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DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

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22fuzzi
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DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

Beitragvon 22fuzzi » 16.05.2018, 13:52

Liebe Community!

Hier ein Test von den 3 verschiedenen DAWs:

Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=mEC_ptppwZM
Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=5hllr15P618

Färbt Samplitude den Sound mehr als Reaper oder Sonar?
Oder sind die Transienten bei Sampltide einfach soviel "sauberer" als bei den anderen beiden?
Oder ist die gesamte Fragestellung jammern auf hohem Niveau...?

LG johannes

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hafi69
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Re: DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

Beitragvon hafi69 » 16.05.2018, 14:15

Im Klartext:
Die Fragestellung ist nicht wirklich umfassend!
Man muss ja auch die übrigen Parameter einbeziehen: :opa:
Wie klingt Sonar mit einem RME-Interface bei 48/24 bei Kammermusik? Räumlich?
Wie klingt Reaper bei 88,2/16 mit einem UA-Interface bei Deep-House? Analog?
Wie klingt Samplitude bei 44,1/32 bei Dixieland über ein X32 ? Hupig?
Und wie wirken sich eigentlich die Tageszeiten, Kabel, Netzfilter und Clock aus?? :aargh:

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hafi69
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Re: DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

Beitragvon hafi69 » 16.05.2018, 14:22

Wie klingen solche Tests eigentlich auf einem Win10-PC mit Firefox?
Schlechter als auf Mac-OS-X mit Safari?

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Re: DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

Beitragvon alex » 16.05.2018, 16:51

Bild

8-)
"Modern technologies allow new ways of enhancing old mistakes."

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Re: DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

Beitragvon Tonzauber » 16.05.2018, 19:16

Vergesst mir bitte nicht auf das Netzkabel!
Wie sollen bei Netzkabeln unter 6mm² Transienten auch nur ansatzweise erhalten bleiben?
Tonzauber - einfach klassisch
www.tonzauber.com

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Re: DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

Beitragvon hafi69 » 17.05.2018, 08:43

Ach, Netzkabel... :roll:
Vielleicht auf Windows XP mit gecracktem Cubase.
Aber sicher nicht auf ProFools via "Atom-Clock".

Ich weiß zwar nicht warum, und es ist mir auch egal, aber seit ich
meine Spuren in der DAW nicht mehr einfärbe klingt es durchsichtiger.
(Kein Witz, gab es schon.)

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Re: DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

Beitragvon RainerG » 17.05.2018, 12:38

Nicht nur Netzkabel sind wichtig, sondern: Ganz wichtig, ob der Strom vom Atomkraftwerk (klingt strahlender) oder vom Kohlekraftwerk (klingt wärmer) oder vom Windkraftwerk (klingt luftiger) oder vom Wasserkraftwerk (klingt frischer) stammt!

Meine Fresse, haben die Leute zu viel Zeit für solch einen Blödsinn? Der Kerl soll doch erst mal dafür sorgen, daß die zu vergleichenden Proben gleich laut sind und dann man einen Bitvergleich machen, (da ging beim guten alten MS-DOS schon), dann sieht er es und braucht nicht zu hören. Das Ohr hört bekanntlich immer das was es will.
Das ganze ist wieder mal reine Aufschneiderei.
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Re: DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

Beitragvon RainerG » 17.05.2018, 12:42

Tonzauber hat geschrieben:Vergesst mir bitte nicht auf das Netzkabel!
Wie sollen bei Netzkabeln unter 6mm² Transienten auch nur ansatzweise erhalten bleiben?


Wer etwas auf sich hält, der läßt sich gleich eine 400-kV-Leitung vom E-Werk direkt zu seinem Studio legen.... :-))) Und dann die Netzkabel schön auf Porzellan-Isolatoren von Rosenthal ... das gibt bestimmt eine Super-Hyper-Ultra-Hifi-Aufnahme... :-)))
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Re: DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

Beitragvon RainerG » 17.05.2018, 12:55

22fuzzi hat geschrieben:Liebe Community!

