Seit gestern gab es einige Probleme bei der Anmeldung. Es erschienen etwas kryptische Fehlermeldungen.
Jetzt funktioniert wieder Alles.
Der Grund war: Der Provider hat heimlich still und leise die PHP Version von Version 5.6 auf 7.2 geändert.
Wir haben dies temporär wieder rückgangig gemacht.
Allerdings werde ich in den nächsten Tagen noch mal einen Update der Forensoftware
machen und ich hoffe dass alles problemlos läuft.
Hin und wieder kann es während dem Upgrade Prozess zu einer Nichterreichbarkeit
bzw. Fehlermeldungen kommen.

Algorhythmischer Software-Hall

Tipps, Tricks und "Kochrezepte" für den guten Ton

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Tomte
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Re: Algorhythmischer Software-Hall

Beitragvon Tomte » 10.03.2015, 11:53

Ich war bisher mit dem Variverb von Magix (in Samplitude) sehr zufrieden. Ich habe mich länger nicht mehr damit beschäftigt oder verglichen. Mich würden dennoch mal Meinungen dazu interessieren. (Gibt ja übrigens jetzt auch noch eine neue Version.)

paco de colonia
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Re: Algorhythmischer Software-Hall

Beitragvon paco de colonia » 10.03.2015, 12:10

Tomte hat geschrieben:Ich war bisher mit dem Variverb von Magix (in Samplitude) sehr zufrieden. Ich habe mich länger nicht mehr damit beschäftigt oder verglichen. Mich würden dennoch mal Meinungen dazu interessieren. (Gibt ja übrigens jetzt auch noch eine neue Version.)


Hi Tomte,

ich arbeite mit Sequioa, und da ist auch der Variverb dabei.
Aber ich mag ihn nicht besonders. Vor kurzem hatte ich mal
von Native Instruments einen Lex-480-Nachbau als Demo, der hat mir deutlich besser gefallen.
Aber ich hoffe hier im Forum noch etwas besseres zu finden...

LG
Dirk

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bremusound
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Re: Algorhythmischer Software-Hall

Beitragvon bremusound » 10.03.2015, 17:35

analog hat geschrieben:Den R2 nutze ich um einen vorhandenen Raum größer oder attraktiver machen und Altiverb kommt hier zum Einsatz, wenn bei trockenen Studioaufnahmen praktisch noch gar keine Räumlichkeit vorhanden ist.

Das deckt sich mit meinen Altiverb-Erfahrungen. Wenn bereits Hall vorhanden ist, komme ich mit einem algorithmischen Plugin leichter ans Ziel. Mit Altiverb tue ich mich da bislang schwer.

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Re: Algorhythmischer Software-Hall

Beitragvon bremusound » 10.03.2015, 17:52

paco de colonia hat geschrieben:@bremusound und analog:

Ist es das Flux Verb oder Flux Verb Session , das Ihr empfehlen könnt?
Die kleinere und deutlich günstigere Session-Variante soll klanglich gleich sein, aber weniger
Einstellmöglichkeiten und kein Surround bieten.
Könnt Ihr das bestätigen?

Wie unterscheiden sich TSAR 1 und Phoenix-Verb,l vor allem bei der Natürlichkeit der Umhüllung?

Viele Fragen und ein großes Dankeschön im Voraus
Paco

Ich habe von Flux IRCAM Verb nur die kleine Version ("Session"), da ich schon Altiverb, Phoenix, TSAR und die Lexiconemulationen RC24/48 von Softube habe. Irgendwann reicht es ja auch mal :lol: Allerdings habe ich stets abgewartet und gelauert bis wieder mal eine Aktion lief bei der man die Plugins für deutlich weniger Geld bekommen konnte. So auch Flux. Newsletter von Händlern wie "jrrshop" können sich lohnen.
Vielleicht schaffe ich es demnächst mal ein paar Vergleichsschnipsel herzustellen und hier zugänglich zu machen. TSAR1 und Phoenix sind beide geeignet um eine schöne Umhüllung zu schaffen. Mit TSAR ist es vielleicht etwas leichter, einen warmen Klang hinzubekommen, dafür habe ich mit Phoenix zuletzt geschafft, dem Nachhall genau die Weite zu geben, wie ich es mir vorgestellt habe. Im Vergleich zu meinen Lexicon 224 und 480 Emulationen fand ich bei beiden Plugins den Nachhall näher an dem, wie ich es als natürlich empfinde.
Ich muß aber auch dazu sagen, daß ich nicht in sooo vielen verschiedenen Sälen aufnehme, es hängt ja auch immer sehr vom Ausgangsmaterial ab.
Bei meiner aktuellen Produktion (Hebriden/Pastorale) kommt Phoenixverb zum Einsatz.

Mit Variverb kam ich nie so richtig klar. Bei Flux fehlt mir noch ein wenig Erfahrung, muß mich erst hineinarbeiten. Die von Dir aufgezählten Unterschiede zur großen Version sind wohl richtig!

Viele Grüße,
Dirk

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Re: Algorhythmischer Software-Hall

Beitragvon tonstudio96 » 29.04.2015, 20:37

Faltungshalt bringt meiner Erfahrung nur etwas, wenn man trockene Signale zur Verfügung hat und diese einigermassen natürlich klingen lassen möchte. Oft hat man aber schon mit Reflexionen belastete Aufnahmen aus Livesituationen und da ist die nochmalige Addition von Hall nicht zielführend. Besser ist es, den vorhandenen Hall zu analysieren, gfs Kurzrelextionen zu eliminieren und dort, wo es zeitlich passt einen angepassten kurzen und sehr diffusen Hall mit optimierter Verzögerung draufzumischen. Das ist dann eine Mischung aus Analytik und Probehören.

Wenn man z.B. eine Aufnahme aus einem kleinen Raum hat, müssen da nicht nochmal Kurzreflexionen rein.


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