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Löthilfe

Bauanleitungen, Tipps & Tricks für handwerklich nicht ganz Unbegabte

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sleepytomcat
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Löthilfe

Beitragvon sleepytomcat » 02.09.2014, 12:24

Eine praktische Löthilfe:

Holzkasten mit Sand gefüllt (wegen Standfestigkeit) und einige Wäscheklammern ‘drauf. Sehr praktisch bei Steckermontagen, arbeiten an Platinen, Potis, etc.

Kostet fast nichts, ist kurzschlussfest, billig und besser, als alles kommerziell angebotene.
DSC_8133.JPG

DSC_8131.JPG

DSC_8132.JPG


Veröffentlicht von Edmund Ruttmann (DF5NC) in der Amateurfunkzeitschrift “CQ-DL” 7-2014, Seite 19
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juppy
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Re: Löthilfe

Beitragvon juppy » 02.09.2014, 13:45

GENIAL - Danke für den Tipp! :winky:

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alex
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Re: Löthilfe

Beitragvon alex » 02.09.2014, 15:28

Holz ist doch wirklich unübertroffen für solche Zwecke -- z.B. duftet es nicht penetrant nach Plastik, wenn Zinn runtertropft ...)
Leider sind meine Klammern etwas zu klein für die XLR-Weibchen.
Gibt es auch Übergrößen?

Grüße, alex
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Tomte
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Re: Löthilfe

Beitragvon Tomte » 02.09.2014, 15:41

Ich komme mit diesem Klassiker ("dritte Hand") gut klar:

http://www.reichelt.de/HALTER-ZD-10D/3/ ... TER+ZD-10D

Bei dickeren Steckern muss man halt etwas fummeln, um eine günstige Stelle zum Festklemmen zu finden.

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Re: Löthilfe

Beitragvon tillebolle » 02.09.2014, 15:52

Tomte hat geschrieben:Ich komme mit diesem Klassiker ("dritte Hand") gut klar:

http://www.reichelt.de/HALTER-ZD-10D/3/ ... TER+ZD-10D

Bei dickeren Steckern muss man halt etwas fummeln, um eine günstige Stelle zum Festklemmen zu finden.

Das Ding habe ich auch seit Jahrzehnten, aber so richtig Freunde sind wir nie geworden. Irgendwie finde ich das Teil etwas störrisch.

Auf heise.de wurden letztens mal "Lötfanten" vorgestellt:
Bild
http://eigenbaukombinat.de/invasion-der-loetfanten/

Aber die Idee mit der Wäscheklammerkiste ist viel einfacher zu bauen und universeller einsetzbar. Ich werde das mal probieren.

Danke für den Tip!

Viele Grüße
tillebolle
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Arno
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Re: Löthilfe

Beitragvon Arno » 03.09.2014, 01:00

Hallo,

danke für den Tipp!
Ich habe momentan (seit mehreren Jahren) eine Rolle Lötzinn, in deren Loch in der Mitte wunderbar ein XLR-Stecker hineinpasst. Die benutze ich des Öfteren für genau diesen Zweck.

Gruß, Arno
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Re: Löthilfe

Beitragvon RainerG » 03.09.2014, 15:32

Tja, der Mensch muß sich nur zu helfen wissen.

Ein schneller Schaltungsaufbau um eine Versuchsschaltung auszutesten: Wie macht Ihr das so allgemein?
Viele nehmen eine Lochrasterplatine und löten mal schnell einige Bauteile darauf.

Es geht noch einfacher:
Man nehme ein Holzbrett (am besten weiches Fichtenholz ["..Nehmet Holz vom Fichtenstamme, doch recht TROCKEN laßt es sein" {Friedrich Schiller: "Die Glocke"}]) und drücke einfach ein paar Reißbrettstifte (bei uns in Oberhessen auch "Wanzen" genannt) hinein, sodann diese Reißbrettstifte verzinnen und die Bauteile auflöten.
Da braucht man keine Lochrasterplatine zu verplempern.


Grüße
RainerG
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Re: Löthilfe

Beitragvon sleepytomcat » 03.09.2014, 18:12

Das mit den Reisszwecken kenne ich auch.

Ist noch zu verfeinern: Den schön groß kopierten Schaltplan auf das Brett pappen, dann braucht man nicht nachdenken, wo und wie die Zwecken zu platzieren sind. Das wird zwar dann recht groß und die Leitungen lang, spielt aber bei Versuchen und und im NF-Bereich keine große Rolle.

