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Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Tipps, Tricks und "Kochrezepte" für den guten Ton

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tonstudio96
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Re: Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Beitragvon tonstudio96 » 13.05.2017, 21:11

janosch hat geschrieben: Ein anständiger Audioreceiver verarbeitet die Daten korrekt- Kaufe dir was Anständiges!


Was ist denn in Deinen Augen "was Anständiges"?
Und wo soll Ich den Receiver reinhängen?
Ich komme ja frühestens an das S/PDIF dran und da ist der Sprung auch drin. Habe mein Nuberts dranhängen.

Und was macht der Receiver denn falsch? Habe das gerade beim TechniSAT geprüft: Da ist auch ein Lautstärkesprung, wenn auch subjektiv anders.

Ich kann es schlecht gleichzeitig vergleichen und aufnehmen, es spielt sicher auch das Matarial eine Rolle und das Ausmass ist nicht immer gleich.
Die Werbung auf der ARD ist heute z.B. nicht mehr lauter, als die der anderen Sender. Ich habe das eben mal aufgenommen und umgeschaltet. Das file ist ein wenig gross, um es hochladen, aber beim Durchzappen konnte Ich heute ungefähr dieselbe Lautstärke zwischen den Sendern feststellen.

Sobald aber die Sportschauberichte laufen, wird es deutlich leiser! Hier ist ein link zu einem Beispiel, wo es bei 0:20 plötzlich inmitten der Überleitung zur Werbung hochspringt. https://youtu.be/nxGyBWX4KqY

Ich habe das sofort auf anderen Kanälen gecheckt: Egal, was Ich schaue: Musik, Sport, Krimi, HD-Aufnahmen mit Dolby oder altes Zeugs, bei anderen Programmen passiert das nicht. Auch bei einer ARD-Musiksendung letztens war das nicht der Fall. Also muss doch irgendwie der Receiver mehr Signal bekommen oder den Datenstrom anders verarbeiten. In welchem Format sendet die Sportschau , bzw was sendet sie mit oder sendet sie nicht mit, wodurch es zu einem komischen Effekt kommt?

Wie gesagt macht es der TechniSAT auch und dort hängt auch ein anderes TV dran. Ist das ein DVBT-Effekt? Ich hatte das grundsätzliche Phänomen ja auch schon vor der Umstellung im März, zur T1-Zeit. Oder ist es ein Sendegebiets-Thema?

Zu der anderen im Eingangspost geäusserten Kritik hinsichlich des fehlenden Tons und eines dumpfen Tons: Inzwischen gibt es diese komischen Tonaussetzer bei der Sendung nicht mehr.

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Re: Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Beitragvon janosch » 14.05.2017, 02:31

tonstudio96 hat geschrieben:Ich habe einen DVBT2-Receiver und höre über Lautsprecher.

Vielleicht schreiben wir aneinander vorbei, denn da fehlt meiner Meinung nach etwas in der Wiedergabekette.

Beschreibe doch bitte mal genau, über welchen Übertragungsweg bei Dir der Ton auf welche Lautsprecher kommt – ich las etwas von Nubert (aktiv/passiv?), aber auch von TV-Ton (da kann mich irren).

Bei meinem Setup ist der Signalfluss folgendermaßen – als Beispiel angegeben:
SAT-Empfänger (Linux-Box) > A/V-Receiver* von Sony, und der splittet dann:
> Video > TV-Gerät (bis hierhin alles per HDMI)
> Audio > decodiert über die Leistungsverstärker des A/V-Receivers* an fünf passive Lautsprecher (alle Vollformat und daher ein Subwoofer nicht nötig)

An diesen A/V-Receiver* sind auch alle anderen Wiedergabegeräte (je nach Art analog oder digital) angeschlossen: MC- und DAT-Deck, CD- und BluRay-Player, Schallplattenspieler, PC und sehr selten auch mal meine „handy“-Geräte (Smartphone und Tablet).

