsäle zu gestalten, die auf allen Plätzen eine hervorragendes Hörerlebnis bieten, und zwar völlig unabhängig vom Preis der Eintrittskarte?
(...)
Es steht zu hoffen, dass die Elbphilharmonie immerhin eine hervorragende Aufnahmeakustik für Produktionen bieten wird. Ohne das - störende - Publikum und ohne den Erfordernissen einer quasi allmächtigen Bildregie Genüge tun zu müssen sollte es dort sicher gelingen, Aufnahmen von großer Klangschönheit produzieren zu können.


Wie demokratisch ist ein Saal denn, wenn das Publikum (=Volk) stört?
Das hervorragende Hörerlebnis hat man sicherlich, wenn man einer Rundfunk-Übertragung aus dem leeren Saal lauscht. Eintrittskarte = Rundfunkbeitrag :mrgreen:

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Re: Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

Beitragvon LoboMixx » 17.01.2017, 13:48

Ich meinte das "störende Publikum" durchaus mit einer gewissen Ironie, ähnlich wie es in einem alten Eisenbahnerwitz aus den Zeiten als die "DB" noch ein staatlicher Betrieb war deutlich wird: "Die Bahn könnte so pünktlich sein, wenn es nicht die Beförderungsfälle (= Bahnfahrer) gäbe." Sinngemäß also "Die Aufnahme könnte so schön klingen, wenn da nicht das störende Publikum wäre."
Wenn der Saal wirklich so hellhörig ist wie man munkelt, könnte dieser ironische Spruch vielleicht wirklich das eine oder andere mal gedacht werden.

Tatsächlich dachte ich aber mehr an Produktionen die keine Live-Übertragungen, sondern mehr Studio-Aufnahmen sind, die üblicherweise ja ohne Publikum durchgeführt werden. Allerdings weiß ich nicht , ob und wenn ja in welchem Umfang die "Elphi" für solche nicht-öffentlichen Produktionen genutzt werden wird.

Als Rundfunkgebührenzahler würde ich aber tatsächlich eine gepflegte Abhörsituation am heimischen Lautsprecher einem akustisch schlechten Sitzplatz vor Ort (womöglich noch in der "Schusslinie" der Hörner, siehe meinen Beitrag oben) bevorzugen.

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Re: Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

Beitragvon aseptisch » 17.01.2017, 14:57

tillebolle hat geschrieben:Ist das glaubhaft, nur zwei Hauptmikrofone, sonst nix? Wie gesagt, ich finde die Aufnahme toll.

Es wäre ein spannendes Projekt, einen Saal direkt auf ein Paar Hauptmikrofone hin zu gestalten. Die Stühle der Musiker werden festgeschraubt und die Mikrofone fest installiert. Und dann darf nur das eine Stück gespielt werden, für das der Saal gebaut ist. :lol:

Ich glaube, da war gemeint, dass allein die Hauptmikrofone traumhaft klangen, aber nicht, dass nicht gestützt wurde.

Ich habe zwar die Dienst-Durchwahl von Dirk, aber der ist immer so busy, dass ich ihn mit solchen Fragen nicht belatschern will. Außerdem könnte ich ihn ja, wie wir jetzt verstanden haben, in Verlegenheit bringen, was offene Antworten angeht.

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Re: Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

Beitragvon tillebolle » 18.01.2017, 09:39

Wer weiß, die Berliner Philharmoniker haben die Brahms-Symphonien als Direktschnitt-LP mit One-Point-Mikrofonierung (Blumlein) aufgenommen:

https://youtu.be/qBf3OBMjRAg

Würde ich gerne mal hören, aber nich für 500€.

Viele Grüße
tillebolle
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Re: Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

Beitragvon alex » 18.01.2017, 11:22

tillebolle hat geschrieben:Würde ich gerne mal hören, aber nich für 500€.

Ich auch nicht. Zurück in die Zukunft ...

