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Mackie Control

Über Geräte und was es darüber zu sagen gibt ...

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manjak
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Mackie Control

Beitragvon manjak » 07.02.2017, 21:37

Moyn Zusammen,

habe mich gerade mal bei Ebay und Ebay Kleinanzeigen umgeschaut und bin etwas verwirrt von den vielen Unterschiedlichen Bezeichnungen:

Mackie control
Mackie Control Universal
Mackie control Universal Pro (Scheint eine Mastereinheit zu haben)
Mackie Control XT
Mackie Control HUI
Dann auch mal in Verbindung mit "Emagic" oder "Logic"

Ich frage mich insbesondere, ob die Dinger auch laufen, wenn man so eine Kiste Richtung 8 oder 10 Jahre alt kauft und an einen Rechner mit Windows 10 anschließt. Neu liegt die Mackie Control ja aktuell so bei 750 Euro. Wie anfällig sind di etile?

Wer kann Licht ins Dunkel bringen?

Viele grüße
Manfred




Mackie Control
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Tonzauber
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Re: Mackie Control

Beitragvon Tonzauber » 07.02.2017, 21:58

Servus Manfred,

darf ich etwas Licht ins Dunkel bringen:


Mackie Control = Mackie Control Universal = die "Haupteinheit", die neben 8 Fadern und einem Masterfader auch noch Laufwerkssteuerung und Funktionstasten beinhaltet
Mackie Control XT = Eine Fader Externdereinheit mit nur 8 Fadern, ohne Laufwerkssteuerung
Mackie Control Pro / Mackie Control Pro XT = die aktuelle Nachfolgeversion. Mackie Control hat nur MIDI Anschlüsse, die "Pro" Version USB
Mackie (Control) HUI = eines der zwei Interface-Protokolle das die Mackie Control verwendet.

Dann gab es von Emagic für Logic eine "gebrandete" Mackie Control, auf der die generischen Bedientasten schon richtig mit den Logic-Funktionien beschriftet waren. Auch hatten diese eine eigene Firmware, die womöglich nicht immer kompatibel ist.

Die Kisten haben 2 Schwachstellen die ich vor einem Kauf überprüfen würde

1.) die Leuchtfolien die die Displays hinterleuchten sterben altersbedingt, bzw. werden dunkel.
2.) die Fader - auch wenn sie ansich recht zuverlässig laufen, sind das die mechanische Bauteile, die am häufigsten bewegt werden. Ersatz zu bekommen ist nicht ganz trivial, am billigsten ist es meist eine defekte Mackie Control auszuschlachten.

Ich selbst habe in einem Case 1 Control und 2 XT zusammen eingebaut, sodass ich einfach portabel 24 Fader habe. Alles fix verkabelt.
Ich habe mich damals auch extra für die "alten" Mackie Controls entschieden, da sie keine eigenen Treiber benötigen (nur MIDI I/O)

Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen :)
Tonzauber - einfach klassisch
www.tonzauber.com

manjak
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Re: Mackie Control

Beitragvon manjak » 08.02.2017, 06:49

Tonzauber hat geschrieben:Servus Manfred,

darf ich etwas Licht ins Dunkel bringen:


Mackie Control = Mackie Control Universal = die "Haupteinheit", die neben 8 Fadern und einem Masterfader auch noch Laufwerkssteuerung und Funktionstasten beinhaltet
Mackie Control XT = Eine Fader Externdereinheit mit nur 8 Fadern, ohne Laufwerkssteuerung
Mackie Control Pro / Mackie Control Pro XT = die aktuelle Nachfolgeversion. Mackie Control hat nur MIDI Anschlüsse, die "Pro" Version USB
Mackie (Control) HUI = eines der zwei Interface-Protokolle das die Mackie Control verwendet.

Dann gab es von Emagic für Logic eine "gebrandete" Mackie Control, auf der die generischen Bedientasten schon richtig mit den Logic-Funktionien beschriftet waren. Auch hatten diese eine eigene Firmware, die womöglich nicht immer kompatibel ist.


