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Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Tipps, Tricks und "Kochrezepte" für den guten Ton

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tillebolle
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Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon tillebolle » 12.09.2015, 13:08

Viele Kirchen zählen ja bekanntermaßen zu den akustisch schönsten Aufnahmeräumen. In Kirchen, die noch als solche genutzt werden, hilft es jedoch, einige Tipps und Regeln zu beachten, um sich nicht bei Küstern oder Pfarrern unbeliebt zu machen, oder um unliebsame Überraschungen zu vermeiden:

  1. Im Vorfeld klären, ob zwischen Anspielprobe und Konzert/Aufnahme noch ein Gottesdienst/eine Messe stattfindet, und wenn ja, ob dann die Mikrofone stehen bleiben können. Mehr als einmal musste ich holterdipolter alles wieder ab- und kurz vor dem Konzert wieder aufbauen. Wenn sich das nicht vermeiden lässt ist man besser darauf vorbereitet.
  2. Kirchenglocken, wenn möglich, abstellen lassen. Wenn das nicht geht, entsprechende Pausen im Programm einplanen. Wenn es aber alle Viertelstunde bimmelt dürfte wohl eine Aufnahme, außer zu dokumentarischen Zwecken, ohnehin unmöglich sein.
  3. Heizung aus! Viele Kirchen sind mit Heißluftgebläsen ausgestattet, die ordentlich rauschen. Manchmal möchte man auf solche Lüftungsgitter im Boden auch Stative stellen. Dann, wenn nötig, lieber vor dem Konzert noch einmal ordentlich einheizen und dann Ruhe!
  4. Absolut nichts auf Altären ablegen oder darauf stellen (gilt v.a. in katholischen Kirchen).
  5. Nichts beiseite stellen oder wegräumen, ohne das mit dem Küster abgesprochen zu haben.
In evangelischen Kirchen geht es nach meiner Erfahrung meist etwas entspannter zu, aber in katholischen Kirchen habe ich oft den Eindruck, dass Musik eher geduldet als erwünscht ist. Da hilft es, sich höflich und zuvorkommend zu verhalten.

Hab' ich was vergessen?

Viele Grüße
tillebolle
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon Wilfried » 12.09.2015, 14:23

Kirchenfenster sind oft nur einfachverglast und somit sehr schalldurchlässig.
D.h. spielende Kinder, Autos und andere Lärmquellen entweder entfernen
oder die Aufnahme zu leisen Umgebungslärmzeiten durchführen.
If you can't fix it with a hammer, you've got an electrical problem.

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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon Grosse_j » 12.09.2015, 19:11

Auch die Zuverlässigkeit der Netz-Steckdosen erfragen - manchmal sind sie z.B. mit Beleuchtungstromkreisen verknüpft, der Mesner/-in schaltet kurz vor Konzertbeginn die Seitengangbeleuchtung aus - Strom weg.
Gruß
Grosse_j

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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon Tonzauber » 12.09.2015, 19:18

naja aber das gehört eigentlich zum grundlegenden Verhaltenskodex, egal wo, dass ich nirgendwo etwas Einstecke ohne vorher zu fragen...
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon juppy » 13.09.2015, 01:31

Die Liebesgesänge der Vögel vernimmt man verstärkt im Frühjahr.
Es gibt keinen besseren MIkrofonstandort zur Aufnahme von Vogel-
stimmen als eine schöne, ruhig gelegene Kirche.

Die Rasenflächen in den Gärten der Nachbarschaft werden bevorzugt
an Samstagen gemäht.

prinzipal
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon prinzipal » 13.09.2015, 08:51

strassenbahn- und zugfahrpläne, wenn die kirche dicht an der schiene liegt...;-)

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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon janosch » 13.09.2015, 10:22

• Falls es sich bei der Aufnahme nicht um ein Publikumskonzert handelt: Aufnahmezeiten als Exclusivveranstaltungen in den Dienstplan der Kirchengemeinde eintragen lassen. Sonst probt gleichzeitig im ausgebauten Turmraum die Kirchenrockband — der Organist und ich dachten, wir hätten die Ankündigung eines Open-Air-Konzerts auf dem benachbarten zentralen Marktplatz der Stadt übersehen und suchten die „Übeltäter“ daher am falschen Ort. Übrigens war in diesem Fall die Aufnahme in den Plan eingetragen, aber die Band hatte nicht hineingeschaut.

• Bei Konzerten: Mit der Auswahl der Steckdose (möglichst eine mit separatem Stromkreis) warten, bis der Beleuchter mit seinem Aufbau fertig ist. Sonst hängt man urplötzlich per Verteiler mit am Beleuchtungskreis und bekommt in besonders schweren Fällen auch mit einem Trenntrafo das Brummen nicht weg. Wenn irgend möglich, benutze ich exclusiv eine einzige Steckdose der Sakristei (dort häufig eigener Stromkreis) und verteile von dort aus bei Bedarf auch auf weit entfernte Geräte.

