FOH-Simulation für Theater-Beschallung

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Robert B

Ergebnisse

Beitragvon Robert B » 22.09.2010, 23:43

Hallo!

Ich habe ein paar Tests gemacht. Mit Erfolg. Wer mitdenken möchte, Fotos des Saals befinden sich weiter oben.

Ich habe das untere Top des Linearrays im Pegel reduziert. Das bringt erstens Spielraum für das darüberliegende - die Versorgung in den hinteren Reihen wird besser. Andererseits ist das Maximum in der Saalmitte nicht mehr präsent. Das ergibt eine homogenere Schallverteilung.

Weiters habe ich für die hinteren Reihen eine Delayline aufgestellt. Die bringt mehr "Direktheit" und bisschen mehr Pegel.

Die Hifi-Anlage am Bühnenportal müsste man wahrscheinlich mitverzögern, um sie mehr zu "verstecken" - das war für den Test zu aufwendig. Könnte aber ebenfalls zu einer Verbesserung beitragen.

Außerdem überlege ich, eventuelle Schallquellen auf der Bühne in den Eingangskanälen des Mischpults zu verzögern, um die Beschallung noch unauffälliger zu machen. Auch ungetestet, aber interessant.

Beim FOH müsste eine zusätzliche Delayline stehen. Vielleicht Nahfeldmonitore?

Eine einfachere Lösung kann ich mir im Moment nicht vorstellen. Hat jemand noch eine Idee?

Robert B

Beitragvon Robert B » 27.10.2010, 10:51

Hallo!

Vielen Dank an alle, die hier Antworten posten.

Ich melde mich mit einem Erfolg zurück:

Die Dämpfung des unteren Tops des Arrays hat eine enorme Verbesserung gebracht. Der Saal wird nun wesentlich homogener versorgt.

Der Sound am FOH Pult ist ebenfalls wesentlich besser geworden, da das obere Top im Verhältnis "kräftiger" wird.

Weiters können wir die Versorgung des Saal jetzt steuern, also z. B. bei einem Konzert nur die hinteren Reihen beschallen, wenn der Direktschall für die ersten Reihen reicht. Genial!

Wir werden, wenn es das Budget erlaubt, mit Delaylines noch etwas auffrischen.

Robert B

Beitragvon Robert B » 27.10.2010, 14:13

sorry, hab grad gesehen, daß ich mich wiederholt habe.

Robert B

Beitragvon Robert B » 02.11.2010, 12:57

Zum vieldiskutieren Haas-Effekt habe ich noch eine Frage: Muß es nicht zwangsläufig zu Klangverfärbungen kommen? Stichwort Phase? Oder ist das zu vernachlässigen?

pkautzsch
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Beitragvon pkautzsch » 02.11.2010, 15:08

Es kommt bei der von dir vermutlich gemeinten zusätzlichen Verzögerung der nahen Lautsprechersignale nicht zu mehr Verfärbungen als durch "echte" Reflexionen. Da arbeitet das menschliche Gehirn ein bisserl mit...

Robert B

Beitragvon Robert B » 02.11.2010, 15:16

Danke pkautzsch!

Würde das Signal dann auch einen Phasendreher überstehen? Theoretisch?


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