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Tonthemen.de Tontechnikerforum
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ebs

Anmeldedatum: 19.06.2007 Beiträge: 371 Wohnort: Berlin
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max
Anmeldedatum: 09.03.2009 Beiträge: 421 Wohnort: Dresden
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Verfasst am: 05.09.2009, 20:07 Titel: |
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Hallo Ebs,
Mein Internet ist zu langsam, um das ankucken zu können - 3 Sek. Bewegung und 2 Minuten Pause. Wie kann ich Video vollständig aufladen und erst nach dem Aufladen ankucken?
Gruß,
Max. |
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RV
Anmeldedatum: 09.03.2008 Beiträge: 121
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Verfasst am: 05.09.2009, 20:25 Titel: |
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Vielen herzlichen Dank fürs Posten dieser sehr informativen Beiträge!
RV |
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ebs

Anmeldedatum: 19.06.2007 Beiträge: 371 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 05.09.2009, 20:32 Titel: Jörg Wuttke: Studio Know-how - Das Mikrofon - Ein Vortrag |
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| max hat Folgendes geschrieben: | Mein Internet ist zu langsam, um das angucken zu können - 3 Sekunden Bewegung und 2 Minuten Pause.
Wie kann ich das Video vollständig aufladen und erst nach dem Aufladen angucken? |
Da hilft wohl nur, diese wunderbaren Vortragsteile bei einem Freund anzusehen und anzuhören, der einen anderen Internet-Dienst und einen schnelleren Computer hat. Bei mir gibt es absolut keine Ladeprobleme.
Zur Not geht auch, kurz vor dem bruchstückhaft-geladenen Ende eines Teils (nach etwa 90%) zum Anfang zu gehen und das ganze dann hoffentlich ohne "Interruptus" anzuhören.
Viele Grüße ebs _________________ ebs - Mikrofonaufnahmetechnik und Tonstudiotechnik
http://www.sengpielaudio.com
Zuletzt bearbeitet von ebs am 05.09.2009, 21:33, insgesamt einmal bearbeitet |
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hansk
Anmeldedatum: 21.06.2007 Beiträge: 8
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GerhardS Site Admin

Anmeldedatum: 20.06.2007 Beiträge: 453 Wohnort: Nähe Frankfurt/Main
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Verfasst am: 05.09.2009, 21:26 Titel: |
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Danke Eberhard _________________ LG
Gerhard
### Ungeschützter Datenverkehr mit oft wechselnden Partnern ist gefährlich ### |
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stefan

Anmeldedatum: 19.06.2007 Beiträge: 269 Wohnort: bern / switzerland
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Verfasst am: 06.09.2009, 00:39 Titel: |
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Danke für die Links, hier kann jeder mal sehen, warum Jörg Wuttkes Vorträge immer so beliebt sind, so dass die Räume meistens aus allen Nähten platzen...
Die Videos sind auch sehr schön nachbearbeitet worden, besonders mit der Einbindung der Powerpointfolien. Leider habe ich wenig Verständnis dafür, dass man sich das dann mit so einer miesen technischen Audioqualität anhören muss (und daran ist nicht unbedingt die geringe Bandbreite bei Youtube schuld).
Im letzten Beitrag wird noch auf den Schoeps-Schowroom hingewiesen. Die Tonqualität (dieses mal ist es die Datenreduktion beim Audio), haut einen da auch nicht vom Hocker, wenn man sich auf diese Webapplikation bei Schoeps reinklickt. Empfehlenswerter ist vermutlich, sich die CDROM zu besorgen. Ich weiss aber nicht, ob das Adobe-Flash-Format überhaupt in der Lage ist, da wirklich einwandfreien Klang rüberzubringen - als Studentenprojekt ist das Ganze aber sicher eine tolle Sache. _________________ »Es geht auch anders, aber so geht es auch.« (Lotti Huber) |
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juppy

Anmeldedatum: 20.06.2007 Beiträge: 648 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 06.09.2009, 02:42 Titel: |
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... in der tat, es macht Spaß, dem parlierenden Wuttke zuzuhören, doch noch viel spritziger erscheint er mir im persönlichen Gespräch. Mit seinem Ausscheiden hat SCHOEPS (neben Frau Spohn) eine Persönlichkeit als Repräsentanten verloren, für die ich keinen adäquaten Nachwuchs sehe.
