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Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Über Geräte und was es darüber zu sagen gibt ...

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chris_newtone76
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Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Beitragvon chris_newtone76 » 12.03.2018, 12:10

Hallo,

hat jemand Erfahrungen mit dem aktuellen Presonus XMAX Preamp, der bspw. im neuen 24R verbaut ist?

Geht um folgendes: Ich habe leider kürzlich erst meine ganzen sogenannten High-End Geräte verkaufen müssen (Focusrite ISA, DAV, RME...etc.)
und frage mich ob ein 24R nicht die gleichen Resultate im Bereich Klassik-Aufnahme liefern kann.

Knackpunkt hierbei ist die Eingangsimpedanz von "nur" 1 kOhm und der Wandler der "nur" 48kHz kann.

Aber mal ehrlich, wenn man darauf achtet das man Mikrofone mit einer Ausgangsimpedanz zwischen 50 und 100 Ohm verwendet, sollte das doch gut werden, oder?

Und 48kHz.....es gibt so viele Diskussionen über 96kHz oder 48kHz oder gar 44.1.....Letztendlich bin ich zum Schluss gekommen, daß das kein Mensch hört.

LG
Chris

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hafi69
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Re: Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Beitragvon hafi69 » 12.03.2018, 14:03

Richtig, die Samplerate generiert absolut keinen Unterschied fürs Ohr..

Eingangsimpedanz ist recht niedrig, wird aber unterm Strich im "Normalfall"
(also: Nicht zu lange Kabel und hinlänglich niederohmige Mikrofone)
keinen Unterschied machen.
Und selbst wenn mal: Mit ein bißchen HPF-Filter ließe sich das
leicht ausmerzen.
Interessant (für Klassikaufnahmen) wäre höchstens noch die tatsächliche Systemdynamik,
da tun sich die meisten Pulte dieser Preisklasse aber wenig.
So wie auch die Preamps aktueller Geräte im besonderen.

chris_newtone76
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Re: Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Beitragvon chris_newtone76 » 12.03.2018, 14:58

Danke dir!

lt. den Daten bezgl. Dynamik ist das jetzt nicht der Wahnsinn, aber auch nicht exorbitant wenig, wenn ich jetzt mal vom Dynamikbereich des Wandlers und des Mikrofon Preamps ausgehe. Die tatsächliche Systemdynamik kenne ich natürlich nicht.

Wie gesagt, und das sollte ich vielleicht nochmal erwähnen, ich bin nicht mehr im High-End Bereich tätig. Alle meine Klassik-Produktionen sind im Low Budget Bereich anzusiedeln. Ich habe auch von Kollegen gehört, das die Presonus Geschichten sehr Solide und klanglich absolut gut sein sollen.

Ich bin dabei, mich neu aufzustellen, d.h. Mikrofone werden dann die Line Audios OM1, CM3, sowie ein Paar Nohype LRM2 + Fethead un ein Paar Se Electronics SE8 sein. Alles im Bereich einer Ausgangsimpedanz von 100Ohm.

Ein Paar Mogami Kabel hab ich auch noch....ich denke das sollte doch für gute Resultate sorgen. Sollte ich mehr Mikrofone brauchen, dann werde ich mir welche leihen. Das geht mittlerweile auch problemlos.

Aber zurück zum Thema....kennst du den XMAX Preamp? Schnonmal gehört?

Hersteller, auch Presonus, hauen da gerne auf die Kacke wenn`s um klangliche Beschreibungen geht, wobei wir ja wissen, das ein Preamp nicht klingt.

manjak
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Re: Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Beitragvon manjak » 12.03.2018, 16:38

chris_newtone76 hat geschrieben:Danke dir!

lt. den Daten bezgl. Dynamik ist das jetzt nicht der Wahnsinn, aber auch nicht exorbitant wenig, wenn ich jetzt mal vom Dynamikbereich des Wandlers und des Mikrofon Preamps ausgehe. Die tatsächliche Systemdynamik kenne ich natürlich nicht.

Wie gesagt, und das sollte ich vielleicht nochmal erwähnen, ich bin nicht mehr im High-End Bereich tätig. Alle meine Klassik-Produktionen sind im Low Budget Bereich anzusiedeln. Ich habe auch von Kollegen gehört, das die Presonus Geschichten sehr Solide und klanglich absolut gut sein sollen.