Womöglich ist der von mir verwendete A/V-Receiver* der gravierende Unterschied zwischen meinem und Deinem Setup. Denn bei mir gibt es keine Lautstärkesprünge. Gut, beim Hören von Schallplatten muss ich etwas höherpegeln, weil ich ein „High output“-MC-Abtastsystem verwende. Aber ich habe niemals versucht, den TV-Ton vom TV-Gerät wiedergeben zu lassen. Dessen eingebaute Lautsprecher beleidigen meine Ohren.

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Re: Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Beitragvon Tonzauber » 14.05.2017, 10:16

Die wirklich wichtige Frage ist: wo wird das audio decodiert?

Im DVBT receiver?
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Re: Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Beitragvon tonstudio96 » 14.05.2017, 22:50

Das ist eine gute Frage. Ich bin nicht 100% sicher, was HDMI alles an Datenformaten kann, aber was Ich kenne, ist das im Prinzip alles, was man per S/PDIF kodieren kann. Ob es benutzt wird, weiss Ich nicht. Ich stecke da hinsichtlich beruflicher Projekte nur insoweit drin, als dass Ich S/PDIF von Video-Chips extrahieren lasse und auswerte, bzw in sie einspeise. Von der Seite her sind mir aber keine "issues" bekannt.

Zur anderen Frage: Der Signalweg ist:

AktivAntenne1 - Vantage-DVBT2-Receiver - HDMI - SAMSUNG TV 1 (interne Lautsprecher)

alternativ:
AktivAntenne1 - Vantage-DVBT2-Receiver - HDMI - SAMSUNG TV 1 - S/PDIF extern - nuPro 200 Aktivlautsprecher

oder direkt:
AktivAntenne1 - Vantage-DVBT2-Receiver - S/PDIF - Nubert nuPro 200 Aktivlautsprecher

Und das andere Zimmer:

AktivAntenne2 - Technisat-DVBT2-Receiver - HDMI - SAMSUNG TV 2

----------------------

Mal abgesehen von dem prinzipiellen Problem, dass manche Sender die Werbung manchmal hochdrehen, die vielleicht mehr Dynamikkompression haben könnte und das es bei der Sportschau, die mich zu dem Post veranlasst besondere Tonprobleme gab:

Der Pegel während der Moderation und der Spielberichte ist bei Sportschau besonders leise. Ungewöhnlich leise, gegenüber anderen Sendern und ungewöhnlich leise gegenüber der Werbung. Die Werbung scheint inzwischen nicht mehr lauter, als die anderer Sender. Da wurde also irgendwas korrigiert, da bin Ich mir sicher. Ungeachtet dessen bleiben die Sprünge, die offenbar irgendeine technische Ursache haben.

Kann es sein, dass irgendeine Information, die ein Dekoder braucht, um 5:1 korrekt in 2:0 abzubilden, bei DBBT2 nicht gesendet wird?
Warum ist das ausgerechnet bei dieser Sendung so?

Ich habe eben jetzt gerade nochmal durchgezapped und finde Musiksendung, Arte-diskussion, James Bond, alte 4:3 Sendungen, Eurosport HD bunt gemischt und alle haben ungefähr denselben subjektiven Pegel. Die liegen gefühlt +/- 1dB auseinander und man ist nicht versucht, nachzustellen. Auch bei der ARD (Anne Will, Wahlsendung, Liveeinspielungen) ist nichts auffällig.

Je nach Sender wird entweder "HE ACC" oder "Dolby Digital Plus" als eintreffendes Audioformat angezeigt. D.h. der Receiver gibt das weiter und das TV muss es dekodieren.

Alles ist wie gesagt pegelmässig eng bei einander. Man hört geringe Unterschiede, die man versucht ist, "wegzumastern", aber im großen und ganzen ist das glatt.

Nur die Sportschau hat das Problem! Da gibt es definitiv einen Sprung. Siehe das Video vorher. Und es ist reproduzierbar jede Woche bei jeder Werbung der Fall!

