Seit gestern gab es einige Probleme bei der Anmeldung. Es erschienen etwas kryptische Fehlermeldungen.
Jetzt funktioniert wieder Alles.
Der Grund war: Der Provider hat heimlich still und leise die PHP Version von Version 5.6 auf 7.2 geändert.
Wir haben dies temporär wieder rückgangig gemacht.
Allerdings werde ich in den nächsten Tagen noch mal einen Update der Forensoftware
machen und ich hoffe dass alles problemlos läuft.
Hin und wieder kann es während dem Upgrade Prozess zu einer Nichterreichbarkeit
bzw. Fehlermeldungen kommen.

Akustik in Fahrzeugen - Lautsprecherprobleme

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Marco

Akustik in Fahrzeugen - Lautsprecherprobleme

Beitragvon Marco » 05.07.2007, 11:06

Ich schreibe gerade meine Abschlussarbeit über die Diagnose von Lautsprechern in Fahrzeugen. Dabei sollen Fehler an Lautsprechern erkannt werden.
Ich bin das ganze über den Frequenzgang und den Klirrfaktor angegangen, jedoch machen stehende Wellen und Interferenzen starke Probleme. Bilden sich im Fahrzeug stehende Wellen oder sind das Interferenzen? In meinem Amplitudengang erhalte ich Minima und Maxima die sich um bis zu 25 dB unterscheiden.
Gibt es da vielleicht einen Tip, mit welchen Methoden ich im Fahrzeug Fehler an den Lautsprechern feststellen kann?

Swen
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Beitragvon Swen » 05.07.2007, 12:49

_Welche_ Fehler willst Du denn da nachprüfen? Geht es "nur" darum, sicherzustellen, ob die LSP funktionieren?

Swen

Marco

Beitragvon Marco » 05.07.2007, 18:17

Es geht darum so viele Fehler wie möglich festzustellen!!! vor allem Fehler die durch vibrationen erzeugt werden ... ist meine Diplomarbeit und ich verzweifel langsam daran

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stefan
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Beitragvon stefan » 06.07.2007, 07:50

Ich glaub bei diesem speziellen Thema sind die meisten hier auch etwas ratlos... Aber Schwierigkeiten dieser Art kann man doch mit dem Betreuer Deiner Arbeit auf fachlicher Ebene angehen?

Misst Du jeden Lautsprecher im Fahrzeug einzeln oder betrachtest Du die Raumakustik da drin als Ganzes? Versuchs mal mit ner 'Equalization' der Lautsprecher, das heisst, dass Dein Rauschsignal, Sinus, Multisinus oder wasauchimmer so angepasst ist, dass Du an Deinem Messpunkt über den kompletten Frequenzbereich keine Überhöhungen/Absenkungen mehr misst. Danach sollte eine (konventionelle) Analyse einfacher gehen.

Naja, wirklich nicht so trivial - und Erfahrung hab ich auf dem Gebiet auch nicht grad...
Gruss
Stefan

Swen
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Beitragvon Swen » 06.07.2007, 10:00

Es geht darum so viele Fehler wie möglich festzustellen!!! vor allem Fehler die durch vibrationen erzeugt werden


Ich muß schon nochmal ganz dumm fragen - meinst Du nun "akustische" Fehler oder generelle Fehlfunktionen von Lautsprechern (Kabel abgeschüttelt, Spule im Luftspalt eingeklemmt oder was auch immer)? Was hast Du für eine Ansteuerung (Verstärkerschaltung)? Darfst Du "akustisch" messen oder soll/muß das ganze "so still wie möglich" abgehen?

Generell könntest Du z.B. eine "permanente" Impedanzmessung über den Frequenzgang machen und mit hinterlegten Sollwerten vergleichen. Als Stimulus kann durchaus auch das Nutzsignal selbst dienen, sollte eine Zeitlang kein Nutzsignal anliegen könnte man auch kurzzeitig eines generieren, z.B. 20Hz, um festzustellen ob der LSP sich noch "bewegt". Am Verstärkerausgang dann z.B. Spannung und Strom wandeln und einem DSP zuführen der z.B. auch das Nutzsignal verarbeitet und möglicherweise "sowieso" da ist und sich ggf. die meiste Zeit "langweilt". Warum nicht auch eine kleine Mikrofonkapsel in der Nähe der Membran anbringen und ihr Signal gleich mit auswerten? Die ungefähre Schwingspulentemperatur ermitteln? Den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Sei mal ein bisschen kreativ. Durch geschickte mathematische / logische Kombination der ausgewerteten Parameter kann man über den LSP schon ziemlich viel aussagen.

