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Hörspiel "Phantomspeisung" auf NDR Kultur

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aseptisch
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Hörspiel "Phantomspeisung" auf NDR Kultur

Beitragvon aseptisch » 14.03.2018, 19:44

Bin gerade nicht zuhause. Nimmt das jemand auf? 20:00-20:55 Uhr, 14.3.2018, NDR Kultur:
https://www.ndr.de/ndrkultur/sendungen/hoerspiel/Hoerspiel,sendung757542.html

Wird aus rechtlichen Gründen nicht zum Nachhören bereitstehen.

aseptisch
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Re: Hörspiel "Phantomspeisung" auf NDR Kultur

Beitragvon aseptisch » 28.03.2018, 13:22

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hafi69
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Re: Hörspiel "Phantomspeisung" auf NDR Kultur

Beitragvon hafi69 » 28.03.2018, 14:59

Danke, interessante Sache!

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stefan
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Re: Hörspiel "Phantomspeisung" auf NDR Kultur

Beitragvon stefan » 29.03.2018, 12:37

...ähm, so ganz erschliesst sich mir dieses Werk nicht. Vielleicht bin ich für diese Art der Tonkunst nicht empfänglich oder warum sollte man das hören? Ich glaube, ich bin ein Banause oder ein Ignorant.
Falls Ihr von diesem Werk begeistert seid, passe ich vermutlich nicht hier in den Tonthemen-Club. :evil:

In diesem Fall bin ich lieber 100% Ingenieur und 0% Künstler und der Meinung, dass Reliability Engineering nach vorgegebenen Standards für die geforderte Reproduzierbarkeit, sehr wohl in der Mikrofonentwicklung wichtig ist, aber nicht so eine Spielerei, die pseudophilisophischen Fragestellungen nachgeht, seltsames Blubbern hörbar macht und als Hörspiel auch noch jede Dramaturgie vermissen lässt.

Zum Verschrotten von einer handvoll Neumanns oder einem Dutzend Schöpsen, war dann wohl auch das Produktionsbudget zu klein und es hat der Mut für die Mikrowelle oder die Starkstromleitung gefehlt. :aargh: wie bescheuert ...sorry nochmal!
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Re: Hörspiel "Phantomspeisung" auf NDR Kultur

Beitragvon hafi69 » 29.03.2018, 17:20

Ich habe das aus Zeitgründen nach etwa der Hälfte auch abgebrochen.
Die Frage nach "Sinn" jeder modernen Kunst ist ein sicheres Zeichen für deren Nichtverstehen.
Und so gibt es auch keine Erklärung für solche Dinge, da liegt es vollkommen im Auge des Betrachters - -
äh Ohr des Hörers - und eine objektive Beurteilung ist unsinnig.

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RainerG
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Re: Hörspiel "Phantomspeisung" auf NDR Kultur

Beitragvon RainerG » 30.03.2018, 16:03

stefan hat geschrieben:...ähm, so ganz erschliesst sich mir dieses Werk nicht....


Also - mir geht es ähnlich. Mir erschließt sich das Hörspiel auch nicht so recht, weder vom technischen noch vom künstlerischen Standpunkt her.
Wenn ich versuche mich mal in die Situation des "gemeinen Volks" hinein zu versetzen, dann kann ich keinen Bezug zwischen Inhalt und Titel herstellen: Wer weiß denn schon was "Phantomspeisung" ist, wer weiß denn schon im "gemeinen Volk" was ein "Sennheiser MD 421" ist? Und selbst wir als Techniker wissen, daß nicht jedes Mikrofon eine Ph-Speisung braucht. Und wenn das ganze eine Art "Mikrofontest" sein sollte, dann kann ich nur sagen: Das kann man im Labor viel besser und genauer durchführen.

MfG
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Re: Hörspiel "Phantomspeisung" auf NDR Kultur

Beitragvon manjak » 03.04.2018, 21:53

RainerG hat geschrieben:
stefan hat geschrieben:...ähm, so ganz erschliesst sich mir dieses Werk nicht....


Also - mir geht es ähnlich. Mir erschließt sich das Hörspiel auch nicht so recht, weder vom technischen noch vom künstlerischen Standpunkt her.
Wenn ich versuche mich mal in die Situation des "gemeinen Volks" hinein zu versetzen, dann kann ich keinen Bezug zwischen Inhalt und Titel herstellen: Wer weiß denn schon was "Phantomspeisung" ist, wer weiß denn schon im "gemeinen Volk" was ein "Sennheiser MD 421" ist? Und selbst wir als Techniker wissen, daß nicht jedes Mikrofon eine Ph-Speisung braucht. Und wenn das ganze eine Art "Mikrofontest" sein sollte, dann kann ich nur sagen: Das kann man im Labor viel besser und genauer durchführen.

