Am 25.05.2018 wird die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) als einheitliche europäische Datenschutzregelung eingeführt.
Gleichzeitig wurde das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) überarbeitet und tritt gemeinsam mit der EU-DSGVO zum 25.05.2018 in Kraft.
Entsprechend dieser neuen Vorgaben haben wir unsere Datenschutzerklärung überarbeitet.

Ihr findet diese Datenschutzerklärung im Unterforum
"Wichtige Informationen" viewforum.php?f=12

Sound devices, usb-Pre - unabhängige Speisung?

Über Geräte und was es darüber zu sagen gibt ...

Moderator: Moderation

Olaf
Neu hier
Beiträge: 11
Registriert: 23.06.2007, 13:04

Sound devices, usb-Pre - unabhängige Speisung?

Beitragvon Olaf » 15.04.2011, 09:00

Hallo,

seht ihr für den sound devices usb-Pre einen Weg für eine netzunabhängige Speisung?
http://www.sounddevices.com/products/usbpremaster.htm

Danke, Olaf
Zuletzt geändert von Olaf am 15.04.2011, 09:03, insgesamt 1-mal geändert.

Bertelmann
Senior Member
Beiträge: 517
Registriert: 06.10.2010, 11:15
Ort: Timelkam
Kontaktdaten:

Beitragvon Bertelmann » 15.04.2011, 09:55

Ja. Steht auch im Manual.
Zuletzt geändert von Bertelmann am 15.04.2011, 11:24, insgesamt 1-mal geändert.

Olaf
Neu hier
Beiträge: 11
Registriert: 23.06.2007, 13:04

Beitragvon Olaf » 15.04.2011, 10:37

Hallo Bertelmann,

Danke für die Antwort -
meine Frage bezog sich auf eine standalone Nutzung des Usb-Pre ohne Computer.
Wo im Manual finde ich dazu etwas Hilfreiches?

Danke, Olaf[/i]

Bertelmann
Senior Member
Beiträge: 517
Registriert: 06.10.2010, 11:15
Ort: Timelkam
Kontaktdaten:

Beitragvon Bertelmann » 15.04.2011, 11:20

Oh Sorry. Ich war ein wenig zu voreilig. Für Deinen Zweck eignet sich z.B. der MixPre.

Benutzeravatar
juppy
Senior Member
Beiträge: 1953
Registriert: 20.06.2007, 09:23
Ort: Köln

Re: Sound devices, usb-Pre - unabhängige Speisung?

Beitragvon juppy » 16.04.2011, 13:07

http://www.sounddevices.com/products/usbpremaster.htm hat geschrieben:Powering:
USB bus powered, 3 stage soft-start meets USB hot-plugging power requirements,
5 V, 350 mA quiescent current from USB port, 5 V 500 mA max current from USB port


Ich sehe keinen Sinn darin, dieses Gerät ohne Computer mit Batterien oder Akkus betreiben zu wollen.

Denn es ist als reines "Front-End" für einen Rechner ausgelegt und hat keine Vorverstärkerausgänge,
wie ein Blick in die Anleitung http://www.sounddevices.com/download/guides/usbpre_en.pdf, Seite 24,
offenbart.

Was aber nicht ausschließt, daß der USBPre nicht über ein Batteriepack, angeschlossen am USB-Port,
einwandfrei läuft.

Aber ansonsten ein schnuckliges Gerät. Ob man allerdings die max. Samplingfrequenz von 48 kHz als
Feature (Beschränkung auf das Sinnvolle) oder als rückständig betrachtet, ist Geschmackssache.
Allerdings vermisse ich ein HP-Filter ...

prinzipal
Senior Member
Beiträge: 506
Registriert: 18.11.2008, 21:53

Beitragvon prinzipal » 18.04.2011, 23:24

juppy: es ging doch um ein preisgünstiges feldrecording!

ein guter micpre ist ein guter micpre...ob ich das linesignal dann einfach vom kopfhörerausgang in den taschenrecorder schiebe oder sonstwie, ist imho nicht so wichtig. und da das gerät zuhause dann gleich das interface ist, halte ich die sache nachwievor für eine preisgünstige gute lösung, da insbesondere die preamps einfach gut sind.

