Tonthemen.de Foren-Übersicht Tonthemen.de
Tontechnikerforum
 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   ImpressumImpressum   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

ORTF - wie kriegt man's auf die Schiene?
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
 
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Tonthemen.de Foren-Übersicht -> von Kunst und Technik
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
fw



Anmeldedatum: 06.11.2007
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 23.04.2009, 17:37    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MA,

einfach nur gerade hoch oder mit schräger Angel wie bei Max zu sehen? Auf welche Gesamthöhe würdest du gehen? Und wenn die Solisten vorne, also neben dem Dirigenten, stehen, klappt es ja ohnehin nicht mehr ohne Stützen – oder hast du andere Erfahrungen?

Gruß
fw
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
max



Anmeldedatum: 09.03.2009
Beiträge: 562
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 23.04.2009, 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MA,
ich konnte mir bisher 2 Stative leisten: K&M 199 - klein, aber paßt in Rücksack, und vor 2 Monaten auch - MILLENIUM MS-2300. Dazu habe ich drei 3/8''-Verlängerungen, je 60 cm (paßt wiederum in Rücksack, gefertigt aus Thomann'schen 100-cm-Stangen). Damit sind meine Möglichkeiten zuerst erschöpft. Allerdings kann ich mit K&M 199 höchstens 2 Verlängerungen benutzen, weiter wird's instabil schon mit einer Traverse 35 cm. Mit MILLENIUM MS-2300 kann ich Verlängerung nur dann benutzen, wenn Stativ senkrecht steht: Gegengewicht ist zu klein, um die Traverse mit 2 Mikrofonen ausgleichen zu können.

Die Solisten klingen in der Aufnahme lauter, als ich sie von dem Pult gehört habe. Übrigens, ich habe die "meine" Kantate vollständig freigelegt:
http://rapidshare.com/files/224822030/Kuhnau_-_Gott_sei_mir_gnaedig.zip

So wie es war, mit allen meinen dirigentischen Fehler... Smile Aber das ist schon andere Geschichte...

Auch eine von meinem Kommilitonen:
http://rapidshare.com/files/224838156/Bach_-_Wer_da_glaubet.zip
http://rapidshare.com/files/224841449/Bach_-_Wer_da_glaubet_1.zip

Das Stück von Zelenka aus diesem Konzert darf ich leider nicht freilegen: ich wurde gezwungen, entsprechenden Vertrag mit dem Verlag zu unterschreiben... So blöd: Zelenka ist schon 250 Jahre gestorben, und jemand will ihn auch heute benutzen fürs Gewinnen, auch wenn das die Popularität von Zelenka selbst verdrosselt... Und das auch bei einem studentischen Kantatenprojekt, welches apriori nur Verluste und kein Gewinn bringen kann... Außerdem: es gibt Pauschalvertrag zwischen GEMA und Sächsischer Kirche. Und trotzdem wollten die Herren noch etwas... Ich betrachte positiv, wenn ein Komponist von seinen Werken profitiert, wenn aber nur Vermittler...

Würde ich diesmal Stativ hinter mir positionieren - so würden die Solisten leiser und den Chor schon etwas mulmig. Die Anordnung war so (in Fotos zu sehen):
Dirigentenpult, dann im Halbkreis mit Zentrum - Dirigent, von links: 1.Violine, 2.Violine, 1.Viola, 2.Viola, 1.Oboe, 2.Oboe (nicht in meinem Stück, so blieben die Plätze frei), Fagott, Cello, Kontrabaß. Vor mir: Orgel (von Klop). Weiter hinten: Chor in zwei Reihen: Reihe 1: Sopran, Alt, Reihe 2 von links: Baß, Tenor, Baß (symmetrisch, das war für Zelenka notwendig). Die Solisten standen vor dem Chor, hinter Orchester. D.h. Solisten waren sehr nah von Mikrofon. Nicht vor dem Orchester, sondern zwischen Orchester und Chor (das war für mein Stück notwendig, weil die Solisten und Chor zu einem Sinnbereich gehören, wenn auch ab und zu kontrapunktieren).

So wenn ich Mikrofone hinter Dirigenten einstellen würde, würden Solisten lieser aufgenommen. Übrigens, die Solisten durften auch nicht viel lauter sein, als Chor, eher umgekehrt. Das ist so etwa wie Verhältnis RP/HW: RP ist nicht leiser, als HW, und nicht lauter, sondern "dünner".

Hallo fw,
schräg nur, weil es um den Platz ging. Ich wollte Mikrofone näher an Solisten bringen, aber weiter saßen Oboen und Fagott, so mußte ich Stativ links an der Orgel einstellen und schräg nach vorn, so wie es noch ging, neigen lassen...