Ich bin dabei, mich neu aufzustellen, d.h. Mikrofone werden dann die Line Audios OM1, CM3, sowie ein Paar Nohype LRM2 + Fethead un ein Paar Se Electronics SE8 sein. Alles im Bereich einer Ausgangsimpedanz von 100Ohm.

Ein Paar Mogami Kabel hab ich auch noch....ich denke das sollte doch für gute Resultate sorgen. Sollte ich mehr Mikrofone brauchen, dann werde ich mir welche leihen. Das geht mittlerweile auch problemlos.

Aber zurück zum Thema....kennst du den XMAX Preamp? Schnonmal gehört?

Hersteller, auch Presonus, hauen da gerne auf die Kacke wenn`s um klangliche Beschreibungen geht, wobei wir ja wissen, das ein Preamp nicht klingt.


Moyn Chris,

ich habe einige Zeit einen Presonus Digimax D8 im Einsatz gehabt, der klanglich völlig OK war. Ich habe den nur aus praktikabilitätsgründen abgestoßen und auf Madi umgestellt, weil mir ein Glasfaserkabel vom Handling her besser gefällt. Das von Dir ausgesuchte System kenne ich allerdings nicht und kann deshalb auch nichts dazu sagen.

Grundsätzlich nehme ich mit 44,1 khz auf, weil ich dann für MP3 und CD nichts mehr konvertieren muss. Die ME-Systeme können hier bis 23 khz übertragen und wer sich mal mit den Obertonkurven von Musikinstrumenten befast hat, weiß, dass die Instrumente im Orchester im Bereich über 16khz sowieso nichts mehr produkzieren. Hören kann dort auch niemand mehr und in der Regel ist für viele Mikrofone dort oben auch Ende der Fahnenstange. Und ob der Klirrfaktor nun bei 0,1% oder 0,003% liegt,dürfte auch irrelevant sein, das hört ebenfalls niemand mehr.

Wenn Du im Low-Budget-Bereich aktiv bist, hast Du Dir genau die richtigen Überlegungen gemacht, wenig investieren und ein ordentliches Ergebnis abliefern. Wer wenig zahlt, kann nicht erwarten, dass er Spitzenleistungen bekommt. Und die meisten Kunden würden die Unterschiede so oder so nicht wahrnehmen, weil Sie entweder nicht die Ohren oder das notwendige Equipment (zumeist beides) dafür haben.

VG Manfred
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Re: Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Beitragvon manjak » 12.03.2018, 16:39

chris_newtone76 hat geschrieben:Danke dir!

lt. den Daten bezgl. Dynamik ist das jetzt nicht der Wahnsinn, aber auch nicht exorbitant wenig, wenn ich jetzt mal vom Dynamikbereich des Wandlers und des Mikrofon Preamps ausgehe. Die tatsächliche Systemdynamik kenne ich natürlich nicht.

Wie gesagt, und das sollte ich vielleicht nochmal erwähnen, ich bin nicht mehr im High-End Bereich tätig. Alle meine Klassik-Produktionen sind im Low Budget Bereich anzusiedeln. Ich habe auch von Kollegen gehört, das die Presonus Geschichten sehr Solide und klanglich absolut gut sein sollen.

Ich bin dabei, mich neu aufzustellen, d.h. Mikrofone werden dann die Line Audios OM1, CM3, sowie ein Paar Nohype LRM2 + Fethead un ein Paar Se Electronics SE8 sein. Alles im Bereich einer Ausgangsimpedanz von 100Ohm.

Ein Paar Mogami Kabel hab ich auch noch....ich denke das sollte doch für gute Resultate sorgen. Sollte ich mehr Mikrofone brauchen, dann werde ich mir welche leihen. Das geht mittlerweile auch problemlos.

Aber zurück zum Thema....kennst du den XMAX Preamp? Schnonmal gehört?

Hersteller, auch Presonus, hauen da gerne auf die Kacke wenn`s um klangliche Beschreibungen geht, wobei wir ja wissen, das ein Preamp nicht klingt.