Allerdings sagt er in diesem Vortrag nichts Neues, er bleibt allenfalls an der Oberfläche; und auf mich macht der Vortrag inhaltlich den Eindruck, als ob sich ein Institut mit einem prominenten Namen schmücken wollte. Informativer sind in jedem Fall seine Aufsätze ...
Die Tonqualität dieser Videos ist jedoch unter aller Sau, und geht bis zur Unverständlichkeit, auch die restliche Umsetzung finde ich eher peinlich. Das ist wohl genau das, was man schlechthin als "Dokumentation" einer VA bezeichnet. |
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max
Anmeldedatum: 09.03.2009 Beiträge: 421 Wohnort: Dresden
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Verfasst am: 06.09.2009, 02:52 Titel: |
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Danke!
Nur die Frage: wie bekomme ich Download-Link? So automatisch geht das leider nicht.
| ebs hat Folgendes geschrieben: | | max hat Folgendes geschrieben: | Mein Internet ist zu langsam, um das angucken zu können - 3 Sekunden Bewegung und 2 Minuten Pause.
Wie kann ich das Video vollständig aufladen und erst nach dem Aufladen angucken? |
Da hilft wohl nur, diese wunderbaren Vortragsteile bei einem Freund anzusehen und anzuhören, der einen anderen Internet-Dienst und einen schnelleren Computer hat.
Viele Grüße ebs |
Danke!
Das ist leider keine Lösung: in unserer Hochschule ist die Geschwindigkeit noch schlimmer. Ein Computer bei Freunden zu finden, und noch mit Internet - hier ist das längst nicht so einfach, als eine gute Orgel zum Üben zu bekommen...
Gruß,
Max |
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ebs

Anmeldedatum: 19.06.2007 Beiträge: 371 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 06.09.2009, 11:47 Titel: Jörg Wuttke: Studio Know-how - Das Mikrofon - Ein Vortrag |
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| juppy hat Folgendes geschrieben: | | Allerdings sagt er in diesem Vortrag nichts Neues, er bleibt allenfalls an der Oberfläche; und auf mich macht der Vortrag inhaltlich den Eindruck, als ob sich ein Institut mit einem prominenten Namen schmücken wollte. Informativer sind in jedem Fall seine Aufsätze. Die Tonqualität dieser Videos ist jedoch unter aller Sau, und geht bis zur Unverständlichkeit, auch die restliche Umsetzung finde ich eher peinlich. Das ist wohl genau das, was man schlechthin als "Dokumentation" einer VA bezeichnet. |
Wirklich schade, dass die Tonqualität dieser "Dokumentation" zu wünschen übrig lässt.
Jörg Wuttke hält seinen Vortrag engagiert und frei vor den werdenden Ton- und Bildgestaltern an der Hochschule der Medien in Stuttgart. Dabei trifft er genau den richtigen Ton und es bedarf auch keiner Neuigkeiten z. B. über das Digitalmikrofon, um den etwas schleppenden Umsatz anzukurbeln. Er spricht mir in vielen Fällen aus der Seele und es macht garnichts, dass einige Themen bekannt sind. Er geht nämlich auf die täglichen teilweise esoterischen Fragen von durch die Werbung fehlgeleiteten in der Ausbildung befindlichen Tonstudenten ein - aber auch für fertige Tontechniker ist nützliches dabei. Gut werden schon gleich am Anfang seines Vortrags die beiden gegensätzlichen Lager "Physik und Emotion" dargestellt.
In der Physik ist eine Entwicklung abgeschlossen, wenn 99 Prozent Wirkungsgrad erreicht sind. Dagegen gibt es bei Esoterikern und auch bei Künstlern so gut wie "nie" ein Ende. Der Ingenieur kann sich nach dem Ende seiner Arbeit selbst entlassen. Der "Emotions-Mensch" kann fröhlich weitermachen und versuchen dicke violette Kabel bedruckt mit Strompfeilrichtung für klanglich besser zu erklären oder kann selbst versuchen aus Holzkohlenasche Gold zu machen.