Danke für die sehr gute Erklärung. Da ich auch meine DAW steueren will und meine Notebooks keinen Midianschluss haben, kommt also nur die Pro-Version in betracht, was das Beuteschema gleich mal reduziert.

Tonzauber hat geschrieben:Die Kisten haben 2 Schwachstellen die ich vor einem Kauf überprüfen würde

1.) die Leuchtfolien die die Displays hinterleuchten sterben altersbedingt, bzw. werden dunkel.
2.) die Fader - auch wenn sie ansich recht zuverlässig laufen, sind das die mechanische Bauteile, die am häufigsten bewegt werden. Ersatz zu bekommen ist nicht ganz trivial, am billigsten ist es meist eine defekte Mackie Control auszuschlachten.


Zu 1. ob da irgendwas leuchtet oder nicht, ist mir ehrlich gesagt ziemlich schnuppe, solange die Funktionalität nicht beeinträchtigt wird.

zu 2. Das finde ich schon etwas merkwürdig, dass man über den Hersteller die Ersatzteile nicht bekommt, denn die Dinger werden ja immer noch produziert. Wahrscheinlich geht das nur über die Reparaturwerkstätten, die die Geräte reparieren, aber keine Ersatzteile rausrücken.

Tonzauber hat geschrieben:Ich selbst habe in einem Case 1 Control und 2 XT zusammen eingebaut, sodass ich einfach portabel 24 Fader habe. Alles fix verkabelt.
Ich habe mich damals auch extra für die "alten" Mackie Controls entschieden, da sie keine eigenen Treiber benötigen (nur MIDI I/O)

Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen :)


Ja, das hat sehr geholfen, sich das selbst im Internet in den Beschreibungen zusammenzusuchen und danach zurechzureimen ist ein wenig mühselig.

Aber zwei Fragen gleich noch hinterher:

1. Wie ist das mit dem Geräuschpegel der Motorfader. Wenn ich an die aufnahmesituation im Sendesaal des NDR denke, da sitzt man mit im Saal auf dem Regieplazt in Reiehe 10 und wenn dann da bei den Aufnahmen der Motorfader lautstark Geräusche macht, ist das nicht so prickelnd und die Besenkammer ist weit weit weg.

2. Man kann die Mackie doch auch weiterschalten, also die ersten 8 Kanäle, dann die nächsten usw. geht das gut oder ist das eher unpraktisch, so das man besser mehrere Geräte zusammenschaltet wie Du das gemacht hast?

viele Grüße
Manfred

Allerdings brauche ich wohl die Version mit USB.
Viele Grüße
Manfred

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Re: Mackie Control

Beitragvon manjak » 08.02.2017, 06:53

manjak hat geschrieben:
Tonzauber hat geschrieben:Servus Manfred,

darf ich etwas Licht ins Dunkel bringen:


Mackie Control = Mackie Control Universal = die "Haupteinheit", die neben 8 Fadern und einem Masterfader auch noch Laufwerkssteuerung und Funktionstasten beinhaltet
Mackie Control XT = Eine Fader Externdereinheit mit nur 8 Fadern, ohne Laufwerkssteuerung
Mackie Control Pro / Mackie Control Pro XT = die aktuelle Nachfolgeversion. Mackie Control hat nur MIDI Anschlüsse, die "Pro" Version USB
Mackie (Control) HUI = eines der zwei Interface-Protokolle das die Mackie Control verwendet.

Dann gab es von Emagic für Logic eine "gebrandete" Mackie Control, auf der die generischen Bedientasten schon richtig mit den Logic-Funktionien beschriftet waren. Auch hatten diese eine eigene Firmware, die womöglich nicht immer kompatibel ist.


Danke für die sehr gute Erklärung. Da ich auch meine DAW steueren will und meine Notebooks keinen Midianschluss haben, kommt also nur die Pro-Version in betracht, was das Beuteschema gleich mal reduziert.

