Seit gestern gab es einige Probleme bei der Anmeldung. Es erschienen etwas kryptische Fehlermeldungen.
Jetzt funktioniert wieder Alles.
Der Grund war: Der Provider hat heimlich still und leise die PHP Version von Version 5.6 auf 7.2 geändert.
Wir haben dies temporär wieder rückgangig gemacht.
Allerdings werde ich in den nächsten Tagen noch mal einen Update der Forensoftware
machen und ich hoffe dass alles problemlos läuft.
Hin und wieder kann es während dem Upgrade Prozess zu einer Nichterreichbarkeit
bzw. Fehlermeldungen kommen.

SE Electronics SE8

Über Geräte und was es darüber zu sagen gibt ...

Moderator: Moderation

chris_newtone76
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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon chris_newtone76 » 30.04.2018, 15:42

:lol: :lol: :lol:
klasse!!!!!!!!!!!!!!!

JoMayer
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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon JoMayer » 30.04.2018, 15:44

chris_newtone76 hat geschrieben:Nachtrag:

RainerG hat geschrieben:Die Argumente von Jo Mayer kann ich nahezu alle nachvollziehen bis auf den Satz: "gute & hochpreisige Mikros verzeihen eher suboptimale Aufstellungen rel. zur Schallquelle.". Da muß ich entschieden widersprechen


Da muss ich Reiner absolut zustimmen. Das kann man nicht pauschalisieren! Ein SE X1A verzeiht eine suboptimale Aufstellung nicht, ein SE X1S dagegen schon. Ein Lewitt LCT240 verzeiht das auch nicht, ein Lewitt LCT140 schon. Sowie natürlich das Rode NT1A, das bekannt dafür ist auch seitlich einfallender Schall unverfärbt wiederzugeben...


Diese Aussage bezog sich nur auf meine beschränkte Erfahrung mit Kleinmembrankapseln und nicht auf GM Kapseln mit abstrusen (Wind)schutzkorb Konstruktionen. GM Kapseln kenne ich nur bei Einsatz im Nahbereich bei frontalem Schalleinfall. Aber das ist ein anderes Thema.

LG
Jo

chris_newtone76
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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon chris_newtone76 » 30.04.2018, 15:59

Ach ja, und das Haub MBC660L für 379.- ist sicher ein klasse Mikrofonpaar hat aber ab 600Hz einen deutlichen Roll-Off,
so daß dieses Paar als Hauptmikrofon eher ungeeignet ist.

LG

LoboMixx
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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon LoboMixx » 30.04.2018, 16:11

Was ein Grenzschalldruckpegel von ´nur´ 126 dB bedeutet, mag ein Blick in diese Tabelle aufklären: http://www.sengpielaudio.com/TabelleDerSchallpegel.htm.
Gerade für Hauptmikrofone würde ich mir da keine Sorgen machen. Ich gehe mal davon aus, dass dieser Wert bei Haun für einen Klirrfaktor von 0,5% gilt. Wenn am Hauptmikrofon 126 dB SPL herrschen, dann hat das (nicht gehörgeschädigte oder mit Ohrenstöpseln versorgte) Publikum längst den Saal verlassen.
Direkt am Schalltrichter einer Trompete die ein versierter Spieler fff anspielt oder einer maximal ausgespielten Kesselpauke direkt am Fell würde ich diese Mikros jedoch nicht einsetzen, aber darum geht es hier ja auch nicht.

chris_newtone76
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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon chris_newtone76 » 30.04.2018, 16:14

ok, Danke dir!

LG

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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon chris_newtone76 » 30.04.2018, 16:30

Ich hab mir jetzt dochmal die Daten des MBC440 Stereopaar angesehen. Wirklich sensibel mit 7mV sind sie ja nicht. Das Rauschverhalten soll jetzt auch nicht wirklich Top sein...und 200Ohm im Ausgang...das ist natürlich ok, aber...na ja...

