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Eine Jecklin-Scheibe ganz ohne Ohrabstand :-D

Über Geräte und was es darüber zu sagen gibt ...

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ebs
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Eine Jecklin-Scheibe ganz ohne Ohrabstand :-D

Beitragvon ebs » 24.06.2007, 18:42

Was nicht alles so "erfunden" wird. :-D

Eine Jecklin-Scheibe ganz ohne Ohrabstand der Mikrofone - Nicht von Jürg Jecklin!.

http://www.sengpielaudio.com/EineScheibeOhneOhrabstand.pdf

Endlich gibt's die wahre "Koinzidenzstereofonie mit Kugelmikrofonen", genauer mit Mikrofonen in Halbkugelcharakteristik.

Sehr kompakt und praktisch ist das "Ding" für Stereoaufnahmen. Schade, dass es das nicht für Surround-Sound-Aufnahmen als Array gibt. Alle suchen so etwas im Taschenformat für Surround-Sound in "Ein-Mann-Bedienung". Ich habe den Eindruck, dass es dabei weniger wichtig zu sein scheint, wie so etwas klingt, denn ich kenne schlecht klingende Mikrofonanordnungen dazu, aber mit ungemein praktisch-kleinen Abmessungen.

Viele Grüße
Zuletzt geändert von ebs am 24.06.2007, 21:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Tonzauber » 24.06.2007, 21:24

und wie soll das funktionieren? *kopfschüttel*

:tuete:
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Beitragvon GerhardS » 25.06.2007, 10:35

Diese sogenannten Messmikrofone (Elektret Kapseln) gibt es im Versandhandel für teilweise <1€ zu kaufen. (Reichelt: 0,76€)

Einiges zu den Elektret Kapseln
http://www.epanorama.net/circuits/microphone_powering.html
http://www.directap.com/audio.asp

Viel Spass beim experimentieren.
Ein lieber ehemaliger Kollege - Siegfried Linkwitz- hat sogar mal eine Modifikation der Panasonic Kapseln veöffentlicht, die diese nochmals deutlich verbessern.

Bei mir steht seit vielen Jahren ein Selbstbaumikrofon auf dem Schreibtisch, eingebaut in eine Aluröhre von einer guten Zigarre (Private Stock Tubos No.2). Aber bitte nicht nach Klangbeispielen fragen, damit ist noch nie eine Aufnahme entstanden.
Gruss
Gerhard


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LG
Gerhard

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Beitragvon Erdie » 25.06.2007, 11:03

@Gerhard:
Was für ein Ziel verfolgst Du denn mit der Eigenkonstruktion?


Das war vor Jahren. Einfach mal mit Elektret Mikros rumexperimentiert um zu sehen, ob die brauchbar sind und auch an P48 laufen. Ich habe das dann aber nicht weiter verfolgt.
Wenn ich mich ichtig erinnere, waren diese (billigen) Elektrets zwar schön geradlinig im Frequenzgang, haben aber extrem gerauscht. Für den ursprünglichen Zweck als Messmikrofon spielt das keine so grosse Rolle. Aber Aufnahmen damit würde ich nicht abliefern. Ich kann allerdings nicht sagen, wie heute der Stand der Technik bei Elektrets ist. Einige Firmen (u.a. AKG) bauen ja auch Recording Mikrofone nach diesem Prinzip, aber nicht mit so winzigen Membrandurchmessern.
LG
Gerhard

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Beitragvon Erdie » 25.06.2007, 12:00

Machiko hat geschrieben:@Erdie.
Wäre eine Ellipsoid nicht besser? :mrgreen:
:aetsch:


Warum :?: :hmm:

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Beitragvon Rebecca E. » 25.06.2007, 12:06

@Erdie.

Erdie hat geschrieben:Warum :?: :hmm:


:surprise:

Weil eine Ellipse zwei Brennpunkte hat? :suspect:

Natürlich dürfte das im Freifeld unnötig sein. :aetsch:

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Beitragvon Musikmeister » 25.06.2007, 12:24

Rebecca E. hat geschrieben:Weil eine Ellipse zwei Brennpunkte hat?



Klar doch, da kommt in jeden Brennpunkt der Ellipse ein Mikrofon und dann haben wir feinste Stereofonie, wie wir es üblicherweise doch immer brauchen. :-D

Die Erfindung muss ich gleich mal anmelden, bevor mir jemand zuvorkommt.

Ich möchte an den Thread-Anfang erinnern: Eine Jecklin-Scheibe ganz ohne Ohrabstand der Mikrofone - Nicht von Jürg Jecklin.

http://www.sengpielaudio.com/EineScheibeOhneOhrabstand.pdf

Hier zeigt sich auch so ein großartiger Erfinder.

Gruß

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Re: Eine Jecklin-Scheibe ganz ohne Ohrabstand :-D

Beitragvon GerhardS » 25.06.2007, 12:34

@Eberhard

ebs hat geschrieben: Schade, dass es das nicht für Surround-Sound-Aufnahmen als Array gibt. Alle suchen so etwas im Taschenformat für Surround-Sound in "Ein-Mann-Bedienung".


Anlässlich der Musikmesse zeigte Soundfield ein neues B-Format Mikro (SPS200) das augenscheinlch 4 Kapseln von MBHO (KA200) trägt. Die Dekodierung wird dann per Software gemacht.
Ich konnte allerdings am Messestand nichts erfahren. Da stand nur das Exponat aber niemand wusste was drüber....

