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Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Tipps, Tricks und "Kochrezepte" für den guten Ton

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pkautzsch
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon pkautzsch » 14.09.2015, 22:32

RainerG hat geschrieben:Was generell Aufnahmen in Kirchen betrift, egal ob ev. oder kath.: Der Altar und der Altarraum sind sowas wie eine Tabuzone. Da haben nicht-sakrale Gegenstände nichts verloren. Das sollte auch jeder akzeptieren, auch dann wenn er keiner kirchlichen Gemeinschaft angehört.


Oh, wenn ich da an einen Chor denke, den ich vor ein paar Jahren aufgenommen habe: da war die recht steil gestufte Bühne um den Altar herum gebaut. Die wenigen Tenöre wurden der besseren Hörbarkeit halber immer *auf* dem Altar placiert.
Ob also Tenöre im Kirchenchor wohl als "sakrale Gegenstände" durchgehen? :mrgreen:

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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon RainerG » 15.09.2015, 10:57

pkautzsch hat geschrieben:Oh, wenn ich da an einen Chor denke, den ich vor ein paar Jahren aufgenommen habe: da war die recht steil gestufte Bühne um den Altar herum gebaut. Die wenigen Tenöre wurden der besseren Hörbarkeit halber immer *auf* dem Altar placiert.
Ob also Tenöre im Kirchenchor wohl als "sakrale Gegenstände" durchgehen? :mrgreen:



Hallo Peter,

:-)
Ich kenne das auch. Natürlich wird bei manchen Konzerten einfach die "Heiligkeit" des Altar(raums) buchstäblich mit Füßen getreten. In unserer Kirche habe ich das auch schon gemacht, daß ich einen Mikrofonständer auf den Altar stellen mußte, weil der Chor um den Altar herum stand. Da geht es einfach nicht anders. (Es war auch "nur" ein Konzert und kein Gottesdiest - bei letzterem hätte ich das natürlich nicht gemacht und der Pfarrer hätte das auch nicht geduldet.)
Und wenn ich im benachbarten Alsfeld die Aufbauten sehe bei Oratorienaufführungen ... da hat man ein Gestell hinter dem Altar die ich schon scherzhaft als "Gebetsabschußrampe" bezeichne. Die mußte sogar vor ihrem ersten Einsatz baupolizeilich abgenommen werden.

Ansonsten sollte man sich schon dem Charakter des Hauses entsprechend verhalten.

Grüße
RainerG
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon RainerG » 15.09.2015, 15:52

tillebolle hat geschrieben:In evangelischen Kirchen geht es nach meiner Erfahrung meist etwas entspannter zu, aber in katholischen Kirchen habe ich oft den Eindruck, dass Musik eher geduldet als erwünscht ist. Da hilft es, sich höflich und zuvorkommend zu verhalten.

Hab' ich was vergessen?

Viele Grüße
tillebolle


Es kommt darauf an: Es gibt auch moderne kath. Pfarrer. Wir haben hier in unserem Raum einen kath. Pfarrer (ein Pole) der sehr modern eingestellt ist: Der hat selbst eine Band und macht auch christlichen Pop - egal ob in seiner Kirche oder bei uns (ich selbst bin evang.) mit unserem Pfarrer zusammen. Bei diesem sind Musiker willkommen.

Ansonsten: Es gibt noch viel schlimmere als ev. oder katholische:
Das sind solche die das sog. "Das-darfst-Du/darf-man/-nicht-tun-Christentum" propagieren... Es sind hauptsächlich die
freikirchlichen Gemeinschaften! (Will jetzt keine Namen nennen). Ich habe da in der Verwandschaft welche ... die sind mitunter noch viel päpstlicher als der Papst.

Nur mal eine persönliche Anmerkung: Ich habe mal vor Jahren eine kurze Zeit als Toningenieur in einem christlichen Missionswerk gearbeitet... Ich würde es heute nicht mehr tun! In einem "geistlichen" oder kirchlichen Werk zu arbeiten ist wirklich schlimmer als in einem weltlichen Betrieb. Jeder will besser sein als der andere... Die einen sind denen zu fromm, die anderen nicht fromm genug - einfach fürchterlich.
Ich möchte nicht beim Vatikan(rundfunk) arbeiten - auch nicht für 10000 Euro Netto im Monat !