Wenn ich jetzt alles mal grob hier zusammen fasse, dann spricht eigentlich nichts gegen einen Einsatz der SE8 als Hauptmikrofon bis auf das Argument, das eben interessierte Musiker die Nase rümpfen könnten. Es ist also für viele nicht ganz diskussionslos. Ich denke ich gehe trotzdem das Risiko ein.
Sollten wirklich Kunden partout auf Markennahmen wie Neumann...etc...bestehen, dann werde ich mir welche leihen, sofern sich der Auftrag dann rechnet.

Ich denk das SE8 kann schon was..

LG

Chris

LoboMixx
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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon LoboMixx » 30.04.2018, 18:30

Ich würde auch sagen, einfach testen - "Versuch macht kluch".

Wenn sie sich als Hauptmikrofone auf Dauer nicht bewähren, können sie später sicher noch als Stützen dienlich sein für deine Anwendungsfälle.
Was das "Markenbewusstsein" einiger (weniger) angeht, wurde ja auch schon angemerkt, dass man aus der Entfernung, in der Hauptmikrofone üblicherweise positioniert sind, kaum das Markenlogo erkennen kann. Außerdem sehen die SE bestimmten Markenmikrofonen aus größerer Entfernung sicher zum Verwechseln ähnlich (ein Schelm, wer ...).

manjak
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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon manjak » 01.05.2018, 09:06

Moyn Rainer,

RainerG hat geschrieben:Und genau dies ist auch ein Punkt, wenn irgendwelche "Halbwisser" (z.B. Gesangvereine aus Hintertupfing) selbst Aufnahmen machen - und dies womöglich jahrelang - und dann eine Aufnahme einem Profi in Auftrag geben: Da heißt es dann: "Die Aufnahme ist scheiße!, den Murks bezahlen wir nicht, da war doch die Aufnahme vom Dr. Stümper viel besser!".
Daher graust es mir wenn ich irgendwelche Amateurensembles aufnehmen muß... und die dann noch mit ihren "Ratschlägen" kommen und sagen: "Du mußt die Mikrofone da ... und da... hinstellen, dann wird das viel besser, die stehen doch hier viel zu nah!" Ihr lacht? habe ich alles schon erlebt.
RainerG


Das sind so die Aussagen, die ich auch immer wieder höre: Wir haben doch den X, der macht das ganz hervorragend. Hier mal ein Beispiel so einer Aufnahme, wobei das Video vom Vater der Pianistin gedreht wurde und ichdas Audiomaterial dann in das video eingefügt habe. Klanglich war das nicht viel besser als die Tonspur der Kamera mit den internen Mikrofonen, aber ohne die Geräusche vom Zoommotor.

https://www.youtube.com/watch?v=p6nhtvUrhW4

Und für diese Leistung bekommt der dann einen bis zu vierstelligen Betrag durch den Verkauf der CDs.

Ich bin froh, dass ich diesen Job nur als Hobby erledige und davon nicht leben muss!

Nachtrag: Und ich denke, dass sich bei solchen Leuten respektive Ansprüchen die Frage nach hochwertigen Mikrofonen von Schoeps,DPA oder wem auch immer gar nicht stellt, denn hier dürfte das billigste immer noch gut genug sein um die Ansprüche zu erfüllen.

VG Manfred
Viele Grüße
Manfred

Die meisten Blinden können sehen!

chris_newtone76
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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon chris_newtone76 » 02.05.2018, 07:55

Hallo Manfred,

hab mir gerade dein Video angesehen...Schade eigentlich, bei so einer Akustik hätte man richtig was draus machen können.
Wobei, ich denke, das geht noch...ich hab schon viel schlimmeres erlebt. Das sitzen die Leute, die so toll aufnehmen können, in der
ersten Reihe mit einem ZOOM in der Hand. Das ist dann richtig toll :aargh:

Mit einem gut positionierten Hauptmikrofon und Flügelstützen wäre das sicher schon richtig gut geworden..

Was mich immer am meisten ärgert ist die Uneinsicht, wenn man die Verantwortlichen darauf hinweist, das eine Aufnahme ihres Konzertes in deren Gemeindehalle niemals so klingen kann wie im Musikvereinsaal in Wien. Das sorgt immer für völliges entsetzen... :lol:
In solchen fällen kann leider auch der beste Tonmensch nichts richten und vor allem eben auch nicht das teuerste Mikrofon.
Wie eben schon hier erwähnt wurde bin auch ich froh, mir leisten zu können, solche Aufträge dann ggf. abzulehnen, da ich nicht von der Tonkutscherei abhängig bin. Das macht dann auch überhaupt keinen Spass mehr..

