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SE Electronics SE8

Über Geräte und was es darüber zu sagen gibt ...

Moderator: Moderation

aseptisch
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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon aseptisch » 02.05.2018, 15:38

Oh, da hat mich hafi69 während des Schreibens überholt, und Du auch schon geantwortet. Ich poste trotzdem noch nachträglich:

Hm. Ich frage mich langsam, was Du von den Forenmitgliedern noch hören bzw. lesen willst. Ob das SE8 für professionelle Orchesteraufnahmen taugt, sollte das eine Ja/Nein-Frage sein? Oder sollte es sogar nur eine Ja-Frage sein? (Ich provoziere mal.) Die Profis haben jetzt eine Menge darüber geschrieben, wie sie Mikrofone je nach Verwendung (HM, Stütze, …) bewerten, aber Deine Posts klingen immer noch so aufgeregt, als wenn alle jetzt mal bitte objektiv auf den Punkt kommen mögen.

Ich finde die Grund-Fragestellung auch interessant. Ich habe mich auch schon mal gefragt, wieviel ein Profi aus Billig-Mikrofonen bei Orchesteraufnahmen herausholen könnte. Es gibt ja so Dinger um die 60 Euro für's Pärchen. Da könnte man 10 Doppelpacks kaufen und mal sehen/hören. Rein interessehalber.

Dass Du die Diskussion auf Deine Frage zurückleitest, finde ich ok, aber was fehlt jetzt noch?

P.S.: Ob es SE oder Rode, t.bone oder auch Sennheiser oder Schoeps in 20 Jahren noch geben wird, kann hier wohl keiner mit Sicherheit sagen. Bei den altbekannten Traditionsmarken halte ich es für sehr wahrscheinlich, aber die anderen könnten einfach verschwinden oder von Harman gekauft werden.

chris_newtone76
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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon chris_newtone76 » 02.05.2018, 16:11

aseptisch hat geschrieben:Hm. Ich frage mich langsam, was Du von den Forenmitgliedern noch hören bzw. lesen willst. Ob das SE8 für professionelle Orchesteraufnahmen taugt, sollte das eine Ja/Nein-Frage sein? Oder sollte es sogar nur eine Ja-Frage sein? (Ich provoziere mal.) Die Profis haben jetzt eine Menge darüber geschrieben, wie sie Mikrofone je nach Verwendung (HM, Stütze, …) bewerten, aber Deine Posts klingen immer noch so aufgeregt, als wenn alle jetzt mal bitte objektiv auf den Punkt kommen mögen.


Stop! Ihr habt wie bereits geschrieben recht! Es ist alles durch und auch plausibel rüber gekommen! Ich will hier in keinem Fall den Anschein erwecken ich würde jetzt noch dringend auf mehrere Zustimmer warten..das liegt mir fern. Von dem her nehme ich das auch zurück was ich im vorgehenden Post geschrieben habe. Das war jetzt nicht sehr sachlich :mrgreen:

Grundsätzlich bin ich auch ein Tonmensch der das Beste aus einer Darbietung rausholen möchte. Wenn`s geht mit Wow Effekt. So macht das doch Spass.
Wenn ich dafür Schoeps o.ä. brauche, dann werde ich mir früher oder später natürlich welche zulegen, sofern sich das dann auch rechnet und die entsprechende Kundschaft da ist.

Wie geschrieben hatte ich bereits die MBHO MBC603er + KA200 und die KA100er sowie ein Paar Audio Technica AT4051b. Die MBHO`s sind richtig gut, keine Frage, die AT4051b fand ich einfach umwerfend!

Da ich aber für`s erste kleinere Brötchen backen muss...eben die Frage bezgl. Mikrofone der 400.- klasse.

Ich muss es testen...evtl. kommen die SE8 an teurere heran...evtl. auch nicht.

Ich denke diese Frage wird immer offen stehen, solange man keinen wirklich seriösen Vergleichstest gemacht hat.

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juppy
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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon juppy » 02.05.2018, 16:54

chris_newtone76 hat geschrieben:Da ich aber für`s erste kleinere Brötchen backen muss...eben die Frage bezgl. Mikrofone der 400.- klasse.

Ich muss es testen...evtl. kommen die SE8 an teurere heran...evtl. auch nicht.

Wenn der Etat nicht mehr hergibt ...