Gruß,
Max.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
MA
Gast





BeitragVerfasst am: 23.04.2009, 20:35    Titel: One Point Recording Antworten mit Zitat

Hallo Max,
hallo FW,
jetzt verstehe ich, die Solisten standen zwischen Chor und Orchester. Ich bin mit Deiner Lösung absolut einverstanden, ich sehe keine Alternative. Ich war bislang davon ausgegangen, dass die Solisten rechts neben dem Dirigenten stehen, so wie dies auf einem der Photos zu sehen ist.

Ich bitte auch fw, dies zu beachten, weil das Mikrofon, auch wenn es leicht hinter dem Dirigenten steht, die Solisten nicht mehr richtig hört. Max hat deswegen das Mikrofon an einer optimalen, musikalisch richtigen Stelle vor dem Dirigenten, d.h. im Orchester positioniert.

Die Höhe des Mikrofons liegt bei größeren Klangkörpern wie Oratorienbesetzung, Orchester etc, sicher bei mindestens ca. 3,00 - 3,30 m oder bei sehr größer Ensembletiefe, noch höher.

Wenn man mit dem Stativ nur auf ca. 2,10 bis 2, 50 m geht, werden nur die ersten Streicherpulte hörbar. Die Reichweite des Mikrofons überstreicht den Klangkörper nicht bis zur letzten Reihe, die dann zu entfernt klingt.

Je höher man geht, desto weiter nach hinten hört das Mikrofon in das Ensemble hinein, desto größer ist die Fläche, die das Mikrofon überstreicht. Unser hoch geschätzter Freund Andrew hat seine Nierenmikrofone ( statt Kugeln! ) nur 50 cm über dem Dirigenten positioniert und damit systembedingt allenfalls die ersten Pulte erfassen können. Eine niedrige Mikrofonposition benutzen wir gerne bei Polymikrofonie. Mit One Point beißt sich das leider.

Man braucht also entweder das Thomann Alustativ für 89 €, das bis 4,50 m geht und sehr leicht, aber nicht allzu tragfähig ist oder das Overheadstativ von K&M, das sehr standfest, sehr solide und bis 4 m verlängerbar ist. In allen Fällen muß das Mikrokabel girlandenförmig um das Stativrohr gewickelt und gut fixiert nach unten geführt werden, damit es nicht aus dem Gleichgewicht kommt und umfällt. Die üblichen 210er Stative (mit Verlängerungsrohr) sind um(n)fallgefährdet. Sie können dagegen bei Kammerorchestern oder in kleinen Ensembles zum Zuge kommen.

Ich würde den Ausleger nicht über den Dirigenten in Richtung Orchester ragen lassen ( Frage der Standfestigkeit und einer guten Haftpflichtversicherung ). Sollte dies tatsächlich einmal erforderlich sein , besser das Mikrofon leicht rechts vor dem Dirigenten aufbauen und hören, ob die Balance noch passt.

Ich habe noch einen Hinweis aus dem Netz herausgesucht, eine entsprechende One-Point-Anordnung , die der ehemalige Cheftonmeister von Philips, Onno Scholtze, vor nicht allzu langer Zeit in gearslutz mit Hörbeispielen und Bildern eingestellt hat ( DPA 4060/ 4006 )

http://www.gearslutz.com/board/remote-possibilities-acoustic-music-location-recording/185724-dpa-4060-vs-dpa-4006-battle-recording-made-onno-gaston.html

Die Photos zeigen, dass wegen der seitlich vom Dirigenten befindlichen Solisten, die Traverse hinter dem Dirigenten steht. Das entspricht für diesen Fall auch meinem praktischen Kenntnisstand. Auch hier überrascht immer wieder die Durchhörbarkeit der Aufnahme, wenn auch in unterschiedlicher Qualität.

Viele Grüße
MA


Zuletzt bearbeitet von MA am 23.04.2009, 21:26, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
max



Anmeldedatum: 09.03.2009
Beiträge: 562
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 23.04.2009, 21:21    Titel: Antworten mit Zitat

Interessante Link... Ja, die Klangbalance Solistin/Orchester dort finde ich gut, aber mir fehlt Baß, besonders in Beispielen mit DPA4060, aber auch etwas mit DPA 4006. Woran liegt das?

Chor klingt so, als ob dort Kontrabaß gar nicht vorhanden wäre... Ich kenne Partitur gut, ebenso was dort zu klingen hat... Mir fehlt dieser umhüllender Continuo-Klang, mit Orgelgedackt, Cello und Kontrabaß... Aria ist in diesem Hinsicht besser, aber auch so etwa... Ich kenne leider Englisch nicht, vielleicht hat man das dort schon bereits erklärt?