Weisst du da mehr drüber?

LG
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Beitragvon Rebecca E. » 25.06.2007, 12:47

@Musikmeister.

Musikmeister hat geschrieben:Klar doch, da kommt in jeden Brennpunkt der Ellipse ein Mikrofon und dann haben wir feinste Stereofonie, wie wir es üblicherweise doch immer brauchen. :-D


Nein, so geht das nicht. :cry:

In einem Brennpunkt der Ellipse muß die Schallquelle sein, im anderen Brennpunkt das Mikrofon.

Nierensteine wurden so mit Schockwellen zertrümmert.

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Musikmeister hat geschrieben:Die Erfindung muss ich gleich mal anmelden, bevor mir jemand zuvorkommt.


Machst Du bitte vorher praktische Versuche? :oops:

Nicht das es hinterher peinlich wird. :oops:

:twisted:

Musikmeister hat geschrieben:Ich möchte an den Thread-Anfang erinnern: Eine Jecklin-Scheibe ganz ohne Ohrabstand der Mikrofone - Nicht von Jürg Jecklin.

http://www.sengpielaudio.com/EineScheibeOhneOhrabstand.pdf

Hier zeigt sich auch so ein großartiger Erfinder.


*seuftz*

Aber der Nierensteinzertrümmerer ist doch eine hervorragende Geschichte. Ganz zu schweigen von den alten Höhlen, wo Gefangene in einem Brennpunkt abgehört wurden, oder einigen speziellen Räumen im Vatikan. :roll:

:wink:

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Beitragvon Erdie » 25.06.2007, 12:55

Ich wollte aber weit entfernte Schallquellen mit größtmöglicher Richtwirkung aufnehmen und dafür die ein Parabeloid optimal. Allerdings bestimmt die Größe die untere Grenzfrequenz. Eine große Satschüssel könnte demnach ca. 300 Hz schaffen. Das soll jetzt kein Witz sein :motz:

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Beitragvon Rebecca E. » 25.06.2007, 12:57

@Erdie.

:mami:

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Re: Eine Jecklin-Scheibe ganz ohne Ohrabstand :-D

Beitragvon ebs » 25.06.2007, 13:20

GerhardS hat geschrieben:Anlässlich der Musikmesse zeigte Soundfield ein neues B-Format Mikro (SPS200) das augenscheinlch 4 Kapseln von MBHO (KA200) trägt. Die Dekodierung wird dann per Software gemacht.
Ich konnte allerdings am Messestand nichts erfahren. Da stand nur das Exponat aber niemand wusste was drüber... Weisst du da mehr drüber?


Ich verfolge die Mailinglist "sursound". Dieses ist eine rührende Gemeinde, die ganz fest in der Gewissheit ist, wie Surround-Sound als "Ambisonic" übertragen werden soll. Das sind nette Menschen, die mathematische Formeln lieben und musikalisch im Denken und Hören fixiert sind.
http://www.ambisonic.net/sursound.html
Es geht um die "wahre" Surround-Sound-Aufnahme und Wiedergabe, bei dem Ambisonic mit dem One-Point-Soundfield Microphone eine Rolle spielt und dazu gehört auch das B-Format.
http://www.soundfield.com/products/st250.php
http://www.ambisonic.net/
Hier ist das TetraMic SPS200 von Soundfield, das du gesehen hast:
http://www.soundfield.com/downloads/sps200.pdf

Um es einmal vorsichtig auszudrücken: Bisher war ich von allen gehörten Surround- und Stereo-Aufnahmen enttäuscht. Es gibt auch käufliche DVD-As mit Ambisonic-Aufnahmen, die diese Gemeinde ständig lobt, aber sonst herrscht Schweigen, weil niemand ehrlich sein möchte.
Siehe: St. Petersburg Philharmonic, Yuri Temirkanov spielt Mahler 5 im Ambisonic-Format als SACD:
http://www.audaud.com/article.php?ArticleID=322

Wer jedoch von Ambisonic klangmäßig voll überzeugt ist, der muss das hier
http://www.ambisonia.com/wiki/index.php/Why_Ambisonics_Works
niederschreiben. Es werden noch Argumente "pro" Ambisonic gesucht.

Ich weiß, unser Forenmaster Georg hat sich auch mit diesem Thema befasst. Er liest auch in der "sursound mailing list" mit.

Viele Grüße
Zuletzt geändert von ebs am 05.07.2007, 23:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eine Jecklin-Scheibe ganz ohne Ohrabstand :-D

Beitragvon Tonzauber » 25.06.2007, 13:44

ebs hat geschrieben:Ich weiß, unser Forenmaster Georg hat sich auch mit diesem Thema befasst. Er liest auch in der "sursound mailing list" mit.



Nicht nur das, ich besitze seit Dezember sogar ein Soundfield Mikrofon (ST250), habe bisher aber noch nicht wirklich die Möglichkeit gehabt es ausführlich zu testen... Vielleicht finde ich ja im Sommerloch einige willige Opfer.

Aber ich habe das Ding Gott sei Dank so günstig bekommen dass ich es notfalls auch nur koinzidentes Stereo-Mikrofon verwenden kann ohne schlechtes Gewissen zu haben...
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Beitragvon Erdie » 25.06.2007, 13:45

Wo liegt denn das Problem bei dieser Aufnahmetechnik? Oder: Gibt es einen technischen Erklärungsversuch warum diese Aufnahmen bis jetzt so enttäuschen?


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