Im Grunde kann es zu Beginn einer Selbständigkeit wirtschaftlich sogar
sinnvoll sein, sein Unternehmen mit preiswerterem Equipment zu starten.
Deine Kunden werden später eh nicht feststellen können, ob in der Auf-
nahme dpa, Neumann, Schoeps oder nur SE Electronics benutzt wurde.
("Professionell" bedeutet lediglich "auf zum Geldverdienst ausgerichtete
Tätigkeit", im Gegensatz zum Hobbyisten.)

Die Aufträge, große Orchester aufzunehmen, wird man in der Startphase
kaum bekommen. Da freut man sich schon eher, wenn man ein Kammer-
ensemble nicht in einer "Besenkammer" aufnehmen muß.

Nicht zu vergessen, daß der Markt für tontechnische Dienstleistungen
sehr klein ist. Ob man sich in 10 Jahren etabliert hat oder sich große
Investitionen als Fehlkalkulation, die sich nicht amortisieren konnten,
erweisen werden, weiß man erst dann.

Wenn Du ein gutes Gefühl in Bezug auf die sEs hast, dann kauf sie eben.

Wenn Dir der wirtschaftliche Durchbruch gelingt, kann der Bestand immer
noch um hochwertigere Produkte ergänzt werden, ohne daß die sEs nutzlos
werden müssen.

manjak
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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon manjak » 02.05.2018, 17:30

chris_newtone76 hat geschrieben:Hallo Manfred,

hab mir gerade dein Video angesehen...Schade eigentlich, bei so einer Akustik hätte man richtig was draus machen können.

LG
Chris


Moyn Chris,

noch mal zur Klarstellung, das Video ist nicht von mir, auch wenn es Lutz ja ganz toll findet ;-)

2016 durfte ichmit einem anderen Orchester in der gleichen Lokation Aufnehmen:

https://www.youtube.com/watch?v=-2u1eOR8i1c

Da ist natürlich auch noch viel potential nach oben was den Klang angeht, aber es war meine erswte Orchesteraufnahme und Mischung.

Mit etwas Glück wird der zweite Teild es Konzertes auch bald als Video auf Youtube hochgeladen. Da habe ich dann die Mischung mal ganz anders aufgebaut, nachdem ich hier sehr viele gute Hinweise erhalten habe.

VG Manfred



VG Manfred
Viele Grüße
Manfred

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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon aseptisch » 02.05.2018, 22:12

Angenehm, wie sich die Sache versachlicht hat.

Da einige der Mikrofone hier gerade mehrfach genannt wurden und die Nützlichkeit von Mikrofonvergleichen zurecht in Zweifel gezogen wurde: Ich hätte da noch einen mit Nieren AKG CK 61-ULS, BlueLine CK 91, AT4021, MBHO KA 200. :mrgreen:
Gelegentlich singen wir zum Spaß mit einem kleinen Quartett und nehmen uns zur Kontrolle auf. Ich stelle das Stativ ohne jede Kontrolle und Korrektur hin und tausche zwischen den Aufnahmen die Mikrofone. 100% gleich stehen wir als Sänger demnach nicht, aber ziemlich ähnlich. :-)

Ich hoffe, ich hatte das nicht schon gepostet.

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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon chris_newtone76 » 03.05.2018, 08:06

Hi Aseptisch,

das kommt mir alles sehr bekannt vor.
Ich glaube sogar du hattest die AT4021 von mir über ebay (ebay Name mokkassin76) gekauft und wir hatten geschrieben, richtig?

Ich kann mich auch täuschen..

LG
CHris

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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon chris_newtone76 » 03.05.2018, 08:20

gelöscht
Zuletzt geändert von chris_newtone76 am 03.05.2018, 11:07, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon chris_newtone76 » 03.05.2018, 08:36

BTW..

Da ich jetzt auch der Meinung bin, ein gutes Druckempfängerpaar wäre sinnvoller, wollte ich mir die Beyer MC910 näher anschauen.
Auf der Beyerdynamic Homepage gibts die aber nicht mehr, zumindest finde ich sie nicht.

Sind die aus dem Beyer Programm geflogen? Hat jemand eine Ahnung?

LG

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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon LoboMixx » 03.05.2018, 11:21

Hallo Chris,

ich erlaube mir hier eine grundsätzliche Bemerkung:
Ich weiß zwar nicht, wie es @aseptisch sieht, nehme aber an, dass auch er gute Gründe hat, hier im Forum nicht mit einem Klarnamen aufzutreten wie es die meisten machen und es in Foren recht üblich ist. Wie auch immer finde, ich dass dies respektiert werden sollte und ich finde öffentliche Spekulationen über Namen unangebracht. Für so etwas gibt es die PM.

