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RainerK
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Beitragvon RainerK » 22.12.2010, 14:07

Hallo,

für die Aufnahme klassischer Musik sollte für die Scheibe anstelle der LP besser eine Schellackplatte verwendet werden.
Allzu frischem Vinyl - wohlmöglich sogar mit Aufnahmen von U-Musik - fehlt es sicher an der nötigen Seriosität. :wink:

Es grüßt RainerK
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janosch
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Beitragvon janosch » 22.12.2010, 14:18

Keine gute Idee, die Dinger brechen viel zu leicht und sind auch zu klein.

Nur LPs bringen den gewünschten "warmen" und "feindgliedrigen" Sound. Allerdings sind im hiesigen Blödmarkt nur noch "U-Musik"-LPs zu finden, und auch davon lediglich eine Hand voll.

Schöne Weihnachten!
Jan
Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken. (Karl Kraus, 1874–1936)

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Clouseau
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Re: Durchmesser der Jecklin-Scheibe

Beitragvon Clouseau » 22.12.2010, 14:58

ebs hat geschrieben: Ich höre gerade, dass es heute nicht mehr so einfach sei, dafür verwertbare Langspielplatten zu bekommen.

hafi69 hat geschrieben: Was qualifiziert denn LPs für diese Verwendung?

ebs hat geschrieben: Auf die Frage an Herrn Jecklin, wie er denn auf den Durchmesser von 30 cm für seine erste Scheibe gekommen sei, soll er mehrfach gesagt haben, dass er dafür ganz einfach eine Langspielplatte (LP) genommen hätte. Auf der Suche nach einer einfachen Trennwand, die zwischen die beiden Mikrofone passt, fielen seine Augen auf Langspielplatten, die zu dieser Zeit überall herumlagen. Damit war die Sache einfach gelöst.

hafi69 hat geschrieben: Müssen sie in ungespieltem Zustand sein? Oder möglichst von Klassiklabeln wie DGG?

Eine Langspielplatte im unbespielten Zustand wäre vielleicht gut, aber ich habe noch nie eine solche gesehen. Früher hätte man gesagt: Nimm eine, die den Preis "Goldene Zitrone" bekommen hat, um die ist es nicht schade, aber heute kommt man kaum noch an so etwas Spezielles heran. Also nimm eine Langspielplatte, die du nicht mehr zum Anhören brauchst, aber nur wenn du eine historische alte Jecklin-Scheibe nachbauen willst. Möchtest du jedoch mit der Zeit gehen und den fortschrittlichen Gedanken des Erfinders folgen, dann stellst du dir eine eigene Scheibe mit 35 cm Durchmesser selber her und belegst diese mit einer Art Filz zur Dämpfung der hohen Frequenzen. Außerdem musst du dir noch eine Befestigung der Kleinmikrofone als Druckempfänger überlegen, die voneinander den vorgeschriebenen Abstand von 36 cm haben sollen.

Gruß Clouseau

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hafi69
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Beitragvon hafi69 » 22.12.2010, 16:34

Möchtest du jedoch mit der Zeit gehen und den fortschrittlichen Gedanken des Erfinders folgen, dann stellst du dir eine eigene Scheibe mit 35 cm Durchmesser selber her

Ach ne, das ist mir alles zu kompliziert. Ich nehme sowieso immer in Mono auf mit einem SM57... Da reicht dann auch das 3/8"-Gewinde :wink:

RainerK
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Beitragvon RainerK » 22.12.2010, 18:18

janosch hat geschrieben:Keine gute Idee, die Dinger brechen viel zu leicht und sind auch zu klein...

Ok, das mit dem brechen stimmt, aber zu klein stimmt nicht ganz, denn in meiner Sammlung sind die mit 25cm zwar in der absoluten Überzahl, aber mit 30cm sind auch ein paar vertreten.

Es grüßt RainerK
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Beitragvon janosch » 22.12.2010, 21:10

RainerK hat geschrieben:... mit 30cm sind auch ein paar vertreten.

Das sind ja dann fast schon wieder LPs! :wink:

Ich schlage – statt Pertinax oder Plexiglas – Sperrholz vor: leicht, dennoch stabil, einfach zu bearbeiten. Im Baumarkt bekommt man Reste davon oft geschenkt oder für einen kleinen Einwurf in die Kaffeekasse.

Gruß Jan
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Beitragvon stefan » 23.12.2010, 09:39

...apropos Baumarkt. Wie wäre es mit dem Blatt einer Kreissäge? Baumärkte sind toll für Basteleien dieser Art. ;-)

Aber mal ernsthaft - ich denke, dass das Material der Scheibe absolut nebensächlich ist, wenn die Oberfläche mit den entsprechenden absorbierenden Materialien ausgestattet ist. Aus praktischen Gründen ist für die Stativmontage leichtgewichtiges sicher im Vorteil. (z. B Balserholz aus dem Modellbau. Dann sollte aber eine solide Stereoschine als Mikrofonhalterung in der Konstruktion vorgesehen sein.)
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Nur wer selbst noch nie Messungen für Produktdaten gemacht hat, glaubt was auf Hersteller-Datenblättern steht.


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