Moyn Chris,

ich habe einige Zeit einen Presonus Digimax D8 im Einsatz gehabt, der klanglich völlig OK war. Ich habe den nur aus praktikabilitätsgründen abgestoßen und auf Madi umgestellt, weil mir ein Glasfaserkabel vom Handling her besser gefällt. Das von Dir ausgesuchte System kenne ich allerdings nicht und kann deshalb auch nichts dazu sagen.

Grundsätzlich nehme ich mit 44,1 khz auf, weil ich dann für MP3 und CD nichts mehr konvertieren muss. Die ME-Systeme können hier bis 23 khz übertragen und wer sich mal mit den Obertonkurven von Musikinstrumenten befast hat, weiß, dass die Instrumente im Orchester im Bereich über 16khz sowieso nichts mehr produkzieren. Hören kann dort auch niemand mehr und in der Regel ist für viele Mikrofone dort oben auch Ende der Fahnenstange. Und ob der Klirrfaktor nun bei 0,1% oder 0,003% liegt,dürfte auch irrelevant sein, das hört ebenfalls niemand mehr.

Wenn Du im Low-Budget-Bereich aktiv bist, hast Du Dir genau die richtigen Überlegungen gemacht, wenig investieren und ein ordentliches Ergebnis abliefern. Wer wenig zahlt, kann nicht erwarten, dass er Spitzenleistungen bekommt. Und die meisten Kunden würden die Unterschiede so oder so nicht wahrnehmen, weil Sie entweder nicht die Ohren oder das notwendige Equipment (zumeist beides) dafür haben.

VG Manfred
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Re: Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Beitragvon hafi69 » 12.03.2018, 19:13

Aber zurück zum Thema....kennst du den XMAX Preamp? Schnonmal gehört?


Ich hatte über längere Zeit ein Presonic Firestudio im Einsatz.
Dessen MVV waren absolut OK und mussten sich nicht hinter meinen Focusrite ISA oder Ameks
verstecken - das gleiche gilt für fast alle anderen "Pres", die ich sonst im Einsatz habe z.B. die vom X32.

Sobald ich einen Preamp "hören" kann, hat er sich eigentlich schon disqualifiziert... :mrgreen:

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Re: Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Beitragvon chris_newtone76 » 13.03.2018, 10:14

Vielen Dank euch beiden...

genau so ist es. Ich denke aber auch, das sich das klangliche Ergebnis einer Aufnahme mit einem 24R in Verbindung mit einem Schoeps (Ausgangsimpedanz <50Ohm) in keiner Weise von dem unterscheidet was mit einem Millennia in Verbindung mit einem Lavry rauskommen würde.

Rein logisch gesehen ist das aus meiner Sicht unbegründeter Hype. Natürlich gibt es in Punkto HF-Einstreuungen Unterschiede zwischen günstigen und teureren MVV`s. Aber auch hier ist das nachgewiesener maßen bei Presonus aktuell kein Thema.

Selbstverständlich verstehe ich das bei großen, gut bezahlten Produktionen Boutique Preamps und Wandler gefordert sind. Aber auch nur deshalb, und das wissen wir alle, weil die Verantwortlichen günstige Marken nicht kennen, und wenn, denen zu unrecht mißtrauen.

Es gibt so viele, die Ihre High-End Peripherie bis aufs Blut verteidigen. Das ist auch völlig i.O. Jemand der das Geld hat, unbedingt ausgeben möchte UND vor allem Aussicht auf Top-Produktionen hat....klar...
Viele werden jetzt auch anbringen "Ein High-End Preamp stellt viel mehr Gain zur Verfügung".....dem muss ich auch widersprechen...Ein Audient ASP800 bietet mittlerweile über 70dB.
Der nächste Punkt wäre die Phantomspeisung: Viele Phantomspeisungen günstiger Geräte bieten teilweise "nur" 5mA bei 48V. Auch Presonus hat solche Geräte im aktuellen Programm. Das 24R aber wiederum, hier hab ich beim Support nachgefragt, stellt die vollen 10mA bei 48V bereit.