Oder habe ich einfach mit der Akustik von Dresdner und Chemnitzer Kirchen schon Maß des Vernünftigen verloren? Smile

Ich mag AB nicht zuletzt wegen Baß...

Gruß,
Max
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Hans-Joachim



Anmeldedatum: 04.08.2007
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 23.04.2009, 23:05    Titel: Antworten mit Zitat

Nun, auch wenn zur Johannespassion Bachs eine originale Kontrafagottstimme existiert (und wir möglicherweise in Leipzigs Grassi-Museum gar das originale Instrument dazu haben...), so bedeutet dies keineswegs, dass "des Basses Grundgewalt" in Bachs Vokalwerk, namentlich dem der Leipziger Zeit unabdingbar wäre. Das Gegenteil ist richtig: Ein Großteil seiner Kirchenkantaten ist 8-füßig ausführbar bzw. 8-füßig konzipiert. Oft genug hindert der 16' nicht, genauso oft aber sehr wohl. man muss einen Sensus dafür entwickeln, wann derlei geht und wann nicht.
Ich für meinen unmaßgeblichen Teil glaube gar (es gibt dafür zwei Partiturstellen, deren eine ich aber bereits nicht mehr finde...), dass der zweite Chor in Bachs Matthäus-Passion achtfüßig gedacht ist. Sein "höchstnöthiger Entwurff" stützt mich dabei, auch wenn Bach darin aus verständlichen Gründen nicht mit seiner eigenen Musik argumentiert, dafür einen Ton anschlägt, der nicht gerade "unterwürffig" ist: Der Affäre ging also etwas voraus, was man aus den zur Sprache kommenden, sommerlichen Umständen recht gut rekonstruieren kann.


Zum "Ich folge dir gleichfalls" aus der Johannes-Passion in den Gearslutz-Beispielen ist anzumerken, dass im ersten Beispiel das unzweifelhaft intendierte Konzertieren des Soprans mit den Traversiere-Unisoni (!; wann immer Unisoni bei Bach vorkommen, sollten beim Musiker und Tonmeister alle Glocken schrillen; Unisoni kommen bei Bach wesentlich häufiger vor, als man beim Fugenmeister annehmen möchte!) allemal zu kurz kommt, die 'Solistenqualität' der Sängerin zu sehr im Vordergrund steht. Der Satz läuft so nicht, was ich -nebenbei- bei Bachscher Musik als zentrales Gestaltungskriterium ansehe. Bach ist psychoakustisch derart sattelfest, dass er sich, je älter er wird, diesbezüglich keinerlei Fehlgriffe mehr leistet, was auch seinen Zeitgenossen auffiel (Stichworte: Orgelregsitrierung, Affäre Berlinbesuch 1747/Theaterfoyer). Läuft da etwas nicht, werden Harmoniefortschreitung nicht völlig klar, sollte man sich überlegen, ob der Fehlgriff nicht in der interpretatorischen Umsetzung liegt. Bedenken wir, dass Bach unglaublich ökonomisch setzt und schon der Aufwand zweier von A bis Z parallel geführter Traversen in keinem Verhältnis zum anwachsenden Risiko steht, dessen Folgen ja jeder Laie hören muss. Bach will also etwas damit, was jenseits von 3 dB Pegelgewinn liegt und vermutlich in der Phasig-, sprich akustischen Flächigkeit (aufgrund der Dekorrelation) eines 'identischen' Signales zweier 'diskreter' Spieler zu suchen ist, die mit dem eher punktuell erscheinenden (Knaben-) Sopran konzertieren.

Beispiel B ist angemessener, aber noch nicht so, wie ich das aus der Partitur zu erkennen dürfen meine. Dennoch fasziniert, wie zügig sich ein Ensemble (KOpfchor "Herr unser Herrscher") mit dem Satz Bachs selbst bei geringstem technischem Aufwand einem anhörbaren Ergebnis nähert, sofern man der Musik nicht besetzungstechnisch jede menge Steine in den Weg legt.

Dies ist ein Satz, den mir als Schüler Gustav Leonhardt vor Jahrzehnten bei einem Treffen in Schloss Kirhcheim (Thomas Gallia und Paul Déry nahmen auf) mit auf den Weg gab. Damals kapierte ich wohl schwerlich, was er wirklich meinte, heute meine ich zu verstehen. Wir danken das Bach, keineswegs notwendigerweise Georg Neumann (ich meine die Person), Jörg Wuttke oder DPA.
Übrigens sagte mir Christoph Wolff vor Jahren einmal bonmotmäßig, als wir über die psychoakustisch-musikalischen Erfahrungen Bachs sprachen, dass es im 18. Jahrhundert schwerlich einen Musiker gegeben hätte, der in seinem Leben als Musiker mehr dazugelernt hätte als Bach. "... und bereits als Genius anfing", ergänzte ich damals. Dem Thomaskantor kann es nicht verborgen geblieben sein, dass es in seiner Umgebung weit und breit niemanden gab, der ihm das Wasser reichte.