Hier ein Test von den 3 verschiedenen DAWs:

Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=mEC_ptppwZM
Teil 2: https://www.youtube.com/watch?v=5hllr15P618

Färbt Samplitude den Sound mehr als Reaper oder Sonar?
Oder sind die Transienten bei Sampltide einfach soviel "sauberer" als bei den anderen beiden?
Oder ist die gesamte Fragestellung jammern auf hohem Niveau...?

LG johannes


Geht das schon wieder los zum approx. 2352435ten Mal mit dem "Klangunterschiede hören" ?
Jetzt mal ganz im Ernst: Auf solche Tests in YT gebe ich überhaupt nichts. Denn dazu ist von vornherein die Übertragungsqualität aufgrund der Datenreduktion eingeschränkt.
Interessant ist, daß sich seriöse Institute mit solchen Test nie befassen(!). Und wenn sie es tun, dann veröffentlichen sie auch eindeutige Ergebnisse in Form von DBT's und/oder Messungen die auch nachvollziehbar sind.
Es wäre eine Kleinigkeit, mal auf alle diese DAW's eine Aufzeichnung von Rosa-Rauschen zu geben und dann die Dateien in einem Bit-Vergleich zu untersuchen. Und dann anschließend mit eingeschleiften Plug-Ins. Alles andere ist Quatsch und mehr Einbildung als Realität.
Ich frage immer gerne ob diese Leute auch den Unterschied hören z.B. zwischen einem Bösendorfer und einem Bechstein-Flügel oder den Unterschied zwischen einer gleichschwebend temperierten Stimmung und einer pythagoräischen Stimmung und einer mitteltönigen Stimmung z.B. nach Kirnberger II.
Diese Frage habe ich kürzlich als Kommentar unter ein YT-Video (weiß nicht mehr welches) gestellt wo es auch wieder um "Highend" ging und schon war Schluß mit dem Geschwafel: Der Betreffende wußte überhaupt nicht was die verschiedenen Stimmungen sind !!
Mach mal diesen Test und frage mal die Leute: Du wirst Dich wundern, was dann heraus kommt. Die halten dann ganz schnell die Klappe!

MfG
RainerG
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Re: DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

Beitragvon LoboMixx » 17.05.2018, 17:12

Wenn ich danach gehe, was heutzutage alles so durch den Äther gejagt wird, dann ist es offensichtlich so, dass viele Leute nicht mal hören, ob ein Sänger seine Töne trifft. Und da das ganze Zeug ja irgendwie und irgendwo produziert wird, scheinen es die dort involvierten Tonleute und Produzenten wohl auch nicht zu hören.
Dagegen sind die vermeintlichen Unterschiede zwischen verschiedenen DAW's so sie denn überhaupt existieren absolut irrelevant.

Technik-Verliebtheit scheint sich doch allzu oft mit musikalischer Taubheit zu verbinden.
Da nutzt auch auch keine direkte Standleitung zum nächsten Kraftwerk nichts.

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Re: DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

Beitragvon aseptisch » 17.05.2018, 20:05

Das sind die anderen. Hier im Forum ist natürlich keiner musikalisch taub. 8-)
Einen Bösendorfer- und einen Bechstein-Flügel kann ich leicht an dem Schriftzug unterscheiden. :mrgreen:

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Re: DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

Beitragvon Wilfried » 17.05.2018, 23:40

LoboMixx hat geschrieben: ob ein Sänger seine Töne trifft.

Braucht er heute nicht mal. Dafür gibt's Autotune. Etwas, was mir durch
den übermäßigen Einsatz (insbesondere im Popbereich) auf die Nerven geht. :aargh:
Aber sowas von....

Mal was Echtes hören? Weit vor Autotunezeiten: Zum Beispiel
Koloratursopranistin Ingeborg Hallstein. Einfach Hören und Staunen!
If you can't fix it with a hammer, you've got an electrical problem.

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Re: DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

Beitragvon hafi69 » 18.05.2018, 09:04

Ich frage immer gerne ob diese Leute auch den Unterschied hören z.B. zwischen einem Bösendorfer und einem Bechstein-Flügel oder den Unterschied zwischen einer gleichschwebend temperierten Stimmung und einer pythagoräischen Stimmung und einer mitteltönigen Stimmung z.B. nach Kirnberger II.


