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Knallgeräusche vom Grenzflächen-Mikrofon in der Bassdrum

Über Geräte und was es darüber zu sagen gibt ...

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UweL
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Knallgeräusche vom Grenzflächen-Mikrofon in der Bassdrum

Beitragvon UweL » 18.08.2018, 16:43

... vielleicht hilft es dem ein oder anderen:

In einer geschlossenen 26“x14“ Basstrommel mit angemessen großen Lüftungsöffnungen im Kessel habe ich ein GF-Mikrofon (Superlux E100) fest installiert.

Beim Spielen „knallte“ es immer wieder, und zwar nicht auf dem Schlag, sondern irgendwann.

Einen Defekt des Mikrofons oder der festen Verkabelung konnte ich aus verschiedenen Gründen ausschließen.

Georg (Tonzauber) und Michael (mikrofonservice.at) brachten mich auf die Lösung: in dieser sehr großen BD werden solche Luftmassen bewegt, dass die Membran festklebt. Beim Lösen knallt es. Das Darüberkleben eines dünnen Schaumstoffs mit Heisskleber brachte die Lösung. Gefordert war also ein Windschutz.

Der gleiche Mikrofontyp in einer „normalen“ 22“ BD brachte dieses Problem nicht - weswegen ich anfangs ratlos war.

Gruß Uwe

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Wilfried
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Re: Knallgeräusche vom Grenzflächen-Mikrofon in der Bassdrum

Beitragvon Wilfried » 18.08.2018, 18:03

Mir war das nie geheuer ein Kondensatormikro inne Bassdrum zu stellen.
Habe daher immer dynamische Mikros an dieser Stelle verwendet. :opa:
Damals meist MD 21. Gab' immer 'nen guten knackigen Bumms :oops: ,
der - prinzipbedingt - Hinterband dann immer ein bissel schwächer war.
If you can't fix it with a hammer, you've got an electrical problem.

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UweL
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Re: Knallgeräusche vom Grenzflächen-Mikrofon in der Bassdrum

Beitragvon UweL » 18.08.2018, 19:03

... das ist eine GF, die für BD ausgelegt ist.

Deine Bedenken verstehe ich, Wilfried. Allerdings HATTE ich vorher immer dyn. Typen im Einsatz, die federnd aufgehängt waren.

Es klang einfach nicht gut. Auch nicht mit viel EQ.

Die GF hab ich auf dem Boden mit Industrie-Klett befestigt. Das klingt jetzt perfekt. Fast ohne EQ.

Gruß

Uwe

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Re: Knallgeräusche vom Grenzflächen-Mikrofon in der Bassdrum

Beitragvon manjak » 19.08.2018, 20:53

Wilfried hat geschrieben:Mir war das nie geheuer ein Kondensatormikro inne Bassdrum zu stellen.
Habe daher immer dynamische Mikros an dieser Stelle verwendet. :opa:
Damals meist MD 21. Gab' immer 'nen guten knackigen Bumms :oops: ,
der - prinzipbedingt - Hinterband dann immer ein bissel schwächer war.


Wenn die Bassdrum hinten offen ist, verwende ich immer ein Shure Beta 91a,wenn man den Schalter auf dem Mikrofon vom Verlauf für Bassdrum einstellt, liefert das immer ein sehr gutes Ergebnis, an dem man nur wenig klanglich nacharbeiten muss. Mir ist allerdings noch nie eine 26-Zoll Bassdrum untergekommen. Wenn es da Probleme gibt, weiß ich jetzt warum!

Nur wenn die Bassdrum geschlossen ist, nehme ich ein AKG D112 MK2 oder ein opus 99 von Beyerdynamic. Das ist aber eher im Bereich Jazz der fall und da will man naturgemäss immer ein anderes Klangergebnis haben.

Vg Manfred
Viele Grüße
Manfred

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tillebolle
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Re: Knallgeräusche vom Grenzflächen-Mikrofon in der Bassdrum

Beitragvon tillebolle » 20.08.2018, 18:03

Wilfried hat geschrieben:Gab' immer 'nen guten knackigen Bumms :oops: ,
der - prinzipbedingt - Hinterband dann immer ein bissel schwächer war.

:shock: Versteh' ich nicht. Kannst Du das genauer erklären? Was war warum prinzipbedingt schwächer?

Gruß
tillebolle
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Wilfried
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Re: Knallgeräusche vom Grenzflächen-Mikrofon in der Bassdrum

Beitragvon Wilfried » 21.08.2018, 11:40

tillebolle hat geschrieben::shock: Versteh' ich nicht. Kannst Du das genauer erklären? Was war warum prinzipbedingt schwächer?


Wegen Tieftonfrequenzgangabfall, Kopfspiegelresonanzen, Intermodulationsrauschen und Sättigungskompression
war die Tieftonspeicherung bei Bandmaschinen schon problematisch. Aber früher war ja alles besser. :blbl:
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