Im Grunde muss man sich die Daten bei günstigeren Geräten eben GANZ genau anschauen. Wie gesagt, der einzig größere Knackpunkt des 24r ist die etwas niedrige Eingangsimpedanz. Ich denke hier werde ich mir noch einen DAV BG1 zulegen, der mit einer Impedanz von 20kOhm, gerasterten Potis und mit einem "noch" guten Preis-Leistungsverhältnis daher kommt. Als Preamp zur Hauptmikrofonierung ist der perfekt. Aber das ist noch n bissl. Zukunftsmusik...

Bei der Wahl von Mikrofonen ist das natürlich was ganz anderes. Hier gibt`s deutlich hörbare Unterschiede, keine Frage...

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Re: Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Beitragvon chris_newtone76 » 13.03.2018, 10:41

Ach ja...eins würde mich auch noch interessieren...Presonus wirbt bei seinen XMAX Preamps mit einer internen Betriebsspannung von
30V im Class A Betrieb.

Ist das wirklich was besonderes?

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RainerG
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Re: Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Beitragvon RainerG » 13.03.2018, 13:04

Hallo Chris,

Erst mal eins vorweg: Nicht päpstlicher sein als der Papst! Vieles ist längst nicht so schlimm wie es scheint. Das meiste dumme Zeug ist die Werbung. Die 30 Volt und A-Betrieb zu erwähnen ist typisches Werbegeschwafel. Jeder OP-Verstärker arbeitet heute mit +/-15 Volt = 30 Volt. Ich betreibe die OP-Verstärkerschaltungen meiner Eigenbauten mit +/-18 Volt. Ob A-Betrieb oder B-Betrieb ist doch völlig belanglos. Der etwas höhere Klirrfaktor bei B-Betrieb wird doch durch gut durchdachte Schaltungstechnik völlig ausgeglichen bzw. auf einen Wert gebracht, der nur noch meßtechnisch erfaßbar ist. Alles andere ist Werbegelaber.
Zu den 16bit/44,1 kHz ./. 24bit/96 kHz: Die Behauptung daß man das nicht hören würde stimmt definitiv nicht! Es gibt seriöse Untersuchungen mit DBT's wo die höhere Bitrate und höhere Taktung klar erkannt wurde. Es ist vom Höreindruck zwar schwer zu beschreiben, aber im Umschaltvergleich ist das signifikant wahrnehmbar. Da gab es mal vor einigen Jahren auch einen Bericht auf einer TMT darüber. Ob allerdings jemand aus dem "gemeinen Volk" sofort hört, ob eine Aufnahme mit 16/44,1 oder 24/96 gemacht wurde, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden. Der Sinn einer höheren Wortbreite ist doch in erster Linie der, daß bei einer Bearbeitung mit vielen DSP-Prozessen, die Rundungsfehler geringer sind. Und die höhere Taktrate läßt am Bereichsende von 20 kHz einfachere Filterkonstruktionen zu, weil die Steilheit geringer sein kann.

Zu den Eingangsimpedanzen von Mikrofoneingängen: Auch hier braucht man sich über den relativ niedrigen Wert von nur 1 kOhm keine Kopfschmerzen zu machen. Auch wenn ein Mikrofon im ungünstigsten Fall 200 Ohm hat, erleidet das Signal dadurch eine Dämpfung von gerade mal ca. 2 dB. Bei einem dyn. Mikrofon KANN die Belastung zu etwas Baßverlust führen, bei einem Kondensatormikrofon macht das überhaupt nichts, auch dann wenn die Ausgangsstufe mit Übertragern versehen ist wie z.B. bei der Neumann fet-80-Serie.
Bei längeren Kabeln hat der Eingangswiderstand des MVV keinen Einfluß, sondern in erster Linie der Innenwiderstand der Mikrofone bzw. der Mikrofonschaltung bei Kondensatormikrofonen. Je hochohmiger der ist und je länger das Kabel ist, desto mehr sinkt die obere Grenzfrequenz ab wegen der höheren Leitungskapazität.
Vergiß also das ganze Werbegeschwafel. Wenn alles wahr wäre was uns die Werbung verspricht, wären wir schon längst mit dem U-Boot auf dem Mond gelandet...


Grüße
RainerG
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Re: Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Beitragvon chris_newtone76 » 13.03.2018, 13:15

:-):-):-)

Danke dir!!!

