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Selbstbau von Audio-Schaltungen- Tipps für ELektr.Einsteiger

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Moderator: Moderation

Hannes

Selbstbau von Audio-Schaltungen- Tipps für ELektr.Einsteiger

Beitragvon Hannes » 03.01.2011, 12:13

Hallo,

Ich suche eine Internetseite für ELektronik-Einsteiger mit einer
Einführung zum Selbstbau von elektronischen Schaltungen. Bin schon seit
langem auf der Suche, finde aber nichts richtiges.

Was einzelne Bauteile angeht, da hilft Wikipedia recht gut weiter...

Aber: Wie erstelle ich auf einer Lochstreifenplatine am besten eine
Schaltung XY? Wenn ich beispielsweise einen Verstärker für Audio-Signale
selbst bauen möchte, wie setzte ich dies konkret auf einer Platine um?

Viele Schaltungen sind ja gar nicht soooo kompliziert. Aber alleine mit
gewissen Schaltbildern bin ich recht schnell überfordert. Und genau
soetwas suche ich... Eine kleine Anleitung, wie ich konkret ein
Schaltbild auf eine Platine umsetzte.

Viele Grüße und herzlichen Dank für Tipps,
hgh

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Arno
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Beitragvon Arno » 03.01.2011, 13:34

Hallo Hannes,
ich habe früher, als ich noch an Gitarrenverstärkern rumgeschraubt habe, sehr viel im Tube-Town-Forum gelernt.

http://www.tube-town.de/ttforum/index.php


Arno

JörgG

Re: Selbstbau von Audio-Schaltungen- Tipps für ELektr.Einste

Beitragvon JörgG » 04.01.2011, 10:20

Hannes hat geschrieben: Was einzelne Bauteile angeht, da hilft Wikipedia recht gut weiter... Aber: Wie erstelle ich auf einer Lochstreifenplatine am besten eine
Schaltung XY? Wenn ich beispielsweise einen Verstärker für Audio-Signale selbst bauen möchte, wie setzte ich dies konkret auf einer Platine um?

Hanz Hoyer fragt auch hier:
http://www.mikrocontroller.net/topic/203055

Aber was ist denn genau eine XY Schaltung? Die kenne ich nicht.

Gruß Jörg

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RainerG
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Beitragvon RainerG » 04.01.2011, 10:59

@ Jörg G: Er meint mit "XY-Schaltung" höchstwahrscheinlich eine beliebige Schaltung die er auf eine Leiterplatte umsetzen möchte.

@ Hannes:

Die Umsetzung einer beliebigen Schaltung auf eine Leiterplatte ist eine Übungssache, die man im Laufe der Zeit lernt. Ich gebe da mal einen Tip: Zeichne den Schaltplan so um, daß die Bauteile im Schaltplan schon in etwa so liegen, wie sie auch auf der Leiterplatte liegen sollen, mit möglichst wenig Kreuzungen auf dem Schaltplan. Dann fällt nämlich die Entflechtung leichter.
Es gibt Entflechter, da sitzen hinterher die Bauteile kreuz und quer in der Landschaft herum und man hat keinen Anhaltspunkt wo man Bauteile die auf dem Schaltplan direkt zusammenhängen dann auf der Leiterplatte findet - einfach chaotisch.
Wenn ich eine Leiterplatte entflechte, dann setze ich die Bauteile in etwa so wie sie auch in den Baugruppen im Schaltplan sitzen. Dann findet man sie auch auf der LTP leichter.
Es sei denn, die EMV-Anforderungen gebieten eine andere Anordnung.
Trivialer Fall: Eine Leiterbahn die 230 V Netzspannung führt wird niemand direkt neben einer Leiterbahn herführen, die Mikrofonpegel hat. Von den sicherheitstechnischen Aspekten der VDE-Vorschriften mal ganz abgesehen.

Um überhaupt mit dieser Aufgabe zurecht zu kommen, schlage ich Dir vor, erst einmal ganz einfache Schaltungen zu entflechten versuchen. Das kann z.B. eine ganz einfache 1-stufige Transistorschaltung sein um auch mal ein Gefühl für die Platzverhältnisse zu bekommen.
Ich habe das früher auf Millimeterpapier bzw. Zollrasterpapier aufgezeichnet. Aber das ist bei komplizierten Schaltungen schon mehr mit einem Puzzle-Spiel vergleichbar. Immer wieder hinzeichnen mit weichem Bleistift (wenn es doppelseitige mit Durchkontaktierung sind, muß man zweifarbig zeichnen), dann merkt man plötzlich daß es nicht geht und fängt an wieder auszuradieren u.s.w.
Heute mache ich das auf dem Computer mit dem Eagle-Programm. Die Entflechtung ist dadurch weit bequemer und man hat dann auch gleich die natürlichen Größenverhältnisse und sieht, wo sich Bauteile berühren würden oder Leiterbahnen sehr dicht beieinander liegen - denn es werden ja auch die Leiterbahnen in den entsprechenden Breiten richtig dargestellt, was bei einer Bleistiftzeichnung nicht so einfach möglich ist.

Es ist einfach Übungssache. Patentrezepte kann man dafür schlecht geben. Nur einen Tip: Wer das japanische Brettspiel "Go" kennt (Und da ich ein Freund der klassischen Brettspiele bin kenne ich dieses Spiel) und spielen kann, hat es da leichter, weil gerade dieses Spiel eine gewisse Übung im Vorausschauen auf gewisse Musterbildungen schult.

Vielleicht versuchst Du es aber erst einmal auf Millimeter- bzw. Zollrasterpapier mit einer einfachen Schaltung.


MfG
RainerG
Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur wieder auf (Quelle unbekannt).
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