Der Ingenieur findet Kleinmikrofone im Schallfeld für messtechnisch dem Ideal nahestehend. Für den Emotionsmenschen kommen nur recht große Mikrofone in Frage, selbst wenn sie stark verfärbend klingen. Großmikrofone stammen aus einer Zeit, als man noch keine kleinen Mirkofone bauen konnte. Wuttke plädiert zu Recht für das neutral-klingende Mikrofon. Der gute Koch fängt mit neutralem Fleisch an, das er gekonnt und wiederholbar würzen kann. Der Esoteriker kauft fertiges Curryfleisch und verteidigt den geilen Zufalls-Geschmack. Ein Poppstudio kommt nicht ohne riesige Mikrofone aus; siehe:
In Wuttkes Vortrag kommt lobenswerterweise niemals das Wort Schallintensität oder Intensität vor, denn dieser Energiebegriff gehört nicht zu den Mikrofonen und zu den guten Ohren der Klanggestalter. Wuttke zeigt in einer Abbildung die klaren Schallzusammenhänge mit der häufig unverstandenen "linearen Phase" bei einem Sinuston (nicht bei Musik):
Die "Phase" muss ansteigen, um linear zu sein. Bei 0 Hertz (Gleichspannung) ist die Phase auch 0°.
Mir wird zu Recht nachgesagt, dass ich "gebetsmühlenartig" ständig wiederhole, dass z. B. der Leistungsgrößenbegriff "Intenstätsstereofonie" historisch zu sehen ist und man heute besser dafür Pegeldifferenzstereofonie sagt, denn wir Tontechniker verwenden den Feldgrößenbegriff Schalldruck. Dieser Schalldruck nimmt auch schlicht mit der Entfernung 1/r im Direktfeld von der Schallquelle ab. Den Schallbekämpfern überlasse gerne ich die Schallintensität. Wer's mit der Schallabnahme nicht glaubt, der gehört an den Pranger:
http://www.sengpielaudio.com/FalscheAbnahmeDesSchalldrucksMitEntfernung.pdf
Die Beschallungsanfänger suchen immer noch nach 4 Ohm Verstärkern genau passend für ihre 4 Ohm Lautsprecher. Es gibt aber nur Verstärker mit einer Ausgangsimpedanz von weniger als 0,1 Ohm im Handel. Die Händler bedienen diese unbedarfte Klientel und schreiben an ihre Verstärkerausgänge einfach 4 Ohm oder 8 Ohm dran. Wen's interssiert:
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-spannungsanpassung.htm
Viele Grüße ebs _________________ ebs - Mikrofonaufnahmetechnik und Tonstudiotechnik
http://www.sengpielaudio.com |
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stefan

Anmeldedatum: 19.06.2007 Beiträge: 269 Wohnort: bern / switzerland
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Verfasst am: 06.09.2009, 12:09 Titel: |
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in einem der Beiträge zeigt Jörg Wuttke ja ein Mikrofon der CCM-serie und erwähnt - nicht ohne Stolz - dessen Komplexität. Er ist daher überzeugt, dass es aufgrund des Knowhows nicht zu befürchten wäre, dass es von fernöstlichen Billigherstellern kopiert werden könnte.
Da stimme ich nicht zu. Miniaturisierte Ramschelektronik passt da ja in so ein Gehäuse sehr wohl rein und Billigkopierer haben sich ja eh noch nie um Qualität gekümmert. ...Irgendwo hab ich auch schonmal CCM ähnliche Mikrofone im schicken Nextel Look - made in China- im Internet gesehen. Billige Mikrofone im Schoeps Design darf den Karlsruhern nicht egal sein. Überlegene Technologie der CCMs hin- oder her...
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Noch etwas anderes: Ich war schon in einigen Vorträgen von ihm und oft dachte ich, jetzt wiederholt er sich und ich erfahre nichts Neues mehr. Allerdings hier hatte ich ein 'Aha'-Erlebnis, über das ich noch nie nachgedacht hatte: die 194 dBSPL als absolute Obergrenze des Schalldruckpegels, bei dem der Unterdruck der Welle zum Vakuum führt. (ich glaub das jetzt mal, und werde gelegentlich mal nach Quellen hierzu recherchieren).
