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Bezugsquellen für CD/DVD Rohlinge

Über Geräte und was es darüber zu sagen gibt ...

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Rebecca E.
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Bezugsquellen für CD/DVD Rohlinge

Beitragvon Rebecca E. » 19.10.2007, 06:35

Welche Rohlinge nutzt Ihr, und warum?

Woher kann man die Rohlinge und das entsprechende Zubehör zuverlässig beziehen?
Schoeps, weil ich es mir wert bin.

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GerhardS
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Beitragvon GerhardS » 19.10.2007, 09:27

Nicht jeder Rohling harmoniert mit jedem Brenner.
Da muss jeder seine eigenen Erfahrungen und Messungen (z.B. BLER) machen. Ein allgemein gültiges Rezept gibt es da nicht. Auch verwenden 'Marken' durchaus Produkte unterschiedlicher Hersteller. (Steht im ATIP)
Lieferanten kann man dann im Netz suchen. Preise sind meist Tagespreise und man kann da schon deutliche Preisunterschiede ausmachen.
Ich selbst habe jahrelang Tayjo Yuden Rohlige benutzt bin aber dann auf die Hausmarke meines Duplizierers (für CDR) gewechselt (BLER wie Tayjo Yuden, Preis 40% geringer)
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Beitragvon hafi69 » 19.10.2007, 14:33

Ich habe seit einiger Zeit auch gute Erfahrungen mit den normalen Sony CDRs gemacht (in Verbindung mit einem älteren TEAC-CD-Brenner). Allerdings gehe ich nicht davon aus das die von Sony selbst kommen.
Die Taiyo Yuden-Rohlinge würde ich auch gerne verwenden (früher waren das glaube ich auch TDKs), aber leider sind die in den Grabbel-Märkten nicht zu bekommen - woher bezieht ihr die?

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Beitragvon Tonzauber » 19.10.2007, 15:13

Ich verwende für Kleinserien CD- und DVD Rohlinge von Samsung, für Referenzkopien Tayo Yuden, obwohl die Samsung in Wirklichkeit genauso gut sind.

Die Scheiben beziehe ich zumeist über www.mediaprostore.de bzw. www.luxdisc.net
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Re: Bezugsquellen für CD/DVD Rohlinge

Beitragvon aseptisch » 13.02.2015, 13:59

Wie sieht es jetzt nach weiteren 7 Jahren seit den vorangegangenen Posts bei Euch aus? Ich habe einen Plextor-Brenner, mit dem man gebrannte Rohlinge schön auf Qualität durchmessen kann. Mit den Rohlingen, die man aktuell in gewöhnlichen Geschäften finden kann (Intenso, Verbatim, Sony), kann ich keine vernünftige Qualität mehr erzielen, man muss mit einem mittleren Wert von 20 C1-Fehlern pro Sekunde schon glücklich sein.

Ein paar ältere Plextor-Rohlinge habe ich noch, das sind Taiyo Yuden, die lagen um mindestens Faktor 10 besser, ich habe gestern einen "geopfert". Bei den von tonzauber verlinkten Online-Stores fand ich erfreulicherweise Taiyo-Yuden-Rohlinge auch noch gelistet. Könnt Ihr sagen, ob das noch die alte gute Qualität ist? Oder könnt Ihr mir andere hervorragende aktuelle Rohlinge nennen? (Vornehmlich interessieren mich CDs. Gerne bedruckbar wegen des Gema-Spruchs.)

Übrigens musste ich neulich eine alte von mir erstellte DVD Video herauskramen, ein Konzertmitschnitt, über 10 Jahre alt. Zwei der gebrannten Master waren trotz vieler Fehlern noch lesbar, ein Rohling (anderer Hersteller) völlig unlesbar, und ein RW-Rohling noch sehr gut, da es sich dabei ja wohl um keine organische Schicht handelt. Ich brenne manche wichtigen Sachen fürs Archiv immer auch auf RWs.

Vor Jahren gab es übrigens mal einen Test der c't zu Rohlingen. Sie hatten diverse Produkte mit diversen Brennern gebrannt und dann alles zur künstlichen Alterung und Messung in ein Labor in Schweden geschickt. Der Rohling, der mit Abstand am schlechtesten abschnitt, war ein goldbeschichteter Spezialrohling zur Archivierung von medizinischen Daten (wie Computertomographien). Ich glaube, die wären formal bereits nach wenigen Monaten unlesbar gewesen.

