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Rundfunksäale Nalepastraße SWR 2

Grundlagen der Tontechnik, Literatur- und Linktips

Moderator: Moderation

Grosse_j
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Rundfunksäale Nalepastraße SWR 2

Beitragvon Grosse_j » 21.05.2014, 23:29

Als "Viel" Klassik-Radiohörer hier ein Tipp:

Da gab es heute eine interessante Sendung auf SWR2 Radio über die Rundfunksäale an der Nalepastraße in Berlin von Michael Kuhlmann mit Musikbeispielen sowie Kommentaren zur Akustik von Gerhard Steinke.

Kann hier angehört oder auch runtergeladen werden:

http://www.swr.de/swr2/programm/musik-a ... index.html

Viel Spass beim Zuhören und vieleGrüße
Grosse_j

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ebs
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Re: Rundfunksäle Nalepastraße SWR 2

Beitragvon ebs » 22.05.2014, 02:11


Danke Grosse_j.
Der SWR2 Musik sendete am Mittwoch, 21.5.2014 um 21.03 Uhr den hörenswerten Beitrag:
"Musik aus historischen Radio-Sendesälen (4) - Der Rundfunk der DDR in Funkhaus der Berliner Nalepastraße" - Am Mikrofon: Michael Kuhlmann.
Auch Gerhard Steinke kommt kommentierend zu Wort; siehe:
http://www.swr.de/swr2/musik/musik-aus-historischen-radio-sendesaelen-4-der-rundfunk-der-ddr-in-der-berliner-nalepastrasse/-/id=661124/did=13430252/nid=661124/1xfdax9/index.html

Der Saal 1 mit seinem einzigartigen stetigen Ausklang des Nachhalls ist als der größte Aufnahmeraum im Funkhaus Nalepastraße "in höchsten Tönen" zu loben.
Die Mikrofonaufstellung geht wirklich problemlos. Man fühlt sich dabei sofort wohl.
Dort habe ich einige wunderbare Tonaufnahmen machen dürfen; unter anderem mit Daniel Barenboim und der Staatskapelle Berlin sämtliche Sinfonien von Ludwig van Beethoven
und die Opern "Der fliegende Holländer" und "Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg" von Richard Wagner. Letztere führte zu einem Grammy (Best Opera Recording).

Viele Grüße ebs

Bild

In diese Richtung dirigierte Daniel Barenboim die Staatskapelle Berlin. Der Chor der Deutschen Staatsoper Berlin stand in den Sitzreihen.
Davor auf der Bühne agierten die Opernstars: Jane Eaglen, Thomas Hampson, Waltraud Meier, René Pape und Peter Seiffert.
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alex
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Re: Rundfunksäle Nalepastraße SWR 2

Beitragvon alex » 24.05.2014, 09:47

ebs hat geschrieben:Der Saal 1 mit seinem einzigartigen stetigen Ausklang des Nachhalls ist als der größte Aufnahmeraum im Funkhaus Nalepastraße "in höchsten Tönen" zu loben.
Die Mikrofonaufstellung geht wirklich problemlos. Man fühlt sich dabei sofort wohl.

Fast alle Aufnahmebeispiele dieser Dokumentation stammen aus der Zeit um 1965. Unüberhörbar herrscht hier das Klangideal „8. Reihe Mitte“ vor. Auf diese Weise kommen die positiven Eigenschaften des Saales eindrucksvoll zur Geltung (obgleich die Raumabbildung mir etwas „flach“ erscheint).

Die relativ geringe Abbildungsbreite lässt auf eine eher distanzierte, wenig gestützte XY-/MS-Mikrofonierung schließen. Unweigerlich fühle ich mich an die mir wohlvertraute Klangästhetik von Einmikrofonaufnahmen der 1950er Jahre aus der Berliner Jesus-Christus-Kirche erinnert (welche das akustische Vorbild für den Saal 1 in der Nalepastraße bildete).

Zu bewundern finde ich bei dieser Hördistanz immer wieder die Klarheit und Durchhörbarkeit der musikalischen Strukturen. Polymikrofonieaufnahmen erreichen diese Klarheit oft mit dem Nebeneffekt, dass das Orchester den Hörer nachgerade anspringt bzw. der Hörer sich mehr oder weniger im Orchester (oder dicht darüber) zu befinden scheint.

Einer meiner wenigen Kritikpunkte bei den Hörbeispielen wäre das Bassfundament: die Aufnahmen erscheinen mir insgesamt etwas „dünn“.

Grüße, alex
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Re: Rundfunksäle Nalepastraße SWR 2

Beitragvon ebs » 24.05.2014, 12:32

alex hat geschrieben: Fast alle Aufnahmebeispiele dieser Dokumentation stammen aus der Zeit um 1965.

