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MBHO MBC660L vs MBC440

Über Geräte und was es darüber zu sagen gibt ...

Moderator: Moderation

chris_newtone76
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MBHO MBC660L vs MBC440

Beitragvon chris_newtone76 » 21.08.2018, 13:04

Hallo Tongemeinde :-P ,

vor kurzem hatte ich eine Telefonat mit H. Haun, der mir bestätigte, das die Thomann MBC660L und die MBC440iger identisch sind.
Kapsel, Übertragung, Verstärker...etc...

Der Grund, warum die 660iger so günstig sind, liegt ausschließlich daran so H. Haun: "Thomann kauft halt in Mengen" es sei "Großhandelsware".

Ursprünglich hatte auch nohypeaudio, der Vertrieb im Ausland aus diesem Grund die 440iger aus seinem Sortiment entfernt.

Das ist doch ein Witz, oder?

Was haltet ihr davon?

So kann man doch seine Produkte und Preis nicht rechtfertigen..

LG
Chris

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hafi69
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Re: MBHO MBC660L vs MBC440

Beitragvon hafi69 » 21.08.2018, 13:19

Das ist weniger ein Witz als übliche Praxis.
Ein Großabnehmer wie Thomann bekommt andere Konditionen,
und die Menge der dort verkauften Einheiten (ich schätze ist wird fast die Hälfte des MBHO-Umsatzes sein)
rechtfertigt für den Hersteller diese Zweigleisigkeit - gerade für einen wie Haun, der weder zu den ausgemachten Spitzenplayern gehört noch
mangels PR nirgendwo hinlänglich bekannt ist.
Das Ganze gibt es in anderen Produktbereichen am laufendem Band.

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Re: MBHO MBC660L vs MBC440

Beitragvon Tonzauber » 21.08.2018, 13:57

inzwischen ist diese "Unart" aber auch zu etablierten Herstellern durchgedrungen.

So bietet Schoeps beispielsweise exklusiv über Thomann "Factory Refurbished" CMC5 MK4 Sets zu unglaublichen Preisen an - sehr zur "Freude" ihrer lokalen Vertriebspartner die ihren treuen Kunden erklären müssen warum sie diese Mikrofone nicht bei ihnen erwerben können bzw sie eigentlich überhauptnicht erwerben sollen....
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chris_newtone76
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Re: MBHO MBC660L vs MBC440

Beitragvon chris_newtone76 » 21.08.2018, 14:11

Die Tatsache alleine das die beiden Modelle identisch sind ist schon unglaublich, aber das beide im selben Fachhandel (Thomann) zu unterschiedlichen
Preisen angeboten werden ist schon...ohne Worte...
Ob man an Hersteller mit dieser Politik weiterkommt...???
Ich hab auch immer wieder bei H. Haun das Gefühl..."ist eigentlich Gleichgültig"......"das wird schon"
Ich hab`s hier im Forum glaub ich schonmal erwähnt, H. Haun und seine Mitarbeiter sind im Schnitt 75 Jahre alt...Ob die Fa. Zukunft hat?? Ich bin skeptisch.
Die großen Modelle von MBHO (MBC603 + KA200N) sind sehr gute Mikrofone, keine Frage....Aber hier haben wir das Problem, das sie, wie die kleineren Modelle auch, 1. anfällig sind (defekte) und 2. sie rauschen definitiv.

Na ja...ich hatte eigentlich eine sehr gute Meinung von MBHO..aber das...

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Re: MBHO MBC660L vs MBC440

Beitragvon tillebolle » 21.08.2018, 14:58

Tonzauber hat geschrieben:So bietet Schoeps beispielsweise exklusiv über Thomann "Factory Refurbished" CMC5 MK4 Sets zu unglaublichen Preisen an

Nicht exklusiv, im Music Store gab's sie zwischenzeitlich auch.

Tonzauber hat geschrieben: ... bzw sie eigentlich überhaupt nicht erwerben sollen....

Warum eigentlich nicht? Wenn ich das richtig verstehe ist der wesentliche Unterschied zwischen CMC5 und CMC6 die geringere HF-Einstreufestigkeit, die aber kaum praxisrelevant sein soll. Ich war auch schon schwer in Versuchung, mir ein Pärchen zu bestellen, will aber lieber erstmal meinen Bestand an KM184 erweitern.