Weiter gehört bei Bach allemal der Solist auf die Ebene des Vokalapparates, dem er angehört und aus dem er -auf der Ebene des vom Komponisten bestimmten- Satzes hervorwächst. Das setzt natürlich adäquate Besetzungen voraus, die ihrerseits (und im Gegensatz zu Rifkin, mit dem ich zur Sache bereits vor vielen Jahren in einem Biergarten Münchens diskutiert habe) nicht prinzipiell, sondern nach den akustischen Bedingungen festzulegen sind. Weiß man sich da adäquat zu helfen, erkennt also letztlich, wie die 'Proprialität' des in der Partitur festgehaltenen 'Ordinariums' anzulegen ist, merkt man, wie delikat, interessant, reizvoll, lehrreich, schlicht wunderbar "dergleichen Arbeit" sein kann. Langt man als Tonmeister nicht vorbei, merkt man außerdem, wie eng plötzlich der verbleibende Spielraum zur Realisierung einer medialen Übertragung eines gegeben musikalischen Satzes (Inhalts) wird, zumal ja nicht nur musikalische (und nach eigener, u. U. ja auch schlicht unangemessener Einsicht partiturimmanente) Ansprüche zu befriedigen sind, sondern solche auch der ganz profanen Praxis: Die -mir allerdings nur in der Rohausstattung ohne den Altar der abgängigen Sophienkirche bekannte Loschwitzer Kirche dürfte für die Matthäus-Passion Bachs ähnlich ungeeignet sein wie die ebenfalls auf dem Reißbrett George Bährs entstandene Frauenkirche, sofern man sich an die dort heute(?) gängigen Realisationsorte für musikalische Großunternehmen hält. Im ersten Fall bestehen bereits leicht einsehbar 'vormusikalische' Grenzen des Platzes, im zweiten solche akustischer Art für den Hörer, die dem leitenden Kapellmeister klar sein müssen. Nimmt der das nicht wahr, ist die Wahrscheinlichkeit auch anderer Wahrnehmungsgrenzen hoch. Ich spreche aus Erfahrung.



Zur Stativfrage gerade auch bei Orgelaufnahmen: Seit Konstatin Danners Berliner Schmiede nicht mehr besteht, haben wir hier ein Problem, denn das weiter verbreitete 'Aluminium-Zeug' taugt eigentlich nicht für die Verwendung gerade bei historischen Orgeln, deren potenziell originale Prospekt-Register gerade der ehedem leidenschaftliche Organist auch noch für die nächsten Generationen möglichst unbeschädigt vorhalten möchte. Die im Kollegenkreis gängigen, also außerordentlich wabbeligen Lösungen treiben mir da aber eher den Angstschweiß auf die Stirn, weshalb die Schraubverlängerungen nicht in Frage kommen, egal woher sie stammen.

Ich benütze seit nun rund 30 Jahren ein 10-m-Feuerwehrbeleuchtungsstativ einer württembergischen Firma, das mir in sehr vielen Situationen beste Dienste geleistet hat und ein Viertel des weiland Danner-Statives im Neumann-Vertrieb kostete. Die Firma existiert nach wie vor, stellt Stative dieser Höhe aber nicht mehr her. Einen 5-m-Typ gibt es dagegen noch, der überdies mit sehr stabilen Verlängerungen erweitert werden kann.

Sehe ich das meinem natürlich nicht mehr im Rucksack transportablen 10-m-Stativ zugrundeliegende Bauprizip an, so sollte mit etwas metallhandwerklichem Geschick aufgrund der durchwegs verwendeten Normteile ein Nachbau in praktisch jeder Größe möglich sein. 10 m jedoch stellen für die physische Beherrschbarkeit zweifelsohne eine Grenze dar, sofern man sich nicht an der Verschraubung eines einrutschenden Stativrohrs die Fingergelenke zerschlagen möchte.

Hans-Joachim
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
max



Anmeldedatum: 09.03.2009
Beiträge: 562
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 24.04.2009, 00:27    Titel: Antworten mit Zitat

Hans-Joachim hat Folgendes geschrieben:
Nun, auch wenn zur Johannespassion Bachs eine originale Kontrafagottstimme existiert (und wir möglicherweise in Leipzigs Grassi-Museum gar das originale Instrument dazu haben...), so bedeutet dies keineswegs, dass "des Basses Grundgewalt" in Bachs Vokalwerk, namentlich dem der Leipziger Zeit unabdingbar wäre. Das Gegenteil ist richtig: Ein Großteil seiner Kirchenkantaten ist 8-füßig ausführbar bzw. 8-füßig konzipiert. Oft genug hindert der 16' nicht, genauso oft aber sehr wohl. man muss einen Sensus dafür entwickeln, wann derlei geht und wann nicht.