Die unter der Kirche hindurchfahrende U-Bahn kann man leider nicht abschalten. Ist z. B. in Berlin gar nicht so selten.

Meistens klappt alles problemlos und auf Zuruf bzw. kurze Absprache. Die wenigen Ausnahmen, wo das nicht zutrifft, lassen einen aber manchmal die Haare raufen. Dann hilft es, auch im größten Stress Ruhe zu bewahren und mit einem freundlichen Lächeln den/die Verantwortlichen auf das Problem aufmerksam zu machen.
Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken. (Karl Kraus, 1874–1936)

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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon prinzipal » 13.09.2015, 11:29

Tiefe Rumpelgeräusche (auch des Orgelmotors an leisen Stellen) bekommt man ja ganz gut mit einem Lowpass weg (wenn grad das Pedal nicht spielt), aber gibt es eigentlich Erfahrungen hier, bezüglich diverser Störgeräusche (Quietschen, knarzen, anderes) selbige nochmals extra aufzunehmen und dann herauszurechnen?

(Ich denke da insbesondere an sensible Kammermusikaufnahmen, wo dann ein Stuhlquietschen des Bratschers (wer sonst ;-))))))!) den besten Track ruiniert...) Oder die Tür die ausgerechnet nach dem letzten Orgelakkord in den "Hall" fällt (weil der Küster dachte, der Organist sei ja schon fertig).

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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon sleepytomcat » 13.09.2015, 12:01

Sehr gute Tips! Ich werde mir vieles davon merken.

Wg. Stromversorgungen/Stromkreisen:
Ich habe zweimal etwas erlebt, was mich für die Zukunft sehr misstrauisch gemacht hat: Einmal war ein Steckdose auf einer Bühne (sie war sehr schön dicht an meinem Platz…) auf die Beleuchterkonsole geschaltet und wurde mit anderen Lichtquellen gemeinsam gedimmt… In einem anderen Fall war eine Dose für die Bühnen-PA-Konsole. Als ich anmerkte, die PA nicht zu brauchen, wurde sie einfach mit der Tonkonsole abgeschaltet. leider sehr spät bemerkt…
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon tillebolle » 13.09.2015, 14:45

prinzipal hat geschrieben:Tiefe Rumpelgeräusche (auch des Orgelmotors an leisen Stellen) bekommt man ja ganz gut mit einem Lowpass weg (wenn grad das Pedal nicht spielt), aber gibt es eigentlich Erfahrungen hier, bezüglich diverser Störgeräusche (Quietschen, knarzen, anderes) selbige nochmals extra aufzunehmen und dann herauszurechnen?

(Ich denke da insbesondere an sensible Kammermusikaufnahmen, wo dann ein Stuhlquietschen des Bratschers (wer sonst ;-))))))!) den besten Track ruiniert...) Oder die Tür die ausgerechnet nach dem letzten Orgelakkord in den "Hall" fällt (weil der Küster dachte, der Organist sei ja schon fertig).

Aufnehmen und rausrechnen stelle ich mir schwierig vor, aber grundsätzlich ist für solche Fälle iZotope RX ganz praktisch. Ist nur eine Heidenarbeit. Also besser vermeiden als reparieren. Es gilt also eine weitere Regel (nicht nur für Kirchenräume):
  • Alle Stühle und Podeste vor der Aufnahme auf Knarzfestigkeit überprüfen.

Tonzauber hat geschrieben:naja aber das gehört eigentlich zum grundlegenden Verhaltenskodex, egal wo, dass ich nirgendwo etwas Einstecke ohne vorher zu fragen...

:mrgreen:

Viele Grüße
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon Tonzauber » 13.09.2015, 15:30

tillebolle hat geschrieben:
Tonzauber hat geschrieben:naja aber das gehört eigentlich zum grundlegenden Verhaltenskodex, egal wo, dass ich nirgendwo etwas Einstecke ohne vorher zu fragen...

:mrgreen:

Viele Grüße
tillebolle


Und dabei hab ich extra schon das "R" wegeditiert.... :mrgreen:
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon RainerG » 14.09.2015, 11:17

prinzipal hat geschrieben:Tiefe Rumpelgeräusche (auch des Orgelmotors an leisen Stellen) bekommt man ja ganz gut mit einem Lowpass weg ......Oder die Tür die ausgerechnet nach dem letzten Orgelakkord in den "Hall" fällt (weil der Küster dachte, der Organist sei ja schon fertig).