Danke Alex für den Hinweis, dass diese Dokumentation vom SWR2 "Musik aus historischen Radio-Sendesälen (4) - Funkhaus Nalepastraße" Musikbeispiele aus der Mitte der 1960er Jahre zu Gehör bringt. Zu dieser Zeit war beim Hauptmikrofonsystem die mono-kompatible Koinzidenzmikrofonierung als Pegeldifferenz-Stereofonie beim Rundfunk angesagt und die Laufzeit-Stereofonie wurde möglichst gemieden; siehe die sehr gute Literatur dazu:

. . . . . . Bild

Wolfgang Hoeg und Klaus Wagner, "Stereofonie-Aufnahmetechnik", VEB Verlag Technik, Berlin (1970)
und
Wolfgang Hoeg und Gerhard Steinke, "Stereofonie-Grundlagen", VEB Verlag Technik, Berlin (1972)
sowie
Klaus Bertram, "Über den Umgang mit Stereo-Koinzidenz-Mikrophonen", Telefunken-Zeitung, Jahrgang 38, Heft 3/4 (1965), PDF 848 KB
http://downloads.neumann.com/d.php?download=lect0034.PDF

Als Hauptmikrofon wird eine X/Y-Anordnung Niere/Niere mit einem Achsenwinkel von α = 135° (!) oder M/S Niere/Acht bevorzugt. Druckempfänger, also Mikrofone mit einer Charakteristik Kugel wurden selten bei einer Hauptmikrofonanordnung angewendet. Daraus erklärt sich die geringe Basshaltigkeit der Aufnahmen, denn bei dem üblichen Abstand des Mikrofonsystems zur Schallquelle hift auch nicht der vom Druckgradienten erzeugte "Nahbesprechungs-Effekt".

Viele Grüße ebs
Zuletzt geändert von ebs am 24.05.2014, 13:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rundfunksäle Nalepastraße SWR 2

Beitragvon alex » 24.05.2014, 13:16

ebs hat geschrieben:Zu dieser Zeit war beim Hauptmikrofonsystem die mono-kompatible Koinzidenzmikrofonierung als Pegeldifferenz-Stereofonie beim Rundfunk angesagt und die Laufzeitstereofonie wurde zumindest deutlich gemieden; siehe die sehr gute Literatur dazu:
"Stereofonie-Aufnahmetechnik" (1970) ... "Stereofonie-Grundlagen" (1972)

"Stereofonie-Aufnahmetechnik" zeigt auf S. 82 ein ebenso verblüffendes wie aufschlussreiches Beispiel für eine Standard-Mikrofonaufstellung bei Sinfonieorchestern im Saal I:
Hoeg-Wagner-Stereofonie-Aufnahmetechnik (1970) p28.pdf
Nach der Erläuterung auf S. 81 wurden dabei für sämtliche nicht-koinzidenten Mikrofone Druckempfänger eingesetzt.

Die Beispielaufnahmen allerdings klingen für mich dieser Mikrofonierung kaum entsprechend, eher nach gestaffelten Koinzidenzmikrofonen, wie sie z. B. beim Sender Freies Berlin seit Einführung der Stereofonie jahrzehntelang üblich waren (mitunter auch "SM69-Friedhof" genannt).

Grüße, alex
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Zuletzt geändert von alex am 24.05.2014, 18:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rundfunksäle Nalepastraße SWR 2

Beitragvon ebs » 24.05.2014, 18:50

Seite 82 aus: Wolfgang Hoeg und Klaus Wagner, "Stereofonie-Aufnahmetechnik", Verlag Technik, Berlin (1970)
Wie aus folgender Abbildung vom Saal 1 - Funkhaus Nalepastraße - 12459 Berlin-Oberschöneweide zu erkennen ist ...

. . . . . . Bild . . . . . . Bild

... muss das Koinzidenz-Hautmikrofonsystem "3" (X/Y 135° Niere/Niere) und das Koinzidenz-Bläsermikrofonsystem "6" (X/Y 135° Niere/Niere) überwiegend in der Mischung vorhanden sein, so wie es "alex" in seinem vorigen Posting heraushörte.
Die vier Mikrofone vor dem Orchester, die Raummikrofone über dem Orchester und weitere drei Mikrofone am Ende des Saals sind ja alles Mikrofone mit Kugelcharakteristik. Diese sind wie damals üblich nur in homöopathischen Dosen hinzugemischt worden. Üblicherweise wurde damals für "Hilfsmikrofone" eine Pegeldämpfung gegenüber dem Hauptmikrofon von um die (−)20 dB angestrebt. Diese kleine Mikrofon-Dosis kann man fast weglassen.
Schon damals gab es Versuche, das Koinzidenz-Hautmikrofonsystem "3" (X/Y 135° Niere/Niere) durch die vier Mikrofone (1, 2, 4, 5) der "Mikrofonwand" zu ersetzen.
Irgendjemanden muss dort aufgefallen sein, dass ein "Stereomikrofon" wunderbar "kreisförmig" aufnimmt, die vorderen Musiker jedoch eher in "gerader Linie" parallel zur Bühnenkante sitzen.