Noch etwas zum Stichwort "professionelle Aufnahme".
Man kann mit nur zwei Mikrofonen sicher unter sehr günstigen Umständen eine mindestens ordentliche, mitunter auch gute Aufnahme erstellen, ein Könner sicherlich. Für Zwecke der Dokumentation und des Archivs oder für Kontrollzwecke wie z.B. ein Probenmitschnitt reicht das sogar meistens aus.

Wenn es aber in Richtung Produktion und größere Ansprüche geht, sollte klar sein, dass man, um professionell zu arbeiten, einiges mehr im Köfferchen haben sollte, schon gar wenn es um ausgedehntere Klangkörper wie ein Orchester usw. geht.
Aber selbst bei einer Streichquartett-Produktion wären für mich neben dem Stereo-Hauptmikrofon (und ggf. Raumstützen) für jeden Spieler eine eigene Stütze obligatorisch. Mir wäre es sehr peinlich, wenn man mich später fragen würde, ob an der Stelle Takt x-y nicht das Cello doch ein wenig mehr hervor kommen könnte, da das von ihm dort gespielte Motiv musikalisch doch so wichtig sei und es ein wenig unterzugehen droht und ich dann nur sehr betreten Schweigen müsste.

Man kann mit nur zwei Mikrofonen viel machen, sicherlich. Aber man sollte ernsthaften Kunden gegenüber nicht so tun, als ob man damit schon alles möglich machen kann.

Noch etwas zu Druckempfängern (Kugeln):
Auf die Vorteile von Kugeln will ich hier nicht näher eingehen, die setze ich als bekannt voraus. Du bist dir aber im klaren darüber, dass du mit Kugeln als Stereo-Hauptmikofone (z.B. A/B) viel mehr, wenn nicht ganz und gar von Raum abhängig bist? Wenn dieser klangliche Probleme hat (oder das Publikum fleißig Nebengeräusche produziert), hat man es mit Kugeln leider sehr schwer, eine gut klingende Aufnahme herzustellen. Im Zweifel wäre man dann mit Nieren auf der sicheren Seite und einen Raumeindruck kann man bekanntlich auch nachträglich noch erzeugen. Sauber, kontrolliert und Störgeräusch-frei.
Wenn ich (zumindest vorläufig) nur zwei Mikrofone haben kann, würde ich doch zur Niere neigen. Oder sind die Räume und Situationen, in denen deine Aufnahmen stattfinden dir gut bekannt und können definitiv als unproblematisch eingeschätzt werden?

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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon chris_newtone76 » 03.05.2018, 11:53

Hi,

LoboMixx hat geschrieben:ich erlaube mir hier eine grundsätzliche Bemerkung:
Ich weiß zwar nicht, wie es @aseptisch sieht, nehme aber an, dass auch er gute Gründe hat, hier im Forum nicht mit einem Klarnamen aufzutreten wie es die meisten machen und es in Foren recht üblich ist. Wie auch immer finde, ich dass dies respektiert werden sollte und ich finde öffentliche Spekulationen über Namen unangebracht. Für so etwas gibt es die PM.


Name ist raus!! Großer Fauxpas von mir!! Sorry!!

LoboMixx hat geschrieben:Wenn es aber in Richtung Produktion und größere Ansprüche geht, sollte klar sein, dass man, um professionell zu arbeiten, einiges mehr im Köfferchen haben sollte, schon gar wenn es um ausgedehntere Klangkörper wie ein Orchester usw. geht.
Aber selbst bei einer Streichquartett-Produktion wären für mich neben dem Stereo-Hauptmikrofon (und ggf. Raumstützen) für jeden Spieler eine eigene Stütze obligatorisch. Mir wäre es sehr peinlich, wenn man mich später fragen würde, ob an der Stelle Takt x-y nicht das Cello doch ein wenig mehr hervor kommen könnte, da das von ihm dort gespielte Motiv musikalisch doch so wichtig sei und es ein wenig unterzugehen droht und ich dann nur sehr betreten Schweigen müsste.


Das ist mir bewusst. Ich habe meine Aufnahmen immer mit ausreichend Stützen gemacht. Aktuell würde ich mir 3 Paar Mikrofone zusammenstellen, die als Haupt und Zumischmikrofon dienen. Stützen würde ich mir einfach leihen. Das Ganze bitte nicht falsch verstehen, ich hab nicht vor immer nur mit einem Stereopaar eine Aufnahme zu machen.

