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MicW E216

Über Geräte und was es darüber zu sagen gibt ...

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chris_newtone76
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Re: MicW E216

Beitragvon chris_newtone76 » 24.08.2018, 20:15

alex hat geschrieben:Hast du schon mal die Kugelkapsel zum Rode NT5 probiert? (NT45-O)


hab ich, und genau das ist der Punkt. Die NT45-O überträgt mir zu harsch. Die E216 haben zwar auch eben diesen Buckel, sollen aber angenehmer
klingen. Deshalb hätte ich hier gerne gewusst ob jemand mit denen Erfahrungen gemacht hat. Ich teste die Dinger jetzt einfach ....

Aber Danke für deinen Beitrag!!

LG
Chris

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juppy
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Re: MicW E216

Beitragvon juppy » 24.08.2018, 22:53

chris_newtone76 hat geschrieben: Ich suche einen Diffusfeldentzerrten Druckempfänger...das ist die Vorgabe

Hast Du keinen EQ?
Die Höhenanhebung eines diffusfeld"entzerrten" Druckempfängers kann man auch mit der Klangregelung einstellen.

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Re: MicW E216

Beitragvon juppy » 24.08.2018, 22:56

alex hat geschrieben:Und nicht lachen: Sogar das Behringer B-5 wird mit einer Kugelkapsel geliefert, die - ob mans glaubt oder nicht - im Mischbetrieb (z.B. als Centermikrofon) zu Schoeps MK2H (oder MK2S) problemlos verwendbar ist. Beide Typen sind auch bei der Rauschspannung keine Schande.

Das habe ich schon vor Jahren geschrieben ... :-P
(Wobei ich nur die Kugelkapsel eines B-5 probiert habe.)

Nicht, weil ich das B-5 auf eine Stufe mit einem CMC62H stelle,
sondern weil ich es für das wenige Geld im direkten Vergleich
für erstaunlich gut hielt.
M.E. braucht jemand, der nur gelegentlich mal ein ordentliches
Mikrofon mit Kugelcharakteristik für einfache Aufzeichnungen
oder Mitschnitte machen möchte, nicht mehr Geld auszugeben.

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hafi69
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Re: MicW E216

Beitragvon hafi69 » 25.08.2018, 10:51

Hallo Chris,

das mit dem "minderwertigen Produkt" war sicher etwas überspitzt, andererseits
ist es im buchstäblichen Sinne auch nicht sachlich falsch. Dafür muss man das Mikro nicht gehört haben!
Ein nicht minderwertiges, sondern hochwertiges Produkt
sollte definitiv technische Daten mitbringen, die das technisch Machbare widerspiegeln.

Mikrofone oder Produkte, die technisch nur "Holzklasse" bieten werden gerne durch künstlichen Marketing-Bullshit
hochgelobt, besonders, wenn man sich am Markt profilieren will. Dazu gehören aber auch Modelle gestandener Hersteller.
Wenn andererseits solche "Low-Budget"-Produkte ausreichen, und das ist je nach Anwendungsprofil öfter als man vermutlich
denkt, dann kann man sich getrost auch in der wirklichen "Low-Budget"-Preisklasse umschauen. In diesem Fall muss man aber auch nicht mehr als ca. 100€ für einen Druckempfänger ausgeben.
Vergleichst Du einen 100€ Druckempfänger mit einem für 1000€, wirst Du im besten Fall bis auf einen unterschiedlichen Rauschpegel
(der potentiell am Ende komplett untergeht) kaum ein Unterschied hören.
Wenn also "MicW" seine Qualitätskontrolle auch nur so einigermaßen im Griff hat
(sprich: wenn es überhaupt eine gibt!), dann wirst Du mit dem "E216" höchst wahrscheinlich sehr zufrieden sein - so wie auch mit einem "B-5" zum halben Preis oder einem Line Audio "OM-1", dort wird allerdings offenbar gewissenhaft selektiert und kontrolliert.
Fazit: M.E lohnen sich Mikrofone der unteren Mittelkasse kaum. Entweder man kauft billig und somit irgendwann zweimal, oder man kauft gleich vernünftig und ist bereit, ~500€+ für ein Mikrofon auszugeben, das dann neben besserer Performance auch langfristig kalkulierbaren Service bietet (!!). Schallwandler sind mittlerweile ohnehin der einzige Bereich, wo man für mehr Geld mehr nachvollziehbare, hörbare Qualität bekommt.
Jeder, der ambitioniert Tontechnik betreibt sollte das besser grundlegend beachten.

