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Hörvergleich: 6 Mikrofone an einer Snare

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Andy

Hörvergleich: 6 Mikrofone an einer Snare

Beitragvon Andy » 24.01.2010, 05:37

Sechs Mikrofone wurden an einer Snare gleichzeitig eingesetzt.
Faszinierend, wie unterschiedlich Mikrofone klingen können.
Wer sich das einmal anhören möchte, der findet hier Hörproben:

http://studio-in-a-box.de/siablog/?p=1451

Einklang
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Beitragvon Einklang » 24.01.2010, 08:02

Ohne jetzt alles angehört zu haben, halte ich solche "Test" für recht problematisch und irreführend, die Mikrofone können wohl kaum am gleichen Punkt platziert sein.

Die Abstrahlcharakteristik der Snare und die extrem orstabhängige Übertragungsfunktion solcher "Studioräume" dürften mindestens gleichen Einfluss haben...

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Arno
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Beitragvon Arno » 24.01.2010, 13:45

Hey,
doch, ich finde den Vergleich ganz gut. Mich würden dann jetzt mal die Mikrofone interessieren.
Viele Grüße

Loisl

Test: 6 Mikrofone an einer Snare

Beitragvon Loisl » 25.01.2010, 07:12

Arno hat geschrieben:Ich finde den Vergleich ganz gut. Mich würden dann jetzt mal die Mikrofone interessieren.

Die Lösung wird bestimmt noch kommen.

Mich auch. Von den 6 Mikrofonen sind von folgenden Typen sicher welche dabei:
http://studio-in-a-box.de/siablog/?p=110

Schlagzeugmikrofonierung:
http://studio-in-a-box.de/siablog/?p=154

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hafi69
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Beitragvon hafi69 » 25.01.2010, 10:07

Wenig sinnreich ist dies noch aus weiteren Gründen:

- Der Einfluss des Instrumentes / des Spielers ist bekanntermaßen immens für die Klanggestaltung. Ein Mikro mit starkem Nahbesprechungseffekt kann sehr gut passen, muss aber nicht, z.B. bei einer Piccolosnare .........

- Da diese Samples kein Übersprechen weiterer Instrumente (z.B. Hihat) beinhalten, lässt sich wenig bis gar nichts über die Qualität eines Gesamtmixes beurteilen. Genau dies ist aber die eigentliche Problematik in den allermeisten Fällen.

- Generell gilt: Ein einzelnes Signal muss alleine nicht "perfekt" klingen, um im Gesamtklang ein Optimum darzustellen.

- Niemand benutzt ein Snare-Mikrofon im absoluten Nahfeld ohne Filterung (und sei es nur ein HPF), schon gar nicht in einem Gesamtmix. Allerdings würden durch EQing nach Geschmack und Bedürfnis nicht nur die Klangeindrücke des Mikros stark verändert - nein, bei Bedarf wäre es sogar möglich, alle Mikros annähernd gleich klingen zu lassen * -
und damit gleich genug, um die Mikrofonauswahl in einem Endmix endgültig nicht mehr Unterscheidbar zu machen.

Sicher gut gemeint dieser Vergleich, aber überhaupt nicht geeignet eine absolute Qualität - auch nicht NUR für diese Anwendung (!) - zu eruieren.


* Abgesehen von der Richtcharakteristik, die mehr den Klang der ANDEREN Komponenten Raum / Trommlen / Becken beeinflusst!

Gast

Beitragvon Gast » 25.01.2010, 11:20

hafi69 hat geschrieben:Allerdings würden durch EQing nach Geschmack und Bedürfnis nicht nur die Klangeindrücke des Mikros stark verändert - nein, bei Bedarf wäre es sogar möglich, alle Mikros annähernd gleich klingen zu lassen * -
und damit gleich genug, um die Mikrofonauswahl in einem Endmix endgültig nicht mehr Unterscheidbar zu machen.


Supi - dann paßt ja der t-bone-Koffer für die drums.

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hafi69
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Beitragvon hafi69 » 25.01.2010, 13:54

Gast hat geschrieben:Supi - dann paßt ja der t-bone-Koffer für die drums.


Wenn dies alles wäre was Du verstanden hast: Ja. :roll:

Tobias
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Beitragvon Tobias » 26.01.2010, 00:26

Mach doch mal eine Aufnahme mit 2 identischen Mikrofonen an verschiedenen Positionen. Also der selbe Aufbau aber mit nur 2 gleichen Mikrofonen.