Die Direktschnittplatten der späten 1970er Jahre waren erheblich billiger.

Wo wir schon beim Griff in die Historie sind, hier ein Stereotest-Direktschnitt mit Allen Blumlein persönlich aus dem Jahre 1932, ebenfalls in Kreuz-Acht aufgenommen:

https://app.box.com/s/yzaea3wvi7zswqijmm8h2130w0c9gbnw

Hier ein ähnlicher Test, ebenfalls mit Blumlein, diesmal als Lichttonaufzeichnung (Aufnahmejahr ca. 1935).
Die Qualität des Plattenschnitts ist merklich besser.

https://www.youtube.com/watch?v=rqaMiDqE6QQ

Grüße, alex
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Re: Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

Beitragvon sleepytomcat » 18.01.2017, 11:46

Der Hype, der ja wohl das Debakel aus Kosten, Bauzeit und Streit vertuschen/relativieren soll erging ja nach dem Motto: Das Ergebnis muss gut sein, sonst wird der Masse die Unsäglichkeit des Projektes richtig bewusst). Aber die Wahrheit kann auf Dauer keiner verbergen oder fortreden.

Aber mal was ganz anderes gefragt:

Wie klingt eigentlich der kleine Saal? Hat da schon jemand Erfahrungen machen können. Durch seine konventionellen Architektur kann angenommen werden, dass hier die Probleme wesentlich geringer sind.
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Re: Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

Beitragvon hafi69 » 18.01.2017, 12:14

Der Hype, der ja wohl das Debakel aus Kosten, Bauzeit und Streit vertuschen/relativieren soll erging ja nach dem Motto: Das Ergebnis muss gut sein, sonst wird der Masse die Unsäglichkeit des Projektes richtig bewusst.


Besser kann man es wohl nicht auf den Punkt bringen.
Es gibt kaum ein besseres Beispiel für die Unfähigkeit und Korrumpierbarkeit der Politik und
der Borniertheit und Ignoranz eines sich abschottenden "Hochkulturbetriebes".

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Re: Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

Beitragvon d_fux » 18.01.2017, 14:36

tillebolle hat geschrieben:Wer weiß, die Berliner Philharmoniker haben die Brahms-Symphonien als Direktschnitt-LP mit One-Point-Mikrofonierung (Blumlein) aufgenommen:
https://youtu.be/qBf3OBMjRAg
Würde ich gerne mal hören, aber nich für 500€.


Wäre nicht die Vermutung angemessen, daß die Tonsamples im YT-Video aus dieser Aufnahme stammen? Hat man sicher auch noch digital mitgeschnitten, zur Sicherheit und Zweitverwertung. Klingt mir jedenfalls ziemlich koinzident, dat Janze....

D.

MarkusP
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Re: Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

Beitragvon MarkusP » 18.01.2017, 15:18

Hallo auch,

vielleicht lief ja heimlich die im Hintergrund zu sehende Studer C37 mit. Wäre zumindest konsequent. :-)
Was eine Aktion, den ganzen Schnittplatz zu transportieren...

Gruß aus Berlin

MarkusP.

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Re: Eröffnungskonzert Elbphilharmonie

Beitragvon aseptisch » 18.01.2017, 15:29

Nochmal zur Übertragung der Eröffnung der Elbphilharmonie. Ich hatte sie online im NDR-Fernsehen von der Arbeit aus ein bisschen mitverfolgt und mir dann die hier im Thread verlinkte MP4-Datei runtergeladen. Wie die Live-Hörfunkübertragung klang (andere Tonmeister als Fernsehen), weiß ich insofern nicht. Man kann aber im Moment hier noch was nachhören, und das klingt anders als der Ton in der MP4:

http://www.ndr.de/ndrkultur/Eroeffnungskonzert-der-Elbphilharmonie-2-Teil,audio308718.html

Vielleicht war das ja der Originalton der Hörfunk-Übertragung. Oder hinterher noch etwas aufgearbeitet.


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