Gruß,
Christopher

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Re: MicW E216

Beitragvon alex » 25.08.2018, 12:34

hafi69 hat geschrieben:Vergleichst Du einen 100€ Druckempfänger mit einem für 1000€, wirst Du im besten Fall bis auf einen unterschiedlichen Rauschpegel (der potentiell am Ende komplett untergeht) kaum ein Unterschied hören.

Dazu möchte ich gerne eine Geschichte zum Besten geben, mit der ich vor Jahren schon ebs (Gott hab’ ihn selig) nachhaltig amüsieren konnte …

Während meines Tonstudiums (muss so um 1981 gewesen sein) brachte der damalige WDR-Cheftonmeister stolz eine der neuesten elektroakustischen Wunderwaffen mit in die Hochschule: ein Paar 4003, die ersten Typen, mit denen sich B&K gerade auf dem Studiomikrofonsektor zu etablieren begann.

Mein AB-Vergleichstest zu damals marktgängigen Druckkapseln (mit einer Anzahl unterschiedlicher Klangquellen, vom Soloklavier bis zum größeren Orchester) gestaltete sich etwas unplanmäßig, denn nachdem ich die beiden neuen Schallfänger in der Praxis etwas genauer hatten kennenlernen „dürfen“, jubelte ich beim Vergleich unbemerkt auch ein Paar 8mm-Elektretkapseln aus dem Elektronikshop für zweifuffzig unter.

Niemand (!) der Testpersonen - Tonstudenten aller Semester, Musiker, gestandene Tonmeister - konnte zweifelsfrei zwischen dem 4003 und den Billigkapseln unterscheiden oder sich auf eine persönliche Vorliebe festlegen, lediglich den technisch Versierteren fiel das geringfügig höhere Eigenrauschen der kleineren Kapseln auf. Und das war die damalige Goldohrenelite …

Jahre später erfuhr ich, dass der kürzlich verstorbene Hardy Rodenstock sich bei Weinproben mit sündhaft teuren Gewächsen regelmäßig ähnliche Späße erlaubte, indem er die anwesende Gaumenprominenz mit mindestens einem blindem Passagier aus dem Discountladen hinters Licht führte.

Grüße, alex
Zuletzt geändert von alex am 25.08.2018, 13:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: MicW E216

Beitragvon chris_newtone76 » 25.08.2018, 13:09

Hallo Christopher,

du hast selbstverständlich Recht mit deinen Aussagen...zweifelsfrei! Wir werden sehen wie sich dich Mikrofone schlagen wenn sie da sind.

hafi69 hat geschrieben:Mikrofone oder Produkte, die technisch nur "Holzklasse" bieten werden gerne durch künstlichen Marketing-Bullshit
hochgelobt, besonders, wenn man sich am Markt profilieren will.


Genau das macht eben MicW nicht...Line Audio auch nicht. Lewitt ist so n Kandidat...was die an Marketing betreiben ist schon unwirklich.
Ich hatte mal 2 LCT340iger, die nicht nur seitens Lewitt sehr hochgelobt werden. 1. weil man beim Thema sind, stimmen hier die angegebenen Daten mal gar nicht. Das rauschen hier lag locker über 20dBA. 2. stimmt das P/L Verhältnis hier überhaupt nicht. Immerhin kostet ein LCT340 knapp 300.-
Und die beleuchteten Anzeigen sind zwar sehr nett, aber braucht doch kein Mensch..
SE Electronics betreibt auch viel Marketing, ganz klar....

Der Service ist natürlich auch ein Thema...wir werden sehen.

Selbstverständlich kann ich beim antesten der Mikrofone nur bezgl. des Rauschens eine Aussage machen. Die Übertragungsqualität der beiden Mikrofone kann ich erst dann richtig beurteilen wenn sie ein paar mal im Einsatz waren. Lediglich eine Tendenz kann ich dann feststellen...

LG
Chris

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Re: MicW E216

Beitragvon chris_newtone76 » 29.08.2018, 11:32

Also....

beide MicW E216 sind gestern angekommen und ich konnte kurz eine Testaufnahme machen (nicht im Studio). Bezgl. Rauschen, kann ich erfreulich berichten das es kaum Vorhanden ist. In diesem Punkt, einfach klasse!! Es spielt somit bei Live-Mitschnitten keine Rolle. Außerdem sind sie mit knapp 35mV/PA sehr sensibel. Klanglich bilden sie das Instrument sauber und klar ab und übertragen die hohen Frequenzen stärker ohne daß das Instrument
an Natürlichkeit verliert. Um den Klang genauer beurteilen zu können müssen sie natürlich ein paar Einsätze hinter sich haben. Aus meiner Sicht sind das aber gute und rauscharme Druckempfänger. Die Angaben seitens MicW von 28dBA kann ich nicht bestätigen. Ich hatte schon Mikrofone die weitaus mehr rauschten.
Sicher ist das jetzt auch kein "Geheimtip", ich denke aber als Zumisch und Raummikrofon oder ggf. manchmal als Stütze sind sie sehr gut zu gebrauchen.
Ach ja und die Verarbeitung ist Top.

