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Tonmeistertagung (TMT) #30

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andrew.levine
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Re: Tonmeistertagung (TMT) #30

Beitragvon andrew.levine » 24.07.2018, 09:08

andrew.levine hat geschrieben:Ich muss erst einmal sehen, wie es um das Interesse an einer aktiven Teilnahme bestellt ist, dann sehen wir weiter :-)


Drei Tage später muss ich leider konstatieren, dass das Interesse wohl nicht gross genug ist um mehr Aktivitäten meinerseits zu rechtfertigen. Falls sich das ändert bitte ich um Zusendung einer privaten Nachricht.

Viele Grüße,

Andrew

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tillebolle
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Re: Tonmeistertagung (TMT) #30

Beitragvon tillebolle » 24.07.2018, 17:23

Ich beschäftige mich als Ingenieur in der Entwicklung bei Harman zwar auch mit Tonthemen, sehe mich als Tonschaffender aber auch eher als Amateur. Aber gilt nicht für die meisten ernsthaften Amateure, dass sie von den Profis ernst genommen werden wollen? Daher halte ich eine Veranstaltung auf der TMT speziell für diese Zielgruppe für entbehrlich. Ich würde nicht daran teilnehmen, obwohl ich plane, die nächste TMT wenigstens ein oder zwei Tage zu besuchen.

alex hat geschrieben:Nach meinem Empfinden ist die Aktivität in diesem Forum seit dem Ausbleiben der so zahllosen wie anregenden Beiträge von ebs vor vier Jahren auffallend zurückgegangen.

Das ist leider auch mein Eindruck. Es fehlt m.E. jemand mit vergleichbarer Reputation, der sich nicht hinter einem Pseudonym versteckt, um diesem Forum wieder mehr Zugkraft zu verleihen. Vielleicht hat ja Carlos Albrecht Lust, nachdem es die vdt-Foren nicht mehr gibt. :-P

Viele Grüße
tillebolle
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tillebolle
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Re: Tonmeistertagung (TMT) #30

Beitragvon tillebolle » 27.07.2018, 10:40

tillebolle hat geschrieben:Daher halte ich eine Veranstaltung auf der TMT speziell für diese Zielgruppe für entbehrlich.

Ich korrigiere mich! Interessant für Amateure wäre möglicherweise eine Veranstaltung, die auf die nicht-technischen Aspekte eingeht, die beim Übergang von einer rein hobbymäßigen Betätigung als Tonschaffender hin zum Neben- oder gar Hauptberuf zu beachten sind. Also z.B.

  • legal Rechnungen schreiben/steuerliche Aspekte
  • Gewerbeanmeldung
  • Markenanmeldung beim DPMA
  • GVL/GEMA
  • Verträge mit Musikern
  • notwendige Versicherungen
  • Deutsches Musikarchiv

Gerade als Nebenberufler deckt man ja häufig die gesamte Palette an Dienstleistungen über die reine Tonaufnahme hinaus ab, mit denen sich Profis oft gar nicht befassen müssen, weil das das Label oder die Rundfunkanstalt macht.

Viele Grüße
tillebolle
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RainerG
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Re: Tonmeistertagung (TMT) #30

Beitragvon RainerG » 27.07.2018, 11:15

tillebolle hat geschrieben:

  • legal Rechnungen schreiben/steuerliche Aspekte
  • Gewerbeanmeldung
  • Markenanmeldung beim DPMA
  • GVL/GEMA
  • Verträge mit Musikern
  • notwendige Versicherungen
  • Deutsches Musikarchiv



Solche Veranstaltungen werden u.a. auch auf den einzelnen VDT-Seminaren angeboten. Als Bestandteil der TMT halte ich sowas weniger geeignet.
Ich füge der Liste noch hinzu: Urheber- und Leistungsschutzrechte ! - eine ganz wichtige Thematik.