Viele Grüße
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Re: MBHO MBC660L vs MBC440

Beitragvon janosch » 22.08.2018, 01:44

chris_newtone76 hat geschrieben:
vor kurzem hatte ich eine Telefonat mit H. Haun, der mir bestätigte, das die Thomann MBC660L und die MBC440iger identisch sind.
Kapsel, Übertragung, Verstärker...etc...

Hat er bei diesem Telefonat auch gesagt, dass die Qualitätskontrolle zwischen Großhandels- und Einzelverkauf identisch ist?
Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben. Man muß auch unfähig sein, sie auszudrücken. (Karl Kraus, 1874–1936)

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Re: MBHO MBC660L vs MBC440

Beitragvon juppy » 22.08.2018, 02:59

janosch hat geschrieben:
chris_newtone76 hat geschrieben:
vor kurzem hatte ich eine Telefonat mit H. Haun, der mir bestätigte, das die Thomann MBC660L und die MBC440iger identisch sind.
Kapsel, Übertragung, Verstärker...etc...

Hat er bei diesem Telefonat auch gesagt, dass die Qualitätskontrolle zwischen Großhandels- und Einzelverkauf identisch ist?

Die Frage kam mir auch in den Sinn ... :opa:

Oder ob durch den Abverkauf von Kapseln, die nicht im engsten Toleranzfeld liegen, der Ausschuß geringer gehalten wird?
Was bei einem Paar vielleicht auffallen würde, könnte beim Verkauf eines einzelnen Mikrofons funktionieren.

Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, daß Haun seinen Ruf so leichtfertig auf's Spiel setzt, zumal Haun auch Zulieferer
eines anderen "namhaften" Mikrofonherstellers sein soll.

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Re: MBHO MBC660L vs MBC440

Beitragvon juppy » 22.08.2018, 03:22

Tonzauber hat geschrieben:inzwischen ist diese "Unart" aber auch zu etablierten Herstellern durchgedrungen.

So bietet Schoeps beispielsweise exklusiv über Thomann "Factory Refurbished" CMC5 MK4 Sets zu unglaublichen Preisen an - sehr zur "Freude" ihrer lokalen Vertriebspartner die ihren treuen Kunden erklären müssen warum sie diese Mikrofone nicht bei ihnen erwerben können bzw sie eigentlich überhauptnicht erwerben sollen....

Ich betrachte SCHOEPS seit dem Generationenwechsel durchaus mit Skepsis.

Nicht nur die SCHOEPS-Händler, die sich eh nicht über große Spannen freuen können,
auch die, die einen Blick auf den Gebrauchtwert ihrer SCHOEPS haben, dürften ange-
säuert sein.

Ich gehe davon aus, daß SCHOEPS nur noch die CMC6 produzieren und vertreiben
möchte und Lagerbestände vom CMC5 als "Factory Refurbished" verscherbelt.
Oder gibt es eine bessere Erklärung dafür, daß SCHOEPS zwar viele alte CMC5 zur
Überholung hat, aber keine Kapseln, die ebenfalls gewartet werden könnten?

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Re: MBHO MBC660L vs MBC440

Beitragvon tillebolle » 22.08.2018, 08:22

juppy hat geschrieben:Ich gehe davon aus, daß SCHOEPS nur noch die CMC6 produzieren und vertreiben
möchte und Lagerbestände vom CMC5 als "Factory Refurbished" verscherbelt.
Oder gibt es eine bessere Erklärung dafür, daß SCHOEPS zwar viele alte CMC5 zur
Überholung hat, aber keine Kapseln, die ebenfalls gewartet werden könnten?

Angeblich hat Schoeps den Rundfunkanstalten ein Tauschangebot CMC5 gegen CMC6 gemacht und recycelt so jetzt die eingesammelten CMC5.

Viele Grüße
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Re: MBHO MBC660L vs MBC440

Beitragvon chris_newtone76 » 22.08.2018, 08:37

janosch hat geschrieben:Hat er bei diesem Telefonat auch gesagt, dass die Qualitätskontrolle zwischen Großhandels- und Einzelverkauf identisch ist?


juppy hat geschrieben:Die Frage kam mir auch in den Sinn ...

Oder ob durch den Abverkauf von Kapseln, die nicht im engsten Toleranzfeld liegen, der Ausschuß geringer gehalten wird?
Was bei einem Paar vielleicht auffallen würde, könnte beim Verkauf eines einzelnen Mikrofons funktionieren.


