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Lokalisation mit Triangulation

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Moderator: Moderation

Hans

Lokalisation mit Triangulation

Beitragvon Hans » 21.05.2011, 22:32

Mich beschäftigt die Frage: Wieviel Aufwand muss man treiben, um Schallquellen (zwitschernde Vögel) mittels "Triangulation" auf etwa 10 bis 50 cm genau zu lokalisieren. Es geht also darum festzustellen, wo ein bestimmter Vogel sitzt. Im Internet habe ich wenige Informationen dazu gefunden, die mir als erstes vermittelt haben, dass es komplizierter ist, als ich dachte.
Grundsätzlich braucht man drei Mikrofone, die so aufgestellt werden sollten, dass sie ein aufrecht stehendes Dreieck bilden. Aber wieviel Aufwand ist denn nötig, um die Laufzeitunterschiede zu bestimmen, mit denen das Signal bei den einzelnen Mikrofonen ankommt?
Gibt es dazu vielleicht Literatur? Oder kann man das ganze auch einfacher haben?

Gruß Hans

noki
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Beitragvon noki » 22.05.2011, 10:48

Hallo!

Die Triangulation erscheint im Prinzip einfach, aber die Umsetzung ist recht anspruchsvoll. Zum Glück haben sich andere schon die Mühe gemacht: http://www.acoustic-camera.com/de/. Das System funktioniert beeindruckend gut, aber es gibt auch noch andere Hersteller (z.B. B&K).

Literatur dazu: http://www.gfai.de/~heinz/publications/papers/2007_DAGA_Reko.pdf

Nils

Hans

Lokalisation mit Triangulation

Beitragvon Hans » 22.05.2011, 13:50

Ein guter Hinweis. Die Akustische Kamera zum Lokalisieren "akustischer Emissionen" unter Verwendung der Beamforming-Methode war mir noch nicht bekannt. Da ist ja sehr interessant.

Hans

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Wolfus
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Beitragvon Wolfus » 24.05.2011, 09:14

Das gesamte Thema des Beamforming finde ich faszinierend. Wir verwenden hier mehrere Beamforming Laustprecherarrays zur genauen Kontrolle von Beschallungen, mit beeinduckendem Ergebnis (wenig Nachhall in einem recht halligen Raum, fast entfernungsunabhängige Laustärke).

Vielleicht kann man ja in einiger Zeit umgekehrt ein 2d-Array von Mikrohonen als Hauptmikrophonsystem verwenden (einzeln aufgenommen) und sich nachher die gewühschte Charakteristik mit einer Genauigkeit weit jenseits der Gradientenmikophontechnik zurechtrechnen. Oder eine vollständige Trennung von den drei Vorne-Kanälen bei Surround durch Beamforming von einer Stelle aus als Intensitäts-Lokalisation errechnen.


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