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The Zervas Array

Tipps, Tricks und "Kochrezepte" für den guten Ton

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analog
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Re: The Zervas Array

Beitragvon analog » 23.01.2018, 11:56

[quote="Wilfried"][quote="aseptisch"]Sollen wir mal gemeinsam was Kreatives entwickeln, tolle Namen finden[/quote]

Bei den Produkten an sich werden wir keine Chance haben. Da gibt es immer jemanden, der vollkommen unverkopft an eine solche Entwicklungen geht.

https://www.isovoxbooth.com/

Was meine Frau wohl sagen würde, wenn ich mit dem Ding auf dem Kopf im Schlafzimmer irgendwas einsprechen würde?

Gruß

Joachim

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juppy
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Re: The Zervas Array

Beitragvon juppy » 23.01.2018, 12:47

alex hat geschrieben:Gerade erinnere ich mich auch, wie die gezeigten beiden Kapseltypen hießen: ME40 und ME80 (Niere und kleine Keule).
Meiomei, die klangen ja damals fabrikneu schon zum Weglaufen ... und das 23 Mal ... da muss er wohl mal einen handverlesenen Sonderposten erwischt haben.

Obendrein diese Igelaufstellung ...
Wes Behufs zeigen eigentlich fünf Nieren unmittelbar nebeneinander an die Decke? :lol:

Grüße, alex


Darf ich dich korrigieren:

Man sieht die ME20 (Kugeln, verwirrend vielleicht, daß diese Kapseln seitliche Schalleinfallsöffnungen haben)
sowie die bereits genannten ME40 (Supernieren) und die ME80 (kleine Interferenzrohre).
Also sind es Kugeln/Druckempfänger, die da zur Decke zeigen!

Hier noch ein Link zum Manual des K3-Systems mit den technischen Daten:

https://www.manualslib.com/manual/34562 ... tml#manual

So schnell, wie mir damals ein solches Mikrofon über den Weg gelaufen ist, habe ich es wieder abgestoßen.
Es stimmt: Es klang gräuslich ...

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Re: The Zervas Array

Beitragvon alex » 23.01.2018, 13:12

juppy hat geschrieben:Darf ich dich korrigieren:

Immer - wenn's der Wahrheitsfindung dient ...

juppy hat geschrieben:Man sieht die ME20 (Kugeln, verwirrend vielleicht, daß diese Kapseln seitliche Schalleinfallsöffnungen haben) sowie die bereits genannten ME40 (Supernieren) und die ME80 (kleine Interferenzrohre).

Danke!
Mit der BDA sehe ich den Unterschied wieder.
Ist doch alles sehr lange her ...

juppy hat geschrieben:Also sind es Kugeln/Druckempfänger, die da zur Decke zeigen!

Wunderbar sinnlos.
Und wenn man's weiß, klingt's gleich noch beknackter.

Grüße, alex
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Re: The Zervas Array

Beitragvon LoboMixx » 23.01.2018, 13:39

Seinerzeit, als diese Serie noch produziert wurde, hatte ich auch mal ein Richt-Rohr-Mikrofon aus dieser Reihe. Ich konnte es günstig erwerben und hatte es für Video-Experimente genutzt. Für solche weniger gehobenen Ansprüche kann man ein gut erhaltenes Exemplar sicher heute noch nutzen.
Wie ich schon schrieb, wandte sich Sennheiser damals eher an Amateure und Nicht-Profis. Hochwertiges Equipment war in den 70-er/80-er Jahren kaum bezahlbar und die ME-Reihe bot eine vergleichsweise günstige Alternative zu einem moderaten Preis. Auch die Tatsache, dass die Speiseteile mit einer Batterie betrieben werden konnten, was den Anschluss an Amateur-Geräte auch mit nur asymmetrischen Anschlüssen möglich machte, war damals durchaus ein Vorteil.
Ein deutlich besseres MD421 oder gar MD441 war schlicht kaum bezahlbar, von den Kondensatormikrofonen ganz zu schweigen.
Besser als die üblichen Billig-Teile, die man damals für Kassettenrecorder kaufen konnte, war die ME-Reihe allemal.

Ich habe diese ´Keule´ schon lange nicht mehr und hatte auch schon lange keines dieser Mikrofone mehr in den Händen, würde aber sagen, dass sich diese Mikrofone überlebt haben, auch wenn die Elektret-Kapseln ihren ursprünglichen Frequenzgang noch unbeschadet bewahrt haben sollten.
Wahrscheinlich stellt jedes aktuelle preiswerte Mikrofon wie z.B. die Oktava.-Mikrofone oder Rode und vergleichbare diese alten Teile in den Schatten.
Aber wie gesagt, ich kann ich da nichts mehr vergleichen.
Ich sehe jedenfalls auch keinen Grund mehr, diese Mikrofone heute noch zu benutzen - außer, wenn man für sehr wenig Geld unbedingt 23 Kanäle bestücken will und Qualität keine Rolle spielt.

Möglicherweise haben die "handverlesenen" ME´s des Herrn Zervas tatsächlich Einbrüche im Bereich der höheren Frequenzen. Er und seine Kunden würden das dann wahrscheinlich als einen "warmen und wohltönenden" Klang anpreisen.
Vintage könnte auf diese Weise auch mal ganz preiswert zu haben sein.