Weiterhin so anschaulich habe ich das noch nie gehört, dass es bei einer Sinusschwingung von 120 dB SPL aufgrund der Temperaturänderung der Luft durch der Verdichtung der Luftmolekühle und dem daraus resultirenden Anstieg der Schallgeschwindigkeit mit 10%igen Verzerrungen zu rechnen ist (für den Sinus), das hab ich so noch nirgendwo gelesen. Darüber muss ich mal nachdenken, was das für die tontechnische Praxis (prinzipiell auch für kleinere Pegel) so alles bedeuten kann... (das hab ich doch so richtig verstanden, oder? ...werd mir die Stelle beim Vortrag nochmal angucken...) _________________ »Es geht auch anders, aber so geht es auch.« (Lotti Huber) |
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RainerG
Anmeldedatum: 20.06.2007 Beiträge: 390 Wohnort: Romrod (Oberhessen)
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Verfasst am: 06.09.2009, 13:20 Titel: |
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| ebs hat Folgendes geschrieben: |
Die Beschallungsanfänger suchen immer noch nach 4 Ohm Verstärkern genau passend für ihre 4 Ohm Lautsprecher. Es gibt aber nur Verstärker mit einer Ausgangsimpedanz von weniger als 0,1 Ohm im Handel. Die Händler bedienen diese unbedarfte Klientel und schreiben an ihre Verstärkerausgänge einfach 4 Ohm oder 8 Ohm dran. Wen's interssiert:
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-spannungsanpassung.htm
Viele Grüße ebs |
Mehr noch: Es gibt sogar einige Esoteriker, die dann auch noch behaupten, daß das Lautsprecherkabel einen Wellenwiderstand von 4 bzw. 8 Ohm aufweisen müsse....
Und es gibt m.W. sogar Hersteller von LS-Kabeln die solches anbieten.
Allerdings verschweigt man tunlichst, daß der Wellenwiderstand
a) mit abnehmender Frequenz ansteigt und
b) daß dieser bei Leitungslängen unter Lambda/10 völlig bedeutungslos ist!
Zur Information: Die Wellenlänge eines 20 kHz-Tons beträgt in Leitungen (gerechnet mit 2/3 c) 10 km!
@ Stefan: Das mit den 194 dB SPL stammt m.W. von Stephan Peus (Neumann) und stimmt nur theoretisch. Denn unsere ganzen Berechnungen gehen ja davon aus, daß der Schallwechseldruck sehr klein ist gegen den statischen Luftdruck. Über 130 dBSPL treten immer stärker Nichtlinearitäten auf. Wenn es schon so ist, daß aufgrund der Nichtlinearität der Luft bei 120 dBSPL schon von vornherein 10% Klirrfaktor zu erwarten ist, dann fragt man sich mit Fug und Recht, was denn der ganze Zauber um die Nachkommastellen beim Klirrfaktor von Verstärkern soll. Und von der Nichtlinearität des menschlichen Ohres spricht ohnehin niemand....
Grüße
Rainer |
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ebs

Anmeldedatum: 19.06.2007 Beiträge: 371 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 06.09.2009, 15:38 Titel: Der theoretisch mögliche Schallwechseldruck in unserer Luft |
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| stefan hat Folgendes geschrieben: | | Ich war schon in einigen Vorträgen von ihm und oft dachte ich, jetzt wiederholt er sich und ich erfahre nichts Neues mehr. Allerdings hier hatte ich ein 'Aha'-Erlebnis, über das ich noch nie nachgedacht hatte: die 194 dBSPL als absolute Obergrenze des Schalldruckpegels, bei dem der Unterdruck der Welle zum Vakuum führt. |
| RainerG hat Folgendes geschrieben: | | Das mit den 194 dB SPL stammt m.W. von Stephan Peus (Neumann) und stimmt nur theoretisch. Denn unsere ganzen Berechnungen gehen ja davon aus, daß der Schallwechseldruck sehr klein ist gegen den statischen Luftdruck. |
Anregende Gedanken zum theoretisch möglichen maximalen Schallwechseldruck in der Luft auf unserer Erde:
Der statische Standard-Luftdruck ist p = 101325 Pascal.
Der Bezugsschalldruck (Hörschwelle) ist po = 20µPa = 0,00002 Pascal.