Grüße
RainerG
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon aseptisch » 18.09.2015, 16:52

RainerG hat geschrieben:Ich möchte nicht beim Vatikan(rundfunk) arbeiten - auch nicht für 10000 Euro Netto im Monat !

100.000?

Also "Gebetsabschussrampe" ist der offizielle Spitzname der Universitätskirche Kiel.

Letzten Sonntag hatte ich (allerdings nur als Konzertbesucher) in einer Holz-Barockkirche bei einem sehr hochwertigen Chorkonzert im Rahmen der Nacht der Kirchen den besten Kracher (im wahrsten Sinne), was Besuchergeräusche anging: In das sehr langsam und sehr leise endende Stück hinein machte sich jemand 10 Sekunden vor dem letzten Ton über die extrem laut quietschende Holztreppe zur Empore auf. Habe ich bisher noch nicht annähernd so erlebt. Alle anderen fielen fast vom Stuhl.

Was das Klatschen und Husten in Schlussakkorde angeht, so habe ich gelegentlich Leute hinterher befragt. Die Leute nehmen es nicht wahr. Wenn das Stück um ist, kann man ja wieder, den Nachhall nehmen Nicht-Tonis einfach nicht wahr. Und Leute, die eine glatte (ich sage immer "Monoacetat"-)Jacke tragen und jedesmal, dass sie zum Konzertprogramm oder zum Gesicht greifen, sehr lautes Geräusch zwischen Arm und Körper machen, hören das einfach nicht, weil sie es selber sind. Gleiches gilt für das Konzertprogramm auf Kopierpapier, daher sind professionelle Programme auf matt gestrichenem Offset-Papier. Und die Logik, dass man bei Hustenreiz einfach mal in eine sehr laute Stelle reinhusten könnte, ohne dass es jemand hört, fällt auch niemandem ein, man spart es sich für die leisen Stellen oder den Schlussakkord auf. Wir sind im Abo beim NDR-Chor, wo jedesmal aufgenommen wird, und wo oft (aber nicht immer) einige Leute so richtig in den Schlussakkord reinkotzen, Ihr wisst, was ich meine. Richtig bronchial. Wie gesagt: Sie nehmen es oft selber nicht wahr. Alte Leute hören selber auch das Papierknistern beim Auspacken des Bonbons nicht mehr, daher geht das dann so über Minuten.

Ich bin so ein "lass' uns einfach drüber sprechen"-Typ, und wie oft habe ich schon überlegt, Leuten vor einem Konzert nicht nur einen Denkanstoß wegen Handy-Ausschaltens zu geben, sondern auch zu sagen, sie mögen nach jedem Stück still bis Fünf zählen, bevor sie husten und klatschen, oder gerne an lauten Stellen husten. Ich habe auch schon überlegt, ob man auf jeden Sitz ein paar Hustenbonscher legt, denn die meist von Hustenreiz befallenen älteren Leute sind immer dankbar, wenn ich dann einen Bonbon (@tonzauber: "Zuckerl", übrigens, es gibt da eine tolle und amüsante Webseite: http://www.atlas-alltagssprache.de/) reiche. Selber haben sie oft keine dabei. Man könnte zumindest einen Korb Bonschen neben das Weihwasserbecken stellen. :mrgreen:

Gibt es richtige Untersuchungen über die Wahrnehmung selbstverursachter Störgeräusche?

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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon Tonzauber » 18.09.2015, 18:44

Zum Klatschen im Nachhall des Schlussakkords bin ich anderer Meinung.

Wenn es der Dirigent nicht schafft, die Spannung lang genug aufrecht zu erhalten, oder wenn die Gefühle so einstürmend sind, dass man losklatschen möchte, möchte ich das niemandem verbieten.

Ich hab auch nix gegen das Klatschen nach Sätzen, vor dem Ende eines Werkes - ja warum denn nicht? Wenn es jemandem gefällt soll er doch dem auch Ausdruck verleihen dürfen. "Aber man muss doch die Stimmung wahren".... nach einem langsamen Trauermarsch wird kaum jemand mit nur etwas Musikgefühl bravo-rufend lospoltern.... und nach einem flotten Allegro-Getöse - da stört es doch nicht.