Grüße
RainerG
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Re: Tonmeistertagung (TMT) #30

Beitragvon manjak » 28.07.2018, 09:33

RainerG hat geschrieben:
tillebolle hat geschrieben:

  • legal Rechnungen schreiben/steuerliche Aspekte
  • Gewerbeanmeldung
  • Markenanmeldung beim DPMA
  • GVL/GEMA
  • Verträge mit Musikern
  • notwendige Versicherungen
  • Deutsches Musikarchiv



Solche Veranstaltungen werden u.a. auch auf den einzelnen VDT-Seminaren angeboten. Als Bestandteil der TMT halte ich sowas weniger geeignet.
Ich füge der Liste noch hinzu: Urheber- und Leistungsschutzrechte ! - eine ganz wichtige Thematik.

Grüße
RainerG


Moyn Zusammen,

das sind gerade für Tonschaffende, die das nur nebengewerblich machen, sehr wichtige Themen. Die IHK in Hannover bietet zu wichtigen Themengebieten Seminare an, z.B. gerade zum Thema Gründung eines Nebengewerbes, wo dann die in diesem Zusammenhang stehenden Fragen behandelt werden. Das passt natürlich nicht für den Bereich Tonkünstler. Dazu gibt es für Gewerbetreibende auch immer Merkblätter, z.B. nach dem Umsatzsteuergesetz notwendige Angaben einer Rechnung, Angaben auf Geschäftsbriefen, elementare Angaben auf einer Webseite nach dem Telemediengesetz und was sonst gerade aktuell ist.

Gerade die rechtlichen Fragestellungen sind besonders relevant, weil es da am meisten Stress geben kann und der juristische Laie überhaupt nicht in der Lage ist diese Fragestellungen aufzubereiten. Schon für mich als Jurist ist es schwierig bei all den Änderungen ständig den Überblick zu behalten und die relevanten Entwicklungen mitzubekommen. Auch hier hat die IHK einen Newsletter, wo solche Sachen dann gepostet werden und man zumindest schon mal weiß, dass es hier Handlungsbedarf gibt. Aktuelles Thema Datenschutzgrundverordnung z.B. hat mir einige graue Haare eingebracht.

Im Rahmen der TMT finde ich, sind solche Themen eher schwierig unterzubringen. Dazu ist für mich der Zeitpunkt im November ausgesprochen ungünstig gewählt. Zum Jahresende hin ballen sich bei uns die Aufträge und eine Ausstellung jagt die nächste. Auf bei den Tonschaffenden dürfte sich das kaum anders verhalten, bei den vielen Musikveranstaltungen gerade zum Jahresende. .

Wenn ich mir die Seminarangebote des VDT anschaue, so sind die auch eher auf die Profis zugeschnitten. 2.000 Euro für ein fünftätiges Seminar zum Thema Mastering mag von den Kosten im professionellen Bereich im Rahmen sein, aber ein Betrag, der für jemanden der das als Nebentätigkeit betreibt kaum abzubilden ist. Da muss man sich nur mal die Themen hier im Forum zur Beschaffung von Mikrofonen oder anderer Technik anschauen, wo die Frage aufgeworfen wird, ob es nicht auch Mikrofone für wenige Hundert Euro gibt, die für ein HM reichen; also die Quadratur des Kreises nicht doch geht.

Dabei wäre das Thema Mastering schon ein sehr spannendes Thema. Ich könnte mir hier vorstellen, dass man so etwas im Rahmen der Regionalgruppe macht, wo ein erfahrener Kollege einen Kurs anbietet und für sich eine Tagespauschale ansetzt, die dann auf die Teilnehmer umgelegt wird. Ich denke, dass für einen Tag hier dann wesentlich weniger als 3.000 Euro angesetzt werden und dann für den Kurs je Teilnehmer ein kleiner dreistelliger Betrag zuzüglich Kosten für die Anfahrt zusammenkommt. Für so einen Zweck könnte ich auch meinen Schulungsraum anbieten, der 8 Plätze hat, zumindest wenn man dort nicht die riesen Technik an jedem Platz aufbauen möchte.