MfG
RainerG


Danke für die rechtzeitigen Warnung, so konnte ich das Ding getrost nach 15 Minuten abschalten, weil, wie zu vermuten steht, auch danach nichts mehr sinnvolles kommen wird.

Tja, über Kunst kann man sicher streiten und wie schrieb schon Richard Strauß an Alma Mahler, als es um die Vergabe der Stiftungsgelder an Arnold Schönberg ging: "Wenn ich auch der Auffassung bin, dass Arnold Schönberg besser Schnee schaufeln sollte als notenpapier voll zu kritzel, geben sie ihm doch das Geld, denn man weiß ja nie, was die nachwelt darüber denken wird.

Ich glaube dieser Autor wird sich mit dieser Fragestellung nie befassen müssen und dieanfängichen Ausführungen über die Ewigkeit einer aufnahme dürfte sich eher als Hirngespinst oder Wunschtraum darstellen. Immerhin hat er Maln mal was von Marshall McLuhan gehört und den Titel "The Medium is the Message" eingeworfen, aber ich glaube das dürfte es dnan schon gewesen sein mit dem inhaltlichen Verständis dieserWerke.

Wenn man mit so etwas Geld verdienen kann, spricht das eher für zu volle Kassen der rundfunkanstalten als für mein mangelndes Verständnis von kunst.

Ach ja, hat das jemand zu Ende gehört und irgend einen Bezug zurPhantomspeisung entdekct.

Vg Manfred
Viele Grüße
Manfred

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Re: Hörspiel "Phantomspeisung" auf NDR Kultur

Beitragvon aseptisch » 04.04.2018, 10:55

Auf Phantomspeisung wird nicht weiter eingegangen.

Während der Anfang noch ok ist, folgt später nur ein Experiment aufs andere, auch ohne Fazit oder Schlussformel. Hund auf Mikrofon kauen lassen, in Dampf kochen, in Wasser kochen, in ein Glas tun und aus 10m fallen lassen, mit der Flex zerlegen, Lautsprecher als Mikro verwenden und dabei zerschneiden, sowas.

Ein bisschen amüsant fand ich, als er mal ein Mikro testete, indem er hinein sprach. So, wie ich das auch bei Tests oder Neuerwerbungen mache: Man spricht einen Satz, dessen Wahrheitsgehalt mit dem Satz erst überprüft werden soll, so wie: „Das Mikro hat einen ausgeprägten Nahbesprechungseffekt und lissssspelt ein bissssschen.“ Ich dachte mir, Ihr kennt das wahrscheinlich auch.

Faktisch ist in dem Hörspiel nicht alles ganz richtig. Zum Beispiel haben Kugeln ein Druckausgleichsloch und sind unter Wasser sicher kein abgeschlossenes Luftvolumen. Die Membran dürfte sonst beim Kochen auch unverzüglich reißen.

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Re: Hörspiel "Phantomspeisung" auf NDR Kultur

Beitragvon manjak » 04.04.2018, 14:59

aseptisch hat geschrieben:Auf Phantomspeisung wird nicht weiter eingegangen.

Während der Anfang noch ok ist, folgt später nur ein Experiment aufs andere, auch ohne Fazit oder Schlussformel. Hund auf Mikrofon kauen lassen, in Dampf kochen, in Wasser kochen, in ein Glas tun und aus 10m fallen lassen, mit der Flex zerlegen, Lautsprecher als Mikro verwenden und dabei zerschneiden, sowas.

Ein bisschen amüsant fand ich, als er mal ein Mikro testete, indem er hinein sprach. So, wie ich das auch bei Tests oder Neuerwerbungen mache: Man spricht einen Satz, dessen Wahrheitsgehalt mit dem Satz erst überprüft werden soll, so wie: „Das Mikro hat einen ausgeprägten Nahbesprechungseffekt und lissssspelt ein bissssschen.“ Ich dachte mir, Ihr kennt das wahrscheinlich auch.

Faktisch ist in dem Hörspiel nicht alles ganz richtig. Zum Beispiel haben Kugeln ein Druckausgleichsloch und sind unter Wasser sicher kein abgeschlossenes Luftvolumen. Die Membran dürfte sonst beim Kochen auch unverzüglich reißen.


Ich glaube ich werde Maler. Ich mache ein paar Kleckse auf das Papier und die Welt siniert, was der Künstler damit elementares gemeint haben kann. Ich werde bestimmt Reich ;-)

VG Manfred
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Re: Hörspiel "Phantomspeisung" auf NDR Kultur

Beitragvon Wilfried » 04.04.2018, 15:31

manjak hat geschrieben:Ich glaube ich werde Maler. Ich mache ein paar Kleckse auf das Papier und die Welt siniert, was der Künstler damit elementares gemeint haben kann.