Tonzauber hat geschrieben:Die Kisten haben 2 Schwachstellen die ich vor einem Kauf überprüfen würde

1.) die Leuchtfolien die die Displays hinterleuchten sterben altersbedingt, bzw. werden dunkel.
2.) die Fader - auch wenn sie ansich recht zuverlässig laufen, sind das die mechanische Bauteile, die am häufigsten bewegt werden. Ersatz zu bekommen ist nicht ganz trivial, am billigsten ist es meist eine defekte Mackie Control auszuschlachten.


Zu 1. ob da irgendwas leuchtet oder nicht, ist mir ehrlich gesagt ziemlich schnuppe, solange die Funktionalität nicht beeinträchtigt wird.

zu 2. Das finde ich schon etwas merkwürdig, dass man über den Hersteller die Ersatzteile nicht bekommt, denn die Dinger werden ja immer noch produziert. Wahrscheinlich geht das nur über die Reparaturwerkstätten, die die Geräte reparieren, aber keine Ersatzteile rausrücken.

Tonzauber hat geschrieben:Ich selbst habe in einem Case 1 Control und 2 XT zusammen eingebaut, sodass ich einfach portabel 24 Fader habe. Alles fix verkabelt.
Ich habe mich damals auch extra für die "alten" Mackie Controls entschieden, da sie keine eigenen Treiber benötigen (nur MIDI I/O)

Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen :)


Ja, das hat sehr geholfen, sich das selbst im Internet in den Beschreibungen zusammenzusuchen und danach zurechzureimen ist ein wenig mühselig.

Aber drei Fragen gleich noch hinterher:

1. Wie ist das mit dem Geräuschpegel der Motorfader. Wenn ich an die aufnahmesituation im Sendesaal des NDR denke, da sitzt man mit im Saal auf dem Regieplazt in Reiehe 10 und wenn dann da bei den Aufnahmen der Motorfader lautstark Geräusche macht, ist das nicht so prickelnd und die Besenkammer ist weit weit weg.

2. Man kann die Mackie doch auch weiterschalten, also die ersten 8 Kanäle, dann die nächsten usw. geht das gut oder ist das eher unpraktisch, so das man besser mehrere Geräte zusammenschaltet wie Du das gemacht hast?

3. Hat schon jemand Erfahrungen mit der Platform m vonIKON gesammelt. Taugt das Ding was?

viele Grüße
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Re: Mackie Control

Beitragvon pkautzsch » 08.02.2017, 12:03

manjak hat geschrieben:Da ich auch meine DAW steueren will und meine Notebooks keinen Midianschluss haben, kommt also nur die Pro-Version in betracht, was das Beuteschema gleich mal reduziert.

Hat dein Audiointerface MIDI? Die MIDI-Quelle für die Controllerdaten kann man in der DAW ja einstellen.
Aber zwei Fragen gleich noch hinterher:

Wie ist das mit dem Geräuschpegel der Motorfader. (...) wenn dann da bei den Aufnahmen der Motorfader lautstark Geräusche macht, ist das nicht so prickelnd

Wenn man die Fader beim Schreiben einer Automationskurve bewegt, sind sie leise. Wenn sie DAW-gesteuert (beim Lesen der Automation - also typischerweise beim nachträglichen Mischen) auf eine neue Position springen, gibt es ein Klacken, etwa so laut wie eine Laptoptastatur. Bei langsamen Lautstärkeverläufen zittert der Fader oft ein wenig, weil er ständig millimeterweise weiter fährt. Das rattert dann geringfügig.

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Re: Mackie Control

Beitragvon loopbreaker » 09.02.2017, 11:06

pkautzsch hat geschrieben:
manjak hat geschrieben:Da ich auch meine DAW steueren will und meine Notebooks keinen Midianschluss haben, kommt also nur die Pro-Version in betracht, was das Beuteschema gleich mal reduziert.