LG
Chris

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juppy
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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon juppy » 02.05.2018, 12:49

chris_newtone76 hat geschrieben:...
Bis vor kurzem hatte ich 2 Audio Technica AT4051b in meinem Portfolio, die ich leider aus finanziellen Gründen abgeben musste. Von denen weiß ich das sie mit den Schoeps auf Augenhöhe sind was eben die Auflösung und Natürlichkeit angeht. Nun entwickeln die Hersteller meines Erachtens immer mehr Mikrofon zu kleineren Preisen. Deshalb die Frage zum SE8.

Ich verstehe nicht, wie man ein möglicherweise gutes Mikrofon (Neupreis
ca. 540 €) verkaufen kann, um dann mit einem Billigfmikrofon zu liebäugeln.

Schließlich hat man bei jedem Verkauf gebrauchter Artikel Wertverlust, und
bei AudioTechnica schätze ich den Wiederverkaufswert nicht sehr hoch ein.
Da magst Du unterm Strich vielleicht 200 € Differenz zwischen Verkauf und
Neukauf haben ...

(Die Aufnahme des FAZIOLI-Flügels auf der SE-Internetpräsenz kann mich in
keiner Weise überzeugen, weder vom Mikrofon noch vom Instrument!)

An anderer Stelle in diesem Thread ist bereits aufgezeigt worden, weshalb
ich die sE-Mikrofone weniger beachten würde.

aseptisch
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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon aseptisch » 02.05.2018, 13:48

Zum von manjak verlinkten Video: Das ist einfach tolle Musik! Und ich kann jeden Ton hören, den die Pianistin spielt. Folglich ist das eine tolle Aufnahme. :lol:

Wie LoboMixx schon schrieb: Einfach das Hauptmikrofon aufbauen, bevor die Musiker kommen, und das Firmenlogo nach oben drehen, dann kann's keiner mehr erkennen. :lol:

À propos Mikrofonauflösung: Leider hatte in dem von mir verlinkten Feature auf Deutschlandfunk der Autor nicht ausprobiert, wie schnell sich ein Mikrofon in Säure auflöst, und wie das klingt. Schade eigentlich. Da wäre mal die Chance gewesen.

Ok, noch ernst gemeinte Bemerkungen:

Das Frequenzgangdiagramm wird doch anhand von Sinustönen gemessen. Sagt das also alles über die Impulstreue der Membran und Schaltung, oder wie man das nennt? visiolino und ich haben bei Tests mit Geige solo in einer schönen Kirche festgestellt, dass wir die Line Audio CM3 nicht so aufstellen konnten, dass sie einen obertonreichen Klang erzeugten. KM 184, C480+CK61 oder CK62, Haun KA 300 NB (Breite Niere) usw. konnten das alle, aber beim CM3 konnten wir nicht genug ran gehen, es blieb immer irgendwie matt und belegt. Bei einem kleinen Vokalensemble machten sie sich hingegen sehr gut, klang klar und rund und hat wahrscheinlich das Kratzen der Stimmen geglättet. Die CM3 färben von seitlich wenig, finde ich.

Auch die BlueLine-Serie ist insgesamt bei der Obertonwiedergabe verhalten, finde ich.