Den hörbaren Unterschied zwischen 16bit/44.1kHz und 24bit/96kHz kann ich nachvollziehen und höre diesen ebenso.
Die Sache ist...hört man den Unterschied zwischen 24bit/48kHz und 24bit/96kHz auch noch?
Das kann ich mir nicht vorstellen. Hierzu hab ich aber auch zu wenig Vergleiche angestellt.

...bei den Wandlerangaben einiger Hersteller gibt es auch so manches wo man sich nur noch den Kopf schütteln kann.

LG
Chris

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Re: Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Beitragvon hafi69 » 13.03.2018, 13:21

Zu den 16bit/44,1 kHz ./. 24bit/96 kHz: Die Behauptung daß man das nicht hören würde stimmt definitiv nicht! Es gibt seriöse Untersuchungen mit DBT's wo die höhere Bitrate und höhere Taktung klar erkannt wurde. Es ist vom Höreindruck zwar schwer zu beschreiben, aber im Umschaltvergleich ist das signifikant wahrnehmbar.


Für mich bleibt das "definitiver" Unsinn - und nicht alle Protagonisten der TMT/VdT haben rein wissenschaftliche Resultate im Sinn, wie immer wieder aufgefallen ist, nicht erst seit dem unsäglichen "Korporativvertrag" mit dem Schlangenölverein "High End Society".
Wenn man es darauf anlegt, kann es natürlich irgendwann einen "Unterschied" machen - zum Beispiel wenn man bei 16Bit bewusst VIEL Headroom lässt.
Das macht dann auch einen DBT nicht aussagekräftig.
Aber es ging auch zunächst nur um die Frage der Abtastfrequenz, und hier bleibt es Fakt dass - vernünftiges, zeitgemäßes Filterdesign vorausgesetzt - keine Klangunterschiede ausgemacht werden KÖNNEN.
Ich staune dass ausgerechnet Du, Rainer, diese sinnlose Diskussion wieder befeuerst.

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Re: Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Beitragvon hafi69 » 13.03.2018, 13:24

Selbstverständlich verstehe ich das bei großen, gut bezahlten Produktionen Boutique Preamps und Wandler gefordert sind.


Wer sollte das fordern?
Urban Myth.

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Re: Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Beitragvon chris_newtone76 » 13.03.2018, 13:29

Gute Frage..

Ich hatte bisher nicht das Glück solch große Produktionen zu machen. Ich denke aber Rundfunkhäuser wie NDR oder SWR werden so was schon in ihrem Pflichtenheft stehen haben, oder?

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Re: Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Beitragvon chris_newtone76 » 13.03.2018, 13:39

Ich staune dass ausgerechnet Du, Rainer, diese sinnlose Diskussion wieder befeuerst.[/quote]

Ich möchte hier in keiner Weise nochmal eine generelle Diskussion über Abtastraten und Bit-Tiefen anfeuern.
Es geht lediglich un den Unterschied zwischen 48kHz und 96kHz....den hörbaren Unterschied.
Von 44.1 zu 96 glaube ich den unterschied zu hören. Bin mir aber auch hier nicht zu 100% sicher..

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Re: Presonus XMAX Preamps Gut? Brauchbar? Mittelmäßig?

Beitragvon RainerG » 13.03.2018, 14:16

hafi69 hat geschrieben:Ich staune dass ausgerechnet Du, Rainer, diese sinnlose Diskussion wieder befeuerst.



Christopher, wenn Du den Bericht noch nicht gelesen hast, die Fakten und die Test- und Meßbedingungen nicht kennst, kannst Du Dir auch kein Urteil darüber erlauben welche Ursachen dafür verantwortlich sind. Alle Deine Argumente über Filterdesign Aussagekraft von DBT's etc. sind daher nur waghalsige Spekulationen. Ich habe den Vortrag damals live gehört und auch die ganzen Grafiken der DBT-Auswertung gesehen. Die Kooperation mit des VDT mit der HES betrachte ich auch sehr skeptisch, deshalb sind aber noch lange nicht alle Forschungen die unser Verband tätigt oder in Auftrag gibt als Unsinn zu bezeichnen. Dagegen verwehre ich mich ganz entschieden! Der VDT wird bestimmt keine Forschungen anstellen über Klangunterschiede zwischen Kabeln oder sonstigem esoterischen Kram.