Hallo,
Entschuldigung, das alles ist für mich wohl zu klug... Smile "des Basses Grundgewalt"... Schöne Worte! Aber was bedeutet das eigentlich? Kann 8' gewaltig sein und ein 16' ohne Gewalt? Was ist Gewalt für Baß? Smile In Barockmusik gibt es überhaupt kein Gewalt, das ist ja kein Beethoven! Ich kenne nur gegenwärtige Aufführungspraxis. Wie das Koopman macht, wie das Rilling macht, wie das wir alle in Dresden und in Chemnitz machen...

Ein Theoretiker ist wie ein englischer Richter: er sucht Prezedent. Ein Musiker hört. Das ist Unterschied.

Und wir machen so: wir gehen davon aus, daß alles nach dem Gehör, Stylgefühl und Zweckmäßigkeit einzurichten ist.

Ein Chorstück wie Nr.1 aus BWV 245 ist ohne Zweifel mit Kontrabaß im Continuo zu spielen. Solche Stück wie BWV 203 Nr.1 - kann sich wohl auch nur mit Cello vergnügen. Aber nicht so was wie Passion oder Weihnachtsoratorium.

Das ist die Frage von Klangbalance. Hätten wir Matthäus-Passion mit einer Besetzung, wo Chor nur solistisch besetzt wäre, d.h. Chor 1 - 4 Personen, Chor 2 - 4 Personen, und Ripieno für C.F. eine Solistin - so wäre es noch denkbar, Continuo aus der Orgel und Cello zu haben.
Oder wie ich am 5.04 aufgenommen habe: Pergolesi's "Stabat Mater", Chor: 2 Altistinnen und 2 Sopranistinnen, dazu auch solo: Alt und Sopran (wechselweise). Orchester war entsprechend besetzt: 1. und 2. Violine, Bratsche, Cello und Orgel. Für solchen Chor reicht das.

Wenn aber Chor aus 30 Personen besteht, braucht man Kontrabaß unbedingt, um das zu verstehen, muß man nur hören können. Genauso in Triosonaten: wähle ich in HW ein Gedackt 8' und in OW eine Gamba 8', so kann ich in Pedal Gemshorn 8' nehmen. Habe ich in HW Principale 8'+4' und in OW Gedackt 8'+ Principale 4' und 2' - so geht es ohne Subbaß 16' in Pedal nicht mehr.

Wie Johannes- oder Matthäus-Passionen von Bach selbst aufgeführt waren, ist für einen Musiker nur eine secundäre Frage. Wiederum: Bach selbst hatte immer unterschiedliche Besetzungen. Er richtete alles unter Rücksicht auf Bedingungen. Gibt es kein Geld für großen Chor - so nimmt man einen kleineren. Hat man kein Geld für drei Geiger - so nimmt man eben nur zwei... So macht man das auch heute. Es hat sich nichts geändert.

Kann man es vorstellen, daß Bach'sche Johannespassion mit einem Chor aus 4-6 Personen aufgeführt wird? Ich glaube, kaum. Sonst verlieren wir Gegensatz Chor/Soli, das bricht ganze Konzept des Stückes ab. Der Chor muß mindestens dreifach gegen Solistenzahl besetzt werden, d.h. mindestens je 3 Personen pro Stimme. Wenn die Chorsänger die Liebhaber sind, muß man Mindestzahl verdoppeln. Dann aber reicht Cello nicht mehr. Und gerade Chor ist meistens kein Problem.

Ich fragte aber um was anderes, nähmlich: "Warum in diesen Aufnahmen so schwachen Baß" und nicht "Warum in diesen Aufnahmen kein Kontrafagott zu hören ist". Smile Nicht vergessen: Cello beginnt (bei alter Stimmung) ab 60 Hz, das ist eigentlich schon auch Baß. Und das fehlt in der Aufnahme...

Gruß,
Max.


Zuletzt bearbeitet von max am 24.04.2009, 14:42, insgesamt 10-mal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Erdie
Moderator


Anmeldedatum: 19.06.2007
Beiträge: 319
Wohnort: Wiesloch bei Heidelberg

BeitragVerfasst am: 24.04.2009, 09:03    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Hans-Joachim,

schön Dich mal wieder hier zu sehen.