Die rechte Abbildung zeigt den Saal 1 gedreht, so wie er bei den Richard-Wagner-Opernaufnahmen vor dem Dirigenten Daniel Barenboim lag.
Auch bei den Beethoven-Sinfonien wurde der Saal 1 von der Staatskapelle Berlin mit Daniel Barenboim als Dirigent in die Gegenrichtung bespielt.
Man erkennt am Grundriss von Saal 1 - Funkhaus Nalepastraße deutlich die nicht parallelen Seitenwände.

Viele Grüße ebs

PS: ... und nicht die weiteren wertvollen Tontechnik-Grundlagen vergessen.
Wolfgang Hoeg und Gerhard Steinke, "Stereofonie-Grundlagen", Verlag Technik, Berlin (1972)
sowie
Klaus Bertram, "Über den Umgang mit Stereo-Koinzidenz-Mikrophonen", Telefunken-Zeitung, Jahrgang 38, Heft 3/4 (1965)
http://downloads.neumann.com/d.php?download=lect0034.PDF
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Re: Rundfunksäale Nalepastraße SWR 2

Beitragvon udr » 29.05.2014, 08:07

Grosse_j hat geschrieben:Als "Viel" Klassik-Radiohörer hier ein Tipp:
http://www.swr.de/swr2/programm/musik-a ... index.html
Grosse_j

Vielen Dank für den Link, Grosse_j. Ich habe leider bis jetzt nur den ersten Teil hören können und jetzt ist der Link inaktiv :-(
Haben solche SWR-Postings eigentlich ein Verfallsdatum ?

Das zweite Musikbeispiel war eine Aufnahme Gesang und Klavier aus einem Nebensaal.
Der Gesang war in der Stereobasis komplett links, das Klavier schön verteilt zu hören.
Ich hätte den Gesang jetzt mittiger auf der Stereobasis erwartet.
War so eine Verteilung in den 60ern üblich und wird das heute auch noch so extrem positioniert ?

Viele Grüße, udr

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Re: Rundfunksäale Nalepastraße SWR 2

Beitragvon alex » 29.05.2014, 09:36

udr hat geschrieben:und jetzt ist der Link inaktiv :-(

Dieser Link ist es vorerst nicht :wink:

udr hat geschrieben:Haben solche SWR-Postings eigentlich ein Verfallsdatum?

Manche ja, siehe diese Übersicht.
Warum dort einige Sendereihen nur jeweils 7 Tage zur Verfügung stehen, weiß ich auch nicht. Hat vielleicht was mit irgendwelchen (urheber?)rechtlichen Verpflichtungen zu tun, durch die ich schon lange nicht mehr durchblicke. Weiß jemand mehr?

udr hat geschrieben:Der Gesang war in der Stereobasis komplett links, das Klavier schön verteilt zu hören.
War so eine Verteilung in den 60ern üblich und wird das heute auch noch so extrem positioniert?

Zur Gründerzeit der Stereofonie gab es durchaus genügend Aufnahmen mit dem berüchtigten Ping-Pong-Effekt. Auf der anderen Seite wurde von einigen Tonverantwortlichen entschieden eine Klangästhetik vertreten, die mir unter dem Ausdruck "verantwortungsvoller Umgang mit der Stereofonie" noch gut im Gedächtnis ist. Manche frühen Stereoproduktionen (bei der DGG beispielsweise vor allem Aufnahmen mit Klavier solo oder als Begleitinstrument) sind sogar bei Wiedergabe mit Kopfhörer kaum von Monoaufnahmen zu unterscheiden.

Bei dem Kammermusikbeispiel aus der Nalepastraße hatte ich eher den Eindruck zweier deutlich voneinander abgesetzter Schallquellen, die in einem relativ großen Abstand vom Hörer platziert sind und mit dem Raumklang - auf eine für mich angenehme Weise - verschmelzen. Zugleich sorgt der vergleichsweise hohe Raumanteil für die nötige akustische Verbindung zwischen den Schallquellen, ohne ihre Deutlichkeit und Durchhörbarkeit übermäßig zu schmälern.