Ich habe schon einiges auf diesem Gebiet gemacht, u.a. mal eine LSP-/ Verstärkerfernüberwachung für aktive Lautsprechersysteme konzipiert und mitentwickelt, zu dieser Zeit wurde ich fast ein bisschen ausgelacht weil die Box auf einmal einen Ethernet- Anschluss hatte. Und heute ... ;-)



Swen

Gast

Beitragvon Gast » 07.07.2007, 09:17

Der Test soll akustisch durchgeführt werden! Wie meinst du das mit der Impedanzmessung über den Frequenzgang? Ich habe sehr mit den Interferenzen die im Auto entstehen zu kämpfen. Würde mich freuen, wenn ihr mir eure Ideen weiter erläutern könntet. Ich kann mitlerweile nicht mehr richtig kämpfen. Zudem soll das ein Tool für die Werkstatt werden, die sollen dann ein Mikrofon an eine bestimmte Position legen, aber diese weicht leider immer leicht von der ursprünglichen ab und dadurch entstehen immer unterschiedliche Messergebnisse. Zudem ergeben sich auch durch unterschiedliche Sitzpositionen änderungen in der Sitzposition. Zudem spreche ich immer lautsprechergruppen an und es sollte jeder Lautsprecher alleine diagnostiziert werden. Die Lautsprecher überlagern sich so das ich einen defekten Lautsprecher nicht diagnostizieren kann.

Würde mich sehr über eure anegungen freuen. Vielen Dank!!!
Die Zeit wird langsam ein wenig knapp!!

Gast

Beitragvon Gast » 07.07.2007, 10:22

OK, ich lag dann wohl doch falsch. Das ist dann nicht meine "Baustelle"...

Swen

Henk

Beitragvon Henk » 25.11.2007, 22:19

Ein wichtig Punkt sind akustische Rückkopplungen bei die Einbau von die Lautsprechern. Da sind oft extreme Verzerrungen folge von Eigenumbau, weil die Autoradio meistens eine DSP mit EQ-Anpassung hat, die speziell für EINE Lautsprecher mit DIESE Einbausituazion stimmend ist. Wenn du eines veränderst hast Du Pech. 8-)

fw
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Beitragvon fw » 26.11.2007, 02:06

Um mich Henk anzuschließen:
jedoch machen stehende Wellen und Interferenzen starke Probleme. Bilden sich im Fahrzeug stehende Wellen oder sind das Interferenzen? In meinem Amplitudengang erhalte ich Minima und Maxima die sich um bis zu 25 dB unterscheiden.

Möglicherweise beides. Unmaßgebliche Meinung eines Dilettanten.

Zudem ergeben sich auch durch unterschiedliche Sitzpositionen änderungen in der Sitzposition.
Du meinst Hörposition, oder?
Das ist das Problem eines jeden Autofahrers. DARUM sollte man sich mal Gedanken machen.

Die Lautsprecher überlagern sich

Das ist der Zweck der vielen Lautsprecher im Auto. Guter Klang interessiert da nicht wirklich.

Zudem soll das ein Tool für die Werkstatt werden, die sollen dann ein Mikrofon an eine bestimmte Position legen, aber diese weicht leider immer leicht von der ursprünglichen ab und dadurch entstehen immer unterschiedliche Messergebnisse.

Ich will nicht desillusionierend sein, aber das ist ein bisschen wie mit dem Autositz, der für alle Fahrer passen soll – es gibt ihn nicht. Sucht euch empirisch ein statistisches Mittel und wertet dieses aus. So machen es die Kollegen von den Autositzen auch.
Nebenbei: Als Entwickler müsstet ihr eigentlich froh sein, wenn sich ein kaputter Lautsprecher nicht störend oder fehlend bemerkbar macht. Oder geht es euch um was Anderes?

Mit neugierigem Gruß, fw

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RainerG
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Beitragvon RainerG » 26.11.2007, 09:35

@ Marco,

Als die Tonmeistertagungen noch in München statt fanden (in den 80-er Jahren) wurde über dieses Thema auch referiert. Ersuche mal den VDT nach entsprechenden Fachberichten.
Auch die Firma BMW in München hat m.W. auf den Tonmeistertagungen darüber referiert und diese Arbeiten untestützt.
Ich würde mal direkt BMW in M anschreiben und mal nach entsprechendem Material fragen. Vielleicht sind die ja durchaus kooperativ und helfen einem Diplomanden bei seiner Arbeit.


MfG
Rainer


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