Nein das hat er nicht. Wie es sich mit den Toleranzen verhält kann ich nicht sagen. Vielleicht sind die Toleranzen der 440iger Serie geringer, vielleicht aber auch nicht. Das kann man lediglich vermuten. Sicher ist das beim Matching eines Stereopaars sowohl bei der 660iger Serie als auch bei den 440igern immer nur fortlaufende Seriennummern verwendet werden. Hier wird, wie bei den ganz Großen (MBC603) auch auf ein genaues Matching verzichtet. Das finde ich jetzt aber nicht so schlimm, da alle Serien als Stereopaar gut harmonieren sollen. Möglicher Weise,.....was man nicht mit Sicherheit sagen kann, ist keine Qualitätskontrolle bei den MBC660L vorhanden und auch die Toleranzen innerhalb dieser Serie werden WARSCHEINLICH höher sein. Das alleine rechtfertigt aber auch nicht diesen Preisunterschied. Es ist und bleibt dasselbe Mikrofon...

juppy hat geschrieben:Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, daß Haun seinen Ruf so leichtfertig auf's Spiel setzt, zumal Haun auch Zulieferer
eines anderen "namhaften" Mikrofonherstellers sein soll.


Na ja...irgendwie macht mir die Fa. MBHO im allgemeinen den Eindruck, den Überblick verloren zu haben. In einem anderen Gespräch mit H. Haun ging es um die Ausgangsimpedanz der MBC603. Ausschließlich beim ausländischen Vertrieb nohypeaudio gab es Daten zu diesem Impedanzwandler. Insbesondere wurde hier seitens MBHO eine Ausgangsimpedanz von 35Ohm übermittelt. Auf die Frage ob denn die Daten so stimmen, antwortete H. Haun "Ja, die MBC603 haben eine neue Verstärkereinheit". ca. 1 Jahr später war auf der nohypeaudio Seite 200Ohm Ausgangsimpedanz zum MBC603 zu lesen. Auf erneuter Nachfrage hierzu kam die Antwort "200Ohm sei eher Warscheinlich" und " die Daten des alten MBP603 gelten auch für den MBC603",
es hätte sich lediglich die Bezeichnung geändert.

Auch war bspw. dieselbe Frequenzkuve beim MBC410 als auch bei der KA100DK hinterlegt.

Nicht falsch verstehen, ich finde die Mikrofone von MBHO nach wie vor gut, aber so eine Produkt und Preispolitik sowie solch ein Daten/Informationschaos sorgt nicht gerade für einen guten Eindruck.

Ich denke dem namhaften Hersteller, der die Kapseln von Haun bezieht, ist es relativ egal was in dessen Betrieb passiert. Die Kapseln sind gut, sie werden geliefert, das Mikrofon wird verkauft.....Ob jetzt Haun MBC440iger und 660iger verkauft die möglicherweise Übertragungstechnisch gleich sind wird den namhaften Hersteller sicher nicht interressieren..

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Re: MBHO MBC660L vs MBC440

Beitragvon aseptisch » 22.08.2018, 11:34

Ich dachte immer, Haun beliefert vor allem andere Hersteller mit Kapseln oder kompletten Mikros, daher ist der Vertrieb eigener Produkte nicht so relevant und wird etwas vernachlässigt. Ich nehme auch mal an, dass ein Audix SCX-1 von Haun kommt. (Das wurde bei t. übrigens lange erstaunlich günstig angeboten, deutlich günstiger als ein MBP 604 + Kapsel.)

Übrigens würde ich mich freuen, wenn ich später mal mit 75 Jahren noch so gute Mikrofone bauen kann. :-)

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Re: MBHO MBC660L vs MBC440

Beitragvon chris_newtone76 » 22.08.2018, 12:40

aseptisch hat geschrieben:Übrigens würde ich mich freuen, wenn ich später mal mit 75 Jahren noch so gute Mikrofone bauen kann. :-)


na klar, das ist auch super und sehr bemerkenswert!! Das sind einfach nur die Fakten. Wie es mit MBHO in der Zukunft weitergeht kann ich selbstverständlich nicht einsehen..