LoboMixx hat geschrieben:Noch etwas zu Druckempfängern (Kugeln):
Auf die Vorteile von Kugeln will ich hier nicht näher eingehen, die setze ich als bekannt voraus. Du bist dir aber im klaren darüber, dass du mit Kugeln als Stereo-Hauptmikofone (z.B. A/B) viel mehr, wenn nicht ganz und gar von Raum abhängig bist? Wenn dieser klangliche Probleme hat (oder das Publikum fleißig Nebengeräusche produziert), hat man es mit Kugeln leider sehr schwer, eine gut klingende Aufnahme herzustellen. Im Zweifel wäre man dann mit Nieren auf der sicheren Seite und einen Raumeindruck kann man bekanntlich auch nachträglich noch erzeugen. Sauber, kontrolliert und Störgeräusch-frei.
Wenn ich (zumindest vorläufig) nur zwei Mikrofone haben kann, würde ich doch zur Niere neigen. Oder sind die Räume und Situationen, in denen deine Aufnahmen stattfinden dir gut bekannt und können definitiv als unproblematisch eingeschätzt werden?


Kurz mal an dieser Stelle...Ich bin jetzt schon ne ganze Weile in der Tontechnik unterwegs. Was deine Anmerkungen angeht kenne ich mich soweit ganz gut aus. Passt, danke!
Ursprünglich ging es mir hier um Erfahrungen mit dem SE8. Es ging niemals darum mit nur einem Stereopaar eine Aufnahme zu machen.

LG
Chris

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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon chris_newtone76 » 03.05.2018, 12:41

Hi,

an dieser Stelle mach ich jetzt mal n Cut. Sonst wirds jetzt ganz verwirrend.

Ich danke euch für eure klasse Tip´s und Fachkenntnisse. Mit dem ganzen Input kann
ich mir jetzt meine Gedanken machen..

LG
Chris

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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon chris_newtone76 » 03.05.2018, 13:04

eins noch...

manjak hat geschrieben:2016 durfte ichmit einem anderen Orchester in der gleichen Lokation Aufnehmen:

https://www.youtube.com/watch?v=-2u1eOR8i1c

Da ist natürlich auch noch viel potential nach oben was den Klang angeht, aber es war meine erswte Orchesteraufnahme und Mischung.


Ich finde das ist eine tolle und sehr amtliche Aufnahme! Ob es jetzt hier so viel potential nach oben gibt? Darüber könnte man jetzt auch diskutieren...
Ich finde die Aufnahme Top, Manfred... Ohne wenn und aber...

LG
Chris

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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon juppy » 03.05.2018, 14:41

chris_newtone76 hat geschrieben:Da ich jetzt auch der Meinung bin, ein gutes Druckempfängerpaar wäre sinnvoller, wollte ich mir die Beyer MC910 näher anschauen.
Auf der Beyerdynamic Homepage gibts die aber nicht mehr, zumindest finde ich sie nicht.

Sind die aus dem Beyer Programm geflogen? Hat jemand eine Ahnung?

:shock:

Bei Thomann sind sie auch nicht mehr im Programm gelistet.
Der Musicstore in Köln bietet sie (noch) für 389 € auf seiner Internetseite an, ohne Angabe zur Verfügbarkeit/Liefermöglichkeit.
(Ich habe und kenne allerdings nur das MC930.)

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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon hafi69 » 03.05.2018, 18:59

Kleiner Tip: Bei Kugeln kann man echt sparen.
Zum einen sind auch preiswertere Modelle oft klanglich "auf Augenhöhe",
zum anderen werden Kugeln (wenn es nicht gerade MKH20 oder KM83 sind)
oft zu weitaus weniger gebraucht gehandelt als Nieren.
Einfach, weil viele Anwender meinen damit nichts anfangen zu können.

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Re: SE Electronics SE8

Beitragvon Wilfried » 03.05.2018, 20:31

Hab' irgendwo mal gelesen, dass U87 Mikrofone, die bei Neumann zur Reparatur kamen,
fast alle auf "Niere" standen. Dies scheint darauf hin zu deuten, dass selbst
von Profis die "Kugel" seltener zum Einsatz kommt.
If you can't fix it with a hammer, you've got an electrical problem.


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