Der daraus berechnete mögliche Schalldruckpegel ist L = 20 log (p / po) = 20 log (101325 / 0,00002) = 194 dB.
Das ist der im Internet bekannte und genannte Wert.
Der Bezugsschalldruck von po 20 µPa ist in der Tontechnik immer als Effektivwert (RMS) gemeint,
jedoch stelle ich mir den theoretischen maximalen Schallwechseldruck eher als Spitzenwert vor.
Also muss noch ein kleiner Unterschied von 3 dB bestehen.
Wenn dabei der Luft-Unterdruck genau ans Vakuum von 0 Pascal stößt, so kann der Luft-Überdruck problemlos größer als 101325 Pascal sein. Dann ist die Schall-Schwingung mit mehr als 191 dB eben unsymmetrisch oder eher noch chaotisch, so wie ich mir das dicht bei einer Atombombenexplosion vorstellen kann.
Die bekannteste Eruption, bei der die gesamte Vulkaninsel Krakatau vollkommen zerstört wurde, ereignete sich am 27. August 1883. Krakatau ist eine Insel in der Sunda-Straße zwischen den indonesischen Inseln Sumatra und Java. Die Explosionsgeräusche, die diesen Ausbruch begleiteten, sollen zu den lautesten in der Menschheitsgeschichte gehören. Sie waren sowohl im 3100 Kilometer entfernten Perth als auch auf der 4800 Kilometer entfernt liegenden Insel Rodrigues nahe Mauritius zu hören. Da sind den Einwohnern, wenn sie überlebt haben, zumindest die Trommelfelle rausgeflogen. Aber davon wurde nichts berichtet.
Viele Grüße ebs _________________ ebs - Mikrofonaufnahmetechnik und Tonstudiotechnik
http://www.sengpielaudio.com |
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hansk
Anmeldedatum: 21.06.2007 Beiträge: 8
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Verfasst am: 06.09.2009, 17:50 Titel: |
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Hallo Max,
hier ist der Direktlink:
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| max hat Folgendes geschrieben: |
Danke!
Nur die Frage: wie bekomme ich Download-Link? So automatisch geht das leider nicht.
| ebs hat Folgendes geschrieben: | | max hat Folgendes geschrieben: | Mein Internet ist zu langsam, um das angucken zu können - 3 Sekunden Bewegung und 2 Minuten Pause.
Wie kann ich das Video vollständig aufladen und erst nach dem Aufladen angucken? |
Da hilft wohl nur, diese wunderbaren Vortragsteile bei einem Freund anzusehen und anzuhören, der einen anderen Internet-Dienst und einen schnelleren Computer hat.
Viele Grüße ebs |
Danke!
Das ist leider keine Lösung: in unserer Hochschule ist die Geschwindigkeit noch schlimmer. Ein Computer bei Freunden zu finden, und noch mit Internet - hier ist das längst nicht so einfach, als eine gute Orgel zum Üben zu bekommen...
Gruß,
Max |
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RV
Anmeldedatum: 09.03.2008 Beiträge: 121
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Verfasst am: 06.09.2009, 18:42 Titel: |
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Liebes Forum,
entschuldigt bitte, dass ich die Frage hier in diesem Thread stelle, aber es erschien mir passend.
Ich habe Schwierigkeiten den von Herrn Wuttke angesprochenen Punkt der linearen Phasen wirklich nachzuvollziehen.
Laut Wikipedia ist die Phase die zeitliche Entfernung eines Schwingungszustandes von einem festgelegten Anfangswert. Die Phase wird als Zeit oder Winkel angegeben.
Auch der Artikel zur physikalischen Welle behandelt die Begriffe Amplitude und Phase, jedoch fällt es mir schwer, vorzustellen inwiefern die Phase linear bleibt, bzw. bei zunehmender Frequenz die Phase ansteigen muss.
Vielleicht denke ich gerade zu kompliziert. Ist es nicht so, dass bei verzerrungsfreier Wiedergabe einer Sinusschwingung beispielsweise die Phase automatisch durch Amplitude und Frequenz bestimmt wird und dadurch linear ist?
Wenn es dazu eine Abbildung gäbe wäre ich sehr dankbar.
Vielen Dank für Eure Mithilfe beim Verstehen.
Gruß, RV |
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