LG
Chris

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Re: MicW E216

Beitragvon alex » 29.08.2018, 12:29

Danke dass du dich als Testperson zur Verfügung gestellt hast!
Bin neugierig, wie sich deine neuen Schallfänger in der Praxis langfristig bewähren werden.

Grüße, alex
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Re: MicW E216

Beitragvon chris_newtone76 » 29.08.2018, 12:51

Sehr gerne!!

Ich muss noch was hinzufügen...Ich hatte geschrieben die beiden Mikrofone. 2 x E216 sind gestern gekommen und 2 x E216 hatte ich bereits am Samstag erhalten. Die beiden Mikrofone vom Samstag lagen vom Frequenzgang und vom Output her zu weit auseinander, so daß ich nochmal 2 St. bestellen musste. Mit den beiden vom Dienstag passen jetzt 2 St. sauber zusammen. MicW gibt jedem Mikrofon ein Messprotokoll mit, die absolut zum jeweiligen Mikrofon passen.

Das ist eben das Risiko, bei preisgünstigen Mikrofonen. Die Toleranzen sind recht hoch. MicW matched auch Paare, das ging mir aber dann doch zu lange und ich ging das Risiko ein. Ich hab jetzt ein gutes Druckempfängerpaar das aufeinander passt. Die anderen beiden gehen zur Gutschrift wieder zurück.

Art. Nr. 500133 mit 34,3 mV/PA und Art. Nr. 500139 mit 33,6 mV/PA Vom übertragenen Frequenzgang sind sie auch nahezu identisch.

Ich hatte mir auch schon einen MicW E418 kommen lassen. Der klang auch gut, aber das Rauschen war wirklich ein Wasserfall.

LG
Chris

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Re: MicW E216

Beitragvon juppy » 29.08.2018, 18:09

chris_newtone76 hat geschrieben:... Die beiden Mikrofone vom Samstag lagen vom Frequenzgang und vom Output her zu weit auseinander, so daß ich nochmal 2 St. bestellen musste. Mit den beiden vom Dienstag passen jetzt 2 St. sauber zusammen. MicW gibt jedem Mikrofon ein Messprotokoll mit, die absolut zum jeweiligen Mikrofon passen.

Das ist eben das Risiko, bei preisgünstigen Mikrofonen. Die Toleranzen sind recht hoch. MicW matched auch Paare, das ging mir aber dann doch zu lange und ich ging das Risiko ein. Ich hab jetzt ein gutes Druckempfängerpaar das aufeinander passt.


Zu große Toleranzen sind für mich ein Ausschlußkriterium.

Meine CMCs sind zwar auch immer pärchenweise gekauft worden,
trotzdem sollten die Toleranzen so gering sein, daß man Pärchen
im Eifer des Gefechts beliebig vermischen kann. Sogar, wenn die
Mikrofone um Jahre auseinander liegen.

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Re: MicW E216

Beitragvon Wilfried » 29.08.2018, 18:59

juppy hat geschrieben:sollten die Toleranzen so gering sein, daß man Pärchen
im Eifer des Gefechts beliebig vermischen kann. Sogar, wenn die
Mikrofone um Jahre auseinander liegen.


Genau deswegen kauft man gerne etwas teurer von renommierten - d.h langlebigen - Herstellern.
Zudem hängt das mühsam erworbene Wissen, wie man das jeweilige Mikrofon einsetzt an der Mikrofontype. :opa:
Hatte schon mal ein paar hämische Lacher als ich mit meinen uralten MD 421 aufkreuzte. Etwas vergilbt, ca. 45 Jahre alt.
(was will der Olle denn mit den alten Rüben.....). :roll:
Über das Ergebnis der Aufnahme hat jedoch keiner gelacht. :mrgreen:

PS.: Konnte leider bisher kein altes MD 421 mit einem heutigen vergleichen. Wäre bestimmt interessant.
If you can't fix it with a hammer, you've got an electrical problem.

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Re: MicW E216

Beitragvon chris_newtone76 » 13.09.2018, 09:40

Update...

Inzwischen konnte ich die beiden E216 in größerem Abstand als groß AB (Zumisch) einsetzen.
Aufgenommen wurde ein Sinfonisches Blasorchester. Was soll ich sagen...diesen Job haben sie mit
Bravur erfüllt. In größerem Abstand (4-5m Höhe) klingen sie sogar voll und kräftig. Tiefenstaffelung,
Ortung....alles da. Rauschen = 0!
Bei Bedarf werde ich sie auch als Hauptmikrofon einsetzen.