Meine Standard-Mikrofone sind die AKG ULS (Kleinmembran), wahrscheinlich, weil ich vor über 30 Jahren damit angefangen habe und heute auch etliche davon habe. So messe ich alles immer daran. Sie sind toll langzeitstabil fast ohne Ausfälle und auch gebraucht relativ günstig zu kriegen. Das gilt leider nicht für Schoeps und dpa, die ich auch nicht ablehen würde. Erst bei diesem Thread ging mir auf, dass die Zuverlässigkeit sehr angenehm ist, obwohl ich sonst auch der Typ wäre, der sagt: „Naja, dann kauft man es nach 10 Jahren eben neu.“ In heutigen Zeiten gibt es aber kaum Sachen, die man nach 10 Jahren noch genauso nachkaufen kann. Allem voran natürlich Drogerieartikel. :lol:

Ja, immer nur Gitarren-Mikrofontests gehen mir auch etwas auf den Senkel. Es liegt wohl an der Verfügbarkeit von Gitarrenspieler*innen, der Transportfähigkeit des Instruments gepaart mit passablem Frequenzumfang, und an der möglichen Nahaufnahme, so dass der Raum keine so große Rolle spielt. Einen Poppschutz braucht man auch nicht so dringend. Ich vermute die Verfügbarkeit von Kunststoff-Blockflöten ähnlich hoch, aber in allen anderen Aspekten (außer Transportfähigkeit) ist sie eindeutig unterlegen. :roll: Ein Arbeitskollege musste früher als Kind auch Blockflöte spielen, was er gehasst hat. Bei einem Auftritt seiner Blockflötengruppe in einem Konfirmationsgottesdienst hat er sie dann kurzerhand zerbrochen und ist gegangen. Es ist übrigens auch musikalisch zu begrüßen, dass es keine Tondokumente von Jörg an der Blockflöte gibt.

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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon chris_newtone76 » 02.05.2018, 14:09

juppy hat geschrieben:Ich verstehe nicht, wie man ein möglicherweise gutes Mikrofon (Neupreis
ca. 540 €) verkaufen kann, um dann mit einem Billigfmikrofon zu liebäugeln.

Das hat private Gründe!
Aktuell kann ich mir auch kein Stereopaar ab 1100.- leisten. Deshalb die Frage bezgl. der SE8.

Bitte hier keine weitere Diskussion a`la "Wer sich keine Mikrofone in der Kategorie Schoeps leisten kann hat in der
professionellen Aufnahmetechnik nichts verloren" anfangen! Bitte nicht! Das ist unsinn und abgedroschen.
Ich will das natürlich nicht unterstellen.

juppy hat geschrieben:(Die Aufnahme des FAZIOLI-Flügels auf der SE-Internetpräsenz kann mich in
keiner Weise überzeugen, weder vom Mikrofon noch vom Instrument!)


Finde ich OK! Ist aber wenig Aussagekräftig. Was genau stört dich daran?
Das Instrument ist hier nicht relevant.

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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon chris_newtone76 » 02.05.2018, 14:53

Allen sei hier nochmal daran erinnert das es eigentlich ausschließlich darum geht ob Mikrofone wie das SE8
für professionelle Orchesteraufnahmen taugt.

Es geht NICHT darum ob das Mikrofon in 10 Jahren noch funktioniert. Was in 10 Jahren ist weiß man nicht.
Bis dahin sollte sich die Anschaffung solch eines Mikrofon`s mehrfach eingespielt haben, so das man sich
in der Zwischenzeit sicher ein hochpreisigeres, qualitativ hochwertigeres Leisten konnte..bzw. sollte...

SE, wie Rode auch sind renommierte Firmen, die es bereits seit einigen vielen Jahren gibt. Und ich bin sicher, es wird
sie in 20 Jahren auch noch geben. Und ich bin mir auch sicher, das es auch in 15 Jahren noch einen Service dort gibt der
Mikrofone wieder instand setzt. Natürlich nicht kostenfrei...das macht ein Schoeps, Gefell..etc. aber auch nicht.

Klar, sich sind das hier alles nur Meinungen. Man sollte aber objektiv...

Wie gesagt, es geht hier um die Qualität der Aufnahme, nicht die um die Lebensdauer.
Ich gehe natürlich auch davon aus, das ein Stereopaar für 400.- nicht die Lebensdauer eines 2000.- teuren erreicht..

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hafi69
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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon hafi69 » 02.05.2018, 15:24

Bitte hier keine weitere Diskussion a`la "Wer sich keine Mikrofone in der Kategorie Schoeps leisten kann hat in der
professionellen Aufnahmetechnik nichts verloren" anfangen!