A propos Reisszwecken:
Zwei Reisszwecken in den Backen einer Wäscheklammer sind eine prima Prüfzange für Knopf-Zellen.
(Bild spare ich mir…)
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Re: Löthilfe

Beitragvon juppy » 03.09.2014, 18:30

RainerG hat geschrieben:Man nehme ein Holzbrett ... und drücke einfach ein paar Reißbrettstifte hinein,
sodann diese Reißbrettstifte verzinnen und die Bauteile auflöten.

Bei SMD-Bauteilen? :hmm: . . . Bild ist doch schon größer als so'n 8beiniger Käfer ...

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Re: Löthilfe

Beitragvon Arno » 04.09.2014, 09:51

Hallo,

ich habe Zugriff auf eine CNC-Fräse. So ein Platinenlayout ist schnell erstellt und gefräst. Außerdem kann die Fräse auch die gesamte Platine zertrennen, dass man keine ganze benötigt.

Arno
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Re: Löthilfe

Beitragvon alex » 04.09.2014, 23:29

Ich hätte noch eine Idee für die Löthilfe aus dem ersten Beitrag.

Da ich einen handlichen Modellbau-Schraubstock mit gusseisernem Fuß und Kugelgelenk habe (siehe Bild unten), würde mir so ein sandbeschwertes Holzkästchen noch mehr nützen, wenn es sich mit zwei oder drei Außenseiten auf dem Werktisch absetzen ließe.
Damit aus dem "Käschtle" (wie man im Südwesten Deutschlands sagen würde) der Sand nicht ständig rausrieselt, fülle ich ihn am besten in einen Gefrierbeutel und klebe den zu.

Nächste Woche, wenn ich wieder zu Hause bin, probiere ich es aus.

schraubstock.JPG



Grüße, alex
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Re: Löthilfe

Beitragvon MarkusP » 05.09.2014, 08:05

Hallo auch,

ganz einfache Sachen, wie passive Weichen, baue ich im Freiflugdrahtverhau auf. Für alles andere hat sich eine Technik mit diesen Leiterplatten bei mir bewährt:

http://www.conrad.de/ce/de/product/527321/WR-Rademacher-Laborkarte-Fuer-2-16pol-ICs-DIL-16-L-x-B-x-H-110-x-80-x-15-mm-Rastermass-254-mm-fuer-IC-mm-HP-mit-C

Die werden mit der Lötseite nach oben auf ein Holzbrett geschraubt. Dann kann man die Bauteile bequem von oben auflöten. Die Verbindungen erfolgen dann mit sauber verlegten Drähten am Rand der Leiterplatte.

Bei Zeiten mache ich mal ein Photo davon.

Gruß aus Berlin

MarkusP.

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Re: Löthilfe

Beitragvon tillebolle » 05.09.2014, 12:09

Ich fand ja für schnelle Versuche immer diese Steckplatinen ganz praktisch.
Bild
Ist natürlich nur was für's Labor und nicht für's echte Leben. Aber so'n Reißbrett würd' ich auch nicht mit auf die Bühne nehmen. ;-)

Steve Wozniak beschreibt übrigens in seinem lesenswerten Buch iWoz, wie er und Steve Jobs ihre ersten Computer-Prototypen in Wire-Wrap-Technik aufgebaut haben. Das kannte ich noch nicht. Hat von euch noch jemand mit sowas gearbeitet?

Viele Grüße
tillebolle
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Wilfried
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Re: Löthilfe

Beitragvon Wilfried » 05.09.2014, 13:38

Experimentier- und Prototypschaltungen baue ich auf Lötpunktrasterplatinen auf.
Bei leichtgewichtigen Schaltungen auf Hartpapier. Bei schwereren Bauteilen auf Epoxidmaterial.

Mein Neffe nutzt zur Vorbereitung das Programm "Lochmaster" von hier:
http://www.abacom-online.de/html/lochmaster.html meist im alternativen Lötpunktmodus.

Das spart dann beim eigentlichen Aufbau ne Menge Zeit, und ne
Bauteileliste bekommt man auch vorab. Zudem sehen die Aufbauten superordentlich aus.
Hilft auch bei der Fehlersuche enorm, wenn man noch nicht so routiniert ist.

War ein nettes Geburtstagsgeschenk von mir.
If you can't fix it with a hammer, you've got an electrical problem.


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