Hat dein Audiointerface MIDI? ...

oder einfach ein "USB auf MIDI Kabel" um die 20€ zulegen:
https://www.thomann.de/de/midi-interfac ... ce-last=30

Folgende Controller beherrschen
auch das Mackie Control Protokoll:

Ich habe eine Behringer - BCF2000, mit extrem lauten Motorfadern, da kein Bildschirm und kein "Touch", finde ich als MackieControl eigentlich unbenutzbar. Gibt so ein Zusatzprogramm mit den man sich den MackieControl-Display am Computerbildschirm anzeigen lassen kann, aber naja... verwende die BCF2000 nur als "normalen MIDI-Controller" b.z.w. f. d. QuickControls in Cubase.

Dann hab ich noch eine ICON-QCON (die 1. Version): Fader sind wesentlich leiser als die der BCF2000 und haben "Touch" und ein Display ist auch verbaut:
- "Monitoring on/off Button" kann zwar leuchten zeigt aber nicht den aktuellen Status an.
- keine Level-Meter
- In Cubase kann man nur die 1. Zeile der VST-QuickControls benutzen.
- das Teil ist wesentlich größer als es eigentlich sein müsste, nur weil hinter dem Display das Gehäuse noch weitergeht um eine Soundkarte einbauen zu können.

Mittlerweile gibts die QCON nicht mehr dafür diese Controller von ICON (kenn ich aber nicht):
Icon Platform M 278 € https://www.thomann.de/de/icon_platform ... n_396644_1
+ Display 149 € https://www.thomann.de/de/icon_platform ... n_396647_2
Bei diesen 430€ Teil sind aber z.B. nicht einmal Tasten um in Cubase die VST-Quickcontrols erreichen zu können, hat keine Tasten zum Umschalten der Ansichten und nicht mal einen "Monitoring On/off Button"...

den Nachgänger meiner QCON: die QCon Pro 548 €
https://www.thomann.de/de/icon_qcon_pro ... n_283036_3
Hat im Gegensatz zu meiner: Led-Pegel-Anzeige neben jeden Fader, und ein TimecodeDisplay
und Erweiterung um 411€: https://www.thomann.de/de/icon_qcon_ex. ... n_283037_2

und Icon QCon Pro X 785 €
https://www.thomann.de/de/icon_qcon_pro ... n_394335_0


Kann Jemand vl. von Erfahrungen Mackie VS ICON berichten? (hab leider noch nie mit einer echten MackieControl gearbeitet)

LG

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Re: Mackie Control

Beitragvon loopbreaker » 09.02.2017, 22:20

manjak hat geschrieben:2. Man kann die Mackie doch auch weiterschalten, also die ersten 8 Kanäle, dann die nächsten usw. geht das gut oder ist das eher unpraktisch, so das man besser mehrere Geräte zusammenschaltet wie Du das gemacht hast?


Bei der QCON in Cubase hat man einen Knopf zum "8 Kanäle weiter" und einen Anderen zum "8 Kanäle zurück" springen, und wenn man shift dabei hält, springt er nur einen Kanal anstelle 8 weiter.

In Cubase fügt man z.B. 2 Mackie Control hinzu, und dann sind auf Einer Kanäle 1-8 und auf der Anderen 9-16, sind quasi Eins...
Jede Mackie-Control hat ihre eigene MIDI-Schnittstelle am Computer (b.z.w. USB).

Das Kanäle herumspringen, nervt halt schon. Im Idealfall hätte man für jeden Kanal einen eigenen Fader.
Sonst kann man sich die Kanäle die man sehen will nebeneinander ziehen.
In Cubase wandert die Anzeige der MackieControl nicht mit den Ausgewählten Kanäle mit (man müsste mit den "8 Kanal vor/zurück Tasten" zum ausgewählten Kanal springen), drum hab ich einen eigenen Controller für die Kanaleinstllungen des Ausgewählten Kanals (Vol, Pan, EQ, Send-Pegel, Insert-Bypass... eine Behringer-BCR2000), bzw kann auf der QCON den Kanal wählen und mit der BCR2000 die Kanaleinstellungen vornehmen...