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Re: The Zervas Array

Beitragvon sleepytomcat » 24.01.2018, 11:04

Ich kann mir gut vorstellen ein Forum für Monstrositäten und Absurdes in der Tonwelt einzurichten.
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Re: The Zervas Array

Beitragvon pkautzsch » 24.01.2018, 14:56

sleepytomcat hat geschrieben:Ich kann mir gut vorstellen ein Forum für Monstrositäten und Absurdes in der Tonwelt einzurichten.


Haben wir.

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Re: The Zervas Array

Beitragvon Wolfus » 30.01.2018, 11:17

RainerG hat geschrieben:Na, das wäre doch gelacht wenn das nicht gelänge: Kennt jemand dieses Ding "Retroaxialer Gumbomat"? Nein??? Dann wird's aber Zeit!

http://11errat.eu/Fotos/Gumbomat.png

RainerG

Das hat mich doch sofort an etwas erinnert! Ach ja: eine gute alte Aufnahme, Produziert von Eberhard Sengpiel:
http://www.youtube.com/watch?v=FPTVpkcrfl0

Kleiner Bonus: genau von dem Lied gibt es doch eine Aufnahme, in der Eberhard Sengpiel erklärt, wie er sie gemischt hat (z.B. eine Gitarre in den Höhen betont, damit sie ein wenig nach Banjo klingt, oder so ähnlich). War das nicht irgendwann in diesem Forum. Grübel...
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Re: The Zervas Array

Beitragvon alex » 30.01.2018, 13:00

Wolfus hat geschrieben:Das hat mich doch sofort an etwas erinnert! Ach ja: eine gute alte Aufnahme,

Mich hat's gleich an "Nippel durch die Lasche ziehn" von Mike Krüger erinnert :roll: :mrgreen:

Wolfus hat geschrieben:genau von dem Lied gibt es doch eine Aufnahme, in der Eberhard Sengpiel erklärt, wie er sie gemischt hat

Hab das Interview als mp3 nochmal hochgeladen, da bleibt sie eine Woche lang:
https://we.tl/kKkKKKAYd8

Grüße, alex
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Re: The Zervas Array

Beitragvon analog » 30.01.2018, 21:46

Wie schön. Schobert und Black habe ich als Kind gerne gehört. Erinnert mich auch an Ulrich Roski. Und da hatte Eberhard Sengpiel auch seine Finger im Spiel, wenn ich mich recht entsinne.

Gruß

Joachim

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Re: The Zervas Array

Beitragvon RainerG » 30.01.2018, 23:37

Wie wäre es denn mal mit solch einer Konstruktion ?

https://www.xv1600.com/index.php?attach ... rddgz-jpg/

Viel Spaß beim Nachbau !!!

MfG
RG
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Re: The Zervas Array

Beitragvon alex » 31.01.2018, 00:27

RainerG hat geschrieben:Wie wäre es denn mal mit solch einer Konstruktion ?

Dicht vorbei ist auch daneben :lol:
Irgendwie denke ich dabei an Mauricio Kagels "Zehn Märsche, um den Sieg zu verfehlen".
Nr. 5 gibt's zum Beispiel hier:
https://www.youtube.com/watch?v=zTq4N1D-8xI
:mrgreen:

Grüße, alex
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Re: The Zervas Array

Beitragvon scholzi » 02.02.2018, 17:06

Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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Re: The Zervas Array

Beitragvon RainerG » 02.02.2018, 18:38

Habe gerade mal kurz in ein paar Beispiele reingehört: Da kann jede gute Orgelaufnahme mit 2 Kugeln in Mittel- bis Groß-A/B mithalten. Auffallend ist immer wieder ein gewisse Phasigkeit - bestätigt sich auf dem Stereosichtgerät. Auch die tieffrequenten Störanteile der Orgel sind hörbar. Der beschreibende Text zu der Aufnahmetechnik ist das übliche Blahblah was wir immer wieder lesen können.
Was also soll an dieser Anordnung nun das "Besondere" sein außer dem Umstand wovor ebs immer gewarnt hat: Die Spreizung der beiden Kugeln nach außen ? Also wieder eine Neuerfindung des Rades. Der Gag ist eher die besondere Halterung der beiden Mikrofone.

MfG
RainerG
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Re: The Zervas Array

Beitragvon Tonzauber » 02.02.2018, 18:48



Ah, die Fledermaus von Erik Sikkema... Ein schräger Typ.
Hat diese Halterung entworfen um die Reflexionen normaler Stereoschienen und Mikrofonklemmen und Kabel zu vermeiden.
Tonzauber - einfach klassisch
www.tonzauber.com

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Re: The Zervas Array

Beitragvon RainerG » 02.02.2018, 20:48

Tonzauber hat geschrieben:Hat diese Halterung entworfen um die Reflexionen normaler Stereoschienen und Mikrofonklemmen und Kabel zu vermeiden.



Wenn der sonst keine Probleme hat, dann hat er keine! Hat er mal nachgedacht, daß auch an der Mikrofonmembrane selbst Reflexionen entstehen? Denn deren Wellenwiderstand entspricht bestimmt nicht dem akustischen Wellenwiderstand der Luft...!

Grüße
RainerG
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