Grüße
Erdie
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fw



Anmeldedatum: 06.11.2007
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 24.04.2009, 12:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MA,

danke für die ausführliche Antwort. Im Prinzip entspricht das auch meiner Erfahrung – immer schön zu sehen, dass man alles richtig gemacht hat Wink

Die 3m-Stative von K&M habe ich, dazu die großen (1,5 m) Ausleger, wenngleich diese mit ihren fast 6 kg Gewicht eine etwas unsichere Lösung darstellen. Da werde ich nochmal in was anderes investieren müssen.

Stative VOR dem Dirigenten habe ich bei Live-Aufnahmen noch nie realisieren dürfen, das bedeutet, dass ich immer mit Abstand arbeiten muss. Das hat zur Folge, dass ich mit Klein-A-B nur selten zum Zuge komme (Publikumsgeräusche). Ich könnte mal A-B mit Nieren probieren. Wo wir gerade dabei sind: wo bekommt man vernünftige und bezahlbare Traversen?

Gruß, fw
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
max



Anmeldedatum: 09.03.2009
Beiträge: 562
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 24.04.2009, 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Eine beste und billigste Lösung für eine Traverse ist wohl solche:

zuerst bestellen:
http://www.gewindebohrer-shop.de/bsw-br-38-x-16brlnnge70mm-p-201.html

Dazu noch Bohrer 7,5 und 7,7 mm - man kann auch dort bestellen.
Dann - in Baumarkt gehen und eine Alu-Leiste 6x20 mm Querschnitt kaufen. So was gibt es nicht in jedem Baumarkt, aber in einem guten schon.

So kann man das alles unter 35-40 € haben, und zwar mehrere Schienen, für unterschiedlichen Verfahren. Ich habe die Leisten einfach in 2,5 cm gebohrt, dann Gewinde geschnitten - so kommt Mittenloch an Stativ, und andere Löcher benutzt man, um die Basis in 5-cm-Schritten zu verändern, das genügt im Grunde. Die Schrauben http://www.thomann.de/de/km_raendelschraube.htm (je 1 € ) passen in Löcher und bleiben dort, ohne ausfallen zu können - sehr bequem...

Meine Schienen haben größte Basis je 15, 30, 60 und 100 cm, ich denke, mehr braucht man nicht. 15 cm - für XY, ORTF, EBS, NOS u.a., 30 cm - klein AB, wo man Problem mit Stabilität eines Stativs mit Verlängerungen hat. 60 cm - "Arbeitspferd", 100 cm - für Orgel.

Soweit ich gesehen habe, wenn man nicht die K&M 23600 mit der Basis 35 cm benutzen will, macht man die Schiene immer selber (oder bestellt bei einem Schlosser), die Schiene von DPA ist auch für den meisten professionellen Tonmeister nicht bezahlbar, man kauft lieber noch 1-2 Mikrofone...

Natürlich ist ein Stativ vor den Dirigenten nicht immer möglich, aber wenn Dirigent - ein vernünftiger Mensch ist (meistens ist das so) und die Interesse um eine gute Aufnahme hat (das ist oft so), kann man ihn oft überreden...

Gruß,
Max
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
MA
Gast





BeitragVerfasst am: 26.04.2009, 17:32    Titel: One Point Mikrofonhöhe Antworten mit Zitat

Hallo max und fw,
bei der Aufnahme von Scholtze ( Stativ hinter dem Dirigenten ) stehen die Solisten seitlich, man kann sie dort gut hören. Natürlich ist in vielen Fällen die direkte Stützung der Solisten besser. Max wollte nur einmal zeigen, wie weit man auch mit einer Kugel-AB/ One-Point kommt. Viele, die hier lesen und hören, werden sich hiervon inspririert fühlen, es selbst einmal zu probieren. Das Ergebnis ist immer wieder überraschend gut und genügt im Prinzip vollauf vielen Aufführungen.

Der Unterschied zwischen der Aufnahme von Scholtze mit DPA 4006 TL und derjenigen von Max ist unüberhörbar. Wie gut, dass Max hier immer seine Hörbeispiele zugänglich macht und damit keine Verklitterung von Tatsachen zulässt. Das Gearslutz-Beispiel ist nüchtern und leicht mittig, aber mit guter Lautstärkebalance.

In der Tat hat Maxims Aufnahme sehr (zu ) viel Fundament. Als Ursache, meine ich, ist mit 4 m das Mikrofon zu hoch. Die Solisten sind für meinen Geschmack etwas zu leise. Besser wäre deshalb eine Höhe mehr in Richtung 3 m, nur so als Vorschlag, dann wäre das Orchester auch etwas deutlicher und strukturierter. Die Lautstärkebalance bei Scholtze, DPA 4006, scheint mir schlüssiger zu sein, die Klangbalance hätte allerdings etwas mehr Fundament verdient.