Benutzeravatar
juppy
Senior Member
Beiträge: 1953
Registriert: 20.06.2007, 09:23
Ort: Köln

Beitragvon juppy » 19.04.2011, 00:50

prinzipal hat geschrieben:juppy: es ging doch um ein preisgünstiges feldrecording!

ein guter micpre ist ein guter micpre...ob ich das linesignal dann einfach vom kopfhörerausgang in den taschenrecorder schiebe oder sonstwie, ist imho nicht so wichtig. und da das gerät zuhause dann gleich das interface ist, halte ich die sache nachwievor für eine preisgünstige gute lösung, da insbesondere die preamps einfach gut sind.

Darüber zu diskutieren, was preisgünstig ist, wäre müßig.

Aber für einen "feldrecording"vorverstärker halte ich ein HP-Filter für unabdingbar.

Unter dem Gesichtpunkt ist das Ding alles andere als ein "guter" Vorverstärker.

Da greife ich, wenn ich nicht auf 48 V Phantomspeisung angewiesen bin, lieber auf
zwei IMG stageline MPA102 zurück.

prinzipal
Senior Member
Beiträge: 506
Registriert: 18.11.2008, 21:53

Beitragvon prinzipal » 19.04.2011, 13:28

Juppy: lass uns doch ruhig meinungen austauschen.

warum ein hp-filter unabdingbar? kann man doch später im fft-filter wunderbar abschneiden, oder per eq. meine erfahrung und tests mit fieldrecordern ist einfach die, das die vorverstärker einfach keine power (und rauschabstand bringen). der usb pre war für mich die lösung, mal außen vor, das das umständlich ist. aber durch die doppeltnutzung innerhalb meines budgets das sinnvollste.
natürlich gibt es bessere lösungen. und was günstig ist, ist auch immer eine frage.
wie würdest du denn einen fieldrecorder preamp-mäßig pimpen?

Benutzeravatar
juppy
Senior Member
Beiträge: 1953
Registriert: 20.06.2007, 09:23
Ort: Köln

Beitragvon juppy » 19.04.2011, 14:19

prinzipal hat geschrieben:Juppy: lass uns doch ruhig meinungen austauschen.
warum ein hp-filter unabdingbar?


Gerade für Außenaufnahmen im Freien, aber auch bei ENG in Räumen, in denen möglicherweise ein Klimaanlage läuft, treten mit Druckgradientenempfängern tieffrequente Störgeräusche auf.

Überträgt der Vorverstärker linear bis zu 10 Hz herunter, kann die Aufnahmekette schnell übersteuert werden.
(Es sei auf die Mikrofonaufsätze von Wuttke verwiesen, Thema "Windschutz".)

Aus gutem Grund hatte Dr. Corinth vor Jahr(zehnt)en in seiner VV-Schaltung den HP-Filter schon in der Eingangsstufe angeordnet.

Frag mich bitte nicht nach einem "idealen" VV für Fieldrecording ...
Ich kann Dir keinen nennen.
Denn nahezu alle VVs sind heute um ein EingangsIC herum konstruiert, das das Signal verstärkt, bevor ein HP-Filter im Signalfluß eingefügt ist.

Da bleibt nur die ggf. vorhandene, schaltbare Baßabsenkung im Mikrofon.

prinzipal
Senior Member
Beiträge: 506
Registriert: 18.11.2008, 21:53

Beitragvon prinzipal » 19.04.2011, 19:36

ja-das klingt logisch und ist auch nachvollziehbar. an tiefer als 16hz hab ich nicht gedacht.

wobei ich jetzt bei fieldrecorder nicht gleich zwingend an fieldaufnahmen denke, oder doku-aufnahmen.


Zurück zu „Tontechniker-Spielzeug“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Wilfried und 1 Gast