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Welche interessanten Tonthemen gibt es bei einem Berlin-Besuch?

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aseptisch
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Welche interessanten Tonthemen gibt es bei einem Berlin-Besuch?

Beitragvon aseptisch » 28.03.2018, 00:22

Ich bin nicht oft da, aber über Ostern mal wieder. Bei früheren Besuchen war ich mal in der Philharmonie (aber kleiner Saal fehlt noch), dem Konzerthaus, Jesus-Christus-Kirche Dahlem, Dom, St. Hedwig, St. Matthias, und unser Besuch jetzt führt uns wieder in ein Konzert im Konzerthaus und endlich auch einmal in Studio 1 des Funkhauses Nalepastraße (Strawinsky).

Was vom Obigen haltet Ihr persönlich für besonders besuchenswert, und was würdet Ihr noch nennen? Eine akustisch besonders gute U-Bahn-Station oder einen Wasserspeicher? Ich habe zwar nur Räume (und quasi Orgeln) aufgezählt, aber auch Klangkörper, Ausstellungen, Denkmäler usw. könnten ja zu nennen sein.

Ich würde gerne mal den Pierre-Boulez-Saal der Barenboim-Said-Akademie hören und sehen, aber im Moment war da nix. Die Staatsoper Unter den Linden wäre auch irgendwann dran. Duo Barenboim+Argerich am Samstag wollte ich nicht noch vors Funkhaus Nalepastraße reindrücken, und war mir auch zu teuer. Also vielleicht nächstes Mal.

Danke für Eure Tips!

P.S.: Im Mai frage ich dasselbe für Wien! :mrgreen:

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Wilfried
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Re: Welche interessanten Tonthemen gibt es bei einem Berlin-Besuch?

Beitragvon Wilfried » 28.03.2018, 16:41

Habe mich von Jahren mal spät abends ein ganze Weile in der Londoner Tube in einer ziemlich
zentralen Station mit mehreren Kreuzungen hingesetzt und einfach mal die Ohren aufgemacht.
War ein ganz besonderes Hörerlebnis. Geht heute wahrscheinlich so nicht mehr, wegen der
(verständlichen) Terrorismuspanik. Für Berlin weiß ich leider nix.

Nachtrag: Clapham Junction - größter Eisenbahnkontenpunkt der Welt - oben auf der Fußgängerbrücke
war tagsüber auch toll als die Schienen noch nicht durchgängig verschweißt wurden.
If you can't fix it with a hammer, you've got an electrical problem.

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Eintrittskarte Nalepastraße f. morgen 20h zu verschenken

Beitragvon aseptisch » 30.03.2018, 14:07

Ein Freund hat abgesagt, ich hab eine Karte für oben verlinktes Konzert morgen Samstag zu verschenken. Freie Platzwahl, 18:30 Einlass, wir sind zum Einlass schon da.

Edit: Hat sich ja inzwischen erledigt.
Zuletzt geändert von aseptisch am 14.09.2018, 16:58, insgesamt 1-mal geändert.

organola

Re: Welche interessanten Tonthemen gibt es bei einem Berlin-Besuch?

Beitragvon organola » 05.04.2018, 01:14

aseptisch hat geschrieben: oder einen Wasserspeicher
gibt es im Prenzlauer Berg:
http://www.foerderband.org/_rubric/inde ... erspeicher

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andrew.levine
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Re: Welche interessanten Tonthemen gibt es bei einem Berlin-Besuch?

Beitragvon andrew.levine » 20.07.2018, 18:05

Hallo aseptisch,

besser spät als nie ;-)

http://echtzeitmusik.de/index.php?page=calendar

Viele Grüße,

Andrew

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Re: Welche interessanten Tonthemen gibt es bei einem Berlin-Besuch?

Beitragvon aseptisch » 14.09.2018, 17:17

Danke, und auch für den Link zum Wasserspeicher! Da versuche ich mal reinzukommen.

Bekannte nannten als interessanten Raum auch die Parochialkirche.

Im Funkhaus Nalepastraße gibt es mittlerweile ziemlich viele Konzerte, allerdings kaum/nicht aus dem klassischen Bereich. Heute abend ist eine interessante Techno-Veranstaltung, die angeblich bei concert.arte.tv live gestreamt wird. Ab dem 21.9.18 wird es einen Zusammenschnitt in der Mediathek geben. Da werde ich dann mal reingucken, um zu sehen, wie sie das Funkhaus in Szene gesetzt haben.

Das Konzert damals mit dem Sacre du Printemps war ziemlich cool gewesen, auch die digitale Verfremdung im zweiten Konzertteil. (Ein bisschen Lightshow usw.) Bemerkenswert war das Publikum: Alle Arten und Alter von Menschen durcheinander, alte Leute neben hippen Jugendlichen in wenig Strawinsky-trächtiger Kleidung, aber alle höchst interessiert, offen, diszipliniert. Da es überhaupt keine Stühle gab, mussten sich alle gedrängt auf Stufen oder flach auf den Boden setzen. Der Saal war total voll. Vor der Pause und am Ende frenetischer, langanhaltender Applaus statt der üblichen „Jetzt muss ich aber schnell zum Parkhaus“-Schikimiki-Konzertbesucher wie oft in anderen Sälen. Gut gelauntes, geduldiges Warten an der Garderobenschlange. Scheinbar hatten sich an dem entlegenen Ort nur die eingefunden, die wirklich sehr an diesem Event interessiert waren. Ein Freund, regelmäßiger Berliner Konzertgänger, war total euphorisch und sagte, er hätte das Werk noch nie so packend und frisch gehört, und dann noch in so hervorragender Akustik. Wir saßen mittig sehr gut auf den großen Stufen hinten im Saal, die 2. Stufe. Hätte auch noch dichter dran sein dürfen, also am Rand des Halbrunds, für ein richtiges Mittendrin-Erlebnis.


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