Bleiben wir doch mal realistisch: Das kann fast niemand (auch hier im Forum nicht!) und das ist auch vollkommen egal ob man das kann.
Es hat absolut nichts mit dem zu tun, mit dem sich 99,9% der Tonmenschen und Musiker beschäftigen bzw. mit dem was Musik ausmacht.
(Ok, ein Bösendorfer kann unter Umständen in einem Vergleich erkannt werden.)
Ich weiß allerdings nicht warum dann dieses "Unterschiede hören" mehr wert sein soll als das Unterscheiden von anderen, technischen Aspekten - die dann freilich meist blind nicht zu Unterscheiden sind.
Was beides aber unberücksichtigt lässt ist der eigentliche Anlass Musik zu hören. Nämlich die Musik selbst.
Da höre ich lieber eine verrauschte Glenn Gould-Aufname als eine seelenlose Hochglanz-Produktion eines Lang Lang.

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Re: DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

Beitragvon LoboMixx » 18.05.2018, 10:33

Bei den von mir angedeuteten "Tonmenschen", die nicht hören, ob der Sänger die Töne trifft, gehe ich gar nicht davon aus, dass es Profis sind oder allgemein Leute, die sich hier in diesem Forum beteiligen. Heute kann ja jeder ´Hinz + Kunz´ für kleines Geld irgendwelche Hör-Ereignisse produzieren und veröffentlichen. Die ´Goldohren´-Fraktion sehe ich eher woanders, z.B. im musiker-board, wo ich immer wieder irgendwelchen maßlos überzogenen Kabel-Klang, Mikrofon- und Preamp-Diskussionen begegne (wobei es dort auch reichlich Kritiker dieser gekünstelten Spitzfindigkeiten gibt).
Vergleichbar überzogene Diskussionen sind mir hier im Forum noch nicht begegnet, was ich sehr wohltuend finde!

Von Autotune halte ich nichts, aber bei manchen wirklich arg schrägen (schräg wirklich als offensichtliches Unvermögen, nicht als Stilmittel) Möchtegern-Sängern hätte ich mir durchaus Autotune im Signalweg gewünscht. Das macht es für mich noch lange nicht gut, aber es wäre zumindest nicht mehr so heftig falsch.

Den Vergleich zwischen Bösendorfer und Bechstein habe ich so verstanden, dass er sich auf die ´Goldohren´ bezog, die angeblich feinste Unterschiede zwischen Kabeln hören, aber eben nicht mal den tatsächlich vorhandenen Unterschied zwischen diesen Instrumenten wenn man sie mal damit konfrontiert.

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Re: DAW Vergleich - Reaper vs Sonar vs Samplitude

Beitragvon hafi69 » 18.05.2018, 11:05

Den Vergleich zwischen Bösendorfer und Bechstein habe ich so verstanden, dass er sich auf die ´Goldohren´ bezog, die angeblich feinste Unterschiede zwischen Kabeln hören, aber eben nicht mal den tatsächlich vorhandenen Unterschied zwischen diesen Instrumenten wenn man sie mal damit konfrontiert.

So habe ich das natürlich auch verstanden.
Aber in der Praxis scheitert ein solcher Vergleich schon daran, dass man einem Instrument DEN "Klang" seines Herstellers unterstellt.
Aber es klingen nicht alle Instrumente gleich, nicht ab Werk und erst recht nicht nach Jahrzehnten, und selbst wenn sich ein Hersteller bemüht
seine Instrumente durch aller-niedrigste Toleranzen quasi zu "clonen" bleibt ein großer Faktor der Raum in dem das Instrument steht, der Klavierstimmer und nicht zuletzt der Spieler. Gefolgt selbstverständlich von diversen Parametern der Aufnahme, z.B. Mikrofontechnik und Entzerrung.
Ein echter Vergleich von akustischen Instrumenten kann also nur in einem Raum mit dem selben Personal stattfinden.


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