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RainerG
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Beitragvon RainerG » 26.01.2010, 09:13

hafi69 hat geschrieben:- Generell gilt: Ein einzelnes Signal muss alleine nicht "perfekt" klingen, um im Gesamtklang ein Optimum darzustellen.

.... bei Bedarf wäre es sogar möglich, alle Mikros annähernd gleich klingen zu lassen * -
* Abgesehen von der Richtcharakteristik, die mehr den Klang der ANDEREN Komponenten Raum / Trommlen / Becken beeinflusst!



Nein! Das Einschwingverhalten eines Mikrofons - bedingt durch das Feder-Masse-Dämpfungssystem der Kapsel - läßt sich mit einem EQ nicht beseitigen. Und das bestimmt den Klang entscheidend mit. Siehe Vergleich dynamisches M. gegen Kondensatormikrofon. Die Massenträgheit einer Membran wird nicht verringert durch nachgeschaltete Entzerrer.


MfG
Rainer

Gast

Beitragvon Gast » 26.01.2010, 10:47

Rainer, da steht doch ausdrücklich "annähernd gleich"!
Bei einer Violine oder ähnlichem wäre dieser mir bekannte Unterschied sehr relevant, bei so etwas Trivialem wie einer Snare im Nahbereich nicht.
Da außerdem viele andere Mikrofone mit Einwirken geht es weniger um eine lineare Wiedergabe, weder im F-Gang noch im Einschwingverhalten, allein schon weil der Anteil dieser Stütze u.U. gering ist, vom ohnehin hier obligatorischem EQing und Komprimierung etc. mal ganz zu schweigen.

Im Endeffekt wollte ich also nur sagen:
Die Qualität eines Snaremikrofon bestimmt am Ende nicht die Qualität einer Schlagzeugaufnahme, da spielen viele andere Parameter immens größere Rollen.
Wie sonst hätte ein Shure SM57 über Dekaden hier die Norm sein können?

Gruß,

Christopher

Andy

Re: Hörvergleich: 6 Mikrofone an einer Snare

Beitragvon Andy » 26.01.2010, 14:42

Andy hat geschrieben:Sechs Mikrofone wurden an einer Snare gleichzeitig eingesetzt. Faszinierend, wie unterschiedlich Mikrofone klingen können.
Wer sich das einmal anhören möchte, der findet hier Hörproben:
http://studio-in-a-box.de/siablog/?p=1451

Und hier kommt die ersehnte Auflösung für den Mikrofontest an der Snare.
http://studio-in-a-box.de/siablog/?p=1464

* Mikrofon 1: Haun MBC 660L
* Mikrofon 2: Rode NT 5
* Mikrofon 3: Beyerdynamic Opus 87
* Mikrofon 4: DAP PL-06
* Mikrofon 5: DAP PL-07
* Mikrofon 6: SE electronics Titan

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Beitragvon Bertelmann » 12.10.2010, 00:59

guten abend!

hab mir die beispiele angehört - "Mikrofon 3: Beyerdynamic Opus 87" klingt für mich mit großem abstand am besten.

war die testanordnung fair?

Hans

Beitragvon Hans » 13.10.2010, 14:59

Bertelmann hat geschrieben:guten abend!

hab mir die beispiele angehört - "Mikrofon 3: Beyerdynamic Opus 87" klingt für mich mit großem abstand am besten.

war die testanordnung fair?
Was kann man mit dem Schlagzeug hören? Schlagzeug ist eben Schlagzeug, nichts mehr. Mit Geige oder Orgel, oder auch mit einem mittelgroßen Chor zu testen - das wäre wirklich interessant. Und für Schlagzeug ist alles genug gut.

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Schlagzeugmikrofonierung, aber in richtig

Beitragvon TMichels » 18.10.2010, 14:20

Hallo alle,

wenn es mal eine richtig gute Schlagzeug-Aufnahme werden soll, sollte man vielleicht mal einen Blick hierhin werfen.
Unter dem Punkt "Die Mikrofonierungen" (gaaaanz unten) findet man ein paar Anregungen :-D

Nicht geeignet für jedes Budget, aber ziemlich gute Orientierungspunkte.

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Arno
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Beitragvon Arno » 18.10.2010, 15:59

Ist für mich unverständlich, wozu man eine Bassdrum mit drei Mikrofonen abnimmt. Mit einem guten (!) bekommt man mit Sicherheit ein besseres Ergebnis.


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