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Klavierabnahme Live Frage dazu

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analog
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Re: Klavierabnahme Live Frage dazu

Beitragvon analog » 15.08.2015, 12:08

" Der feedbackkritische Bereich war- grundtönig betrachtet- so zwischen 50 und 120Hz. Hauptfeedback bei 66Hz (C)."

Das klingt nicht ungewöhnlich. Um Feedbacks zu vermeiden wird dieser Bereich gerne abgesengt. Vielleicht kannst Du bei der Mikrofonierung noch testen, ob ein paar dB rauszuholen sind.

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hafi69
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Re: Klavierabnahme Live Frage dazu

Beitragvon hafi69 » 15.08.2015, 12:14

Du brauchst unbedingt einen parametrischen EQ, oder zumindest einen Terz-Band-EQ.
Empfehlung: s. oben: XR12 - weil es alles andere ersetzt.
Ein einzelner EQ ist kaum günstiger, denkbar wäre z.B ein DBX 1231 oder ULTRACURVE DEQ2496
aber so etwas bekommt man heutzutage gebraucht nach geworfen.

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Re: Klavierabnahme Live Frage dazu

Beitragvon prinzipal » 15.08.2015, 13:39

Der xr12 lockt schon... Allerdings lese ich überall von problemen Live mit der App (also der Ansteuerung). Kann dazu jemand hier was sagen? Noch hab ich außerdem kein Ipad, aber ich werd nicht umhinkommen (auch wegen andrer Dinge) mir eins zu holen. Dann stünde dem XR12 fast nix im Weg, so es denn zuverlässig funktionieren würde....

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juppy
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Re: Klavierabnahme Live Frage dazu

Beitragvon juppy » 15.08.2015, 20:13

... wenn's preiswert sein soll: Auch ein Behringer fbq6400 macht seine Arbeit.

Als Gimmik hat er noch in jedem Fader ein Lämpchen eingebaut, das einem
den Bereich anzeigt, in dem es rückkoppeln könnte.
(Ich hatte ihn mal als Summen-EQ für Beschallung im Nebenraum aufgestellt.
Einmal eingestellt und nie wieder angepackt war ich immer zufrieden.)

Ein 10band-EQ ist jedoch alles andere als "schmalbandig". :-D

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Re: Klavierabnahme Live Frage dazu

Beitragvon hafi69 » 18.08.2015, 12:09

prinzipal hat geschrieben:Der xr12 lockt schon... Allerdings lese ich überall von problemen Live mit der App (also der Ansteuerung). Kann dazu jemand hier was sagen? Noch hab ich außerdem kein Ipad, aber ich werd nicht umhinkommen (auch wegen andrer Dinge) mir eins zu holen. Dann stünde dem XR12 fast nix im Weg, so es denn zuverlässig funktionieren würde....

Es gibt auch Apps für Android + PC. Eine LAN-Anbindung ist ohnehin betriebssicherer wenn viel geregelt werden muss (hier vielleicht nicht).
Die Software ist noch nicht auf dem Level der herausragenden X32-Familie, aber das ist nur eine Frage der Zeit. Die wissen wie es geht.

juppy hat geschrieben:Ein 10band-EQ ist jedoch alles andere als "schmalbandig". :-D

Eben... :idea:

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Re: Klavierabnahme Live Frage dazu

Beitragvon prinzipal » 23.08.2015, 20:27

ok.mal eine andere Herangehensweise: ich drehe mir den Klavierklang am Mixer oder wo auch immer zurecht, ohne Rücksicht auf Feedback und schalte dann aber z.b. so etwas wie einen "FBQ2496" dazwischen. Funktioniert?

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Re: Klavierabnahme Live Frage dazu

Beitragvon hafi69 » 24.08.2015, 11:45

prinzipal hat geschrieben:ok.mal eine andere Herangehensweise: ich drehe mir den Klavierklang am Mixer oder wo auch immer zurecht, ohne Rücksicht auf Feedback und schalte dann aber z.b. so etwas wie einen "FBQ2496" dazwischen. Funktioniert?

Ja, aber Rückkoppelungen entstehen (trotzdem) wenn die kritische Grenze "Lautstärke" - in Abhängigkeit der Position der LS -
überschritten wird. Die Herangehensweise ist eine sekundäre Frage.
Kurz: Je mehr Lautstärke desto mehr Einbussen beim "Wunschklang".

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Re: Klavierabnahme Live Frage dazu

Beitragvon prinzipal » 13.10.2015, 10:43

Also man lernt ja nie aus.... Kennt hier keiner das Helpinstill-system? Ich war mehr als überrascht, daß es für meine Anwendung quasi seit vielen Jahren ein professionelles Tonabnehmer-system für Klavier gibt, was in der Rockmusik schon immer verwendet wird (seit Elton John), quasi "von selbst" den etwas knackigen, poppigen Sound mitbringt und eben genau alle Schwachstellen gängiger Mirkofonierung vermeidet (Feedback,Einstreuung anderer Instrumente).

http://www.helpinstill.com/

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Re: Klavierabnahme Live Frage dazu

Beitragvon juppy » 13.10.2015, 20:41

prinzipal hat geschrieben:Kennt hier keiner das Helpinstill-system?
http://www.helpinstill.com/

Sorry - ich mußte schon kotzen, als ich im Video gesehen habe,
wie der Tonabnehmer über den Resonanzboden gerutscht wurde
und dann mit 'nem Schraubendreher zwischen den Saiten hindurch
in Position gebracht wurde.

Scheint mir doch eher eine dilettantische Bastellösung zu sein.
Es wird seinen Grund haben, warum es dort nichts zu hören gibt.

Wenn die Leisten nicht an der richtige Position liegen, dürfte das
Obertonspektrum ziemlich chaotisch sein. Da die Leiste gerade
ist, wird man die "richtige Position", in der der Flügel ausgeglichen
klingt, nicht zu finden sein.

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Re: Klavierabnahme Live Frage dazu

Beitragvon prinzipal » 14.10.2015, 01:48

juppy: das täuscht. offensichtlich ist das system "standard" in gewissen beschallungspraktiken...ich bin drauf gekommen, weil das nils frahm bei "melt" benutzt hat und sein lettischer klavierbauer david klavins (größtes klavier der welt usw.) hat das auch im angebot.

sicher: auch nils frahm hat dann noch mikros drüber... aber genau das was für mich wesentlich ist: ein feedbackfreier "grundbereich" des klavierklangs, das ist damit gegeben. das mit den schraubendrehern hat mich auch etwas geschockt, aber ansonsten ist das schon durchdacht, vor allem der 3fache vorverstärker/mixer. innerhalb der klassik ist das natürlich bedeutungslos, aber wenn man eben über den tellerrand schaut, dann ist das schon ne gute lösung.


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