Habe den Thread verfolgt - aber will selbst mal meinen Senf dazu geben:

Geräusche einer Orgel sind m.E. so ein Streitthema. Da gibt es manchen Orgels(chw)achverständigen, der unbedingt das Klappern der Traktur drin haben will....
Ich kenne das Problem nur all zu gut von meines Bruders Schwiegervater. Dieser war Orgelbauer und hat oft genug geschimpft auf diese Orgels(schw)achverständigen... Das was die Orgelbaufirma mit viel Fertigungspräzision zu vermeiden versucht, wollen diese Clowns wieder hervor holen "die Orgel muß 'alt' klingen". Könnte da noch manches erzählen...
Klappern von Orgeltrakturen einer historischen Orgel ist nicht weiter tragisch, auch nicht bei einer Aufnahme. Der Fachmann der das hört akzeptiert das. Aber sowas bei modernen Orgel(neubauten) zu fordern ist einfach absurd.

Viel schlimmer finde ich in Konzerten die notorischen Huster, die immer dann ihre Husteorgien loslassen wenn ein verklingender Hall oder die Musik im ppp spielt. Das zeugt von wenig Musikverständnis.

Was generell Aufnahmen in Kirchen betrift, egal ob ev. oder kath.: Der Altar und der Altarraum sind sowas wie eine Tabuzone. Da haben nicht-sakrale Gegenstände nichts verloren. Das sollte auch jeder akzeptieren, auch dann wenn er keiner kirchlichen Gemeinschaft angehört.

Was in Kirchen oftmals noch Probleme bereiten kann - und hier sind die jenigen die Gelackmeierten die mit semiprofessionellem oder gar mit Amateuer-Equipment arbeiten - sind Turmuhrenanlagen: Haben die Mikrofonverstärker keine saubere HF-Unterdrückung, hat man u.U. ständig den Minutenimpuls auf der Aufnahme! Also: Immer auf gute HF-Dichtigkeit von Mikrofonkabeln und Mikrofonverstärker achten.

Grüße
RainerG
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon Grosse_j » 14.09.2015, 15:34

"Alle Stühle und Podeste vor der Aufnahme auf Knarzfestigkeit überprüfen."

Dazu habe ich immer ein Set Filzpads (für Stuhlbeine) dabei und mein anderes Hilfsmittel: schwarze Schnürsenkel, die ich normalerweise zum Kabelfestlegen am Stativ benutze - wenn man ein Schnürsenkel zwischen die Podeste oder unter das Dirigenten- /Solistenpult klemmt/legt ist das Knarzen auch oft weg
Gruß
Grosse_j

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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon sleepytomcat » 14.09.2015, 16:44

@ RainerG

Du hast da vieles sehr gut auf den Punkt gebracht!

Geräusche der Traktur, des Windes von Orgeln, auch Quietschgeräusche der Griffinger auf Gitarrensaiten, Klappengeräusche von Saxophon, Klarinette & Co, etc.:

Mir läuft es stets kalt den Rücken herunter, wenn so etwas fast den Pegel des "Nutzsignals" erreicht. Das muss nun wirklich nicht sein! Der Spruch "das ist der Beweis für die Autentizät ist das hinrissigste Argument von (Schwach)Sachverständigen die aus der "Möchte-gern-Szene" von Tonis ohne Musikverständnis stammen, was ich je hörte.

OK, früher hatte man den Krach, der die Musik spielen lässt nicht immer voll im Griff. Dann ist es ein Merkmal historischer Instrumente. Heute muss das nicht mehr sein. Schon die "Beatles" konnten ohne Quietschen Gitarre spielen.
Der Kater

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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon prinzipal » 14.09.2015, 22:24

Nochmal zu den "geräuschen"...Ich finde, es kommt drauf an: z.b. Gitarrensaitengeräusche (beim gleiten über die Saiten), sind für mich dann "schön", wenn das gefühl "ganz dicht beim Solisten zu sitzen", musikalisch Sinn macht. Ebenso Trakturgeklappere etc.

Aber: wenn ich im Kirchenschiff einfach nur den Orgelklang höre, dann will ich auf einer Aufnahme- nur weil dort die Mikros halt nahe an den pfeiffen waren- nicht gedanklich auf dem "Spieltisch" sitzen...;-)) Ganz konkret meine ich mit "Orgelmotogeräuschen", wenn die Orgel mit leisen Registern spielt (Vox celeste etc.) und auch nru selbige im Raum hörbar sind. Es ist verständlich, daß wegen der Mikroposition dann ggbfs das Motorrumpeln drauf ist, aber das muß dann mMn weg;-)

Was aber für mich ein "muß" ist: gequietsche und geknarze beim Harmonium..! Das ist einfach so (auch live) und gehört für mich dazu, wie das knistern einer Schallplatte... Für mich ästhetisch eine Frage der "Distanz" Hörer/Spieler. Schumanns Kinderszenen auf Hammerklavier mit leichten Geräuschen von Tatstatur oder Saitenberührung der Dämpfer: warum nicht? Liszt oder rachmanninov dann aber eher ohne selbiges;-))


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