Damals waren bei vielen Stereo-Rundfunkgeräten die Lautsprecher für Links und Rechts so abgeordnet, dass ihr Abstand kaum mehr als 60 cm betrug. Stereoaufnahmen sollten damals möglichst auch über solche Geräte eine glaubwürdige Raumillusion liefern, ohne für andere Abhörsituationen übertrieben zu wirken. Kein leichter Kompromiss. So gesehen empfand ich dieses Beispiel aus der Nalepastraße als angenehme Überraschung.

Grüße, alex
Zuletzt geändert von alex am 29.05.2014, 13:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rundfunksäale Nalepastraße SWR 2

Beitragvon udr » 29.05.2014, 11:19

Alex hat geschrieben:Dieser[/url][/b] Link ist es vorerst nicht :wink:

Vielen Dank Alex!
Solche Beiträge muss ich mir nächstes Mal gleich sichern.
Alex hat geschrieben:Zur Gründerzeit der Stereofonie gab es durchaus genügend Aufnahmen mit dem berüchtigten Ping-Pong-Effekt.

Toller Link.
Ich finde es immer wieder interessant Begleitumstände einer neuen Entwicklung wie hier der Stereofonie zu erfahren.
Bei der Feststellung von damals, Zitat: "Stereo ist eben nur etwas für Feinschmecker. Diese Ansicht, die von den meisten Schallplatten-Fachleuten akzeptiert wird...", musste ich schmunzeln.
Solche lustigen Aussagen sind ja auch aus der IT bekannt (http://www.gym1.at/informatik/lustiges2)
Alex hat geschrieben:Bei dem Kammermusikbeispiel .. hatte ich eher den Eindruck zweier deutlich voneinander abgesetzter Schallquellen, die ... auf eine für mich angenehme Weise - verschmelzen.

Das immerhin 1/2 Jahrhundert alte Kammermusikbeispiel ist für mich ebenfalls sehr angenehm anzuhören.
Vermutlich ist mir mangels sonstiger "Ablenkung" das nach links drängende Stereobild überhaupt erst aufgefallen.

Grüße udr

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Re: Rundfunksäale Nalepastraße SWR 2

Beitragvon aseptisch » 17.12.2014, 12:53

Heute abend kommt auf Deutschlandradio Kultur ein Hörspiel, das von Hans Henny Jahnn geschrieben wurde, der auch die Orgel im Funkhaus Nalepastraße gebaut hat. Laut dieser Anmoderation baute Jahnn in den 1950er Jahren "die berühmte Orgel" für den Rundfunk der DDR:

http://www.deutschlandradiokultur.de/nacht-aus-blei.964.de.html?dram:article_id=299728

Irgendwo habe ich doch gelesen, die Orgel habe nie funktioniert und sei nie gespielt worden. Ich glaube, ebs schrieb das.

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Re: Rundfunksäale Nalepastraße SWR 2

Beitragvon alex » 17.12.2014, 13:22

aseptisch hat geschrieben:die Orgel habe nie funktioniert und sei nie gespielt worden. Ich glaube, ebs schrieb das.

Stimmt, und zwar hier.

Grüße, alex
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aseptisch
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Re: Rundfunksäale Nalepastraße SWR 2

Beitragvon aseptisch » 18.12.2014, 02:18

alex hat geschrieben:
aseptisch hat geschrieben:die Orgel habe nie funktioniert und sei nie gespielt worden. Ich glaube, ebs schrieb das.
Stimmt, und zwar hier.

ebs hat geschrieben: Die Orgel war von Anfang an kaputt.

Logisch, dass sie dann so berühmt war! :wink: Gewöhnliche Orgeln funktionieren ja am Anfang.

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Re: Rundfunksäale Nalepastraße

Beitragvon Grosse_j » 04.01.2015, 19:34

Heute waren auf Arte zwei Sendungen aus dem Rundfunksaal in der Nalepastraße mit Jonas Kaufmann und Operettenmelodien / Lieder aus den 30ern:

- Jonas Kaufmann: Berlin 1930 - der Film - überwiegend Proben-Aufnahmen und Stories zu den Tenören und Komponisten
http://www.arte.tv/guide/de/051612-000/ ... autoplay=1

(oder Arte 7 suchen)

- Jonas Kaufmann: Berlin 1930 - Das Konzert dazu in dem großen Saal

http://concert.arte.tv/de/jonas-kaufmann

Viel Spass
Grosse_j

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Re: Rundfunksäale Nalepastraße

Beitragvon alex » 04.01.2015, 19:58

Danke!

Wer's braucht: Unter diesen Links kann man die HD-Fassungen direkt downloaden.
Das Konzert
Der Film

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