Auf der gearslutz-Seite ist nichts weiter erklärt, außer, dass man wieder mit einer Mega-Ausrüstung, alles selbstgebaut und nur vom Feinsten, aufgenommen habe. Die Teilnehmer sollten raten, welche Aufnahme zu welchem Mikrofon gehört, A= DPA 4060 mit einer 6 mm-Kapsel ( m.E. für diesen Zweck völlig ungeeignet, zu entfernt aufgestellt) und B= DPA 4006 TL, gehörmäßig m.E. freifeldentzerrt. Weitere Erläuterungen, außer den Photos, gibt es nicht.

Nochmals zur Stativfrage von fw, zugleich auch eine Bestätigung von Hans-Joachims Meinung: Am besten sind massive Stative wie 212 c von KM + Ausleger mit Gegengewicht, zusammen max. 5,80 m. Bei meiner ausprobierten ( aber höchst selten praktizierten ) Orgelaufnahmetechnik, nur ein paar Meter vor der Orgel, reicht im Allgemeinen das vorbezeichnete K & M.
Die Alustative von Manfrotto gehen bis 9 m ( ca. 400 € ) und sind meines Wissens nach die einzigen serienmäßigen Konstruktionen. Wie stabil sie voll ausgefahren noch sind, weiß ich nicht. Auf keinen Fall würde ich die 3 m-Kleinstative (2 + 1m Ausleger ) mit dem schweren Galgen für das 212 kombinieren. Wenn das aus irgendwelchen Gründen wegknallt, hast Du evtl. einen erheblichen Haftpflichtschaden, den kein Versicherer übernimmt, weil die Teile konstruktiv nicht zusammen gehörten.

Dieses alles hat mit ORTF nichts mehr zu tun, ich schlage dem Moderator deshalb vor, den gesamten Beitragskomplex ab der Wiederaufnahme durch Max unter der neuen Überschrift „One-Point-Recording und Kirchenmusik“ separat aufzuführen. Wir haben hier längst das Ursprungsthema über die Befestigungsmöglichkeit von ORTF und Kugel/Niere= Breite Niere verlassen. Ich kann mir durchaus vorstellen,, dass auch die Besprechung anderer Aufnahmesituationen auf Interesse stoßen ( One-Point + Orchester+Kammermusik/-orchester etc.).

Herzl. Grüße
MA
Nach oben
max



Anmeldedatum: 09.03.2009
Beiträge: 562
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 26.04.2009, 18:44    Titel: Re: One Point Mikrofonhöhe Antworten mit Zitat

Hallo MA,
leider ergab meine Suche nach K&M212 nichts, ebenso "Manfrotto" - nur Photostative. Gibt es vielleicht direkte Link? Es wäre interessant, zu kucken, "was ist das und womit man das ißt" :)

Bei Thomann gibt es K&M 20811 für 159 €, scheint besser zu passen, als mein MILLENIUM MS-2300 (welche allerdings nur 79 € kostet, zwar Ausführung ist so... Ich mußte sogar ein Loch mit Gewinde machen, um das Kopf zum Galgen-Einschrauben fester zu binden)...

Baß... Ich war gleich in einer katholischer Kirche in Gottesdienst, und hörte immer... Eine nicht besonders große Orgel, aber die Principale und Subbaß geben schon deutliche Baßanteil... Wenn ich das in einer Aufnahme nicht hören würde, so würde ich diese Aufnahme als schlecht balanciert betrachten... So ist die Frage: welche Baß wir in einer Aufnahme brauchen? Es scheint, daß meine Antwort ist anders als die Antwort von MA Smile Verschiedene Ohren, verschiedene Gewohnheiten... Da ich selber Orgel spiele und ab und zu auch selber dirigiere, erwarte ich von einer Aufnahme, daß sie ungefähr, soweit das möglich ist, ähnlich klingt wie "live". Vielleicht wenn ich realen Klang nicht kannte, würde ich auch den Baß in meinen Aufnahmen als zu stark betrachten?... Das weiß ich nicht... In billigen akustischen Systemen kann das kaum liegen: nach meiner Überprüfung gibt mein System bis 38 Hz ohne Absenken, außerdem hörte ich auch mit geschlossenen Kopfhörer... Dazu: die Aufnahme wird auch in meisten Fällen nicht mit teueren Abhörmonitor gehört, die Aufnahme ist für lebendigen Menschen gemacht, nicht für Theorie... Smile

Gruß,
Max.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
fw



Anmeldedatum: 06.11.2007
Beiträge: 73

BeitragVerfasst am: 26.04.2009, 20:16    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo MA,

da habe ich mich wohl unklar ausgedrückt. Ich verwende die K&M 20800, also die 3m-Stative, dazu den Ausleger mit Gegengewicht oder eine Verlängerung mit max. 3/4 Meter. Passender fände ich das 20811, das auf 4 Meter ausgezogen werden kann, aber mit 10 Kilo etwa das dreifache wiegt – nicht wirklich lustig.