Außerdem sollten wir bedenken: Die Konzerte finden in erster Linie für die Zuschauer statt, die Aufnahme ist nur eine Sekundärnutzung.

Ich wäre dafür, dass man bei Konzerten mehr und mehr wieder alle Sinne mit einbezieht. Warum nicht beispielsweise ein gutes Gläschen Wein dazu genießen?

Aber für die Freiheit, Musik wieder die Seele berühren zu lassen ohne den Kopf vorzuschalten, ist der klassische Konzertbetrieb ja leider viel zu elitaristischt und verkopft.

(wobei, die hier verfolgen Ansätze die mir sehr gut gefallen: http://podiumfestival.de/ )
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon juppy » 18.09.2015, 20:04

Tonzauber hat geschrieben:Ich wäre dafür, dass man bei Konzerten mehr und mehr wieder alle Sinne mit einbezieht.
Warum nicht beispielsweise ein gutes Gläschen Wein dazu genießen?

Ich stell's mir gerade vor, wie man weinselig die Melodie mitsingt und der Nachbar auf dem Nebensitz eine Begleitlinie mitgrummelt.
:opa:
Aber bei der "Carmina Burana" mag das noch angehen!
:blbl:

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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon Tonzauber » 18.09.2015, 21:04

ja und?

Musik wird doch nicht zum Zweck der Musik gemacht, sondern um sich daran zu erfreuen, womöglich sogar Spaß zu haben... :)
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon Grosse_j » 19.09.2015, 09:35

RainerG hat geschrieben: dass man bei Hustenreiz einfach mal in eine sehr laute Stelle reinhusten könnte?
[/quote]

Genau darum hat der Dirgent Jonathan Nott vor einer öffentlichen Aufnahmesitzung mit Publikum in der Bamberger Konzerthalle vor Beginn der Aufnahme gebeten.
Gruß
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon RainerG » 19.09.2015, 11:16

aseptisch hat geschrieben:
Letzten Sonntag hatte ich (allerdings nur als Konzertbesucher) in einer Holz-Barockkirche bei einem sehr hochwertigen Chorkonzert im Rahmen der Nacht der Kirchen den besten Kracher (im wahrsten Sinne), was Besuchergeräusche anging: In das sehr langsam und sehr leise endende Stück hinein machte sich jemand 10 Sekunden vor dem letzten Ton über die extrem laut quietschende Holztreppe zur Empore auf. Habe ich bisher noch nicht annähernd so erlebt. Alle anderen fielen fast vom Stuhl.



Ich finde das einfach eine Unverschämtheit. In solchen Fällen - und auch in anderen Fällen - kann ich da nicht an mir halten und den Betreffenden direkt auf sein Verhalten anzusprechen. Wenn ich in einem Konzert sitze (wo ich keine Aufnahme zu machen habe) und einer hinter mir sitzt der dauern hustet, drehe ich mich auch schon mal um und gucke ihn scharf an. Wenn es mir zu bunt wird, kriegt er es auch gesagt.
Ich war mal mit meiner Frau zusammen in einem Theater (ich glaube in der "Fledermaus") wo hinter uns permanent welche quatschten. Als es mir zu bunt wurde, habe ich dazwischen gefunkt und ihnen klar gemacht, daß ich für die Theateraufführung bezahlt habe und nicht für Ihre Privatunterhaltungen.
Genauso am vergangenen Sonntag in einem Konzert des "Niedermooser Konzertsommer": Dort hatte ich Aufnahmen zu machen (Orgel + Trompete + Cello). Da gab es ein paar Trottel, die einfach nicht bis zum Schluß warten konnten. Während des letzten Stückes konnten sie nicht schnell genug ihren Arsch vom Stuhl bekommen und die Kirche verlassen. Da könnte ich geradezu mit dem Knüppel dazwischen hauen - egal ob Aufnahmen erfolgen oder nicht.