Macht absolut niemand! :roll:
Die Frage die sich stellt ist, warum nicht eher der Gebrauchtmarkt ins Visier genommen wird, wenn denn 600€ für ein Paar das Limit sein sollen..
Außerdem wären mir Nieren als einzige Option - nicht nur als HM - zu unflexibel.
Ein Modularsystem ala Haun oder AKG, das später noch zumindest um Druckempfänger erweitert werden kann
ist eigentlich eine Minimalanforderung für ambitioniertes Recording.
Alternativ wären ein Paar CM3 PLUS CM1 (oder ähnliches) weniger teuer und
in der Praxis deutlich nützlicher als ein Pärchen Nieren.

Allen sei hier nochmal daran erinnert das es eigentlich ausschließlich darum geht ob Mikrofone wie das SE8
für professionelle Orchesteraufnahmen taugt.


Irgendwie habe ich den Eindruck, das Du hier solange diskutieren willst, bis das von Dir ohnehin stark präferierte Produkt von irgendwem abgenickt wird. Sorry.
Es ist bereits mehrfach festgestellt worden: Ja, es ist, mit Einschränkungen, die jeder für sich selbst Abschätzen muss.

Dazu muss ich auch ganz ketzerisch anmerken:
"Professionelle Orchesteraufnahmen" macht man eher nicht mit einer handvoll
Mikrofonen (oder gar nur zwei), sondern mit einer ganzen Menge solcher, und der dazugehörigen "Peripherie".
Orchesteraufnahmen macht man also prinzipiell nicht, wenn man nicht einige Tausend Euro an Material im Zugriff hat.
Und macht man das "Professionell", besitzt man am Besten einen Großteil davon selbst und setzt ihn über viele Jahre ein.
Und wie viele von uns wissen ist Equipment selbst dabei der deutlich unproblematischere Faktor!
(Ein erfahrender Toningenieur macht mit 100€-KMs bessere Aufnahmen als ein "Newbie" mit Collette-Koffer :mrgreen: )

Und so ist diese Frage schon im Ansatz vollkommen falsch gestellt:
Es kann nicht darum gehen, ob ein einzelnes HM-System der Budgetklasse eine hochklassige Aufnahme eines Orchesters ermöglicht!!
Wenn Dir das nicht vollkommen klar ist wird ein Mikrofontyp mit 100%ger Sicherheit nicht das Problem werden. :opa:

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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon chris_newtone76 » 02.05.2018, 15:34

hafi69 hat geschrieben:Irgendwie habe ich den Eindruck, das Du hier solange diskutieren willst, bis das von Dir ohnehin stark präferierte Produkt von irgendwem abgenickt wird. Sorry.

Nein, das möchte ich in keinem Fall!!

hafi69 hat geschrieben:Es ist bereits mehrfach festgestellt worden: Ja, es ist, mit Einschränkungen, die jeder für sich selbst Abschätzen muss.

Hier hast du natürlich recht..

hafi69 hat geschrieben:Dazu muss ich auch ganz ketzerisch anmerken:
"Professionelle Orchesteraufnahmen" macht man eher nicht mit einer handvoll
Mikrofonen (oder gar nur zwei), sondern mit einer ganzen Menge solcher, und der dazugehörigen "Peripherie".
Orchesteraufnahmen macht man also prinzipiell nicht, wenn man nicht einige Tausend Euro an Material im Zugriff hat.
Und macht man das "Professionell", besitzt man am Besten einen Großteil davon selbst und setzt ihn über viele Jahre ein.
Und wie viele von uns wissen ist Equipment selbst dabei der deutlich unproblematischere Faktor!


Auch hier hast du wieder recht und mir ist das selbstverständlich bewusst...

hafi69 hat geschrieben:Es kann nicht darum gehen, ob ein einzelnes HM-System der Budgetklasse eine hochklassige Aufnahme eines Orchesters ermöglicht!!


Nein, auch das natürlich nicht...

Generell wurde hier ja alles auch bereits zu diesem Thema geschrieben was man schreiben kann.
Ich denke ich kann jetzt schon gut meine Schlüsse daraus ziehen..


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