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Re: Mackie Control

Beitragvon manjak » 10.02.2017, 06:39

Moyn Zusammen,

es gibt ja auch die Geräte von Logic, die , wie Georg schrieb, gebrandet sind, also spezielle Beschriftungen haben. Aber ist bei den Dinger noch mehr geändert, also unter der Haube. Konkret interessiert mich, ob die Geräte von Logic auch reibungslos mit Samplitude oder Sequoia laufen?

Viele Grüße
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Re: Mackie Control

Beitragvon loopbreaker » 10.02.2017, 08:51

Die ICON-QCON (Mackie Control) ist sogar standardmäßig für Cubase beschriftet, aber trotzdem nicht 100% mit Cubase kompatibel, (wie in meinen vor-vorigen Post beschrieben).
Desweiteren sind, Overlays zum drauflegen für andere DAWs dabei, f. Samplitude z.B., aber nicht für Sequoia (kann man die Overlays von Samplitude für Sequoia nehmen?) und wenn man den Controller einschaltet, muss man am Controller eine DAW wählen.
Bei der BCR2000 (Makie Control) kann man keine DAW wählen, die kann aber nur VOL, PAN und Mute, Solo glaub ich, und auf Kanäle bewegen, bin mir nicht ganz sicher, aber auf jeden Fall nicht viel mehr.

Es kommt wohl darauf an, wie man den Controller verwendet, bei nur Vol, Pan und so geht anscheinend jeder Controller.
Wenn man aber Inserts einfügen will, EQ Einstellungen vornehmen, Marker setzen e.t.c. muss eine gute Einbindung zwischen DAW und Controller bestehen (und der Controller muss das natürlich können) und ich glaube das ist zu Fall zu Fall unterschiedlich.

Würde vor den Kauf (im Sequoia Forum) nachfragen, wie gut der gewünschte Controller mit der gewünschten DAW funktioniert. Nur weil der Controller MackieControl kann, heißt das noch lange nicht, dass er Alle Funktionen unterstützt.


BTW: Ich glaub die echte Mackie Control hat ein Feature das heißt Faderbänke (o. so ähnlich), da kann man sich schnell, im ganzen Projekt verteilte Fader, so auf den Controller legen wie man will. Ist das Richtig?
das kann die QCON auch nicht.

LG

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Re: Mackie Control

Beitragvon tillebolle » 10.02.2017, 10:37

loopbreaker hat geschrieben:BTW: Ich glaub die echte Mackie Control hat ein Feature das heißt Faderbänke (o. so ähnlich), da kann man sich schnell, im ganzen Projekt verteilte Fader, so auf den Controller legen wie man will. Ist das Richtig?
das kann die QCON auch nicht.

Man kann auch einfach die verschiedenen Instrumentengruppen jeweils auf einen Bus routen. In der Regel komme ich dann ohne viel hin- und herschalten mit 8 Fadern aus.

Viele Grüße
tillebolle
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Re: Mackie Control

Beitragvon manjak » 14.02.2017, 16:01

Moyn Zusammen,

habe mir jetzt gebraucht eine Mackie MCU mit zwei Extendern gekauft, womit ich 24 Kanäle für meine Polimikrofonierung steuern kann. Binmal auf den Einsatz gespannt, wenn alles hier ist. Ggf. muss aber noch an einem Fader was gemacht werden, das muss ich dann mal sehen wenn ich die Sachen einbinde.

Viele grüße
Manfred
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Re: Mackie Control - Displayreader

Beitragvon manjak » 15.02.2017, 18:16

Moyn Zusammen,

habe das folgende spannende Tool gefunden, das gerade für Sehgeschädigte, die wie ich mit einem Screenreader arbeiten, sehr nützlich sein dürfte.

http://www.raisedbar.co.uk/mdr.htm

Über die Midisteuerung werden die Informationen ausgelesen und in einer Software auf dem Computer bereitgestellt. Damit ist die Überwachung des controlers auch durch Blinde möglich. Aktuell scheint es allerdings nur eine 32 bit Version zu geben. Bin mal gespannt ob auch was für 64 bit zu bekommen ist, 64 bit ist ja heute eher der Standard.

Viele grüße
Manfred
Viele Grüße
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