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Re: Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Beitragvon janosch » 16.05.2017, 01:53

Tonzauber hat geschrieben:Die wirklich wichtige Frage ist: wo wird das audio decodiert?

Ebent. ;)

[Btw.: Warum fehlt hier eigentlich das Zwinker-Smilie bei der Auswahl? Es ist eines wichtigsten überhaupt! Das erste in der Auswahl ist das hier: :aargh: – nicht sehr hilfreich, eher schon das zweite: :blbl: Aber auch das trifft‘s nicht wirklich.]

tonstudio96 hat geschrieben:… Der Signalweg ist:

AktivAntenne1 - Vantage-DVBT2-Receiver - HDMI - SAMSUNG TV 1 (interne Lautsprecher)

alternativ:
AktivAntenne1 - Vantage-DVBT2-Receiver - HDMI - SAMSUNG TV 1 - S/PDIF extern - nuPro 200 Aktivlautsprecher

oder direkt:
AktivAntenne1 - Vantage-DVBT2-Receiver - S/PDIF - Nubert nuPro 200 Aktivlautsprecher

Und das andere Zimmer:

AktivAntenne2 - Technisat-DVBT2-Receiver - HDMI - SAMSUNG TV 2

Irgendwie hatte ich ja gehofft, dass Du von selbst darauf kommst, wo das Problem liegt und deshalb (beispielhaft) geschildert, dass ich einen A/V-Receiver als signaltechnische Zentrale meiner Anlage nutze.

Aber gut, es ist nunmal nicht der Fall. Darum konkret: Flatscreen-TVs sind offensichtlich keine besonders guten Kandidaten, wenn es um die korrekte Decodierung und nachfolgende Umwandlung von Surroundsond zu Stereosound geht. Zumal, wenn dann auch noch vom TV-Gerät per S/P-DIF an (Consumer-) Aktivlautsprecher weitergeleitet wird. Da können kleine Fehler schonmal solche Auswirkungen haben.

Dein DVB-T2-Receiver von Vantage (mit E2-Betriebssytem?) käme auch noch als Fehlerquelle in Betracht. Vielleicht hat dessen Software bei der Weiterleitung der AC3-Signale diesbezüglich einen Bug. Wäre bei E2-Geräten nicht ungewöhnlich. Dafür gibt es Updates, womöglich nicht gleich morgen.
Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken. (Karl Kraus, 1874–1936)

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Re: Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Beitragvon Simpel » 19.05.2017, 18:18

Moin.
Ich habe eine andere Frage an die freundlichen Mitleser: Weiß jemand, warum der Ton bei den Konzertsendungen, die arte Deutschland regelmäßig ausstrahlt, so niedrig gepegelt ist? Das betrifft alle vier Audiospuren. Zusatzfrage: Warum codiert arte die DD-Spur (mit sehr seltenen Ausnahmen) immer in DD 5.1, selbst bei Sendungen, die ganz offensichtlich nicht in Surround produziert wurden?

Ich habe folgende Antworten erhalten:
1. ARTE überwacht die Korrektheit der « Loudness R128 » und ja, die gewollte hohe Dynamik/Differenz zwischen Pianissimo und Forte der Konzerte (Klassik) senkt tatsächlich den mittleren Pegel und noch stärker den gefühlten Höreindruck. Andere Konzerte (Pop) oder Musiksendungen wie Berlin Live können aber als Vergleich herangezogen werden, denn sie bieten die TV-übliche, enge Pegelung.
2. Als 2012 die neue Regie in Betrieb genommen wurde, wurde seitens der Programmdirektion entschieden nicht unbedingt die native Konfiguration z.B. Stereo (2.0) beizubehalten, sondern fast immer Pseudo-5.1 daraus zu machen. Leider werden bis heute nur relativ wenige Filme oder Sendungen mit nativem 5.1 angeliefert. ARTE Deutschland beispielsweise hat Schwierigkeiten die Rechte der gewünschten englischen Fassungen zu bekommen und liefert so übers Jahr nur eine Handvoll entsprechende Programme. Bei ARTE France sind es knapp über 100.