Dachte ich auch mal. Wenn ich jedoch meine Klecksereien mit den "Klecksereien"
eines Künstlers vergleiche, so ergibt sich doch ein Unterschied zu Gunsten des Künstlers.
Irgend ein System (Gedanke) steckt dann doch beim Künstler dahinter. Welcher allerdings
dieser sein könnte, erschließt sich mir nicht. Bin halt nur der wisssenchafliche Typ
und nicht so furchtbar Kreativ. :oops:
If you can't fix it with a hammer, you've got an electrical problem.

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Re: Hörspiel "Phantomspeisung" auf NDR Kultur

Beitragvon manjak » 04.04.2018, 21:47

Wilfried hat geschrieben:
manjak hat geschrieben:Ich glaube ich werde Maler. Ich mache ein paar Kleckse auf das Papier und die Welt siniert, was der Künstler damit elementares gemeint haben kann.

Dachte ich auch mal. Wenn ich jedoch meine Klecksereien mit den "Klecksereien"
eines Künstlers vergleiche, so ergibt sich doch ein Unterschied zu Gunsten des Künstlers.
Irgend ein System (Gedanke) steckt dann doch beim Künstler dahinter. Welcher allerdings
dieser sein könnte, erschließt sich mir nicht. Bin halt nur der wisssenchafliche Typ
und nicht so furchtbar Kreativ. :oops:


Tja, aber der, der das kauft muss das ja auch wissen und da sind viele Ahnungslose mit Geld unterwegs. Wenn man bei EBAY eine angeknabberte Sandwichscheibe für 28.000$ los wird, ist das aus meiner sicht ohne Worte.

vielleicht mache ich einen Stempel drauf, so in Anlehnung an die stempel, die es vor der Computerepoche im letzten Jahrghundert für blinde Phonotypisten gegeben hat. Da stand dann auf den Schreiben: "Von einem blinden geschrieben" oder os. Ich mache dnan"Von einem blinden gemalt" ;-)

Vg Manfred
, wie es den für blidne Phonotypistenin letzten Jahrhundert gegeben hat:
Viele Grüße
Manfred

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Re: Hörspiel "Phantomspeisung" auf NDR Kultur

Beitragvon tillebolle » 07.04.2018, 21:33

Erinnert mich ein wenig an die tontechnischen Experimente, die ich als Jugendlicher gerne gemeinsam mit Freunden gemacht habe. Insofern hat das Hörspiel bei mir durchaus nostalgische Gefühle ausgelöst. Und das war ja vielleicht Sinn und Zweck vonnet Jantze.

Grundsätzlich stehe ich moderner Kunst aufgeschlossen gegenüber, getreu dem Motto "Behandle mit Ehrfurcht, was deiner Einsicht noch verborgen ist!". Trotzdem, oder gerade deshalb, ist es erlaubt, auch manchmal zu fragen: WTF? Wollt ihr mich jetzt verarschen?

Zuletzt ging mir das so auf der Dokumenta im vergangenen Jahr. Dort wurde das Kunstwerk "Blind/Curtain" (Hyperdirektionale Lautsprecher, die rosa Rauschen emittieren) ausgestellt. Zu schön fand ich den verschwurbelten Erklärungstext dazu, den ich extra fotografiert habe, um ihn hier einmal zum Besten zu geben. Jetzt bietet sich endlich die passende Gelegenheit.

IMG_1434.jpg


Viele Grüße
tillebolle
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DLF: Ode an den Fehler — Über den Reiz musikalischer Unschärfen

Beitragvon aseptisch » 09.04.2018, 18:48

Hä? Äh … Ja. Gut.

Also ich war neulich auf der Duckomenta, das hat mich mehr angesprochen. (Erstaunlicherweise kennen ganz viele diese Wanderausstellung nicht.)

Gestern lief ein Beitrag auf Deutschlandfunk um 20:05, „Ode an den Fehler — Über den Reiz musikalischer Unschärfen“, der etwas in den Bereich von Tonthemen geht. Im Prinzip sehr, doch war er inhaltlich aus meiner Sicht nicht so spannend, wie der Titel zunächst klang. Es geht um den Betrieb der professionellen Tonaufnahmen, vor allem Pop + Rock, aber auch Klassik, über den Umgang mit versehentlichen Fehlern, um Plug-Ins und Humanizer, Wahrnehmung und sowas. Einige, mittelmäßige Klangbeispiele von konkreten bekannten Fehlern von Künstlern, die es in die Pressung geschafft haben. Der Beitrag ist nachzulesen und nachzuhören und auch downzuloaden.

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Re: Hörspiel "Phantomspeisung" auf NDR Kultur

Beitragvon stefan » 11.04.2018, 21:05

Von der D14 hab ich auch noch was mitgebracht. ...interessant. hmm. ja.

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