Aus meiner Sicht gibt es überhaupt keinen Grund hier vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Das sind gute Mikrofone!
Wenn man sich dann auch mal Jörg Wuttke`s Aufsätze heranzieht, dann erfüllen die E216, bis auf die Serientoleranzen,
alle Kriterien.
Zu den Toleranzen sei nochmal erwähnt, das man bei MicW ein Paar matchen lassen kann, die dann max. +-0.5dB / Phase max 5 Grad auseinander liegen.
Nun, wurde hier auch schon bemängelt, man könnte nicht einfach zugreifen und mehrere einzelne Mikrofone kaufen, die dann automatisch zusammen passen. Das ist schon richtig, aber ganz ehrlich, Kleinmembran-Kugeln eignen sich vorwiegend als Haupt, Zumisch oder Raummikrofon. Also mehr als 4St. sind aus meiner Sicht nicht notwendig. Stützen sind vorwiegend Nieren. Klar kann man auch mit Kugeln stützen, aber das ist in meinen Augen nur bedingt sinnvoll. I.d.R reicht auch 1 gematchtes Paar!
Also auch das kann nicht wirklich ein Argument sein, da man von Kleinmembran-Druckempfängern nur eine begrenzte Stückzahl brauch.

Sicher ist die Ortung, Lokalisierung...etc.. eines Schoeps, Sennheiser MKH,..etc.. nochmal besser, für den Zweck als Zumisch oder Raummikrofonierung ist das allemal top!

LG
Chris

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Re: MicW E216

Beitragvon alex » 13.09.2018, 10:04

chris_newtone76 hat geschrieben:für den Zweck als Zumisch oder Raummikrofonierung ist das allemal top!

Danke für die Info! Auch ältere Langohren wie ich lernen gerne täglich dazu 8-)

Grüße, alex
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Re: MicW E216

Beitragvon chris_newtone76 » 14.09.2018, 09:21

ach ja..

Ich hatte als Hauptmikrofon 2 x Line Audio OM1. In Verbindung mit den MicW E216 ergibt das ein absolut klares und angenehmes Klangbild.
Will sagen...sie ergänzen sich sehr gut! Stützmikrofone waren Line Audio CM3 und SE X1a.

Als Top-Klasse Hauptmikrofon für`s Freifeld (wenn man so will) werde ich mir die MicW N201 genauer ansehen (anhören). Ich bin überzeugt die stehen in allen Punkten den DPA`s, Gefell, Schoeps...etc in nichts nach und kosten n bissl weniger als die Hälfte der Großen Namen.

LG
Chris

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Re: MicW E216

Beitragvon aseptisch » 14.09.2018, 16:54

chris_newtone76 hat geschrieben:Rauschen = 0!

chris_newtone76 hat geschrieben:Ich bin überzeugt die stehen in allen Punkten den DPA`s, Gefell, Schoeps...etc in nichts nach

Ich bin überzeugt, diese eher pauschalen und wenig differenzierten Aussagen entfalten bei der Gemeinde dieses Forums eine sehr geringe Überzeugungskraft. Nun könnte man noch anführen, dass MicW eine Gehäuseform wie die alten 4006 verwendet und die Schallbeugungskugel AM052 preislich in derselben Liga wie die Neumann SBK 130 spielt. Nur an die Schoeps KA 40 reicht sie nicht heran. :lol: Bitte nicht persönlich nehmen, ich will Dir keinesfalls Deine Mikrofone madig machen.

Schön finde ich, dass Du scheinbar ganz begeistert bist und als Betätigungsfeld gefunden hast, Dich durch das Günstig-Segment des Mikrofonbaus zu graben. Mich würde das auch interessieren, aber dann würde ich einen knallharten Direktvergleich mit der Top-Klasse hören wollen, d.h. Klangbeispiele, die wirklich hörbar machen, wo die Unterschiede liegen, die es natürlich auch innerhalb der Top-Liga gibt. Aber solche Klangbeispiele sind nicht leicht herzustellen.

Ich besitze überhaupt kein Schoeps-Mikrofon, aber ich bin überzeugt, nach allem, was ich bisher gelesen habe und selber so mit meinen Mikros probiert habe, dass eine Schoeps MK4 meine zahlreichen AKG CK 61-ULS (mittleres Preissegment) in puncto Klangverfärbung bei seitlich einfallendem Schall gut hörbar schlagen würde.

LG aus Kiel


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