@Max:
Hier die Links:
http://www.k-m.de/Overhead-Mikrofonstativ.3+M59f42049d11.0.html
http://www.k-m.de/Overhead-Mikrofonstativ.3+M54a4114e1ac.0.html
http://www.k-m.de/Schwenkarm.3+M53daab12b3a.0.html

Den Schwenkarm 212c scheint es nicht mehr zu geben.

Grüße, fw
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
MA
Gast





BeitragVerfasst am: 26.04.2009, 20:50    Titel: Stative Antworten mit Zitat

Hallo max,
die Manfrotto-Stative findet man im Prospekt hier

http://www.manfrotto.com/Jahia/site/manfrotto/pid/2587?livid=24&lsf=24&child=3

http://www.manfrotto.com/webdav/site/manfrotto/shared/_images/Lighting/product_images/zoom/0/004.jpg

http://www.manfrotto.com/webdav/site/main/shared/products/307B/D0010_8f676a012d75f4c7082cc820a7e987c0_L.jpg

Ich meine mich zu erinnern, dass man die Gewindeanschlüsse wählen kann. Ob heute noch, weiß ich nicht.

Bei thoman findet man noch eine 7 m-Version Manfrotto 269 für 279.-€.

Meine beiden K+M -Stative heißen jetzt 20811 und die Ausleger/Schwenkarme 21231.

In der Tat kostet das MS 2300 79.-€.

Im Übrigen: Über Geschmack läßt sich nicht streiten, über mittlere Lautsprecher gehört, ist Deine Aufnahme sehr farbstark und breitbandig. Jeder Anflug von Mittigkeit wird vermieden, es ist auch etwas für Leisehörer. Da gibt so manche Vergleichsaufnahme ein blasses Bild ab. Ich wollte auch nur Anregungen geben. Bei Aufnahmen sollte man in erster Linie seinen eigenen Klanggeschmack verwirklichen, Rücksichtnahmen auf breit gestreute Vermarktungsinteressen spielen bei Dir auch keine Rolle. Ich denke oft genauso.

@ fw: Ja, da bin ich sehr beruhigt, das war meinerseits ein Mißverständnis, für das ich um Nachsicht bitte.
Herzl. Grüße MA
Nach oben
max



Anmeldedatum: 09.03.2009
Beiträge: 562
Wohnort: Dresden

BeitragVerfasst am: 26.04.2009, 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ja, MANFROTTO 269HDBU - das ist etwas... Ich glaube, das reicht für fast jede Situation...
Einiges unklar: was bedeutet "Aufnahme (oben): Manfrotto Typ 14" - so braucht man ein Adapter für 3/8'' oder 5/8''-Gewinde? Oder ist das eine von beiden? Leider habe ich keine Information gefunden/verstanden...

Gruß,
Max
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Musikmeister



Anmeldedatum: 21.06.2007
Beiträge: 222
Wohnort: Frankfurt

BeitragVerfasst am: 27.04.2009, 02:41    Titel: Manfrotto Adapter 3/8'', 1/4'' und 5/8''-27-Gang Antworten mit Zitat

max hat Folgendes geschrieben:
Einiges ist unklar: was bedeutet "Aufnahme (oben): Manfrotto Typ 14" - so braucht man einen Adapter für 3/8'' oder 5/8''-Gewinde? Oder ist das eines von beiden? Leider habe ich keine Information gefunden

Hier sind alle Adapter 3/8'' 5/8'' von Manfrotto anzusehen. Das könnte helfen.
http://www.manfrotto.com/Jahia/engineName/search/site/manfrotto/pid/86?search=Adapter+3%2F8+5%2F8&JahiaSearchResultHandlerImpl.oneHitByPage=false

Die größeren Schrauben an Stativen haben das Maß 3/8 Zoll, während die kleineren Schrauben zur Kamera-Befestigung 1/4 Zoll haben.
An der Mikrofonklammer gibt es oft Wendegewinde für beide Arten.
http://www.conrad.de/Sound-Light/gewinde_reduzierstuck_3.sap

Diesen 1/4” und 3/8” Zapfen zweimal männlich brauche ich an meinen Stativen:
http://www.manfrotto.com/Jahia/site/manfrotto/cache/offonce/pid/2745

Das spezielle Mikrofon-Feingewinde ist immer 5/8''-27-Gang. Das gibt es nicht bei der Fotoausrüstung
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Tonthemen.de Foren-Übersicht -> von Kunst und Technik Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
Seite 3 von 4

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de