Aber - egal ob in einer Kirche oder an anderen Veranstaltungsorten - man kann gerade in Theater- oder Konzertaufführungen so mache seltsamen Charaktere sehen.... ob es da so manche Damen sind, die mit einem Ausschnitt auftreten wo man bis zum Nabel gucken kann oder was sonst. Oder Damen die ohenhin schon mit halbnacktem Busen da sitzen (um zu zeigen was sie haben - und frieren! - aber ansonsten keinen Violinschlüssel von einem Haustürschlüssel unterscheiden können...) und dann noch in der Konzertpause einen Sargnagel nach dem andern qualmen .... um dann während des Konzertes die ppp-Stellen der Partitur mit ihrem Raucherhusten zu "vervollständigen"....
Das wäre mal eine Untersuchung durch Psychologen wert !


Grüße
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon sleepytomcat » 19.09.2015, 12:48

Musik wird doch nicht zum Zweck der Musik gemacht, sondern um sich daran zu erfreuen, womöglich sogar Spaß zu haben... :)


Da ist Tonzauber nun aber völlig falsch informiert. Wer bei ernster Musik, insbesondere bei Opern, womöglich von Wagner und die in Bayreuth gespielt werden, sich freut oder Spass empfindet handelt zügellos und hat seine niederen Triebe nicht unter Kontrolle. :)
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon juppy » 19.09.2015, 13:47

sleepytomcat hat geschrieben:Wer bei ernster Musik, ..., sich freut oder Spass empfindet, handelt zügellos und hat seine niederen Triebe nicht unter Kontrolle. :)

Nana, Kater,

jetzt unterstell bloß noch, "Tonzauber" sei ein "obszöner Perversling", weil er bei "ernster Musik" Lust empfindet ...

Viele Grüße von einem anderen Perversen

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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon RainerG » 19.09.2015, 14:04

sleepytomcat hat geschrieben:Da ist Tonzauber nun aber völlig falsch informiert. Wer bei ernster Musik, insbesondere bei Opern, womöglich von Wagner und die in Bayreuth gespielt werden, sich freut oder Spass empfindet handelt zügellos und hat seine niederen Triebe nicht unter Kontrolle. :)



Na ja also - Wager .... Bayreuth.... etc. Das ist sowieso ein Kapitel für sich. Bin nicht unbedingt gegen Musik von Wagner, aber mir
persönlich gibt es schon zu denken daß ein gewisser "A.H." so ein Wagner-Verehrer war ... und nicht nur das, sondern auch ein persönlicher Freund der Wagnerfamilie! "Onkel Wolf" wie ihn damals die jüngsten Wagnerkinder nannten.
Aber darüber könnte man stundenlang diskutieren. Wollen wir hier lieber nicht!

Laßt das Thema "Wagner - Bayreuth" hier besser aus dem Spiel!

Grüße
RainerG
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon Tonzauber » 19.09.2015, 15:53

Aber es beschreibt doch recht schön das Problem, an dem die Klassik oft krankt: Das Kultische.
Bayreuth ist Wagner-Kult. Dort gehe ich hin, wenn ich dem Vergötterten huldigen will.

Aber viel zu oft findet das Kultische Einzug in den normalen Konzertbetrieb. Und davon sollten wir wieder weg, um wieder mehr Menschen zu erreichen.
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Re: Tipps und Verhaltensregeln für Aufnahmen in Kirchenräumen

Beitragvon tillebolle » 19.09.2015, 22:03

Tonzauber hat geschrieben:Aber es beschreibt doch recht schön das Problem, an dem die Klassik oft krankt: Das Kultische.
Bayreuth ist Wagner-Kult. Dort gehe ich hin, wenn ich dem Vergötterten huldigen will.

Aber viel zu oft findet das Kultische Einzug in den normalen Konzertbetrieb. Und davon sollten wir wieder weg, um wieder mehr Menschen zu erreichen.

Ich stimme Tonzauber vollinhaltlich zu. Musik muss doch in erster Linie Genuss sein. Bei Mozartopern ging es im 18.Jhdt ganz anders zu als heute.

Dennoch möchte ich als Threadstarter dezent darauf hinweisen, dass wir uns vom Ausgangsthema ziemlich weit entfernt haben. Wie wär's denn mal mit einem neuen Thread wie "Dönekes aus dem Konzertbetrieb" oder so?

Viele Grüße
tillebolle
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