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AKG K812

Über Geräte und was es darüber zu sagen gibt ...

Moderator: Moderation

organola

AKG K812

Beitragvon organola » 05.04.2018, 00:06

Erstmal hallo als neues Mitglied,
auch wenn ich hauptsächlich Musikspielender und -hörender bin (und auch das leider viel zu wenig, allerdings hatte ich mal länger/zu lang in einen hier einschlägigen Studiengang hineingeschnuppert) bin ich sicher, hier gute Anregungen mitnehmen zu können.
Dieser KH wurde hier nur 1x erwähnt, er mag sich auch eher an den vermögenden Klassikliebhaber richten.. Trotzdem: ich finde ihn klanglich sehr gut, ausgewogen (und nicht so anstrengend wie den HD800), bin allerdings enttäuscht von der Konstruktion. Hatte ihn zeitweise täglich mehrere Stunden (zum Orgelüben hauptsächlich) genutzt, und er wurde direkt 2x auf Garantie repariert, allerdings nicht besonders dauerhaft, es handelt sich wohl um einen Konstruktionsfehler (zu kurzes Flachbandkabel?), der zu einem Wackelkontakt einer Muschel führt. Angeblich wurde das später behoben. Garantie dürfte nun wohl schwierig werden (damals wurde mir schon rüder Umgang damit vorgeworfen, naja). Außerdem ist mittlerweile das Kabel steif geworden und die Ohrmuscheln spröde, auch der Kunststoffbügel scheint mir sich geweitet haben. Die Ersatzteilpreise sind allerdings wirklich unglaublich...
Langer Rede, kurzer Sinn: Kabel löte ich mir selber aber weiß vielleicht jemand eine Quelle mit zivilen Ersatzteilpreisrn und eine dauerhafte Lösung für den Wackelkontakt?

Außerdem hatte ich vor Kauf mehrere gleiche Modelle probegehört und war erschrocken über die Klang- und Balanceunterschiede - und das war definitiv keine Einbildung,inwieweit werden denn solche hochpreisigen Hörer endgetestet? Da wurde doch zielgruppengerecht von Wiener Handarbeit geredet..

PS Der AKG DF 240,den ich schon sehr lange habe, ist dagegen richtig robust (aber sehe leise/hochohmig und bassschwach)

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Re: AKG K812

Beitragvon Tonzauber » 05.04.2018, 08:41

Guten Morgen!

Ich selbst habe auch K812 bei mir im Studio, und die Wackelkontakte aufgrund des Flachbandkabels wurden ab der Seriennummer 10.000 behoben.
Ich gehe wirklich nicht sehr vorsichtig mit dem Kopfhörer um, und habe diesbezüglich keine Probleme.

Kabel Selber löten geht, allerdings musst Du ein Kabel finden das dünn genug ist und dann brauchst Du viel, viel, viel Geduld - dieser Miniatur-Lemostecker ist innen noch viel kleiner als er aussen anschaut. Angelötet bekommt man es schnell, so angelötet dass es auch wieder problemlos ins Steckergehäuse passt, nur schwer.

Ersatzteile gibt es in Deutschland und Österreich bei Audiopro, die wären auch Ansprechpartner bei Garantiereparaturen.
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Re: AKG K812

Beitragvon tillebolle » 06.04.2018, 08:51

Ich habe auch einen K812 und bin schwer begeistert. Allerdings ist meiner erst ein gutes Jahr alt, da sind solche Ausfälle wohl noch nicht zu erwarten.

organola hat geschrieben:... die Ohrmuscheln spröde, auch der Kunststoffbügel scheint mir sich geweitet haben.

Kunststoffbügel? Gibt's bei mir nicht. Die Ohrmuscheln sind lederbezogen, wie sollen die spröde werden? Reden wir hier vom gleichen KH?

organola hat geschrieben: Da wurde doch zielgruppengerecht von Wiener Handarbeit geredet..

Tja, auf meinem steht mittlerweile "Made in Slowakia".

Gruß
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Re: AKG K812

Beitragvon Tonzauber » 06.04.2018, 15:33

Ich muss Dich enttäuschen, die Ohrpolster sind kein Leder sondern Plastik, und die Schweissnaht ist eine Sollbruchstelle.
Dafür kostet der Ersatzpolster auch nur die Kleinigkeit von 45 Euro je Stück....

Die Bügel sind allerdings tatsächlich aus Metall.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: AKG K812

Beitragvon organola » 07.04.2018, 11:59

Spröde ist das falsche Wort - sie sind außer Form (und auch 1 Naht ist aufgegangen wie im Bild, wie ich gerade gesehen habe, es ist Kunstleder und eine Art Schaumstoff innen). Wenn der Bügel einen Metallstreifen innen hat, gut. Auch der sitzt aber nicht mehr wie früher.
Aber das schlimmste ist der Wackelkontakt durch Konstruktionsfehler, trotz 2 gleichen Reparaturen, die jeweils nur Wochen hielten, wurde das abgestritten, obwohl damals schon in einem englischen Forum davon zu lesen war. Audiopro war alles andere als hilfreich, man begnügte sich mit Einschicken und Wartenlassen (ung. Zurücksendetermin: Fehlanzeige). Die Ersatzteilpreise finde ich deutlich überhöht. Meine Seriennummer ist 1065, konnte es wirklich kaum erwarten damals und er ist klanglich wirklich top (allerdings ist hier auch die Form der Polster wichtig). Betrieben übrigens an einem DA-3000 mit eingebautem Funk LPA-2.
Grüße,
Martin

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Re: AKG K812

Beitragvon Tonzauber » 07.04.2018, 14:15

naja... die Kopfhörerpolster sollen ja "deformiert" sein für eine optimale Passform. Also nicht nur ein Kringel, sondern auf einer Seite abgeflacht.

Meiner ist übrigens S/N 13589
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Re: AKG K812

Beitragvon tillebolle » 07.04.2018, 19:05

Tonzauber hat geschrieben:Ich muss Dich enttäuschen, die Ohrpolster sind kein Leder sondern Plastik, und die Schweissnaht ist eine Sollbruchstelle.
Dafür kostet der Ersatzpolster auch nur die Kleinigkeit von 45 Euro je Stück....

Dacht' ich. Schade. Für die Ersatzpolster an meinem Bose QuietComfort habe ich für das Paar auch 60€ bezahlt, und das sind nur Schaumstoffkringel zum selber aufkleben. Seitdem bekomme ich außerdem ständig Reklame für das blöde Wave Radio. Und ein halbes Jahr später ist der Bose komplett auseinandergefallen, weil sich das Plastik aufgelöst hat. Seitdem nutze ich den AKG N60 NC wenn ich fliege.

Mein K812 ist S/N 15159, nur falls das hier irgendjemanden interessiert :mrgreen:
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