VG Manfred
Viele Grüße
Manfred

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Re: Tonmeistertagung (TMT) #30

Beitragvon andrew.levine » 28.07.2018, 11:46

manjak hat geschrieben:[...]
Wenn ich mir die Seminarangebote des VDT anschaue, so sind die auch eher auf die Profis zugeschnitten. 2.000 Euro für ein fünftätiges Seminar zum Thema Mastering mag von den Kosten im professionellen Bereich im Rahmen sein, aber ein Betrag, der für jemanden der das als Nebentätigkeit betreibt kaum abzubilden ist.

Dieser Preis wundert mich sehr! Soweit ich weiss liegen die Kosten für VDT-Seminare normalerweise im unteren dreistelligen Bereich!

Viele Grüße,

Andrew

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Re: Tonmeistertagung (TMT) #30

Beitragvon manjak » 28.07.2018, 17:54

andrew.levine hat geschrieben:
manjak hat geschrieben:[...]
Wenn ich mir die Seminarangebote des VDT anschaue, so sind die auch eher auf die Profis zugeschnitten. 2.000 Euro für ein fünftätiges Seminar zum Thema Mastering mag von den Kosten im professionellen Bereich im Rahmen sein, aber ein Betrag, der für jemanden der das als Nebentätigkeit betreibt kaum abzubilden ist.

Dieser Preis wundert mich sehr! Soweit ich weiss liegen die Kosten für VDT-Seminare normalerweise im unteren dreistelligen Bereich!

Viele Grüße,

Andrew


Moyn Andrew,

unterer dreistelliger Bereich wäre ja völlig OK. in derAnlage zu der Einladung vom 27 Juli steht:

Anmeldung bitte via Anmeldeformular auf http://www... Teilnahmegebühr € 1.990,- (inkl. 11,5h Vorbereitungsvideo)

Nach der Beschreibung ist das natürlich auch ein ziemlich umfassender Kurs. Da mich das Thema sehr interessiert, habe ich da mal reingeschaut und die Mail dann gleich wieder zugemacht nachdem ich den Preis gesehen habe.

VG Manfred
Viele Grüße
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Re: Tonmeistertagung (TMT) #30

Beitragvon andrew.levine » 28.07.2018, 21:14

Hi Manfred,

Ich denke das ist kein VDT-Seminar sondern eines, über das der VDT informiert. Von der VDT-Website:

"Die Teilnehmergebühren für eine zweitätige Veranstaltung betragen normalerweise 220,- € bis 320,- €. Mitglieder erhalten einen Bonus von 100,- €. Studentische Teilnehmer zahlen 50,- €, studentische Mitglieder des VDT 20,- €. Außer bei VDT-Studentenseminaren kann die Zahl der studentischen Teilnehmer begrenzt werden."

Liebe Grüße,

Andrew

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Re: Tonmeistertagung (TMT) #30

Beitragvon manjak » 28.07.2018, 22:18

andrew.levine hat geschrieben:Hi Manfred,

Ich denke das ist kein VDT-Seminar sondern eines, über das der VDT informiert. Von der VDT-Website:

"Die Teilnehmergebühren für eine zweitätige Veranstaltung betragen normalerweise 220,- € bis 320,- €. Mitglieder erhalten einen Bonus von 100,- €. Studentische Teilnehmer zahlen 50,- €, studentische Mitglieder des VDT 20,- €. Außer bei VDT-Studentenseminaren kann die Zahl der studentischen Teilnehmer begrenzt werden."

Liebe Grüße,

Andrew


Moyn Andrew,

da hast Du wohl recht! ja, das ist ein Veranstalter in Hamburg.

Wenn so ein Workshop mal zum Thema Masterring mit den von Dir genannten Konditionen auftaucht und mein Zeitplan das ermöglicht, werde ich definitiv dabei sein.