"Forschungen" wie sie in Highenderkreisen gemacht werden über "Kabelklang" und anderen esoterischen Schwachsinn (und dann lauthals in den einschlägigen Glanzpostillen als der neueste Schrei propagiert werden) lehne ich selbstverständlich ab, weil sie auf technischem Halbwissen und Dilettantismus beruhen und auf Unkenntnis über wissenschaftliches Arbeiten. Denn als langjähriger Mitarbeiter einer Hochschule weiß ich sehr gut wie man Tests und Messungen durchführt, damit sie wissenschaftlich hieb- und stichfest und untereinander vergleichbar sind!. Schließlich habe ich bei meiner Diplomarbeit auch akustische Testreihen gemacht mit über 75 VPn und ausgewertet. Ich weiß sehr genau was man beachten muß damit solche Tests miteinander vergleichbar sind.

Es ging bei dieser Forschung (16/44,1 ./. 24/96) ganz einfach darum, ob das ganze "Unsinn" ist oder nicht. Messungen und subjektive Tests über technische Verbesserungen sind ja wohl noch legitim - oder? Und wenn Institute wie das IRT oder die PTB oder vergleichbare oder die einschlägigen Hochschulen, da wirklich durch DBT's nachweisen, daß es hörbare Differenzen zwischen 16/44,1 und 24/96 gibt, dann glaube ich denen das auch. Denn die wissen wie man solche Tests durchführt und wie man messen muß damit man nicht Mist mißt. Und es ist ein Unterschied, ob man 2 Tests im UMSCHALTVERGLEICH hört oder nacheinander oder gar wenn mehrere Tage dazwischen liegen. Ich traue mir nicht zu, sicher zu sagen wenn mir jemand eine Aufnahme vorspielen würde die ich nicht kenne ob diese in 16/44,1 oder 24/96 gemacht wurde. Ich behaupte aber auch nicht, daß ich das im UMSCHALTVERGLEICH sicher hören würde, aber auch nicht daß ich das NICHt sicher hörern würde. Mag sein, daß DU zwischen diesen beiden Qualitätsformaten keinen Unterschied wahr nimmst - dann sei froh, dann kannst Du Dir Equipment mit 24/96 ersparen. Das bedeutet aber nicht, daß dieser generell nicht existiert und mancher dies auch hört!
Ich habe ein Bekannten (kath. Kirchenmusiker mit A-Schein und inzwischen auch Prof. an einer Musikhochschule) der seit Jahren auch eigene Aufnahmen macht und noch vor mir angefangen hat mit Digitalaufnahmen. Er sagte mir mal, daß er wenn er mit seiner analogen Maschine aufnimmt inzwischen die Gleichlaufschwankungen hört! Und wir beide haben gute analoge Maschinen die alle unter 0,03% W&F haben! Ich habe das sehr skeptisch zur Kenntnis genommen(nicht verneint!!) - ich kann es inzwischen durch eigene Hörtests bestätigen. Und es ist keine Einbildung! Auch den Unterschied zwischen 19cm/s und 38 cm/s höre ich, obwohl auch bei 19 die 20 kHz noch locker aufgezeichnet werden können. Das nur am Rande bemerkt.
Liveaufnahmen mache ich auch nur mit 16/44,1 - allein schon deshalb weil ich für eine CD dann nicht groß umformatieren muß. Aber für eine heikle Produktion in Klausur wäre mir dieser Qualitätsstandard heute nicht mehr angemessen. Da würde ich zumindest auf 24/48 gehen.
Über 96 kHz - wie z.B. 192 kHz oder gar 384 kHz - ist selbstverständlich Unsinn. Kostet nur Speicherplatz.

Kurz gesagt: Besorge Dir mal den Artikel und lies ihn aufmerksam und ohne Vorbehalte durch! Dann können wir weiter darüber diskutieren - alles andere bringt nichts!

Grüße
RainerG
Zuletzt geändert von RainerG am 13.03.2018, 14:29, insgesamt 1-mal geändert.
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