Zum Rest wurde ziemlich zu Anfang bereits alles gesagt.
Gruß, Conrad

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Re: Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Beitragvon Simpel » 19.05.2017, 18:41

Moin.

Noch 'ne kurze Anmerkung zu dem Video. "Krombacher" und "Check24" sind noch "Teil" der Live-Sendung, kommen noch aus Köln und werden noch mit DD5.1-Kennung ausgestrahlt. (Das kann ich regelmäßig auf der WDR-Standleitung im Sender beobachten, danach ist nämlich auf der Leitung für die Zeit der Werbung Stille.) Erst das kurze "Werbung"-Filmchen und die Werbung selber kommen aus Frankfurt und werden nicht mehr Surround gesendet. Man hört deutlich innerhalb dieses "Werbung"-Teasers den Sprung, also genau in dem Moment in dem der Receiver die Umschaltung bemerkt und darauf reagiert.

Wer sehr aufmerksam ist (und zu Hause einen Receiver hat, der das nicht korrekt ausgleicht, wie z.B. bei mir) wird dieses auch beim Übergang von der Tagesschau zum Sonntags-Tatort bemerken, wenn es ein Surround-Tatort ist. Es fällt oft aber nicht so heftig auf, da die Übergänge nicht so krachend wie bei der Sportschau sind.

Gruß, Conrad

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Re: Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Beitragvon tonstudio96 » 27.05.2017, 19:28

Meine Frage wäre, warum der Receiver da was "ausgleichen" muss und warum dieser Effekt ausgerechnet bei diesem Kanal so eklatant ist? Auch andere Sender senden ja in wechselnden Formaten und da fällt das nicht so auf.

Was Ich eben schon wieder bemerke: Vorbericht zum DFB-Pokal: Die beiden Moderatoren auf dem Platz (u.a. Scholl) sind im Vergleich zu den Hintergrundgeräuschen extrem leise gemischt und kaum zu verstehen. Umgekehrt wird deren Pegel aber auf das Summensignal komprimierend, d.h. wenn gesprochen wird, drückt es den Hintergrund weg. Das sind schon auf einfach Anfängerfehler bei der Mischung und der Kompressoreinstellung.

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Re: Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Beitragvon Tonzauber » 27.05.2017, 19:35

Das nennt sich "ducking" und ist womöglich gewollt?

Dass der Komm/Mod zu leise und die Atmo zu laut ist, ist ein "altes" Surround Problem, das passiert immer dann wenn die Downmix-Metadaten Parameter nicht korrekt gesetzt sind....

Im Ü-Wagen wird ziemlich sicher 5.1 abgehört, und da wird es schon "richtig" klingen.
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Re: Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Beitragvon tonstudio96 » 27.05.2017, 19:57

Ja, irgendsowas. Fällt halt etwas auf bei den Sportschaumachern. Ich schaue in den letzten Tagen urlaubsbedingt sehr viel Sport1 und auch Eurosport1. Da kriegen sie es komischerweise perfekt hin Moderatorenpegel, Hintergrundgeräusche und Einspieler so zu pegeln, dass es einem nicht unangnehm auffällt.

Ducking ist das in dem Fall nicht. Dann müsste der Kompressor langsamer sein. So hat man einfach nur einen ungleichmässigen schlecht verständlichen ton. Es ist einfach klanglich schlecht. Manche scheinen es aber gar nicht mehr zu hören. Mir fällt sowas auch bei vielen Musikmischungen negativ auf, wenn der Summenkompressor rumpumpt.

Update: Jetzt haben sie offenbar was nachgestelt, Es ist weniger der Fall. Trotzdem ist der Kommentar wenigstens 3dB zu leise und etwas zu dumpf. Der Stadionsprecher aus dem Hintergrund ist lustigerweise sauber und klar zu verstehen. Der Wahnsinn. Schauen die sich im Ü-Wagen eigentlich auch das Endprodukt an, das beim Verbraucher ankommt? Das muss doch auffallen.
Zuletzt geändert von tonstudio96 am 27.05.2017, 20:00, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Beitragvon Tonzauber » 27.05.2017, 20:00

Du hast wohl noch nie eine Ü-Produktion gemacht?
Dafür hat man leider garkeine Zeit.