Vg Manfred
Viele Grüße
Manfred

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Re: Tonmeistertagung (TMT) #30

Beitragvon manjak » 16.08.2018, 09:57

manjak hat geschrieben:
RainerG hat geschrieben:
tillebolle hat geschrieben:

  • legal Rechnungen schreiben/steuerliche Aspekte
  • Gewerbeanmeldung
  • Markenanmeldung beim DPMA
  • GVL/GEMA
  • Verträge mit Musikern
  • notwendige Versicherungen
  • Deutsches Musikarchiv



Solche Veranstaltungen werden u.a. auch auf den einzelnen VDT-Seminaren angeboten. Als Bestandteil der TMT halte ich sowas weniger geeignet.
Ich füge der Liste noch hinzu: Urheber- und Leistungsschutzrechte ! - eine ganz wichtige Thematik.

Grüße
RainerG


Moyn Zusammen,

das sind gerade für Tonschaffende, die das nur nebengewerblich machen, sehr wichtige Themen. Die IHK in Hannover bietet zu wichtigen Themengebieten Seminare an, z.B. gerade zum Thema Gründung eines Nebengewerbes, wo dann die in diesem Zusammenhang stehenden Fragen behandelt werden. Das passt natürlich nicht für den Bereich Tonkünstler. Dazu gibt es für Gewerbetreibende auch immer Merkblätter, z.B. nach dem Umsatzsteuergesetz notwendige Angaben einer Rechnung, Angaben auf Geschäftsbriefen, elementare Angaben auf einer Webseite nach dem Telemediengesetz und was sonst gerade aktuell ist.

Gerade die rechtlichen Fragestellungen sind besonders relevant, weil es da am meisten Stress geben kann und der juristische Laie überhaupt nicht in der Lage ist diese Fragestellungen aufzubereiten. Schon für mich als Jurist ist es schwierig bei all den Änderungen ständig den Überblick zu behalten und die relevanten Entwicklungen mitzubekommen. Auch hier hat die IHK einen Newsletter, wo solche Sachen dann gepostet werden und man zumindest schon mal weiß, dass es hier Handlungsbedarf gibt. Aktuelles Thema Datenschutzgrundverordnung z.B. hat mir einige graue Haare eingebracht.

Im Rahmen der TMT finde ich, sind solche Themen eher schwierig unterzubringen. Dazu ist für mich der Zeitpunkt im November ausgesprochen ungünstig gewählt. Zum Jahresende hin ballen sich bei uns die Aufträge und eine Ausstellung jagt die nächste. Auf bei den Tonschaffenden dürfte sich das kaum anders verhalten, bei den vielen Musikveranstaltungen gerade zum Jahresende. .

Wenn ich mir die Seminarangebote des VDT anschaue, so sind die auch eher auf die Profis zugeschnitten. 2.000 Euro für ein fünftätiges Seminar zum Thema Mastering mag von den Kosten im professionellen Bereich im Rahmen sein, aber ein Betrag, der für jemanden der das als Nebentätigkeit betreibt kaum abzubilden ist. Da muss man sich nur mal die Themen hier im Forum zur Beschaffung von Mikrofonen oder anderer Technik anschauen, wo die Frage aufgeworfen wird, ob es nicht auch Mikrofone für wenige Hundert Euro gibt, die für ein HM reichen; also die Quadratur des Kreises nicht doch geht.

Dabei wäre das Thema Mastering schon ein sehr spannendes Thema. Ich könnte mir hier vorstellen, dass man so etwas im Rahmen der Regionalgruppe macht, wo ein erfahrener Kollege einen Kurs anbietet und für sich eine Tagespauschale ansetzt, die dann auf die Teilnehmer umgelegt wird. Ich denke, dass für einen Tag hier dann wesentlich weniger als 3.000 Euro angesetzt werden und dann für den Kurs je Teilnehmer ein kleiner dreistelliger Betrag zuzüglich Kosten für die Anfahrt zusammenkommt. Für so einen Zweck könnte ich auch meinen Schulungsraum anbieten, der 8 Plätze hat, zumindest wenn man dort nicht die riesen Technik an jedem Platz aufbauen möchte.

VG Manfred


Und über einen Newsletter bin ich gerade auf folgendeSeite für Unternehmensgründungen gestoßen:

https://www.existenzgruender.de/DE/Medi ... 42221C4B72

Viel Spaß beim Lesen!

Vg Manfred
Viele Grüße
Manfred

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