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Re: MBHO MBC660L vs MBC440

Beitragvon aseptisch » 22.08.2018, 14:56

Wird wahrscheinlich von Harman gekauft. :evil:

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Re: MBHO MBC660L vs MBC440

Beitragvon Tonzauber » 22.08.2018, 19:15

aseptisch hat geschrieben:Wird wahrscheinlich von Harman gekauft. :evil:


Die Gefahr ist gering - seit der Übernahme durch Samsung hat Harman kein Interesse an Pro-Audio.
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Re: MBHO MBC660L vs MBC440

Beitragvon manjak » 22.08.2018, 20:52

chris_newtone76 hat geschrieben:Hallo Tongemeinde :-P ,

vor kurzem hatte ich eine Telefonat mit H. Haun, der mir bestätigte, das die Thomann MBC660L und die MBC440iger identisch sind.
Kapsel, Übertragung, Verstärker...etc...

Der Grund, warum die 660iger so günstig sind, liegt ausschließlich daran so H. Haun: "Thomann kauft halt in Mengen" es sei "Großhandelsware".

Ursprünglich hatte auch nohypeaudio, der Vertrieb im Ausland aus diesem Grund die 440iger aus seinem Sortiment entfernt.

Das ist doch ein Witz, oder?

Was haltet ihr davon?

So kann man doch seine Produkte und Preis nicht rechtfertigen..

LG
Chris


Wie Georg schon schrieb, das ist kein Witz! Das ist bitterer Ernst und für viele kleinere Unternehmen problematisch.


Mal ein paar Beispiele aus dem IT-Bereich:

Agfeo Telefonanlagen. Die kleinen händler machen die zertifizierungskurse, damit man ordentlich Beraten kann. Bronce Silber und Gold. Da wird abkassiert. Dann geht man an den Start, berät den Kunden und macht einAngebot. Das systemtelefon hat einen EVK von 232 inklusive MWSt. EK liegt im großhandel bei 142 Euro zuzüglich MWSt. Nicht so prall aber OK.

Bei der Nachfassaktion wird man dann ausgelacht. Sie wollen mich wohl verarschen, das Systemtelefon bekomme ich im Netz für 132 Euro in klusive MWSt. Ha Ha. Als ich dann mal den Vertriebsmitarbeiter darauf angesprochen habe, meinte er nur, ja, das sei sehr bedauerlich, aber die großen Kunden bekommen halt entsprechend gute Mengenrabatte. viele machen das so, dass man sich die Beratung bezahlen lässt und dann davoneinen Teil beim Kauf der Anlage angerechnet wird, das funktioniert so leidlich. Ob sich da inzwischen etwas geändert hat, weiß ich nicht, weil ich in diesem Bereich seit Jahren nichts mehr mache.

Das gleiche bei Nokia, auch schon viele Jahre her. Im Großhandel gab es das Mobiltelefon 6600 für 349 zuzüglich MWSt. Machen wir mal nicht so teuer und schlagen 50 euro drauf. Die Kunden fragen, ob man nicht alle Tassen im Schrank hat, das Teil gibt es doch im Netz für 270 inklusive MWSt.

Schon seit langem schaue ich jetzt vorher im Netz nach , ob man das Teil unterBerücksichtigung des EK und des dort vorhandenen VK überhaupt sinnvoll vermarkten kann und sage dem Kunden halt, kauf das im Netz und gut. Da die Standardhardware für mich nur ein Nebengeschäft ist, kann ich mir das glücklicherweise erlauben.

Brother ist zwischenzeitlich auf die Idee gekommen, den kleinen händler beim Kauf von Druckern Beträge zu erstatten. Also, man kauft das Teil zu teuer bei seinem Großhändler, meldet ann denVerkauf bei Brother und bekommt Geld zurückerstattet. Der Aufwand steht allerdings oft nicht im verhältnis zum Erstattungsbetrag und wettbewerbsfähig ist man damit auch nicht wirklich, weil man ja den Aufwand mit der rückerstattung hat.

Ich denke, dass da jeder Händler inzwischen so sein Liedchen singen kann, egal um welchen Bereich sich das handelt. Je größer man ist, desto bessere Konditionen bekommt man und ab einer gewissenGröße kann man die zwischengeschaltete distribution oder ggf auch noch den Importeur ausschalten. Das kann dann mal locker 20, 30 oder noch mehr % ausmachen, was dann durchaus die Marge des einfachen Händlers ist.

Vg Manfred
Viele Grüße
Manfred

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