Achja, schau Dir das ganze auf Sky an ;) da sitzt ein Kollege am Pult, da bin ich mir sicher dass das Ergebnis passt.
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Re: Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Beitragvon tonstudio96 » 27.05.2017, 20:03

Also ich meine, dass man sowas in den ersten Sekunden, wenn jemand spricht, einstellen kann.

Wie auch immer, man muss nehmen was man kriegt. Ich werde das mal vergleichen, wenn das ZDF wieder mal was produziert.

Zum Nachtrag Sky: Das will Ich gerne glauben, allerdings ist mir das die Kohle nicht wert. :blbl:

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Re: Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Beitragvon Tonzauber » 27.05.2017, 20:10

Wie gesagt, wenn du 5.1 abhörst oder einen Pult-Downmix, dann fällt dir das nicht auf.

Erst wenn Du durch die komplette Dolby-Kette abhören würdest, bzw. mit einem Metadaten Simulator wie dem Dolby D570, würdest Du das Schlamassel merken. Leider ist das noch immer nicht in allen Köpfen angekommen.
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Re: Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Beitragvon tonstudio96 » 29.05.2017, 20:34

Neuigkeiten: Eben bei dem Beginn des Relegationsspiels habe Ich festgestellt, dass der Sprung beim TechniSAT sehr klein war, sagen wir 2-3dB, beim ADVANTEC eher 6dB mehr.

Mal davon ausgehend, dass die Geräte die Fehler machen, müsste man dem Hersteller genau erklären wor die Macke sein könnte.

Aber: Ich habe mir jetzt nochmal die Codierungen rausgeschrieben und finde wieder bei einigen Sendern "Doly Digital Plus" was auch als "Modus" im Gerät erkannt wird und bei einigen auch "HE ACC".

Der Pegel ist aber bei allen ziemlich derselbe, bis eben auf die Sportschau. Allerhöchstens Sport1HD ist ein wenig leiser.

ARD Sportschau HE-ACC Modus "HE ACC" - Pegel etwa 8dB leiser
Tagesshau 24 HE-ACC Modus "HE ACC" - Pegel wie die anderen Sender
RTL, SAT1 Dolby Modus "Dolby" - Pegel wie die anderen Sender
3SAT, HE-ACC Modus "HE ACC" - Pegel wie die anderen Sender
Sport1 HD Dolby Modus "Dolby" - Pegel etwa 2dB leiser


Das Komische ist: eben blendete die ARD ausdrücklich "Dolby" ein, sowie "AD".

Was passiert hier genau, was der Receiver nicht kapiert und warum ist das nur bei der Sportschau so?

Ich habe bei den vergangenen Tagen immer mal wieder den ARD-Sender gecheckt und dort steht auch immer mal "Dolby" und "HE ACC" und der Pegel ist dann bei beiden ok. Das Problem ist also spezifisch für die Sportschau und nicht für die ARD und auch nicht für eines der beiden Formate.

????????

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Re: Nervige Lautstärkeschwankung beim TV

Beitragvon tonstudio96 » 03.09.2017, 18:07

Es bleibt spannend:

Eben in der Sportschau am Sonntag ist der Effekt des Lauterwerdens in RIchtung zur Werbung nicht mehr da, jedenfalls nicht so eklatant, dass man es hört. Genauer gesagt: Die Sportschau ist nicht mehr leiser, als die anderen Kanäle, obwohl das Sendeformat "HE ACC" lautet, also das "Problemformat".

Die firmware der Geräte wurde inzwischen nicht aktualisiert. Daher kommt also keine Veränderung. Scheint also doch etwas mit dem Sender zu tun (gehabt) zu haben.


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