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Re: Bezugsquellen für CD/DVD Rohlinge

Beitragvon Grosse_j » 13.02.2015, 16:05

Mit meinem Primera Disc Publisher benutze ich seit ca. 7 Jahren die Taiyo Yuden CD-R bedruckbar, meist von Luxdisc, früher cdrohlinge24.
Grüsse
Grosse_j

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Re: Bezugsquellen für CD/DVD Rohlinge

Beitragvon Grosse_j » 13.02.2015, 16:32

Noch eine Ergänzung:
Ab April 2009 firmiert die Speichermedien-Abteilung von Taiyo Yuden in Nordamerika und Europa unter dem Namen Victor Advanced Media. Nach dem Erwerb des Speichermedien-Geschäfts von JVC sind Taiyo Yuden-Medien im Handel seit Juni 2009 unter der Marke JVC erhältlich. (wikipedia) - so kommen sie auch von Luxdisc im JVC Karton.
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Re: Bezugsquellen für CD/DVD Rohlinge

Beitragvon ThomasM » 13.02.2015, 21:53

Eine weitere Frage:
benutzt jemand von euch Gold-CDs für die Langzeitarchivierung?
Wenn ja, welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?
Grüße
Thomas

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Re: Bezugsquellen für CD/DVD Rohlinge

Beitragvon Bertelmann » 13.02.2015, 22:14

Um ehrlich zu sein, habe ich schon lange keine goldenen Rohlinge mehr gesehen.

Was ich aber bestätigen kann ist, daß goldene Rohlinge, die ich Ende der 90er gebrannt habe (und damals sehr teuer waren), noch funktionieren.

Ausfälle habe ich mit CD-Rs bzw. DVD-Rs hauptsächlich mit jenen, die Anfang bis gut Mitte 2000 gemacht wurden. Seit ca. 2007 verwende ich fast nur Taiyo Yuden Medien und das funktioniert bis dato wunderbar. Solange ich nicht Massenkopien anfertige, verifiziere ich jeden Brand.

Ich archiviere meine Daten auf "nackten Festplatten", die ich per Einschub direkt in den Rechner stecken kann und nach Gebrauch in den Kasten stelle. Das größte Risiko dabei sehe ich, wenn die Platte beim Hantieren auf den Boden fällt.

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Re: Bezugsquellen für CD/DVD Rohlinge

Beitragvon Tonzauber » 13.02.2015, 22:16

"Gold" - CDs haben nix mit Archivsicherheit zu tun. Es ist nur eine andere Reflektionsschicht als das häufiger verwendete Aluminium. Oxidiert nicht, dafür reflektiert es schlechter.

Egal welche CD-R, keine ist als Archivmedium geeignet, da der kritische Faktor das (organische) Farb-Substrat ist, in das die Informationen eingebrannt werden. Die Haltbarkeit dessen ist stark abhängig von den Lagerbedingungen, aber auch unter optimalen Lagerbedingungen steigt die BLER nach 6-7 Jahren massiv an.

Gilt durch die deutlich erhöhte Speicherdichte umso mehr auch für DVDs.
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Re: Bezugsquellen für CD/DVD Rohlinge

Beitragvon tillebolle » 14.02.2015, 18:16

aseptisch hat geschrieben:Ich habe einen Plextor-Brenner, mit dem man gebrannte Rohlinge schön auf Qualität durchmessen kann.

Wie's scheint, gibt es keine neuen Plextor-Brenner mehr, die die Plextools/PlexUtilities unterstützen. Der letzte war offenbar der Plextor PX-891SA, ist aber nicht mehr lieferbar und für den Nachfolger Plextor PX-891SAW-R werden die Utilities auf der Plextor-Site nicht als Feature aufgelistet.

Welche Möglichkeiten gibt es nun noch, mit vertretbarem Aufwand die BLER einer PreMaster-CD zu testen?

Viele Grüße
tillebolle
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Re: Bezugsquellen für CD/DVD Rohlinge

Beitragvon Tonzauber » 14.02.2015, 19:19

Garkeine. Da blieben dann nur noch die großen Clover-Systeme.

Deshalb mein Tip: Keine CD-R Master, sondern DDP Master machen. (ist sowieso die sauberere und zuverlässigere Lösung).
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Re: Bezugsquellen für CD/DVD Rohlinge

Beitragvon tillebolle » 15.02.2015, 19:06

Das stimmt natürlich, allerdings akzeptiert der Dienstleister meines Vertrauens DDP nur bei Pressungen, nicht bei Kleinserien.

Beim googeln bin ich auf dieses Tool gestoßen:
http://www.optidrivecontrol.com/index.html

Damit kann ich zumindest mit einem meiner 5 CD-Laufwerke die C1/C2-Fehler bestimmen.

Viele Grüße
tillebolle
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Re: Bezugsquellen für CD/DVD Rohlinge

Beitragvon pkautzsch » 15.02.2015, 21:25

Mein Lieblingspreß- und Kopierwerk mag gerne Image-Files, auch für gebrannte Kleinserien. Seit ich Reaper habe, exportiere ich direkt bin/cue und lade das per FTP auf deren Server.


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